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Hallo liebe Waffen-Welt Nutzer,

wie sicher die Meisten mitbekommen haben dürften, war das Forum einige Zeit nicht erreichbar.
Der Auslöser hierfür war ein defektes Update. Ich musste hier einige Dinge per Hand korrigieren, wozu ich allerdings vor Weihnachten keine Zeit mehr hatte.

Des weiteren bitte ich darum, dass alle Nutzer ihr Passwort neu setzen, bzw. ändern.
Grund hierfür ist ein Hacker-Angriff welcher schon eine Zeit zurück liegt. Hier wurde eine Sicherheitslücke in der vBulletin Software ausgenutzt.
Betroffen davon waren so ziemlich alle existierenden vBulletin Foren weltweit.
Dank einiger Nutzer wurde mir mitgeteilt dass auch von uns hier EMail-Adressen und die verschlüsselten Passwörter gestohlen wurden.
Um hier also auf Nummer sicher zu gehen, bitte ich darum eure Passwörter zu ändern.
Laut vBulletin sollen die Sicherheitslücken nun geschlossen sein.

Euer Passwort könnt ihr hier ändern: https://waffen-welt.de/settings/account

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.
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.22lfb Gasdruck verringern?

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    .22lfb Gasdruck verringern?

    Hallo

    Ich habe ein Problem mit einem KK Repetiergewehr. Mir platzen regelmässig Hülsen, und zwar genau an der Stelle, wo der Auszieher greift. Ich habe verschiedene Munitionstypen getestet, und habe mit fast allen dieses Übel. Eine Delle bekommen alle und hin und wieder zerplatzt eine. Da das Gewehr eine grosse Lauflänge (78cm) aufweist, habe ich mir überlegt, den Lauf auf ca 60cm zu kürzen, so dass nicht alles Pulver während der Zeit, in der die Kugel im Lauf ist, verbrennen kann = weniger Gasdruck -->ergo Problem gelöst. Wegen der Waffe ist es mir egal, so wie sie im Moment ist, ist sie sowieso nicht sonderlich brauchbar und nicht zuletzt in Risiko.

    Stimmt meine Überlegung oder phantasiere ich was zusammen?

    Und ist ein Laufkürzen einfach ohne weiteres machbar oder ist das illegal?


    Danke im Voraus
    Paddlock
    StGB § 328 Absatz 2: Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht

    #2
    Hallo Paddlock,

    ich würde mich wegen dem verkürzen des Laufs an einen Büchsenmacher wenden. Ob damit allerdings dein Problem gelöst sein wird weis ich nicht

    Gruß David

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      #3
      Ohne es jetzt wirklich zu wissen:
      Es gibt unterschiedliche Sorten von Pulver. Das eine verbrennt schneller, als das andere. Da Du ein langes Lauf hast, kannst es Dir erlauben Munition mit einem Pulver zu nehmen, das langsamer verbrennt.

      Eine andere Frage habe ich aber: Gibt es andere Spuren auf den Hülsen, als nur vom Auszieher? Es könnte ja sein, dass es einen anderen Grund gibt, warum der Auszieher solche Probleme hat...

      Waffenlose Grüße,

      Andreas

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        #4
        Um welches KK Gewehr handelt es sich genau und welche Mun. wird hauptsächlich verschossen?
        No place for second best!
        (Accuracy international)

        Kommentar


          #5
          Zitat von wozzi Beitrag anzeigen
          Ohne es jetzt wirklich zu wissen:
          Es gibt unterschiedliche Sorten von Pulver. Das eine verbrennt schneller, als das andere. Da Du ein langes Lauf hast, kannst es Dir erlauben Munition mit einem Pulver zu nehmen, das langsamer verbrennt.

          Eine andere Frage habe ich aber: Gibt es andere Spuren auf den Hülsen, als nur vom Auszieher? Es könnte ja sein, dass es einen anderen Grund gibt, warum der Auszieher solche Probleme hat...

          Waffenlose Grüße,

          Andreas
          Ich weiss das es unterschiedliche Arten gibt. Die Pistolenmunition zb. brennt schneller ab und ergibt somit bei Gewehrläufen auch kein Mündungsfeuer. Ich hab das Problem jedoch mit sämtlichen Munitionstypen und herstellern.
          Der Auszieher selbst ist nicht das Problem, sondern die Ausparung im Patronenlager, welche die Hülse auf einem kleinen Stück ca 7-8 Zehntelsmillimeter nicht abdeckt.
          StGB § 328 Absatz 2: Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht

          Kommentar


            #6
            Zitat von Paddlock Beitrag anzeigen
            Stimmt meine Überlegung oder phantasiere ich was zusammen?

            Danke im Voraus
            Paddlock
            Jetzt überleg doch mal. Wann ist der Gasdruck am höchsten? Beim Mündungsdurchgang oder doch eher sehr viel früher?

            Also, im Moment der Zündung fängt das Pulver an zu brennen, dann dauert es eine ganze Weile bis sich das Geschoss in Bewegung setzt, das hängt vom Ausziehwiederstand ab, in dieser Zeit steigt der Druck stark. Bewegt sich das Geschoss, so hat das natürlich Einfluß auf den Druckaufbau, das zur Verfügung stehende Volumen wird nämlich größer, der Druckaufbau wird langsamer. Nach wenigen Millimeter ist dann das Druckmaximum erreicht. Bei Mündungsdurchgang liegt der Druck wieder beträchtlich unter dem Maximum.

            Also, Lauf kürzen bringt keinen geringeren Maximaldruck!

            Mach mal Dein Patronenlager sauber und halte es beim Schiessen frei von Öl und Fett. Wenn das nicht hilft, lass mal jemand der Ahnung hat das Lager anschauen. Im Zweifelsfall, Dein Büchsenmacher will auch leben.

            Kodjak

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              #7
              danke für deine antwort.

              Ich hab halt gedacht, dass der Druck steigt, da bei kürzeren Läufen auch stets ein leichtes Mündungsfeuer zu sehen war.

              Patronenlager und Lauf sind sauber. Ich werds mal meinem Büchsenmacher vorbeibringen, damit er es begutachten kann.
              StGB § 328 Absatz 2: Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht

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                #8
                Zitat von Paddlock Beitrag anzeigen
                Ich hab halt gedacht, dass der Druck steigt, da bei kürzeren Läufen auch stets ein leichtes Mündungsfeuer zu sehen war.
                Weil da ein Teil des Pulvers außerhalb des Laufes verbrennt, was dann eben den geringen Gasdruck bringt.
                .22LfB; .22 WMR; 9x19; 40S&W; .357 Magnum; 5,56x45; 7,5x55; 7,62x51; 7,62x54R; 30-06; 308 Norma Mag; 8x57IS; 8x68S; 16/70; 12/76

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                  #9
                  Zitat von Sandmann Beitrag anzeigen
                  Weil da ein Teil des Pulvers außerhalb des Laufes verbrennt, was dann eben den geringen Gasdruck bringt.
                  Das Pulver, das bei Geschoßmündungsdurchgang eines, sagen wir mal 50 cm Laufes noch nicht verbrannt ist, verbrennt auch nicht in einem 60 cm Lauf wenn die 50 cm Marke durchlaufen ist.

                  Es ist zwar richtig, dass die verbliebenen 10 cm Lauflänge dann noch zur weiteren Pulververbrennung zur Verfügung stehen aber das hat keinen Einfluß auf den Maximalgasdruck, da dieser schon sehr viel früher (nach wenigen mm, bestenfalls wenigen cm bei schweren Gewehrgeschossen) erreicht wird.

                  William

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                    #10
                    Wenn man etwas nach unten scrollt sieht man ein Gasdruckkurve über der Zeit, die Kurve über der Lauflänge sieht in etwa ähnlich aus.

                    Was man gut sieht ist, dass der maximale Gasdruck pmax kurz nach der Zündung der Patrone entsteht, also in dem Moment wenn auch das Geschoss sich erst ein paar mm/cm bewegt hat.

                    Ein kürzen des Laufes hat nur den Effekt das die v0 kleiner wird und mehr unverbrannte Treibladungsreste aus der Mündung geblasen werden.

                    http://www.rws-munition.de/de/jagd_p...k.htm?navid=11

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                      #11
                      hallo

                      da ich das besagte Gewehr sowieso umbauen werde habe und dabei den Lauf kürzen wollte hab ichs heute einfach mal ausprobiert. Mit dem kürzeren Lauf (von 78cm auf 55cm) gings dann auf den Schiessstand. Im Ersten Moment dachte ich dass es nichts genützt hat, nach jedoch etwa hundert Schuss hatte ich das Gefühl dass die Ausbuchtung am Hülsenrand jetzt etwas kleiner sei, jedoch hab ich da eine andere Munition verwendet, von welcher ich nicht mehr wusste, wies vorher war. Ich wusste nur dass mit auch bei dieser 2 Hülsen zerplatzten. Ich werd mal so weiterschiessen und dann nochmal posten, wies rauskommt.
                      StGB § 328 Absatz 2: Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht

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