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K31, Serien.No. 856063 Waffenhaus am Bodensee

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    K31, Serien.No. 856063 Waffenhaus am Bodensee

    Hallo, für alle Fehler, die ich hier jetzt und zukünftig verbal als Neuer machen werde, erbitte ich vorab die Absolution von Euch Fachleuten.
    Das o.g. Teil ist für mich kpl. neu. Kannte bisher nur Schwedenmauser und Mosin Nagant. Obwohl mein neuer Verein (nach Umzug aus NRW nach Hessen) leider nur 50 m bietet, habe ich mich aus Neugier für den K31 entschieden. Bitte um Korrektur, wenn meine Annahmen falsch sind. Visier geht ab 100 m. Sollte dann Fleck treffen. Um das bei der 50 m Bahn zu erreichen, müsste ich Spiegel aufsitzend halten?
    Habe unter diesem Thema exakt nichts gefunden, deshalb muss ich Euch damit nerven, sorry.
    Sers
    Achim / HJA

    #2
    Ausprobieren. Und dann ggf. ein höheres Korn montieren.

    https://sportarms.eu/frontsight-K31-K11

    Schweizer (Ordonnanz-)Waffen: http://www.swisswaffen.com

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      #3
      Danke, logisch...

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        #4
        Lt. Serienno. (s.o.) müsste der K31 von 1945 sein. Kann mir jemand sagen, ob dann in dieser Zeit die Verriegelungswarzen aus Chrommolybdän oder Chromnickelstahl sind? Mache mir halt Gedanken wegen der oft angesprochenen, möglichen Haarrisse, also auftretender Materialmüdigkeit.
        Danke für eure Hinweise.

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          #5
          Das kann Dir niemand sagen. Denn es wurden beide verwendet. Bzw. nur Du alleine kannst das feststellen, denn das Material wurde entsprechend markiert. Mein Artikel hier kann Dir weiter helfen:

          https://swisswaffen.com/artikel/erse...1/c4b7adu9ttfu

          Schweizer (Ordonnanz-)Waffen: http://www.swisswaffen.com

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            #6
            Vorab mal, deine Arbeiten und dein Spezialwissen, extraordinaire, chapeau !
            Ich benötige kein höheres Korn für die 50 m Distanz; Spiegel aufsitzend und so geht's in den inneren Kreis.
            Und ich habe den Verschluß mal unter die Lupe genommen.:
            Die Serien-No. ist mit dem El.-Schreiber gepunktet.
            Folgende Prägungen sind vorhanden -
            SM 2 und le croix suisse,
            WC - 15
            croix suisse, CN 1 und ein Zeichen wie ein grosses C mit einer 6 eng zusammen.
            Gibt es für diese vielen Zeichen auch eine Legende
            in deinen Exposés?
            Das CN beruhigt mich nun erstmal.
            Danke für deine Hilfe
            Sers Achim / HJA

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              #7
              Danke!

              Die Zeichen sind Material- und Fabrikationscodes. Die sind leider nicht gedeutet, bisher. Wobei die auch nicht viel an Informationen bringen werden *g*.

              Deine Hülse war ursprünglich eine Mo-Hülse (vermutlich) und wurde dann gegen eine CN-Hülse ersetzt. Da die Ersatzhülsen bereits gehärtet aus der Fabrik kamen, konnten die Nummern nicht mehr eingestanzt werden (zu hartes Material), warum man sie mit dem Elektroschreiber markiert hat.

              Abgesehen davon rate ich dazu, die Waffen von Zeit zu Zeit visuell genau unter die Lupe zu nehmen. Egal ob K31, K11 oder K98k. Die Gewehre sind halt schon ein paar Jahrzehnte alt *g*
              Schweizer (Ordonnanz-)Waffen: http://www.swisswaffen.com

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                #8
                Guten Morgen. Gibt es dein Opus gebunden zu beziehen, oder muss ich alles runterladen und ausdrucken? Als ebenfalls älteres Semester habe ich gerne etwas griffbereites in der Hand.

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                  #9
                  Alles nur elektronisch und frei verfügbar *g*

                  Bei Fragen stehe ich gerne hier zur Verfügung.

                  Das aktuell beste Werk zu den Schweizer Gewehren ist das Buch von Ernst Grenacher. Hier ein Link dazu:
                  https://www.waffenboerse.ch/schweize...grenacher.html

                  Kostet zwar 250 Franken, ist aber jeden Rappen davon wert!
                  Schweizer (Ordonnanz-)Waffen: http://www.swisswaffen.com

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                    #10
                    Danke für alle bisherigen Tipps

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                      #11
                      Was spricht eigentlich dagegen, seinen K31 rein optisch etwas aufzuarbeiten? Also keine technischen Eingriffe! Es geht mir nur um Schaft/Kolben, also oberflächliche Holzarbeiten, um die groben Gebrauchsspuren etwas zu mindern. Da ich kein Sammler bin, ich weiss ja, wie alt das gute Stück ist, ist mir die "originale" Patina nicht so wichtig. Daß es für Einige eine *Totsünde* wäre ist mir auch klar, kann ich aber verschmerzen. Einzig, wenn das zur Disqualifizierung bei Wettbewerben/Meisterschaften führen könnte, na ja, dann nicht.

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                        #12
                        Du darfst mit Deinem Eigentum tun, was Du willst.

                        Verwerflich finde ich das nur, wenn jemand seine Waffe aufarbeitet und sie dann als "arsenalgepflegt" und "im Original-Zustand" versucht weiter zu verkaufen. Das ist dann Betrug.

                        Ich selbst habe zuviele Waffen, als dass ich mich da auf ein Auffrischen konzentrieren kann.

                        Falls Du die Waffe mal als Sammlerwaffe weiter verkaufen möchtest, könnte es sich lohnen, einen zweiten Schaft auf egun.de (gibts um 60 Euro) zu kaufen und diesen aufzuarbeiten. Den Originalschaft kannst Du dann so wie er ist zur Seite legen.
                        Schweizer (Ordonnanz-)Waffen: http://www.swisswaffen.com

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                          #13
                          Deine Kommentare gefallen mir sehr. Ich habe übrigens nicht vor, Waffen über egun zu veräussern.
                          Daß soetwas öfter mal passiert wie du es beschreibst, hat mich bislang immer davon abgehalten, eine Waffe über egun zu kaufen. Den Tipp mit dem 2. Schaft aber finde ich gut. Passt zu den Riemen, die ich nun habe: einen originalen und einen von reenactors aus Dehli - ausser den fehlenden Stempelungen ist letzterer gut gelungen.
                          Wünsche ein schönes Wochenende.

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                            #14
                            Ich selbst habe zu viele Waffen,
                            Ich auch, aber ich sammle nicht. 2 HA und eine Repetierer. Das ist für einen Schützen definitiv zu viel. Nehmen wir mein MR223. 4 Visierungen, selbstgeladene Munition und Fabrikmunition (auf Bw STOSA), Entfernungen von 100 bis 300m, weißt du, wie viele Kombinationsmöglichkeiten es bei dieser einen Waffe gibt? HILFE, ich will doch nur schießen und nicht Tabellen wälzen. Und die anderen beiden wollen auch artgerecht gehalten werden. Mit den gleichen Problemen. Und die Augen werden auch nicht besser.

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                              #15
                              Naja, meine Datenbank sagt, dass sich in meinem Waffenraum zur Zeit 669 Handfeuer-, Faustfeuer und Seriefeuerwaffen befinden. Zudem 401 Blankwaffen. Inkl. die dazugehörigen Magazine.

                              Gut, der Entschluss ist gefasst: ich werde in den nächsten Monaten und Jahren reduzieren und das überzählige Material auf einem eigens eingerichteten Webshop veräussern.
                              Schweizer (Ordonnanz-)Waffen: http://www.swisswaffen.com

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