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Forum wieder Online & Passwörter

Hallo liebe Waffen-Welt Nutzer,

wie sicher die Meisten mitbekommen haben dürften, war das Forum einige Zeit nicht erreichbar.
Der Auslöser hierfür war ein defektes Update. Ich musste hier einige Dinge per Hand korrigieren, wozu ich allerdings vor Weihnachten keine Zeit mehr hatte.

Des weiteren bitte ich darum, dass alle Nutzer ihr Passwort neu setzen, bzw. ändern.
Grund hierfür ist ein Hacker-Angriff welcher schon eine Zeit zurück liegt. Hier wurde eine Sicherheitslücke in der vBulletin Software ausgenutzt.
Betroffen davon waren so ziemlich alle existierenden vBulletin Foren weltweit.
Dank einiger Nutzer wurde mir mitgeteilt dass auch von uns hier EMail-Adressen und die verschlüsselten Passwörter gestohlen wurden.
Um hier also auf Nummer sicher zu gehen, bitte ich darum eure Passwörter zu ändern.
Laut vBulletin sollen die Sicherheitslücken nun geschlossen sein.

Euer Passwort könnt ihr hier ändern: https://waffen-welt.de/settings/account

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.
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    Hallo,

    ist es möglich Geschosse mit einem Durchmesser von 7,92 = (7,62X39) aus Läufen 7,85 = .308 Win. (7.62X51) zu verschießen. 7/100 . Durchmesserunterschied ist ja sehr gering. Geht das ?? Laufrohling = Patronenlager in 7,62X39 .

    #2
    Wovon Du sprichst, ist der Unterschied zwischen der 7,62x53R (Finnisch) und der 7,62x54R (Russisch).
    Die Finnische hat .308er Geschosse, die Russin hat .311er Geschosse.
    Tatsächlich sind schon Laufsprengungen berichtet worden von Situationen, wo eine russischstämmige Mosin Nagant von den Finnen mit einem Tikka-Lauf ausgestattet worden ist, um sie gegen ihre ursprünglichen Herren einzusetzen (Winterkrieg). Mitunter sind diese Waffen sogar "7,62x54R" in der WBK eingetragen.
    Wenn dann ein Waffensammler oder Sportschütze diese Waffe erwirbt, in bestem Glauben 7,62x54R reinschiebt, passieren dann die Unfälle.

    Ich habe eine solche Mosin Nagant (Natascha). Daneben habe ich eine rumänische M44 Mosin Nagant, mit echtem 7,62x54R.
    Die Munition für die beiden Waffen halte ich strikt getrennt.

    Im Zweifelsfall einen Abdruck herstellen und den Lauf vermessen.

    Quelle:
    https://www.cip-bobp.org/homologatio...-en-page28.pdf
    https://www.cip-bobp.org/homologatio...-x-54-r-en.pdf

    Die technischen Datenblätter sind gesetzlich bindend.
    Sippen sterben, Besitz vergeht, am Ende stirbst auch Du. Eines weiß ich, das nimmer stirbt: Der gute Ruf, den sich einer erwarb im Leben.

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      #3
      Deine Schilderung ist ähnlich meinem Vorhaben. Russische Mun. habe ich auch schon aus Finnischen Mosin Nagant geschossen ohne Laufsprengung, wohl mit Glück. Kann ich 124 gr. Ak-Geschosse 7,92mm im .308 Win. Lauf 7,85mm laden / verschießen.

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        #4
        Zitat von Vektor Beitrag anzeigen
        Russische Mun. habe ich auch schon aus Finnischen Mosin Nagant geschossen ohne Laufsprengung, wohl mit Glück.
        Ich auch, bevor ich das wusste. Die Götter meinten es wohl gut mit uns. Einem Waffensammler, bei uns im Verein, ist seine Finnin um die Ohren geflogen.

        Zitat von Vektor Beitrag anzeigen
        Kann ich 124 gr. Ak-Geschosse 7,92mm im .308 Win. Lauf 7,85mm laden / verschießen.
        Mit viel Glück! Der Laufverschleiß wird der Horror sein. Die Umfeldgefährdung... na ja... Ich würde es auf keinen Fall machen.

        Sippen sterben, Besitz vergeht, am Ende stirbst auch Du. Eines weiß ich, das nimmer stirbt: Der gute Ruf, den sich einer erwarb im Leben.

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          #5
          Die Verantwortung für seine Tätigkeit kann nur der Wiederlader selbst (und allein !) übernehmen.
          In D darf nur Munition, die den Vorgaben der CIP entspricht, aus Waffen verschossen werden.
          Wenn die entsprechende CIP-Tabelle die von Dir angestrebten Maße nicht hergibt, solltest Du die Mun so nicht herstellen.
          Abgesehen davon, dass ein Schießunfall mit sich zerlegenden Läufen der reine Horror sein kann, kommt im Anschluß daran wohl auch keine Versicherung für den Schadenersatz auf.

          abratend grüßt
          der Gunner
          Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

          Nichts ist gut in Afghanistan! (Margot Käßmann, Heiligabend 2009 )

          I like the shiny steel and the polished wood ! (Steve Lee: I Like Guns)

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            #6
            Zitat von Gunner Beitrag anzeigen
            Die Verantwortung für seine Tätigkeit kann nur der Wiederlader selbst (und allein !) übernehmen.
            In D darf nur Munition, die den Vorgaben der CIP entspricht, aus Waffen verschossen werden.
            Wenn die entsprechende CIP-Tabelle die von Dir angestrebten Maße nicht hergibt, solltest Du die Mun so nicht herstellen.
            Abgesehen davon, dass ein Schießunfall mit sich zerlegenden Läufen der reine Horror sein kann, kommt im Anschluß daran wohl auch keine Versicherung für den Schadenersatz auf.

            abratend grüßt
            der Gunner
            Jetzt wollte ich mal nicht so drastisch, formal und juristisch daherkommen.
            ABER:
            Gunny, ich stimme Dir vollends zu.

            Ganz ab davon, würde ich niemanden neben mir auf der Schießbahn haben wollen, der wissentlich eine Laufsprengung riskiert.
            Sippen sterben, Besitz vergeht, am Ende stirbst auch Du. Eines weiß ich, das nimmer stirbt: Der gute Ruf, den sich einer erwarb im Leben.

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              #7
              ........ ist ja gut ich lasse es sein.

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                #8
                Hallo zusammen,

                mit dem Unterschied 7,62x54R und 7,62x53R habe ich mich bisher nicht beschäftigt. Entscheidend dürfte doch wohl sein, mit welcher Patrone diese Waffen durch das Beschußamt geprüft wurden, oder? Es würde mir jedenfalls nicht einfallen, eine Patrone zu verschießen, nur weil sie ins Patronenlager "passt".

                Persönlich habe ich aber auch noch keine Patronenpackung "/,62x53R" gesehen.

                Gruß,

                Bernhard

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                  #9
                  Zitat von Der Sheriff Beitrag anzeigen
                  Hallo zusammen,

                  mit dem Unterschied 7,62x54R und 7,62x53R habe ich mich bisher nicht beschäftigt. Entscheidend dürfte doch wohl sein, mit welcher Patrone diese Waffen durch das Beschußamt geprüft wurden, oder? Es würde mir jedenfalls nicht einfallen, eine Patrone zu verschießen, nur weil sie ins Patronenlager "passt".

                  Persönlich habe ich aber auch noch keine Patronenpackung "/,62x53R" gesehen.

                  Gruß,

                  Bernhard
                  Nein, es ist entscheidend, welche Maße das Rohr wirklich hat. Ich muß mal draufschauen: Bei meiner steht - glaube ich - nur "7,62" drauf. Früher war man da nicht so genau.

                  Bevor mir das einer auf dem Schießstand gesagt hat, hatte ich schon so 10 Schuß russische Surplusmunition durch. Mir wird jetzt noch schlecht, wenn ich daran denke.
                  Patronenpackungen 7,62x53R habe ich schon gesehen.

                  LG
                  Kjell
                  Sippen sterben, Besitz vergeht, am Ende stirbst auch Du. Eines weiß ich, das nimmer stirbt: Der gute Ruf, den sich einer erwarb im Leben.

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