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  • Der Islam und westliche Wertvorstellungen


    Foto: Stefan Klinkigt

    Was erlauben Constantin Schreiber? Kein Diskurs ohne Frau Kaddor!

    Von Roger Letsch, 02.04.2017

    Expertise ist etwas, um das in Deutschland gern und hitzig gestritten wird. Schließlich sind wir ein Land von 80 Millionen Bundestrainern. Doch in alltäglichen Dingen hören wir gern auf den Rat von selbsternannten Experten. Die Wetterfee erklärt uns den Wind von morgen, die Wirtschaftsweisen sagen uns, wie gut es uns gehen wird und wenn Bundespräsident und Kanzlerin zu Weihnachten und zum Jahreswechsel zu uns sprechen, wissen wir, worauf wir stolz sein dürfen. Nahostexperten, Nahverkehrsexperten, Technikexperten, Finanzexperten, Energiewendeexperten…egal. Experten werden kommen und Pflaster auflegen, wenn dumme Normalbürger zweifeln oder Nachrichten aus Quellen beziehen, die einfach nicht zur allgemeinen Doktrinen passen wollen.

    Aber manchmal ist man echt gekniffen, wenn man sich von Experten in ein Thema führen lässt. Man bekommt keinen Überblick, hält die Thematik für irrelevant und wendet sich gelangweilt ab. Jeder Physiker, dem zu einem bahnbrechenden Experiment in der Quantenmechanik ein paar Millionen Euro zum Glück fehlen, wird ein Lied davon singen können. „Sex sells“ und Grundlagenforschung ist für Lieschen Müller so gar nicht sexy! Praktiker in Soziologie oder Religion kennen dieses Problem eher nicht, die Empathie fliegt ihnen förmlich zu. Dafür müssen sie ihr Terrain umso stärker gegen Quereinsteiger verteidigen, die sich weniger um das heiliges Expertentum und dessen Abgrenzungen zum Pöbel sorgen, als vielmehr um die tatsächlichen Gegebenheiten im menschlichen Zusammenleben kümmern und sich fragen: Was hat das alles zu bedeuten?

    Tief in ihrer Expertenehre verletzt fühlt sich denn auch Lamya Kaddor, als sie über die ARD-Reportage „Moscheereport“ auf Facebook schreibt:


    "Wieso kann ein bisher geschätzter Journalist nicht 13 Moscheen besuchen und von seinen Eindrücken berichten und die Analyse dieser Ergebnisse Fachleuten überlassen? Soweit mir bekannt, ist Herr Schreiber kein Islamwissenschaftler, kein Sozialforscher und kein Islamischer Religionspädagoge. Mit welcher Expertise bewertet er diese Ergebnisse? Aus seinen Erfahrungen, das reicht zumindest für eine narrative Reportage. Aber es reicht nicht, um zu wissen, wie Moscheedidaktik funktioniert, es reicht nicht, um Islamische Strömungen zu kennen, es reicht nicht, um soziologische Prozesse zu beurteilen. Wieso hat man keinen einzigen muslimischen Theologen, Religionspädagogen, Soziologen befragt, der für eine sachliche Herangehensweise an dieses wichtige Thema steht?

    Was erlauben Constantin Schreiber?

    Na was haben wir denn da? Eine selbsternannte Islamwissenschaftlerin moniert, dass ein Journalist ihr den Schneid abkauft? *Oder ist es die Tatsache, dass ein deutscher Journalist, der ausschaut wie Ken aus der Barbie-Werbung und dummerweise perfekt Arabisch spricht, Milljöh-Berichte abliefert, wie man sie in Deutschland eher von Günter Wallraff kennt?

    Zur Erinnerung:
    Constantin Schreiber ist in Syrien aufgewachsen, spricht also fließend Arabisch und hat bereits für arabische TV-Sender gearbeitet, bevor er bei der ARD anheuerte. Für seinen „Moscheereport“ und sein aktuelles Buch besuchte er verschiedene Moscheen in Deutschland sprach mit Besuchern und Imamen und stellte fest, dass sein bekanntes Gesicht dafür sorgte, dass der Zuckerguss aus Harmonie und Frieden noch ein wenig dicker wurde, als er angenommen hatte. Bis er in cognito kam oder Mitarbeiter schickte. Dann war die Rede der Imame nicht mehr so harmoniebesoffen, dann war Integration plötzlich Sünde, westlicher Lebensstil abzulehnen und der Islam erschien plötzlich sehr viel weniger um Frieden bemüht.

    Was Frau Kaddor jedoch so zornig macht ist die Tatsache, dass sie nicht konsultiert wurde. Niemand wollte wissen, wie sie als Pädagogin und Islamkennerin über das denkt, was Constantin Schreiber in seinen Recherchen herausgefunden hat. Niemand fragte sie, welchen Filter man einsetzen solle, um das gesehene und erlebte richtig und möglichst positiv zu interpretieren. Kaddor spricht Schreiber „Moscheedidaktik“ ab und man möchte aufspringen und fragen, was diese Didaktik taugt, wenn selbst fünf Schüler von Frau Kaddor sich dem IS in Syrien und Irak angeschlossen haben.

    Man möchte fragen, was Frau Kaddor all die Jahre getan hat und wie es sein kann, dass in Moscheen in Deutschland heute noch solche Botschaften verbreitet werden und wir von ihr nie dergleichen erfahren haben und wozu es all die Dialogforen und Islamkonferenzen eigentlich gibt. Wo war all die Expertise von Frau Kaddor, ihre Islamwissenschaft, ihr Pädagogischer Weitblick und Sozialforschung, wenn es eines arabisch-sprachigen deutschen Journalisten bedurfte, um ans Licht zu bringen, was bisher als rassistisches Vorurteil galt: die gigantischen Anpassungsprobleme des Islam in Bezug auf eine freiheitliche westliche Demokratie.

    Stolzierender kaiserlichen Gockel der Nacktheit

    Schreiber ist wie das Kind aus Andersens „Des Kaisers neue Kleider“, dass den stolzierenden kaiserlichen Gockel der Nacktheit zeiht, während sich dessen Lakaien bemühen, die Eleganz des Gewands zu preisen, das den Kaiser gar vorzüglich kleide. Allesamt Experten. Experten der Beschwichtigung und der Lüge, des Schmeichelns und der vorteilhaften Prophezeiung, des „Später, später…wird schon, wird schon“ und „Islam heißt Frieden“ – wenn da nicht solche Leute wie Schneider wären, die einfach das machen, was sie als Journalisten eigentlich auch tun sollten: Genau hinschauen, mitschreiben, berichten – auch voller Empathie aber nicht von ihr getrieben.

    Ich möchte auch in Zukunft nicht erst einen Koran-Exegeten konsultieren müssen, um mir ein Urteil über eine Sache bilden zu dürfen, die mich direkt und unmittelbar betrifft. Deshalb halte ich mich auch zukünftig im Zweifel eher an die Beobachtungen von Menschen, deren Urteil und Sozialisierung eher der meinen entspricht, als einer selbsternannten Expertin zu vertrauen, deren Absichten mir so suspekt und zutiefst egoistisch erscheinen wie die von Frau Kaddor. Denn wenn der Islam, der in deutschen Moscheen gepredigt wird, von wohlmeidenden Exegeten vom Schlage Kaddors weichgewaschen und übersetzt werden muss, bevor ich von diesen Worten Kenntnis erhalten darf, ist er wohl kaum vereinbar mit der heiligen Schrift, die hierzulande für alle gilt: dem Grundgesetz.

    Und als Antwort auf ihre Frage, Frau Kaddor, warum man die Beantwortung der Frage nach der Gefährlichkeit einer Moschee nicht den Experten überlässt, möchte ich ihnen eine einfache Gegenfrage stellen: Welchen Experten denn?

    Foto: Stefan Klinkigt

    QUELLE: http://www.achgut.com/artikel/was_er...e_lamya_kaddor

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    Roman Grafe: "Man weicht eben nicht auf das nächste Tatmittel aus - zumal es schwerer ist, mit einem Messer zu morden als mit einer Pistole.", http://mobil.n-tv.de/politik/Der-Myt...e18287901.html

    Japan: Mann tötet bei Messerattacke 19 Menschen, http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...ass-behinderte

    2015: Polizei verzeichnet rund 2400 Messer-Angriffe in Berlin

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    • Alles im Lot

      44 JAHRE IM DIENST
      Wie ein Polizist den Glauben an das Gute verlor

      Von: K. WINDMAISSER UND M. HERRMANN veröffentlicht am 02.04.2017 - 14:36 Uhr

      „Glauben Sie an das Böse?“, fragt unsere Reporterin Katharina Windmaißer (33) beim Treffen in Berlin Neukölln. „Ja, die Leute können brutal und empathielos sein“, sagt Hauptkommissar a. D. Karlheinz Gaertner (64)

      Hauptkommissar Karlheinz Gaertner (64) war 44 Jahre aus Überzeugung Polizist. In den letzten Jahren allerdings wurde er immer öfter bespuckt, bepöbelt, lag im Clinch mit Clans und Chaoten.
      An einem seiner letzten Arbeitstage, einem Silvesterabend, kniete er auf einer verdreckten Straße in Berlin-Neukölln und versuchte verzweifelt, ein Unfallopfer wiederzubeleben. Während er den Mann versorgte, attackierten ihn Gaffer mit Böllern und Raketen. Der Verletzte starb und mit ihm ein bisschen von Gaertners Überzeugung. So kurz vorm Ziel hatten sie es doch geschafft zu bedrohen, was er sich über all die Jahre bewahrt hatte: die Überzeugung, dass das Gute siegt.
      Was läuft schief, wenn ein Polizist am Ende seines Arbeitslebens sagt: „Wenn ich mir ansehe, wie leicht es ist, den deutschen Staat zu bescheißen: Im nächsten Leben werd ich Betrüger!“

      Uniform trug der Neuköllner Polizist selten, er arbeitete meist verdeckt

      Natürlich sagt Gaertner das mit einem Grinsen. Und in diesem Leben ist und bleibt er mit ganzem Herzen Polizist. Aber als er mit BamS auf sein bewegtes Polizistenleben zurückblickt, sagt er auch: „Sie kennen einfach keine Grenzen mehr!“ Mit „sie“ meint er die, „die uns Polizisten offensichtlich gar nicht mehr als Menschen ansehen, sondern als seelenlose Repräsentanten einer verhassten Macht.“

      Allein in Berlin werden täglich 17 Polizisten angegriffen, bundesweit sind es jährlich über 64 000 Straftaten gegen Polizisten. Bundesjustizminister Heiko Maas (50, SPD): „Wir haben in den letzten Jahren festgestellt, dass tätliche Angriffe insbesondere gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte permanent zunehmen.“


      Als Kind hatte „Kalle“ Gaertner, der Junge aus dem Berliner Arbeiterviertel Neukölln, „Jerry Cotton“-Romane verschlungen. 44 Jahre lang war er wie sein amerikanisches Vorbild ziviler Ermittler. In seinem Stadtteil, der bundesweit als Problemviertel bekannt wurde. In Deutschland gibt es inzwischen viele dieser Viertel. Duisburg-Marxloh, München Hasenbergl, Köln-Chorweiler – die Namen sind unterschiedlich, die Probleme gleich.

      Als wir mit Gaertner durch sein altes Revier streifen, sitzen in der berühmt-berüchtigten Sonnenallee junge Männer rauchend vor den Cafés und genießen die ersten Frühlingstage. Kaputte Fernseher und ausrangierte Sofas füllen die Parklücken zwischen tiefergelegten Protzkarren. Gestern gab es hier eine blutige Messerstecherei. Beinahe Alltag.
      Elias (28), Franky (21) und Nayef (19) drängen sich ungefragt in unser Fotoshooting, heben den Zeigefinger – für Moslems das Zeichen, dass Allah der einzig wahre Gott ist – und zeigen ihre Muckis.
      „Was macht ihr hier mitten am Tag, Jungs?“, fragt Gaertner. „Bisschen chillen, Kaffee trinken.“
      Im Dönerladen nebenan wird ein Säugling herumgezeigt. Ein Pulk an Männern reicht das Mädchen weiter, küsst seine Stirn. Von der Mutter keine Spur. Auch sonst keine Frau weit und breit.
      „Sofort die Kamera runter, wenn Sie keinen Ärger wollen!“, warnt Gaertner uns. Die Männer gehören zu einem bekannten arabischen Clan, mit dessen Macht in Berlin schon Kinder auf dem Schulhof drohen. Für den Polizisten gehören die Männer zur früheren Stammkundschaft.

      „Diese Leute hatten niemals die Absicht, unser demokratisches Wertesystem zu übernehmen und sich an unsere Rechtsordnung zu halten. Jegliche Integrationsbemühungen mussten hier von vornherein scheitern“, sagt Gaertner.

      Irgendwann hat er für sich begriffen: Wenn er denen die Stirn bieten will, dann muss er nicht nur das Strafgesetzbuch, sondern auch die Gesetze der Straße kennen. „Sie kamen mal wieder mit irgendeiner Sache vor einem eingeschüchterten Richter durch, zeigten mir grinsend ihre Mittelfinger im Gerichtssaal. [...] An jeder Straßenecke kann der pensionierte Beamte Geschichten preisgeben: von Mord, von Drogen, von Raub...

      Ein Fahrradfahrer rast ihn auf dem Gehweg fast um, auf der anderen Straßenseite läuft gerade ein „Jeschäftchen“, wie Gaertner den Besitzerwechsel von ein paar Tabletten nennt. Außer ihm nimmt niemand Notiz davon.

      „Diese Typen werden immer frecher, skrupelloser, gewalttätiger und gieriger. Sie führen ihre Taten mit einer schon an Größenwahn grenzenden kriminellen Energie durch, dass einem Angst und Bange werden kann“, sagt Gaertner.

      Auf den Hauseingang neben uns hat jemand „ACAB“ gesprayt, was bedeutet, dass alle Polizisten Bastarde seien. „Der Spruch ist übrigens nicht verboten“, sagt der 64-Jährige und zuckt resigniert mit den Schultern.
      Wir gehen weiter zu einem Mahnmal für einen im Dienst erschossenen Kollegen. Seit die Gedenktafel geschändet wurde, steht sie hinter einem Zaun. „Was für eine Verrohung!“, sagt Gaertner.
      „Sie kennen keine Grenzen mehr“


      Karlheinz Gärtner hat ein Buch über seine bedeutendsten Fälle geschrieben. „Sie kennen keine Grenzen mehr“ [...] Warum er trotzdem weitergemacht hat? „Ja, es war jeden Tag ein Kampf zwischen Toleranz und Wut, aber man kann diese Leute doch nicht einfach gewinnen lassen! ...

      QUELLE: http://m.bild.de/news/inland/polizei...ildMobile.html
      Rheinboulevard wird zu Rhein brutal

      Tausende Besucher vergnügen sich am Wochenende auf der Rheintreppe, Foto: teleact

      "Die Ordnungshüter schreiben am Wochenende im Akkord Anzeigen – wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Beamtenbeleidigung, Körperverletzungen, Diebstahl! Auch das ist verbrieft: Die Mehrzahl der Kontrollierten habe laut Polizei einen Migrationshintergrund."

      Sicherheit am Rhein-Boulevard? Nicht mal gefühlt! BILD fiel auf, dass der Ordnungsdienst der Stadt freitagabends ab 20.30 Uhr abdampfte. Auch die Polizei kann nicht kontinuierlich vor Ort sein. Keine konsequente Überwachung, dafür Narrenfreiheit für Randalierer an der Deutzer Promenade? Den Messerstecher vom Freitagabend konnte die Polizei auch nicht ermitteln, hofft nun auf Hinweise. Der etwa 20-Jährige soll 1,80 Meter groß sein, schwarze Haare haben. An der Seite waren sie kurz rasiert, auf dem Kopf zu einem Zopf gebunden. Er trug Vollbart und eine hellblaue Jeansjacke ...

      Dazu sagte dann Kölns Oberbürgermeister/in Henriette Reker (bekannt für ihren armlangen Weitblick oder so ähnlich):

      „Ich finde es erschreckend, dass dieser wunderbare Ort als Manege für schlechtes Benehmen missbraucht wird."




      QUELLE: http://www.bild.de/regional/koeln/ko...2408.bild.html

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      Roman Grafe: "Man weicht eben nicht auf das nächste Tatmittel aus - zumal es schwerer ist, mit einem Messer zu morden als mit einer Pistole.", http://mobil.n-tv.de/politik/Der-Myt...e18287901.html

      Japan: Mann tötet bei Messerattacke 19 Menschen, http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...ass-behinderte

      2015: Polizei verzeichnet rund 2400 Messer-Angriffe in Berlin

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      • Die Augenwischerei der Altparteien


        Rainer Grell, Gastautor / 05.04.2017 / 16:16 / Foto: Tomaschoff

        Was brächte ein Islamgesetz?

        Seit René Descartes gilt die Vernunft als oberste Richtschnur menschlichen Erkennens und Handelns. Und weil zur Zeit dieses französischen Philosophen (1596-1650) die wissenschaftliche Welt (wie die religiöse) sich auf Latein ausdrückte, sprach man statt von „Vernunft“ von „ratio“, weshalb Descartes als Begründer des Rationalismus gilt. Heute käme kein Viertklässler mehr auf die Idee, ohne weiteres der Aussage des Vaters der abendländischen Philosophie, des Griechen Aristoteles, zu glauben, der Mann habe mehr Zähne als die Frau. Unser Viertklässler würde, ohne jemals von Descartes gehört zu haben, das tun, was Aristoteles offenbar sein Leben lang unterlassen hat: Er würde nachschauen und nachzählen. Das ist so klar, dass man sich beinahe scheut, es auszusprechen.

        Wenn man allerdings die politische „Landschaft“ betrachtet, befallen einen Zweifel, ob dort tatsächlich die Vernunft herrscht. Um das aristotelische Beispiel abzuwandeln: Wenn die muslimischen Verbände behaupten, Islam und Demokratie seien durchaus vereinbar, muss man das nicht einfach glauben, sondern könnte es überprüfen. Doch stattdessen erklärt der oberste staatliche Repräsentant, der Islam gehöre zu Deutschland, und damit hat sich’s. Nachdem der besagte Repräsentant unter wenig rühmlichen Umständen aus dem Amt scheiden musste, und der Marktwert seiner Äußerungen dadurch generell gesunken war, beeilte sich die Kanzlerin, diesen mit der ganzen Autorität ihres Amtes wieder herzustellen, indem sie in ihrer Regierungserklärung vom 15. Januar 2015 vor dem Deutschen Bundestag die Aussage des Bundespräsidenten wiederholte und dann fortfuhr:

        „Die Menschen fragen mich, welcher Islam gemeint ist, wenn ich diesen Gedanken zitiere. Sie wollen wissen, warum Terroristen den Wert eines Menschenlebens so geringschätzen und ihre Untaten stets mit ihrem Glauben verbinden. Sie fragen, wie man dem wieder und wieder gehörten Satz noch folgen kann, dass Mörder, die sich für ihre Taten auf den Islam berufen, nichts mit dem Islam zu tun haben sollen. Ich sage ausdrücklich: Das sind berechtigte Fragen. Ich halte eine Klärung dieser Fragen durch die Geistlichkeit des Islam für wichtig, und ich halte sie für dringlich. Ihr kann nicht länger ausgewichen werden.“

        Erhellender Blick in die Geschäftsordnung

        Also: Der Bundespräsident äußert einen „Gedanken“ („Der Islam gehört [auch] zu Deutschland“), die Bundeskanzlerin zitiert ihn und bekennt dann freimütig, dass „die Menschen“ sie fragen, welcher Islam gemeint sei; denn „den Islam“ gibt es nicht und Merkel hält diese Frage (neben anderen) für berechtigt. Doch dann kommt die Volte: Anstatt die Frage zu beantworten, überträgt sie deren Klärung der „Geistlichkeit des Islam“. Erklärt die Klärung gar für dringlich. Und dann? Seither sind gut zwei Jahre vergangen, ohne dass etwas passiert wäre. Wir wissen noch nicht einmal, ob die Geistlichkeit des Islam zur Beantwortung aufgefordert wurde, geschweige denn, wer das sein sollte. Doch wohl nicht der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland? Oder der Zentralrat der Muslime in Deutschland, dessen Vorsitzenden Aiman Mazyek zwei Tage vor der Regierungserklärung bei der Mahnwache vor dem Brandenburger Tor „Zusammenstehen - Gesicht zeigen“ einen Ehrenplatz zwischen dem Bundespräsidenten und der Kanzlerin einnahm. Nach meiner Erinnerung umarmte man sich sogar gegenseitig, aber darüber habe ich kein Foto gefunden.

        Die Partei der Kanzlerin tönte seinerzeit vollmundig: „Den Feinden der Freiheit gilt unser Kampf. Lassen Sie uns alle zusammenstehen und Gesicht zeigen! Denn gewalttätiger Islamismus hat keinen Platz in unserer freiheitlichen Gesellschaft.“

        Der angehende Jurist lernt bereits im ersten Semester: „Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung.“ Dieser Tipp erweist sich auch in diesem Zusammenhang als hilfreich. Da ist zum Beispiel die Geschäftsordnung (GO) des Koordinationsrats der Muslime in Deutschland (KRM) vom 28. März 2007. Darin bekennt sich der KRM „zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland“ (§ 1 Absatz 4 – nur ein pedantischer Griffelspitzer würde hier anmerken, dass das Grundgesetz von freiheitlicher demokratischer Grundordnung spricht: Artikel 10 Absatz 2 Satz 2, Artikel 11 Absatz 2, Artikel 18 Satz 1, Artikel 21 Absatz 2 Satz 1, Artikel 73 Absatz 1 Nr. 10 Buchstabe b, Artikel 87a Absatz 4 Satz 1, Artikel 91 Absatz 1). Doch gleich im nächsten Absatz heißt es „Koran und Sunna des Propheten Mohammed bilden die Grundlagen des Koordinationsrats. Dieser Grundsatz darf auch durch Änderungen dieser Geschäftsordnung nicht aufgegeben oder verändert werden.“

        „Ihr werdet die Juden bekämpfen“

        „Sunna“ umfasst die Aussagen (Hadith, Hadithe oder Ahadith) und Handlungen des Religionsgründers Mohammed, der nach dem Koran „ein schönes Vorbild“ für alle Muslime ist (Sure 33, 21). Welche Stellung Mohammed heute noch bei den Muslimen hat, zeigen die Freitagspredigten, die man in Constantin Schreibers Buch „Inside Islam“ nachlesen kann. Zur Sunna gehört etwa dieser Hadith Mohammeds:

        „Ich wurde angewiesen, die Menschen zu bekämpfen, bis sie bezeugen, dass es keinen Gott außer Gott gibt und Muhammad der Gesandte Gottes ist, bis sie das Gebet verrichten und die gesetzliche Abgabe bezahlen. Kommen sie diesen Forderungen nach, so sind ihr Leben und ihre Habe vor mir sicher. Sie unterstehen dann einzig dem Gesetz des Islams, und Gott wird sie richten.“ (Sahih al-Buhari, Reclam-Ausgabe 1991, II/9)

        Oder dieser:

        „Ihr werdet die Juden bekämpfen, bis einer von ihnen Zuflucht hinter einem Stein sucht. Und dieser Stein wird rufen: ‚Komm herbei! Dieser Jude hat sich hinter mir versteckt! Töte ihn!'" (Sahih al-Buhari, Reclam-Ausgabe 1991, XXVIII/18) Diese Aufforderung findet sich übrigens wörtlich in der Hamas-Charta von 1988 wieder.

        Die Losung der Islamischen Widerstandsbewegung lautet nach Artikel 8 der Charta: „Gott ist ihr Ziel, der Prophet ihr Vorbild, der Koran ihre Verfassung, der Dschihad ihr Weg und der Tod für Gott ihr hehrster Wunsch.“

        Mohammed, laut Koran der „Gesandte Gottes“, hat eine solche Autorität, dass seine Befehle denen Allahs gleichgesetzt werden: „Wer dem Gesandten gehorcht, der hat in der Tat Allah gehorcht“ (Sure 4, 80). „Wer aber Allah und Seinem Gesandten den Gehorsam versagt und Seine Schranken übertritt, den führt er ins Feuer, wo er ewig bleiben wird. Und ihm wird eine schmähliche Strafe zuteil“ (Sure 4, 14).

        Sirenengesänge von der Religion des Friedens

        Das „schöne Vorbild“, dessen Sunna für den Koordinationsrat der Muslime in Deutschland so grundlegend ist, dass die GO in diesem Punkt analog der „Ewigkeitsgarantie“ des Grundgesetzes (Artikel 79 Absatz 3) vor jeder Veränderung geschützt ist, dieses Vorbild fand nichts dabei, neben den rund 70 Feld- und Beutezügen, die unter seiner Führung oder auf seinen Befehl hin geführt wurden, auch 43 Morde in Auftrag zu geben, wie islamische Quellen bezeugen. Nun war man in der Zeit ja nicht gerade zimperlich, so dass man ein solches Verhalten in seinem historischen Kontext relativieren könnte. Doch dazu finden sich in den Verlautbarungen des KRM und des ZMD und anderer muslimischer Verbände keine Anhaltspunkte, während das Muslimische Forum Deutschland genau dies in seinen „Berliner Thesen“ (Nr. 3) fordert:

        „Wir schulden es unserem Sinn für Gerechtigkeit, unserer Liebe zur geschichtlichen Wahrheit und dem Wunsch nach Völkerverständigung, daß wir fortan der erdichteten Fabel keinen Glauben mehr schenken, der Islam sei für Gewalt und Zwang in Glaubenssachen und nicht für die Gewissens- und Glaubensfreiheit.

        Keine noch so erschreckenden Ereignisse, die sich im Namen des Islams in gewissen ‚muslimischen‘ Länder abspielen, sollten unsere Überzeugung erschüttern, daß der Islam das Leben und das Gewissen eines Menschen zu etwas Unverletzlichem, etwas Unantastbarem und etwas Sakrosanktem erklärt hat. Der Islam ist zu beurteilen nach seiner Lehre und niemals nach dem unislamischen Verhalten einiger seiner Anhänger.“

        So tönt der Sirenengesang der Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland. Da ist sie wieder, die These vom Missbrauch der Religion des Friedens. Wobei man der Aussage durchaus zustimmen kann, dass der Islam nach seiner Lehre und nicht nach dem Verhalten seiner Anhänger zu beurteilen ist. Sonst könnte ja jeder durchgeknallte Gläubige seine Religion in Verruf bringen. Aber wie sieht es mit dieser Lehre tatsächlich aus? Was sagen muslimische Autoritäten?

        Professor Scheich Omar Abdel Rahman (Sunnit) von der berühmten Al-Azhar Universität in Kairo: „Mein Bruder, es gibt eine ganze Sure über die Kriegsbeute. Eine Sure über den Frieden gibt es nicht. Der Dschihad und das Töten sind das Haupt des Islam. Wer sie herausnimmt, der schneidet dem Islam das Haupt ab“ (zitiert nach Mark A. Gabriel [(Pseudonym), dem später zum Christentum konvertierten Imam von Gizeh], Jesus und Mohammed, 2006, S. 21.)

        [BKein Platz für Gegner des Tötens

        Ayatollah Sadeq Khalkhali (Schiit): „Gegner des Tötens haben keinen Platz im Islam. Unser Prophet [Mohammed] tötete mit seinen eigenen gesegneten Händen. Unser Imam Ali [der Schwiegersohn Mohammeds] tötete an einem einzigen Tage über siebenhundert Personen. Ist Blutvergießen für den Bestand unseres Glaubens vonnöten, sind wir da, unsere Pflicht zu erfüllen“ (zitiert nach Amir Taheri, Morden für Allah, 1993, S. 71).[/B]

        In seinem Buch „Inside Islam“ (2017) fragt Constantin Schreiber den Islam-Experten und Muslim Abdelhakim Ourghi (Seite 159): „Wird der Islam missbraucht?" Antwort: „Nein, der Islam wird nicht missbraucht. Das Gewaltproblem haben wir in der Tat.“ Auf die Frage von „ZEIT ONLINE“: „Wollen Sie damit sagen, der Islam sei ohne Reform nicht mit dem Grundgesetz vereinbar?" antwortete Ourghi allerdings: „Nein, soweit würde ich nicht gehen.“

        Und im Koran selbst wimmelt es von Versen (angeblich 123), die den Tod der Ungläubigen fordern. Und ungläubig sind alle, die nicht Muslime sind: „Die Gläubigen sind nur diejenigen, die an Allah und seinen Gesandten glauben“ (Sure 24, 62). Wer in Jesus den Sohn Gottes sieht, gehört auf jeden Fall zu den Ungläubigen: „Wahrlich, ungläubig sind diejenigen, die da sprechen: ‚Allah ist der Messias, der Sohn der Maryam“ (Maria, Sure 5, 17). Und der Koran warnt ausdrücklich davor, mit Ungläubigen Freundschaft zu schließen: „O die ihr glaubt! Nehmt euch keine Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen!" (Sure 4, 144) und „O die ihr glaubt! Nehmt nicht die Juden und die Nazarener zu Freunden. Sie sind einander Freunde. Wer von euch sie zu Freunden nimmt, der ist fürwahr einer von ihnen.“ (Sure 5, 51). Und wem das noch nicht genügt, der hört von dem Islamgelehrten und Fernsehprediger Jusuf al-Qaradawi die Empfehlung an die Adresse der in der europäischen Diaspora lebenden Muslime: „Versucht inmitten der umfassenden Gesellschaft eure eigene kleine Gesellschaft zu bilden, andernfalls löst ihr euch auf wie Salz im Wasser“ (Sylvain Besson, La conquête de l’Occident, S. 83, Übersetzung von mir). Wenn das kein Aufruf zur Bildung von „Parallelgesellschaften“ ist! Wie soll da jemals Integration gelingen?


        Warum jetzt ein Islamgesetz?

        Die Kanzlerin geht zwar auf solche Details nicht ein. Aber sie verkündet in ihrer Regierungserklärung vom 15. Januar 2015: „Freiheit und Toleranz haben niemals das geringste Verständnis für Gewalt durch Links- oder Rechtsextremismus, für Antisemitismus oder für Gewalt im Namen einer Religion. Freiheit und Toleranz sind ihre eigenen Totengräber, wenn sie sich nicht vor Intoleranz schützen. Religionsfreiheit und Toleranz meinen nicht, dass im Zweifelsfall die Scharia über dem Grundgesetz steht. Freiheit und Toleranz bedeuten nicht wegsehen oder das Messen mit zweierlei Maß.“

        Doch was folgt daraus? Nichts! An sich keine Überraschung; denn wir kannten das ja schon von Merkels Rede vor der Knesset am 18. März 2008: „Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit dürfen in Deutschland und in Europa nie wieder Fuß fassen, und zwar, weil alles andere uns insgesamt – die deutsche Gesellschaft, das europäische Gemeinwesen, die demokratische Grundordnung unserer Länder – gefährden würde.“

        Doch jetzt wird alles anders. Wir bekommen (vielleicht, doch eher nicht) ein Islamgesetz. Warum gerade jetzt? Nein, nicht wegen der bevorstehenden Bundestagswahl im September, sondern weil wir jetzt erst gemerkt haben, dass wir zu viele Salafisten haben: inzwischen rund 10.000. Deren Zahl habe sich während der vergangenen sechs Jahre mehr als verdoppelt. Warum knapp 5.000 vor sechs Jahren noch keinen Anlass für ein solches Gesetz boten, erfährt man leider nicht. In Zeiten der RAF, die während ihrer 28jährigen Geschichte 33 oder 34 Tote hinterließ, so viele wie heute nicht selten bei einem einzigen islamistischen Anschlag zu beklagen sind, genügten maximal 80 Aktivisten (der so genannte harte Kern) und 300 Unterstützer, um die einschlägigen Institutionen zu legislativen, exekutiven und judikativen Höchstleistungen anzuspornen. Allerdings haben sich Baader, Meinhof, Ensslin und Co. auch nie auf das Grundrecht der Religionsfreiheit berufen.

        Was steht nicht im Gesetz?

        Was wird in einem solchen Gesetz stehen? Bin ich Hellseher? Trotzdem: Was nicht drinstehen wird, kann ich ziemlich genau sagen. Es wird nicht drinstehen, dass der Islam nicht nur eine Religion ist, sondern auch ein Gesellschafts- und Rechtssystem: „Der Islam [ist] Glaube, Ethik, soziale Ordnung und Lebensweise zugleich“ (Islamische Charta des ZMD vom 20. Februar 2002). Und dass diese Aspekte natürlich nicht das Privileg der Religionsfreiheit genießen. Und dass geklärt werden muss, was wozu gehört. Und dass sich die Muslime in Deutschland von allen Koranversen und Prophetensprüchen verabschieden müssen, die mit unserer Verfassungsordnung nicht vereinbar sind. Und dass die betreffenden Passagen in einer Kommission von Islam-Fachleuten der verschiedenen Richtungen sowie Rechtswissenschaftlern identifiziert werden müssen (vgl. meinen Vorschlag vom 8. Januar 2015 hier auf der „Achse“).

        Was brächte also ein „Islamgesetz“? Bestenfalls ein paar Stimmen für die verzweifelte Union, aus deren Reihen ein solches Gesetz ins Gespräch gebracht wurde. Wer mehr über die geltende Rechtslage in Deutschland und in Österreich nach dem dortigen Islamgesetz wissen möchte, schaut hier* (natürlich auf eigenes Risiko).

        *Die Freiheit stirbt in Raten - Islam und Gleichstellungsgesetz - Basiswissen für Arbeitgeber Teil II

        Foto: Tomaschoff

        QUELLE:http://www.achgut.com/artikel/was_br...in_islamgesetz

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        Roman Grafe: "Man weicht eben nicht auf das nächste Tatmittel aus - zumal es schwerer ist, mit einem Messer zu morden als mit einer Pistole.", http://mobil.n-tv.de/politik/Der-Myt...e18287901.html

        Japan: Mann tötet bei Messerattacke 19 Menschen, http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...ass-behinderte

        2015: Polizei verzeichnet rund 2400 Messer-Angriffe in Berlin

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        • Zitat von Travis Beitrag anzeigen
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          Bitter.....

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          • Ich muss an Flüchtlingen keine Buße für alte Sünden tun Von Henryk M. Broder

            „Europas Ehre“ retten? Ohne mich! Mir tun alle leid, die auf der Suche nach einem besseren Leben bei uns stranden. Ich bin aber trotzdem nicht bereit, Verantwortung für deren Schicksal zu übernehmen.

            Wer bei Google die Stichworte „Europa, Flüchtlinge, Verantwortung“ eingibt, findet eine Anzahl von Einträgen, die nicht mehr ganz frisch, aber immer noch aktuell sind.

            Durch die Öffnung der Grenzen für Flüchtlinge, so Finanzminister Schäuble im Juni 2016, sei „die Ehre Europas gerettet worden“; denn „nur mit den Bildern aus Budapest und Calais wäre Europa schlecht dran gewesen“, da seien ihm die vom Münchner Hauptbahnhof schon lieber gewesen. Für die westlichen Demokratien seien die Herausforderungen der Flüchtlingspolitik so etwas wie eine „Frischzellenkur“, die Europa aber „nur gemeinsam bewältigen“ könne.

            Ein Berliner Soziologe erinnerte im Juli 2016 daran, dass „die deutsche Kriegsmaschine Millionen Menschen im Ersten und im Zweiten Weltkrieg aus Deutschland und aus anderen Ländern“ vertrieben habe. Viele der „aus Deutschland und/oder von Deutschen vertriebenen Menschen wurden als Flüchtlinge weltweit empfangen und konnten somit überleben“. Woraus folge: „Die jetzige Flüchtlingskrise stellt für Deutschland eine Chance dar, nun seiner Reziprozitätspflicht nachzugehen.“

            Blind, naiv und unbedarft

            Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärte nach einem Gespräch mit dem Ersten Vizepräsidenten der Europäischen Union, Frans Timmermans, im März 2016, es sei „an der Zeit, dass Europa in der Flüchtlingsfrage seiner Verantwortung gerecht wird“.

            Ähnlich äußerte sich der EU-Kommissar für Migration, Inneres und Bürgerschaft, Dimitris Avramopoulos, in einer Stellungnahme im gleichen Monat: „Wenn wir der Flüchtlingskrise wirkungsvoll begegnen wollen, brauchen wir eine europäische Lösung.“ Man wolle „bis zum Jahresende zum Normalzustand im Schengenraum zurückkehren, ohne Binnengrenzen“.

            Vier Beispiele von vielen, die nicht nur belegen, wie geduldig Papier ist, sondern wie blind, naiv und unbedarft ausgerechnet jene sein können, die sich für besonders schlau und kompetent halten. Die „Frischzellenkur“ hat sich als wenig effektiv, dafür aber als extrem teuer erwiesen; man hat inzwischen auch begriffen, dass sich alte Sünden durch die Aufnahme von Flüchtlingen (Reziprozitätspflicht) nicht abbüßen lassen.

            Es gibt eine Obergrenze

            Allein die Stadt Hamburg hat über 51.000 Flüchtlinge aufgenommen. Wenn man bedenkt, dass im Jahre 1933 etwa 19.000 Juden in der Hansestadt lebten, von denen zwölf Jahre später 750 übrig geblieben waren, muss man allerdings zugeben, dass die Hamburger ihre „Reziprozitätspflicht“ bei Weitem übererfüllt haben.

            Es wird auch öfter darauf hingewiesen, dass „wir“ nicht nur aufgrund „unserer“ Geschichte zu helfen verpflichtet sind, sondern auch deswegen, weil „unterlassene Hilfeleistung“ eine Straftat ist. Das ist blanker Unsinn.

            Ebenso wie der Asylparagraf nicht dazu taugt, im Falle einer Massenzuwanderung aufgerufen zu werden, gibt es auch für die Pflicht zur Hilfeleistung eine klare Obergrenze: „Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft“, heißt es im Strafgesetzbuch.

            Die „Seenot“ ist selbst gewählt


            Hilfeleistung muss also „zumutbar“ und ohne „erhebliche Gefahr“ für den Helfer möglich sein. Alles, was darüber hinausgeht, kann mit der postumen Verleihung eines Verdienstordens enden, stellt aber keine Verpflichtung dar.

            In der Praxis ist die Sache natürlich ein wenig komplizierter. Hilfeleistung gegenüber „Flüchtlingen“, die sehr viel Geld für einen Platz in einem seeuntüchtigen Boot bezahlt haben, sollte darin bestehen, dass sie daran gehindert werden, in die Boote zu steigen. Und nicht darin, dass man sie aus einer selbst herbeigeführten „Seenot“ rettet und damit de facto mit den Schleppern zusammenarbeitet.

            Was mich angeht, so möchte ich nicht in eine kollektive Verantwortung eingebunden werden, die mich für den Fall, dass ich sie nicht annehmen mag, zum Mittäter macht. Man kann sich der Verantwortung leicht entziehen, indem man sie auf viele Schultern verteilt und zu einer gesamtgesellschaftlichen, gesamtdeutschen, gesamteuropäischen, globalen Aufgabe erklärt. Wo alle verantwortlich sein sollen, ist es am Ende keiner.

            Keiner hat es kommen sehen

            Die Bundesrepublik verfügt weltweit über 227 Auslandsvertretungen, der Europäische Auswärtige Dienst unterhält 136 „Delegationen“ in Drittländern und internationalen Organisationen, hinzu kommen die Vertretungen der „parteinahen“ Stiftungen und die zahllosen NGOs. Und keiner hat gemerkt, was sich in Afrika und Arabien zusammenbraut?

            Ich staune auch immer wieder, wie bereitwillig meine Mitbürger die Verantwortung für die Spätfolgen des Kolonialismus übernehmen, während sie nicht einmal auf die Idee kommen, etwas für die Obdachlosen zu tun, die im Regierungsviertel im Freien campen.

            Ich bin nicht verantwortlich für die schiitisch-sunnitische Feindschaft, die Millionen von Menschen das Leben gekostet hat. Ich bin für die Zustände in Eritrea, in Somalia, im Kongo, im Sudan, in Nigeria ebenso wenig verantwortlich wie für die Zustände in Kuba, in Nordkorea, in Osttimor und in Afghanistan.

            Ich kann nichts dafür, dass sowohl die Arabische Liga wie die Organisation für Islamische Zusammenarbeit es unterlassen haben, in Syrien zu intervenieren. Ich finde es skandalös, dass Saudi-Arabien keine Flüchtlinge aus dem Irak und aus Syrien aufnimmt und riesige Zeltstädte, die für die Beherbergung von Pilgern errichtet wurden, elf von zwölf Monaten im Jahr unbenutzt lässt. Ich habe die Kleptokratie in Afrika nicht durch „wirtschaftliche Zusammenarbeit“ gefördert.

            Da es die wichtigste Aufgabe eines Staates ist, die Sicherheit seiner Bürger zu gewährleisten, sollten Staaten, die dazu nicht willens oder nicht imstande sind, ihren Sitz in den Vereinten Nationen verlieren. Wer daheim nicht für Recht und Ordnung sorgen kann, sollte nicht über ordnungspolitische Maßnahmen in der Welt mitreden und mitentscheiden dürfen.

            Und wer jetzt fragt, ob ich Mitleid mit den Flüchtlingen habe, die auf der Balkanroute stecken geblieben sind oder in einer Notunterkunft in einem Hangar von Tempelhof hausen: Ja, habe ich. Mir tun auch die Roma leid, die in Hamburg gestrandet sind und auf ein Wunder warten.

            Ich bin trotzdem nicht bereit, Verantwortung für deren Schicksal zu übernehmen. Ich habe sie nicht mit unhaltbaren Versprechen hergelockt, ich war es nicht, der Deutschland als ein Land gepriesen hat, in dem Milch und Honig fließen, ich habe nicht von einer „Frischzellenkur“ fantasiert und nie behauptet, „was die Flüchtlinge uns bringen“, sei „wertvoller als Gold“.

            Das mag für alle diejenigen zutreffen, die in den Flüchtlingen ein vielversprechendes Potenzial sehen – als „Facharbeiter“, industrielle Reservearmee oder eines Tages dankbare Wähler. Alle anderen, die noch mit beiden Beinen auf dem Boden der Wirklichkeit stehen, sollten sich an ein Wort von Peter Scholl-Latour erinnern: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!“


            https://www.welt.de/debatte/henryk-m...enden-tun.html
            "Ethisch ist eine Waffe stets als neutral zu betrachten"
            Bundesverteidigungsminister De Maizière


            "Politik muß jedermanns Sache werden. Man darf sie nicht den Fachleuten überlassen."
            Gustav Heinemann


            www.prolegal.de
            www.german-rifle-association.de

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            • Terror in Stockholm ...

              läuft gerade im Focus tikker ! Das sieht nach Terror aus .

              Ich befürchte neben der unerträglichen Gewalt und Gewaltverbrechen in Europa auch eine
              neue Welle des Terrors durch Islamisten , die diese bescheuerten Politiker einfach so in
              unsere europäischen Länder lassen .

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              • Hat nix mit nix zu tun. Ist nur ein tragischer Einzelfall. Der Täter soll flüchtig sein.
                Wird bestimmt erschossen und seine Papiere nebst Lebenslauf werden am Tatort gefunden.

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                • Zitat von erich74 Beitrag anzeigen
                  Wird bestimmt erschossen und seine Papiere nebst Lebenslauf werden am Tatort gefunden.
                  Hätte auch damit zu tun, dass ein Attentat mit Selbstmordhintergrund zugeordnet werden soll, nicht wie etwa bei der IRA, RAF und den anderen Terroristen. Mindset und Ziele sind anders, daher würde mich das mit den Ausweisdokumenten nicht wundern, wenn der Täter nicht vergessen werden will.

                  Die Parteien arbeiten lieber an der EU-Richtline, an der Einführung der 0/1er Pflicht unter Übergehung der S1/2 Norm, weil Terror und der echte Terror rollt durch unsere/eure Straßen.

                  Da muss ich tatsächlich mein Kreuz bewusst im September (oder August, wenn halt Briefwahl geht) machen und auch mehr als nur die Unfähigkeit der vier im Parlament vertretenen unwählbaren einbeziehen.
                  Wie der Margarine-Konsum die Scheidungsrate beeinflusst, oder andere Scheinkorrelationen

                  Kommentar


                  • Zitat von derda Beitrag anzeigen
                    Hätte auch damit zu tun, dass ein Attentat mit Selbstmordhintergrund zugeordnet werden soll, nicht wie etwa bei der IRA, RAF und den anderen Terroristen. Mindset und Ziele sind anders, daher würde mich das mit den Ausweisdokumenten nicht wundern, wenn der Täter nicht vergessen werden will.

                    Die Parteien arbeiten lieber an der EU-Richtline, an der Einführung der 0/1er Pflicht unter Übergehung der S1/2 Norm, weil Terror und der echte Terror rollt durch unsere/eure Straßen.

                    Da muss ich tatsächlich mein Kreuz bewusst im September (oder August, wenn halt Briefwahl geht) machen und auch mehr als nur die Unfähigkeit der vier im Parlament vertretenen unwählbaren einbeziehen.

                    Und hier und in Schweden das gleiche dumme und verblödete Gesülze von links -grün und
                    rot aus Politik und Medien . Wir müssen eine offene Gesellschaft bleiben und jeden reinlassen . Danach noch Waffengesetze für den normalen und zuverlässigen Bürger verschärfen . Von wegen hat nix mit nix zu tun !

                    Kommentar


                    • Ich glaube, du hast mich nicht richtig verstanden.
                      Ich hab nur sagen wollen, warum es nicht verwunderlich ist, wenn Ausweisdokumente gefunden werden. Es ist zwar Terror, nur halt mit anderer Motivation, was aber nicht das Geringste daran ändert, dass er abscheulich ist.

                      Offene Gesellschaft heißt ja auch, nicht jeden reinlassen, etc. "Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein", sagte jedenfalls mal ein bayrischer Politiker, der zwar beschissene Politik machte, aber dennoch stimmt der Satz.

                      In Schweden und anderswo sieht man, was passiert, wenn man die Augen komplett zuklebt und so tut, als wären Bedenken und "wir verbieten mal alles, was die ehrlichen Bürger machen" DIE Lösung. Die Politiker, und das meinte ich, die jetzt die Gesetzesinitiative und eher so links-grün daherkommen etc. möchte ich jedenfalls abstrafen bei der diesjährigen Wahl. Frage ist immer noch, was genau gewählt werden kann, darf, was am ehesten übereinstimmt.
                      Wie der Margarine-Konsum die Scheidungsrate beeinflusst, oder andere Scheinkorrelationen

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                      • Die schmutzige Masche der Süddeutschen Zeitung

                        10. April 2017, 14:57 Uhr
                        Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen
                        Der schmutzige Wahlkampf der NRW-AfD
                        Von Benedikt Peters, Mettmann

                        Es gibt diese Momente, in denen man die AfD für eine bürgerliche Partei halten kann. Am Donnerstabend vergangener Woche zum Beispiel, in Mettmann, einer Kleinstadt bei Düsseldorf. Die "Gesellschaft Verein zu Mettmann" hat zur Podiumsdiskussion in ein Vier-Sterne-Hotel geladen. Gut hundert Zuhörer sitzen auf gepolsterten Stühlen über dickem Teppichboden, und vorn, auf dem Podium neben den anderen Lokalpolitikern, sitzt Herbert Strotebeck in dunklem Anzug und Krawatte ...

                        QUELLE: Süddeutsche Zeitung

                        Benedikt Peters

                        Benedikt Peters, Jahrgang 1989, V o l o n t ä r. Lebte 18 Jahre lang in Mönchengladbach, zog dann aus zum Studium der Politikwissenschaft und Hispanistik [...] Für seine Journalistenausbildung am ifp* kam er zwischendurch immer wieder nach München. Nebenbei schrieb er frei, etwa für "Zeit", "Neue Zürcher Zeitung" und "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung".

                        QUELLE: Süddeutsche Zeitung

                        *"Studieren und gleichzeitig Journalist werden? Das geht. Mit der Studienbegleitenden Journalistenausbildung an der katholischen Journalistenschule ifp."

                        Journalist werden!
                        Ob über eine kostenfreie Ausbildung neben dem Studium oder ein crossmediales Volontariat - bei uns führen viele Wege zum Berufsziel Journalist. Auch Tageszeitungen und Radiosender können ihre Volontäre bei uns ausbilden lassen ...


                        QUELLE: ifP
                        Benedikt Peter schreibt weiter:
                        ... Er trägt das graue Haar akkurat gescheitelt und spricht in geschliffenen Sätzen: Über die neue Einbruchsstatistik, über den Ausbau der Straßen, darüber, warum er das alte Abitur nach neun Jahren wieder zurück haben möchte. "Ich begründe Ihnen das auch gern. Unsere Kinder können noch genug arbeiten. Wir sollten ihnen mehr Zeit lassen, zum Beispiel, um ein Instrument zu erlernen oder Sport zu treiben." Strotebeck bekommt viel Applaus von Mittfünfzigern in Hemden und Sakkos, manchmal sogar mehr als der Mann von der CDU. Hier sitzt ein Bürgerlicher unter Bürgerlichen, so wirkt es.
                        In medias res - oder auch nicht:
                        Dass es mit der Bürgerlichkeit der Rechtspopulisten im Westen aber doch nicht so weit her ist, zeigt sich im Internet. 60 Politiker stehen auf der AfD-Liste für die Landtagswahl, ...
                        Wow! Das'n Knaller! 60 (!) Politiker

                        und einige von ihnen führen den Wahlkampf im Netz mit schmutzigen Methoden.
                        Eh, einige von 60 sind genau wieviele? Einer, drei, 4,5? Und was hat das jetzt mit der Einleitung und mit Strotebeck zu tun?

                        Sie hetzen gegen Ausländer, gegen Muslime, gegen Mitglieder der Bundesregierung.
                        Wer denn jetzt? Einige! Wo?

                        Das zeigt eine Recherche der Süddeutschen Zeitung, die die Facebook-Profile der Kandidaten auf der AfD-Liste ausgewertet hat.
                        Achso, stavehe. Das sind natürlich Fakten. Wer braucht da schon genaue Angaben.

                        In weiteren Fällen deuten länger zurückliegende Posts von AfD-Kandidaten auf deren ausländer- oder frauenfeindliche Gesinnung hin.
                        Okay, lass mich raten. Das stand auch irgendwo in der Süddeutschen? Fakten, Fakten und ... sei es drum. Weiter im Text

                        "Ab ins Lager"
                        Ein paar Plätze hinter Strotebeck, auf Platz 16 der AfD-Liste, steht Thomas Röckemann, Wahlkreis Minden-Lübbecke.
                        Ja, okay und ein paar Plätze davor wahrscheinlich Lieschen Müller. Aber was ist jetzt mit Strotebeck und dem "schmutzigen" Wahlkampf?

                        Röckemann hat ebenfalls Chancen, in den Landtag einzuziehen [...]
                        Hallo?! Strotebeck? Schmutzige Wäsche?

                        Auch er trägt gern Anzug, absolvierte zuerst eine Ausbildung bei der Polizei und studierte dann Jura.




                        HOSIANNA! ZEICHEN UND WUNDER!
                        Auf Facebook aber hat er es sich offenbar zur Aufgabe gemacht, mit zweifelhaften Posts Hass zu schüren. Am 12. März teilt Röckemann einen Artikel des Portals "Lokalo24.de", die Überschrift lautet: "Junge Mädchen erleben Spießrutenlauf in der Fußgängerzone". Dazu schreibt er: "Junge Frauen und Mädchen werden belästigt und flüchten vor "Flüchtlingen" (...).Wenn sich unsere jungen Frauen und Mädchen nicht mehr ungestört und unbelästigt frei bewegen können, dann ist das Ende der Fahnenstange längst erreicht."
                        Ja, unfassbar, dass Herr Röckemann so etwas nicht gutheißt und Hass schürt, indem er ...

                        einen Zeitungsbericht verlinkt?! ALTER! WILLST DU UNS HIER VERARSCHEN!?


                        Hier der Originalbericht:
                        Junge Frauen und Mädchen erleben Spießrutenlauf in Einkaufsgalerie
                        11.03.17 07:24

                        Der Kasseler City-Point ist ein Einkaufsparadies für Jung und Alt. Junge Migranten, die die Einkaufs-Galerien der Innenstadt als Aufenthaltsstätte nutzen, bereiten Sorgen. Im Kasseler City-Point kommt es immer wieder zu Vorfällen, bei denen junge Frauen belästigt werden.

                        Kassel. Geplant war ein lustiger Innenstadt-Bummel. Er endete in Tränen für die beiden 12-jährigen Mädchen, die sich völlig aufgelöst in ein Geschäft des Kasseler City-Points flüchteten und sich dort in Obhut des Verkaufspersonals begaben. Für viele Jugendliche sind die Innenstadt-Galerien ein perfekter Tummelplatz – zum Plaudern, herumalbern, Klamotten schauen und Internetsurfen. Dazu die ersten zarten Versuche, mit dem jeweils anderen Geschlecht in Kontakt zu treten. Doch hier halten sich nicht alle an die Regeln, wollen oder können das „Nein“ nicht verstehen. „Es ist nicht das erste Mal, dass sich junge Mädchen verängstigt in einen der Läden retten“, berichtet die Verkäuferin einer großen Textil-Kette. „Die jungen Männer würden einfach nicht von ihnen ablassen, ihnen Angst einjagen“, berichtet die Mittdreißigerin. Sie selbst wisse sich da gut zu helfen, auch wenn sie ähnliche Erfahrungen schildert. „Was einem als Frau an Widerwärtigkeiten auf den Rolltreppen ins Ohr geflüstert wird, die unflätigen Rufe ganzer Trauben gaffender Männer – das löst keine schönen Gefühle aus.“

                        Sorgen bekannt, keine Anzeigen
                        Center-Manager Martin Wimberger kennt die Situation, die nahezu alle großen Galerien haben: Viele junge Männer verbringen gerade in der kalten Jahreszeit Stunden auf den Bänken der City-Point-Etagen, nutzen W-Lan-Angebote oder schlagen die Zeit tot. „Unseren Sicherheitsdienst haben wir schon aufgestockt, um den Kunden ein besseres Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Man muss aber auch sagen: Passiert ist hier noch nichts“

                        Eine ähnliche Aussage trifft Polizeisprecher Matthias Mänz auf EXTRA TIP-Nachfrage: „Von den beschriebenen Personengruppen im City-Point geht unseren Erkenntnissen nach keinerlei Gefahr aus. Uns liegen jedenfalls keine Anzeigen aus der Vergangenheit vor.“ Dennoch werden die Kasseler Einkaufsgalerien wie der gesamte Innenstadtbereich durch Fußstreifen und auch Beamte in Zivil beobachtet. „Meist geht es bei Einsätzen um Drogenhandel, Laden- oder Taschendiebstähle“, sagt Matthias Mänz. Und appeliert an Betroffene, auch Vorfälle aus dem Bereich der Belästigung der Polizei zu melden. „Nur so können wir der Sache nachgehen.“


                        QUELLE: https://www.lokalo24.de/lokales/kass...e-7622250.html

                        Und hier nun wie Investigativ-Blitzbirne Benny den Sachverhalt Darstellt (Abs. 2):
                        Auf Facebook aber hat er es sich offenbar zur Aufgabe gemacht, mit zweifelhaften Posts Hass zu schüren. Am 12. März teilt Röckemann einen Artikel des Portals "Lokalo24.de", die Überschrift lautet: "Junge Mädchen erleben Spießrutenlauf in der Fußgängerzone". Dazu schreibt er: "Junge Frauen und Mädchen werden belästigt und flüchten vor "Flüchtlingen" (...).Wenn sich unsere jungen Frauen und Mädchen nicht mehr ungestört und unbelästigt frei bewegen können, dann ist das Ende der Fahnenstange längst erreicht."

                        In dem Text heißt es, zwei zwölfjährige Mädchen hätten sich im Einkaufszentrum "City Point" in ein Geschäft geflüchtet, da sie auf den Gängen von Männern angesprochen wurden.

                        Wer sie angesprochen haben soll und welchen Hintergrund die Männer hatten, wird nicht beschrieben. Das verschweigt Röckemann ebenso wie das Zitat des Polizeisprechers am Ende des Textes: "Von den beschriebenen Personengruppen im City-Point geht unseren Erkenntnissen nach keinerlei Gefahr aus."
                        Da hat der liebe Heribert Prantl unserem Freizeit-Journalisten Benny wohl nur die gekürzte Fassung des Berichts vorgelegt, was? Oder Benny ist einfach nur doof? Was zumindest erklären könnte, warum er für die Süddeutsche schreibt.

                        An einem ähnlichen Intelligenzdefekt jedenfalls leidet wohl auch dieses Ding mit Mütze hier: "Officer, I didn't see anything. I didn't see anything that happened.": https://youtu.be/K-IFcCY0m3E



                        **
                        Heribert Prantl leitet das Ressort für Innenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung in München und ist seit Januar 2011 Mitglied der Chefredaktion.

                        Im Juli 2012 geriet Prantl mit einem Porträt des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle in die Kritik [...] Prantl hatte in einem Stil geschrieben, der nahelegte, dass er persönlich bei Voßkuhle zu Gast gewesen war. [...] Als sich herausstellte, dass Prantl die lebendig geschilderte Küchenszene nur aus Erzählungen Dritter kannte, löste dies eine Debatte um journalistische Sorgfalt und redaktionsinterne Kritik aus, woraufhin die SZ eigens eine Klarstellung druckte.

                        Prantl lebt in München. Seine langjährige Lebensgefährtin ist die Journalistin Franziska Augstein, die Tochter des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein.

                        QUELLE: Wikipedia

                        ___
                        Roman Grafe: "Man weicht eben nicht auf das nächste Tatmittel aus - zumal es schwerer ist, mit einem Messer zu morden als mit einer Pistole.", http://mobil.n-tv.de/politik/Der-Myt...e18287901.html

                        Japan: Mann tötet bei Messerattacke 19 Menschen, http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...ass-behinderte

                        2015: Polizei verzeichnet rund 2400 Messer-Angriffe in Berlin

                        Kommentar


                        • Gibt es da nicht Möglichkeiten gegen vorzugehen?

                          Deutscher Presserat oder Strafanzeige wegen Verleumdung etc..

                          Wie weit darf ein Journalist Fakten biegen?
                          Das grenzt ja schon an Hetze.
                          "Der Euro muss platzen, sonst bekommen wir ein sozialistisches Zwangssystem."
                          (Prof. Max Otte)

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                          • Was ist denn jetzt los!?
                            Offene Berichterstattung ausgerechnet bei Markus Lanz!!!???
                            Bin ich im Schlaf durch eine Zeit-Raum-Schleife gefallen und befinde mich in einem Parallel-Universum?

                            https://www.youtube.com/watch?v=bB0n-yGE5O4

                            Wer sich erinnern mag:
                            Vor zwei Wochen gab es Aussagen westlicher Regierungen, dass man in Syrien über eine Lösung MIT Assad nachdenke.
                            Daraufhin, geschätzt zwei Tage später, fallen Giftgasbomben die ausgerechnet von Assad stammen sollen.

                            Wie unsagbar dämlich müsste Assad sein, nachdem der Westen ihn jahrelang absetzen bzw. davonjagen wollte, nach den ersten Anzeichen einer Annäherung Giftgas einzusetzen?
                            So bescheuert ist Niemand!!!

                            Also:
                            Qui bono?

                            Ausgerechnet die USA haben dann diesen Giftgaseinsatz "genutzt" um den Militärflughafen Assads anzugreifen und - in Folge - die G7-Staaten beeinflusst/gebeten/genötigt eine gemeinsame Stellungsnahme zur Absetzung Assads zu verlautbaren.
                            Gleichzeitig wird auf Russland Druck gemacht, man solle Assad endlich fallen lassen (indirekt impliziert die Aussage "sonst würde man mit Massenmördern und Verwender chemischer Kampfstoffe gegen das eigene Volk" gleichgestellt).

                            Also, wem hat dieser Giftgaseinsatz genutzt, wem schadet er massiv?

                            Selbstverständlich kann ich es nicht wissen, hätte ich die Kontrolle über das weltweite Satellitennetz wüsste ich es wahrscheinlich, könnte es vermutlich sogar beweisen wenn ich wollte.

                            Aber eins weiß ich:
                            Von allen Akteuren hat dieser Giftgasangriff bisher Assad geschadet.
                            "Der Euro muss platzen, sonst bekommen wir ein sozialistisches Zwangssystem."
                            (Prof. Max Otte)

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                            • War da nicht noch was mit den Sarin Imunen Weiss Helmen ?

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                              • Zitat von erich74 Beitrag anzeigen
                                War da nicht noch was mit den Sarin Imunen Weiss Helmen ?
                                War da nicht auch noch das Gas, das die Türken geliefert hatten ?
                                A Wise Man Once Said: "It Is Better To Have It And Not Need It, Than To Need It And Not Have It."

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