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SIG P210 Schlagbolzen klemmt

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  • #16
    Zitat von Teppic Beitrag anzeigen
    Problem vorerst gelöst. Danke speziell an Götterbote, der Gedanke mit den Zündhütchen war wohl der Richtige.
    Gern geschehen! Hat der SIG Spezi etwas zum Schlagbolzenspitzenüberstand gesagt?
    Bei unserer damaligen Vereins 210 konnte man die Schlagbolzenspitze nur soweit herausdrücken, das die Anzündhütchen gerade noch sicher angeschlagen wurden. So wie es sein sollte. Leider habe ich kein Technical Manual bzw. Dienstanweisung zu dieser Waffe.
    "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
    Peter Ustinov

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    • #17
      Zitat von Götterbote Beitrag anzeigen

      Hat der SIG Spezi etwas zum Schlagbolzenspitzenüberstand gesagt?
      Bei unserer damaligen Vereins 210 konnte man die Schlagbolzenspitze nur soweit herausdrücken, das die Anzündhütchen gerade noch sicher angeschlagen wurden. So wie es sein sollte. Leider habe ich kein Technical Manual bzw. Dienstanweisung zu dieser Waffe.
      Ich habe alle Federn ausgebaut und vermessen, alle sind nach Angabe vom BüMa original und maßhaltig.
      Ich bin allerdings sicher, dass der Schlagbolzen auch bei eurer Vereinswaffe 5-6mm heraus zu drücken war, hat vielleicht nur keiner ausprobiert (wozu auch?). Der Grund liegt auf der Hand: Er wäre sonst garnicht auszubauen, denn zum zerlegen muss man ihn mittels Dorn, Schraubendreher o. Ä. von hinten her etwa soweit, gegen die Rückholfeder durchdrücken, um danach die Halteplatte nach unten aus der Nut nehmen zu können und den Bolzen dann nach hinten rausspringen zu lassen.
      Ich werde testweise eine Tuning-Schlagfeder verbauen, die ich hier noch liegen habe, hoffen dass sie damit das vom DSB geforderte Abzugsgewicht noch sicher hält und sehen was passiert. Weiterhin werde ich auch mal andere Munition testen, wobei die Hexagon in dieser Waffe bisher die deutlich engsten Trefferbilder lieferte.
      Werde, wenn Interesse besteht gerne berichten.
      Zuletzt geändert von Teppic; 28.02.2019, 14:25.

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      • #18
        Interesse besteht, auch von mir, der ich keine P210 mein Eigen nennen darf.

        Mich würde aber mal rein technisch interessieren, wie und mit was genau Du die Federn vermessen hast. Und was für Erkenntnisse und Schlüsse Du daraus ziehst. Hast Du die Federkraft iwie gemessen, und wieviel Stauchung darf die Feder haben und trotzdem noch funktionssicher sein ? Wie hast Du das gemessen ?
        MfG aus der schönen Pfalz

        Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
        Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

        "Bevor isch misch uffreg, is mers egal ....." oder auch "Äner vun uns zwä is bleeder wie isch....."

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        • #19
          Zitat von Pfälzer Beitrag anzeigen
          Interesse besteht, auch von mir, der ich keine P210 mein Eigen nennen darf.

          Mich würde aber mal rein technisch interessieren, wie und mit was genau Du die Federn vermessen hast. Und was für Erkenntnisse und Schlüsse Du daraus ziehst. Hast Du die Federkraft iwie gemessen, und wieviel Stauchung darf die Feder haben und trotzdem noch funktionssicher sein ? Wie hast Du das gemessen ?
          Ich habe lediglich die Federlänge unbelastet gemessen und die Federn fotografiert, der SIG Spezialist hat anhand der Maße und Bilder mit originalen Serienfedern verglichen. Die Möglichkeit Federraten zu messen habe ich hier nicht, dass ist aber wohl auch nicht nötig. Die Tuningfeder ist spürbar „weicher“ das erkennet man bereits recht deutlich beim Einbau.


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          • #20
            Naja, für Deinen Geschmack und den vieler Anderer würde das wohl reichen. aber aussagekräftig ist das wohl eher nicht. Aber seis drum, wenn sie läuft, ist gut. Ansonsten warten wir auf Dienen Bericht.
            MfG aus der schönen Pfalz

            Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
            Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

            "Bevor isch misch uffreg, is mers egal ....." oder auch "Äner vun uns zwä is bleeder wie isch....."

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            • #21
              Zitat von Pfälzer Beitrag anzeigen
              ...aber viele SigSauer in vielen Versionen. Und nicht wenige schießen Geco Hexagon ohne Probleme. .
              Es wäre mal ein Ding sich die Hexagon Hülsen und vor allem Zündhütchen deiner Vereinskollegen anzusehen und vll zu fotografieren. Ich werd wenn ich`s zeitlich schaffe heute mal meine Sig Sauer mit zum Stand nehmen und mit der ein paar von den Geco Hexagon verschießen zum Vergleich. Die liefern in der Tacops zwar keinet besonders guten Schußbilder (eigentlich die schlechtesten von 10 getesteten Sorten), aber es geht ja nur um den Vergleich. In der Sig 210 werde ich 3 andere Sorten schießen und mir dann die Zündhütchen ansehen. Erst danach werde ich die Schlagfester austauschen und den test wiederholen.

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              • #22
                Zitat von Teppic Beitrag anzeigen
                Ich bin allerdings sicher, dass der Schlagbolzen auch bei eurer Vereinswaffe 5-6mm heraus zu drücken war, hat vielleicht nur keiner ausprobiert (wozu auch?). Der Grund liegt auf der Hand: Er wäre sonst garnicht auszubauen, denn zum zerlegen muss man ihn mittels Dorn, Schraubendreher o. Ä. von hinten her etwa soweit, gegen die Rückholfeder durchdrücken, um danach die Halteplatte nach unten aus der Nut nehmen zu können und den Bolzen dann nach hinten rausspringen zu lassen.
                Dein Argument hat mich nicht in Ruhe gelassen, da solche Halteplatten ja auch in 1911ern verbaut sind. Also habe ich meine 1911er herausgeholt und das mal ausprobiert. Und ich war baff, das sich bei meiner Waffe die Schlagbolzenspitze auch sehr weit heraus drücken lässt. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich den Schlagbolzen bei meiner 1911 und bei der Vereinswaffe immer nur soweit herein gedrückt habe, um die Halteplatte entnehmen zu können. Weiter nicht. Wozu eigentlich auch.

                Also habe ich mir noch einmal Gedanken zu den durchstoßenen Anzündhütchen in deinem Fall gemacht und für mich kommen folgende Möglichkeiten ins Spiel:

                - die Schlagbolzenfeder ist zu schwach (geworden)
                - die Schlagfeder ist zu stark
                - die Schlagbolzenspitze hat nicht mehr die richtige Form (halte ich in deinem Fall für recht unwahrscheinlich)
                - der Hahn wurde durch einen zu schweren Ersatz ausgetauscht (halte ich für noch unwahrscheinlicher, aber nicht für unmöglich)
                - die Näpfchen der Anzündhütchen sind viel zu weich (halte ich für am wahrscheinlichsten....besonders bei der heutigen GECO)
                "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
                Peter Ustinov

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                • #23
                  Zitat von Götterbote Beitrag anzeigen
                  Dein Argument hat mich nicht in Ruhe gelassen, da solche Halteplatten ja auch in 1911ern verbaut sind. Also habe ich meine 1911er herausgeholt und das mal ausprobiert. Und ich war baff, das sich bei meiner Waffe die Schlagbolzenspitze auch sehr weit heraus drücken lässt. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich den Schlagbolzen bei meiner 1911 und bei der Vereinswaffe immer nur soweit herein gedrückt habe, um die Halteplatte entnehmen zu können. Weiter nicht. Wozu eigentlich auch.
                  ...genau, wozu auch... wenn man dann aber gezwungenermaßen mal drüber nachdenkt, wird es schnell ersichtlich. Natürlich braucht der Schlagbolzen "Spiel" nach vorne. Einmal um den Ein- und Ausbau zu vereinfachen, zum Anderen natürlich auch um sicher zu verhindern dass Feder oder Schlagbolzen irgendwo anders anschlagen als ausschließlich am Zündhütchen.


                  Zitat von Götterbote Beitrag anzeigen
                  Also habe ich mir noch einmal Gedanken zu den durchstoßenen Anzündhütchen in deinem Fall gemacht und für mich kommen folgende Möglichkeiten ins Spiel:

                  - die Schlagbolzenfeder ist zu schwach (geworden)
                  - die Schlagfeder ist zu stark
                  - die Schlagbolzenspitze hat nicht mehr die richtige Form (halte ich in deinem Fall für recht unwahrscheinlich)
                  - der Hahn wurde durch einen zu schweren Ersatz ausgetauscht (halte ich für noch unwahrscheinlicher, aber nicht für unmöglich)
                  - die Näpfchen der Anzündhütchen sind viel zu weich (halte ich für am wahrscheinlichsten....besonders bei der heutigen GECO)
                  Auch für mich sind aktuell die Zündhütchen wahrscheinlichste Ursache, da alle anderen beteiligten Bauteile original sind (bis auf die Gleitmutter am Ende der Schlagfeder, die habe ich vor Monaten durch eine selbstschmierende Walze aus Messing ersetzt.)
                  Die Schlagbolzenfeder sollte auf Grund der vermutet geringen Schussleistung und der entspannten Messung eher nicht Grund für die Störung sein, auch denke ich nicht, dass sie überhaupt dazu dient, den Schlagbolzen abzubremsen beim Schuss um ein durchschlagen der Zündhütchen zu verhindern. Sie soll ja den Bolzen schlicht wieder in seine Ruheposition bringen, mehr nicht.

                  Warten wir`s also mal mit Spannung ab...

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                  • #24
                    Zitat von Teppic Beitrag anzeigen

                    Die Schlagbolzenfeder sollte auf Grund der vermutet geringen Schussleistung und der entspannten Messung eher nicht Grund für die Störung sein, auch denke ich nicht, dass sie überhaupt dazu dient, den Schlagbolzen abzubremsen beim Schuss um ein durchschlagen der Zündhütchen zu verhindern. Sie soll ja den Bolzen schlicht wieder in seine Ruheposition bringen, mehr nicht.
                    Slamfire ist dir schon ein geläufiger Begriff oder?
                    "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
                    Peter Ustinov

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                    • #25
                      Zitat von Götterbote Beitrag anzeigen

                      Slamfire ist dir schon ein geläufiger Begriff oder?
                      ...na doppeln ist ja Gott lob nicht mein Problem.

                      Ich komme der Sache näher. Die Hexagon spielen wohl schon eine Rolle dabei.

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                      • #26
                        Zitat von Teppic Beitrag anzeigen

                        ...na doppeln ist ja Gott lob nicht mein Problem.
                        Das Doppeln durch einen fliegenden Schlagbolzen meinte ich in diesem Fall. Das kommt z.B. gerne öfter mal beim SKS 45 vor. Bei diesem Halbautomaten wird dann nachträglich eine Schlagbolzenfeder eingebaut. Andere alte Halbautomaten zeigen dieses Verhalten auch, wenn Patronen mit zu weichem Anzündhütchen verwendet werden. Für solche Waffen werden extra Anzündhütchen angeboten. Bringt dir nur als Wiederlader was.
                        "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
                        Peter Ustinov

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