GunCoreHornerArms Auctronia

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

G36 soll Probleme machen!?

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • G36 soll Probleme machen!?

    Immer wieder hört man diese oder ähnliche Stories.
    Was ist denn da dran?

    Ist das totaler Nonsens, ist nur etwas dran oder stimmt es zu 100%???

    http://www.youtube.com/watch?feature...&v=424_pWViACc

    Wir haben doch ein paar hier die mit dem G36 auf Tour waren.
    Was ist hier Sache?
    "Der Euro muss platzen, sonst bekommen wir ein sozialistisches Zwangssystem."
    (Prof. Max Otte)

  • #2
    Also dass mit der Treffpunktverlagerung durch heißschießen hat mir schon jemand aus unserer RK erzählt, glaub ich auch. Aber das mit der P8 hab ich bis jetzt noch nie gehört, haben wir nur noch Geraffel? Hätten sie auch die P1 behalten können...
    .22LfB; .22 WMR; 9x19; 40S&W; .357 Magnum; 5,56x45; 7,5x55; 7,62x51; 7,62x54R; 30-06; 308 Norma Mag; 8x57IS; 8x68S; 16/70; 12/76

    Kommentar


    • #3
      Meine persönliche Erfahrung, ich habe das G36 nur begrenzt als Reservist kennen gelernt:

      Aufsicht auf der Schießbahn. Vormittags war es kein Problem die "Figur hinter Holzstoß" zu treffen. Je wärmer die Waffen wurden und je länger die Sonne drauf schien, um so mehr öffneten sich die Streukreise und verlagerte sich der Haltepunkt.

      Problem scheint nicht nur die Lagerung des Rohres im Kunststoffgehäuse zu sein, erschwerend kommt noch das HKV hinzu. Eine Aluschiene mit darauf montierter Optik könnte die Problematik entschärfen. In wie weit, da bin ich überfragt. Man kann aber davon ausgehen, dass die mit dem SL8 gemachten Erfahrungen innerhalb gewisser Grenzen auf das G36 übertragbar sind. Hier ist es so, dass eine Abkehr von der Kunststoff-Visierschiene bzw dem HKV eine Verbesserung brachten. Das konstruktive Manko der Rohrlagerung kann man aber so ohne weiteres nicht beheben.

      Kommentar


      • #4
        Der Beitrag wird/wurde auch schon auf Sierra-313 im Forum diskutiert.

        Ich bin kein Werkstoffexperte, aber durch logisches Denken würde ich davon ausgehen, dass bei einem Feuergefecht, bei dem schon mal in einem kurzen Zeitraum mehrere hundert Schuss abgegeben werden können, sich der Lauf inkl. Patronenlager so stark erwärmt, dass mindestens der Handschutz des G36 anfängt zu schmelzen.

        Wie sich hohe Temperaturen des Laufes auf die Stabilität und Funktionstüchtigkeit der Waffe insgesamt auswirken, kann ich nicht sagen, aber ebenfalls logisch gedacht: wenn sich der Lauf durch mehrere hundert Schuss innerhalb kurzer Zeit bis zum Patronenlager hin auf über hundert Grad erwärmt, dann kann ich mir durchaus vorstellen, dass sich das nicht besonders gut auf die Präzision auswirkt. Einfach deshalb, weil im G36 zwei Werkstoffe direkt aneinander verbaut wurden, die ganz unterschiedliche thermoplastische Eigenschaften haben.

        Wir haben zum einen eine spezielle Kunststoffverbindung, die zwar robust sein mag, nur ab einer bestimmten Temperatur fängt auch die an, sich zu verformen. Da die Formel des Kunststoffes, den HK verwendet, mit Sicherheit geheim ist, muss man aber trotzdem davon ausgehen, dass HK die Systemgehäuse der G36 im Spritzgussverfahren herstellt. Dabei wird der Kunststoff auf Temperaturen zwischen 280 und 320°C gebracht.

        Der Lauf des G36 ist aus Stahl und dieses Metall leitet und speichert auch wunderbar Hitze, wie jeder von uns schon einmal feststellen durfte (heißer Lauf angefasst).

        Man müsste mal ausprobieren, was für eine Temperatur sich im Patronenlager des G36 und bis zu 3cm um den Lauf herum einstellt, nachdem mehrere hundert Schuss innerhalb kurzer Zeit abgegeben wurden. Beim M4 mit Kunsstoffhandschutz ist es ziemlich eindeutig, was passiert.

        http://www.youtube.com/watch?v=Kzfm4pYhIyY

        Alles in allem denke ich, ist an der Kritik etwas dran. Wie viel, das müsste genauer untersucht werden. Aber nicht umsonst setzt HK bei seinen neuesten Modellen wieder auf altbewährte Designs und Werkstoffverbindungen, Alu und Stahl.

        EDIT:

        Ich war zu spät dran, aber das Argument wurde schon genannt. HKV ersetzen durch Aluschiene. Grundsätzlich ändert das aber nichts an der meiner Meinung nach völlig verkorksten Konstruktion, dass Plaste direkt auf Stahl an den Stellen trifft, wo es richtig heiß werden kann!
        Zuletzt geändert von Vincent; 07.12.2012, 23:25.

        Kommentar


        • #5
          @Vicent: Ich denke nicht, dass der Handschutz zu schmelzen beginnt, schließlich gibt es auch Kunststoffe, die nicht anfällig für Temperaturen sind und Spritzguss lässt sich auch mit nicht-thermischen Verfahren betreiben.
          "Informatioen sind Unterschiede, die einen Unterschied ausmachen."
          - Gregory Bateson (1904-1980)

          "Viele Zitate im Internet sind erstunken und erlogen!"
          - Karl Marx (1818-1883)

          Kommentar


          • #6
            Ein Spritzgussfähigerkunststoff ohne Temperaturanfälligkeit muss erst noch erfunden werden. Bei den meisten Kunststoffen ist die maximale Betriebstemperatur bei etwa 120°C oder weniger.
            .22lr; 7,62x25; 9x19; .38 Special; .45ACP; 5,56x45; 7,5x53,5; 7,5x55; 7,62x39; 7,62x51; 7,62x54R; 12/70

            Kommentar


            • #7
              Wer stellt sein SL8 zu Testzwecken zur Verfügung?
              .22LfB; .22 WMR; 9x19; 40S&W; .357 Magnum; 5,56x45; 7,5x55; 7,62x51; 7,62x54R; 30-06; 308 Norma Mag; 8x57IS; 8x68S; 16/70; 12/76

              Kommentar


              • #8
                Ich würde mich als Tester anbieten!
                "Der Euro muss platzen, sonst bekommen wir ein sozialistisches Zwangssystem."
                (Prof. Max Otte)

                Kommentar


                • #9
                  @Swizzle: Du hast Recht, ich hab mich doch glatt vertan.
                  "Informatioen sind Unterschiede, die einen Unterschied ausmachen."
                  - Gregory Bateson (1904-1980)

                  "Viele Zitate im Internet sind erstunken und erlogen!"
                  - Karl Marx (1818-1883)

                  Kommentar


                  • #10
                    Humbugbericht!

                    Bei diesem blödem Bericht musste ich auch einfach ein blödes Kommentar hinterlassen auf Youtube als stolzer SL-8 Besitzer.

                    Immer dieses dumme Tupperwarebashing^^
                    "Sie kriegen in einer Demokratie keine Mehrheit für eine Politik von der 90% der Bevölkerung profitieren würde."
                    (Volker Pispers)

                    Kommentar


                    • #11
                      BW hat das bekommen, wofür es bezahlt hat und was angefordert wurde. Es gibt nun Mal keine Eierliegendevollmilchsau und man kann nicht alles habe: hohe Kadenz, leichte Patronen, die hohe Stopp- und Durchschlagwirkung habe, die Waffe als solche klein, handlich und leicht ist und das alles noch möglich billig herzustellen ist...

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von wozzi Beitrag anzeigen
                        BW hat das bekommen, wofür es bezahlt hat und was angefordert wurde. Es gibt nun Mal keine Eierliegendevollmilchsau und man kann nicht alles habe: hohe Kadenz, leichte Patronen, die hohe Stopp- und Durchschlagwirkung habe, die Waffe als solche klein, handlich und leicht ist und das alles noch möglich billig herzustellen ist...
                        Genau das ist es und du hast es perfekt ausgedrückt, die Waffe soll den in ihrer Waffenklasse spezifischen Vorteilen dem "Kunden" dienen und nicht klassenübergreifend das Nonplusultra sein.
                        "Sie kriegen in einer Demokratie keine Mehrheit für eine Politik von der 90% der Bevölkerung profitieren würde."
                        (Volker Pispers)

                        Kommentar


                        • #13
                          Ich hatte gehofft, das sich hier Jemand meldet, der das G36 dienstlich im Kampfeinsatz geführt hat.

                          Alles Andere ist entweder Bashing, Produktverteidigung oder sonstwas, nur nichts Belastbares zur Ausgangsfrage.
                          "Der Euro muss platzen, sonst bekommen wir ein sozialistisches Zwangssystem."
                          (Prof. Max Otte)

                          Kommentar


                          • #14
                            Ich habe das G36 zwar nicht im Kampfeinsatz geführt, aber während meiner Dienstzeit mehrfach geschossen. In der Tat wandert die Treffpunktlage des G36 deutlich, wenn die Waffe heißgeschossen ist. Es wird dann deutlich schwerer auf 300m die große Klappfallscheibe (Mannscheibe) zu treffen. Das liegt m.E. an einer Verspannung des Laufes, für die die Gasabnahme verantwortlich ist, nicht das Kunststoffgehäuse. An eine Vergrößerung des Streukreises glaube ich nicht.
                            "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
                            Peter Ustinov

                            Kommentar


                            • #15
                              Das gute alte G3............. W15er habens lieben oder ned lieben gelernt, aber es hat funktioniert. Und wie.

                              Gut, es ist schwerer als ein G36, man führt bei gleichem Gewicht der Munition wesentlich weniger Patronen mit sich.

                              Ich möchte die Plastikspritze ned haben, naja, geschenkt vielleicht, zum Basteln, oder so................
                              MfG aus der schönen Pfalz

                              Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
                              Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

                              "Bevor isch misch uffreg, is mers egal ....." oder auch "Äner vun uns zwä is bleeder wie isch....."

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X