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Als LWB steht man nicht nur mit einem Bein

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  • Als LWB steht man nicht nur mit einem Bein

    im Knast - der Kollege mittlerweile mit beiden

    http://www.focus.de/regional/hannove...d_5161685.html

    Natürlich ist das alles blöd gelaufen aber die Aufregeung, die Angst, die Wut, die Dunkelheit, keine grossartige Zeit zum Überlegen ... da hat man keinen analytischen Verstand mehr. Wer hat die Diebe überhaupt gezwungen, fremdes Eigentum zu überfallen? Fällt da der Tod des Lumpen nicht unter Berufsrisiko?

    Und dann kommen die Juristen - die in tagelanger Haarspalterei alles zerlegen und dem Schützen sein falsches Verhalten vorwerfen. Diese weltfremden .. (den Rest spar ich mir wg. Beleidigung).

    Ich mag nicht alles, was in USA üblich ist aber "stand your ground" gefällt mir ausnehmend gut ...
    Besser man hat eine Waffe und braucht sie nicht, als umgekehrt.

  • #2
    Zitat von Leberkäsbaron Beitrag anzeigen
    Ich mag nicht alles, was in USA üblich ist aber "stand your ground" gefällt mir ausnehmend gut ...
    Na ja, aber auch in der neuen Well bekommt man Probleme wenn der Einschuss von hinten ist.

    Damit will ich nicht den Stab über dem Schützenbruder brechen und bin auch froh daß ich da nicht richten muß....

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    • #3
      Hallo zusammen,

      wenn ich mir dann mal einen Auszug aus dem Artikel bei SpOn auf der Zunge zergehen lasse, kann ich auch ... ach ... lassen wir das ...

      Zitat:

      "Das Urteil drückt aus, dass es in diesem Fall keine klare Trennung zwischen Opfern und Tätern gibt. Bassam A. kann mit seiner Lebensgefährtin und dem gemeinsamen Sohn nicht mehr in dem Haus leben, sie sind seit der Tat traumatisiert, so sieht es Richter Rosenbusch. "Sie wären ein freier Mann, wenn Sie das verdammte Ding nicht im Safe gehabt hätten.""

      Hier der ganze Artikel: *click*

      droepken
      FSK 12: Der Gute bekommt die Frau
      FSK 16: Der Böse bekommt die Frau
      FSK 18: Alle bekommen die Frau

      http://german-rifle-association.de

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      • #4
        guten morgen !

        dieses ende war leider abzusehen. anders als der notwehrfall von hamburg, war hier nach faktenlage, notwehr eher nicht gegeben. der kollege sportschütze hat leider etwas überreagiert ! menschlich verständlich ! eine gefahrenlage nachts ! richtig und in sekunden einzuschätzen und danach zu handeln, ist doch etwas anderes, als über wochen und in ruhe vor gericht über den fall zu urteilen. ich hoffe ich komme nie in eine solche situation !

        der schütze tut mir leid ! hätten die herren möchtegerneinbrecher ihn in ruhe gelassen, könnte er weiterhin in freiheit leben ! .....DIE haben angefangen - mitleid mit ihnen "0" !

        stehen die anderen eigentlich auch vor gericht ? versuchter einbruch - kleinere delikte !?

        bedenklich finde ich noch:

        Doch die Freunde hatten zu wenig Geld, sie fuhren schwarz, begingen kleinere Delikte. "Straftaten aus finanzieller Not heraus", sagt Rosenbusch - keine Bande, die zum Einbrechen nach Deutschland gekommen ist, wie die Verteidigung es andeutete.

        In der Nacht des 9. Juni wollten sie Geld und Lebensmittel klauen, so haben es die drei Freunde während des Verfahrens ausgesagt. Sie kamen "nach dem Zufallsprinzip", so Rosenbusch, an den Hannoveraner Stadtrand, erspähten das Haus von Bassam A.


        also...."Straftaten aus finanzieller Not heraus" sind nicht so verachtenswert wie einbrüche von banden, die dafür EXTRA nach deutschland kommen ! mildernde umstände !

        fahren also im mai nach deutschland zur hochzeit - ohne kohle ! haben eine gute zeit ! finanzieren sich ihren besuch mit "kleineren straftaten" und beenden ihren "besuch" erst, weil beim kfz-meister im juni schicht im schacht ist ! ....sind die jetzt schon abgereist ? ...oder noch hier ? ....bei tantchen ?!

        interessante art der urlaubsfinanzierung ! mir wurde beigebracht "wenn du kein geld hast, bleib zu hause !"
        "Ethisch ist eine Waffe stets als neutral zu betrachten"
        Bundesverteidigungsminister De Maizière


        "Politik muß jedermanns Sache werden. Man darf sie nicht den Fachleuten überlassen."
        Gustav Heinemann


        www.prolegal.de
        www.german-rifle-association.de

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        • #5
          Zitat von P88
          dieses ende war leider abzusehen. anders als der notwehrfall von hamburg, war hier nach faktenlage, notwehr eher nicht gegeben.
          Ja, dem ist wohl so. Ein Schuss in den Rücken dürfte vor keinem Gericht als Notwehr gesehen werden. Aber es ist natürlich leicht vom warmen und bequemen Richterstuhl nachträglich in aller Ruhe eine Situationsanalyse zu machen und dem Schützen sein Fehlverhalten vorzuwerfen. Der Richter steht nicht unter Adrenalin, er sitzt nicht im Dunklen und seine Familie ist nicht bedroht. Da kann man leicht g'scheit daherreden!


          bedenklich finde ich noch:

          Doch die Freunde hatten zu wenig Geld, sie fuhren schwarz, begingen kleinere Delikte. "Straftaten aus finanzieller Not heraus", sagt Rosenbusch - keine Bande, die zum Einbrechen nach Deutschland gekommen ist, wie die Verteidigung es andeutete.
          Das ist der eigentliche Hammer! Der Richter äussert mehr oder weniger Verständnis für dieses Lumpenpack, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! So ein bissl ein kleiner Einbruch .. ein besserer Mundraub praktisch .. denkt dieser Juristenfuzzi auch mal über die Tragweite seiner Äusserungen nach? Wen wundert es noch, das bei solch linken Spät-68igern niemand mehr Vertrauen in die Justiz hat? Ich wünsche niemand etwas Schlechtes aber diesem Menschen könnte ein nächtlicher Besuch von drei Einbrechern die Realitäten des Lebens mal wieder ins Juristenhirn drücken. Unter Umständen hat der Typ sogar einen Waffenschein - haben sehr viele Staatsanwälte und Richter. Für die ist das Bedürfnis kein Problem.

          In der Nacht des 9. Juni wollten sie Geld und Lebensmittel klauen, so haben es die drei Freunde während des Verfahrens ausgesagt. Sie kamen "nach dem Zufallsprinzip", so Rosenbusch, an den Hannoveraner Stadtrand, erspähten das Haus von Bassam A.
          Haha .. Lebensmittel - ja nee, is klar. Hätte ich auch gesagt. Als Einbruchsopfer würde mir was ganz anderes einfallen:

          http://www.abendzeitung-muenchen.de/...0984b2ade.html

          Hätte der Schützenbruder erst noch abwarten sollen, was die Lumpen vorhatten? Mir geht dieses pampern der Täter immer mehr gegen den Strich!

          Ich weiss nicht, wie ich reagiert hätte. Die Umstände sind auch sicherlich jedesmal anders. Ich weiss aber, dass sich im Fall des Falles ein oder zwei Einschusslöcher in der Wohnzimmerdecke gut machen. Ob man diese Warnschüsse vorher oder nachher abgibt, sieht man nicht. Und ausser den Angaben zur Person würde ich weitere Aussagen nur im Beisein eines Anwaltes machen. Ich hoffe, in der Berufung wird das Urteil aufgehoben und er kommt besser weg.

          Letztendlich kann man nur hoffen, niemals in eine solche Situation zu kommen.
          Besser man hat eine Waffe und braucht sie nicht, als umgekehrt.

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          • #6
            So ist es ..

            [QUOTE=byf;138126]Na ja, aber auch in der neuen Well bekommt man Probleme wenn der Einschuss von hinten ist.


            Patrone Nummer 1 Schrot . Ab 2 dann die Hornady Z !!!

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            • #7
              Naja... ich seh hier aber, wenn die Aktenlage konkret ist... viel mehr Handlungsmöglichkeiten...

              Er hätte ja aus dem Fenster oben rufen können, wenn er die Täter da schon sieht. Warnschuss von da oben abgehen.

              Aber warum öffne ich ne Tür, wenn ich schon so viel Angst habe.

              Ich find es in Summe nicht toll...aber der Fall hier reitet alle in die Scheiße und ist echt ein Musterbeispiel für Fehlverhalten. Es gab keinerlei Gefahr. Man weiß auch nicht was auf den Bändern ist. Und gut die Behauptung eine Waffe gesehen zu haben muss man halt immer bringen

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              • #8
                Naja, der Schütze ist auch selbst Schuld, als Waffenbesitzer sollte man sich mit dem Notwehrrecht aussieht und sich auch schon vorher mal Gedanken darüber machen wie man in so einer Situation reagiert.
                Wenn ich seh dass sich jemand an meinen Fenstern zu schaffen macht und Angst habe geh ich doch nicht raus. Und wenn die Kerle weglaufen und die Gefahr besteht dass sie eine Waffe haben geht man in Deckung und lässt sie laufen.

                In dieser Situation wäre am besten gewesen er hätte der Frau die Polizei anrufen lassen und unten Licht angemacht um auf sich aufmerksam zu machen. Dann kann man gedeckt in der Dunkelheit warten und darauf hinweisen dass man bewaffnet sei, wenn sich dann noch ein Einbrecher durchs Fenster wagt kann man davon ausgehen dass er vor Gewalt nicht zurückschreckt und wahrscheinlich bewaffnet ist. Da läge dann eine ernsthafte Bedrohung vor, außerdem ist es auch sicherer als rauszugehen und die Einbrecher zu stellen.

                Nicht falsch verstehen, ich habe überhaupt kein Mitleid mit dem "Opfer", das ist Berufsrisiko. Aber in unseren Kreisen sollte man einfach wissen wie der Hase läuft. Und sich überlegen wie man in einem solchen Szenario reagiert sollte jeder, nicht nur Legalwaffenbesitzer.
                Das gilt auch für andere brenzlige Situationen, Unfälle, Brände oder vielleicht ein Überfall auf der Straße. Sicher reagiert man da meist nicht ganz klar, aber ein bisschen was bleibt schon hängen und das ist besser als wenn man überhaupt keinen Plan hat.
                .22LfB; .22 WMR; 9x19; 40S&W; .357 Magnum; 5,56x45; 7,5x55; 7,62x51; 7,62x54R; 30-06; 308 Norma Mag; 8x57IS; 8x68S; 16/70; 12/76

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                • #9
                  So seh ich das auch.

                  Überspitzt hört sich das schon echt nach nem Film an:

                  So nach dem Motto pensonierter KSK-Soldat. Wenn ich mir ins Hemd mache, bring ich soviel Wände, Türen etc. zwischen mich und die Gefahr. Schaffe eine überlegene Position.

                  Nein ich gehe nicht mit ner 9mm, die ich als Sportschütze zu 90% nicht in der Weise einsetzen kann, wie jmd der darauf trainiert ist, vor die Tür und stelle mich 3 Tätern, die ja was der Handlung gänzlich widerspricht, auch noch bewaffnet sein sollen.

                  Tut mir echt leid... Das ist totaler Mist und dann kommt so ein Urteil raus, zudem er ja auch traumatisiert ist einen tötlichen Schuss abgefeuert zu haben.

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                  • #10
                    ja , das wäre sicherlich auch mein handeln gwesen .

                    Zitat von Simon387 Beitrag anzeigen
                    Naja... ich seh hier aber, wenn die Aktenlage konkret ist... viel mehr Handlungsmöglichkeiten...

                    Er hätte ja aus dem Fenster oben rufen können, wenn er die Täter da schon sieht. Warnschuss von da oben abgehen.

                    Aber warum öffne ich ne Tür, wenn ich schon so viel Angst habe.

                    Ich find es in Summe nicht toll...aber der Fall hier reitet alle in die Scheiße und ist echt ein Musterbeispiel für Fehlverhalten. Es gab keinerlei Gefahr. Man weiß auch nicht was auf den Bändern ist. Und gut die Behauptung eine Waffe gesehen zu haben muss man halt immer bringen

                    Waffe schnappen . Licht an . Polizei rufen . Oben Fenster auf und warnen .
                    Abwarten was dann kommt . Gehe davon aus das 99 % der Täter das Weite
                    suchen . Wenn nicht evtl. Warnschuss .
                    Wir kennen ja nun alle den Notwehr Paragraphen .

                    Hatte vor 20 Jahren mal einen Zwischfall an der Haustür . Sitze oben in meinem Büro als
                    es unten an der Haustür klingelt .Meine Frau öffnet . Waren zwei sehr aggressive Drücker .
                    Meine Frau beendet das Gespräch und will Haustür schließen , als einer den Fuß dazwischen
                    hält und verlangt etwas zu trinken . Ich dann runter ( inzwischen 357 mag im Hosenbund ).
                    Dann sollte ich wohl eingeschüchtert werden mit den Worten ,,
                    Haben sie et was gegen entlassene Strafgefangene .
                    Ich dann ,, ja klar eine 357 mag Smith&Wesson ,, Waffe gezogen aber Lauf nach unten gehalten und noch nicht gespannt ..

                    Na was soll ich sagen , die haben dann einen Sprint über meine Ausfahrt zur Strasse gemacht und sind zu deren Oberdruecker Bulli und ab . Seitdem hat auch nie wieder
                    einer von denen bei mir geklingelt .

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                    • #11
                      Ja auch so was kann leider schief gehen.
                      Aber ist auf jeden Fall absolut ok. Nicht mal ne Drohung etc. durchsetzbar.

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                      • #12
                        Auch eine kritische Situation. Was soll man sonst machen? Man kann sich ausrauben lassen und auf die Gnade der Kriminellen hoffen. Unbewaffnet bleibt einem nicht viel anderes übrig, gegen mehrere Personen werden die meisten unterliegen und seine Familie/Frau gefährdet man mit Gegenwehr auch. In diesem Fall würde ich denen sogar alle Wertsachen in Geschenkpapier überreichen, selbst wenn es mir zutiefst widerstrebt. Geld sollte da unwichtig sein. Der Einbrecher, als Bedrohung, allerdings auch...
                        .22LfB; .22 WMR; 9x19; 40S&W; .357 Magnum; 5,56x45; 7,5x55; 7,62x51; 7,62x54R; 30-06; 308 Norma Mag; 8x57IS; 8x68S; 16/70; 12/76

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                        • #13
                          Zitat von Leberkäsbaron Beitrag anzeigen
                          im Knast - der Kollege mittlerweile mit beiden

                          http://www.focus.de/regional/hannove...d_5161685.html

                          Natürlich ist das alles blöd gelaufen aber die Aufregeung, die Angst, die Wut, die Dunkelheit, keine grossartige Zeit zum Überlegen ... da hat man keinen analytischen Verstand mehr. Wer hat die Diebe überhaupt gezwungen, fremdes Eigentum zu überfallen? Fällt da der Tod des Lumpen nicht unter Berufsrisiko?

                          Und dann kommen die Juristen - die in tagelanger Haarspalterei alles zerlegen und dem Schützen sein falsches Verhalten vorwerfen. Diese weltfremden .. (den Rest spar ich mir wg. Beleidigung).

                          Ich mag nicht alles, was in USA üblich ist aber "stand your ground" gefällt mir ausnehmend gut ...
                          Nein, als Sportschütze steht man eben nicht mit einem Bein im Knast. Wenn man einen unbewaffneten Einbrecher von hinten übern Haufen schießt, dann glücklicherweise schon.

                          In Deutschland ist ein Angriff auf das Eigentum selbstverständlich notwehrfähig, aber muss man deshalb einen unbewaffneten Einbrecher von hinten über den Haufen schießen? Ich will hier keinen Einbrecher in Schutz nehmen oder verteidigen, für mein rechtsstaatliches Empfinden wiegt aber das Leben (auch das eines 18 jährigen Einbrechers) höher als ein paar geklaute Wertgegenstände.

                          Wäre der Einbrecher bewaffnet gewesen und hätte den Hausbewohner angegriffen, hätte ich eine Notwehrhandlung mit der Schusswaffe durchaus nachvollziehen können - der Richter sicherlich auch. Aber so, fehlt mir jedes Verständnis.

                          Wenn dir der amerikanische "Stand your ground"-Unsinn so gut gefällt: Gute Reise!

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                          • #14
                            Zitat von Clausewitz Beitrag anzeigen
                            Wenn dir der amerikanische "Stand your ground"-Unsinn so gut gefällt: Gute Reise!
                            Ich hätte die Antwort auf deinen Satz nicht treffender formulieren können:
                            Mal über STand your ground informieren
                            Wie der Margarine-Konsum die Scheidungsrate beeinflusst, oder andere Scheinkorrelationen

                            Kommentar


                            • #15
                              alternative

                              1.
                              bei Anruf 110 sind die Jungs ziemlich schnell da wenn jemand mit der Pistole rumläuft.
                              2.
                              wo ist der gute alte Knüppel geblieben, oder der Schuss in die Luft/Boden.

                              oder kleiner Hinweis das das Objekt Videoüberwacht wird.auch wenn es verboten ist, was ich sowieso nicht verstehen "will"

                              Alter Spruch:
                              "Man sollte nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen"

                              Nicht missverstehen Kameraden, aber Tot ist auch nicht akzeptabel.
                              Paint
                              Eine gute Welt braucht Wissen, Güte und Mut.

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