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Alt 17. February 2012, 16:59   #1
mkb42
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Registriert seit: 07.01.11
Ort: Bayern
Beiträge: 41
Standard Masseverschluss mit freiem Schlagbolzen

Hallo zusammen.

Ich habe folgende Frage. Gibt es Maschinenpistolen (zuschießend) bei denen der Schlagbolzen durch sein Eigengewicht die Patrone zündet? Zum besseren Verständniss: Der Schlagbolzen müsste, wie bei herkömmlichen halbautomatischen Pistolen mit Hahn, durch eine Feder in der hinteren Endlage aus der Schlagbolzenbohrung herausgehalten werden. Wenn nun der Verschluss dieser MP eine Patrone eingeführt hat und in der vorderen Endlage ist, würde der der Schlagbolzen(Massereich) durch das Verharrungsprinzip auf das Zündhütchen treffen und dan wieder zurückschnellen. Gibt es soetwas???

Grüße, mkb42

Ach ja, wenn es soeine gibt. Welche ist es?

Geändert von mkb42 (17. February 2012 um 17:00 Uhr). Grund: Ergänzung
mkb42 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17. February 2012, 17:24   #2
Gunner
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Benutzerbild von Gunner
 
Registriert seit: 25.04.08
Ort: Enn Err Weh
Beiträge: 5,521
Standard

Warum sollte ich ein bewegliches, störanfälliges Teil verwenden,
wenn es ein starres auch tut?
Der Zuverlässigkeit ist es sicher nicht zuträglich.

Ein gefederter (z.B. G3)oder gar ganz frei fliegender Schlagbolzen (z.B. im Garand) tritt meines Wissens nach nur in verriegelnden Systemen mit Hahn/Schlagstück auf. Hier bietet das System mit relativ wenig bewegter Masse höhere Präzision beim Einzelfeuer. Bei dauerfeuernden MP's mit reinem Feder-Masse-Verschluß ist dies nicht gefragt.

Bei den mir bekannten MP-Systemen ist der Bolzen entweder direkt aus dem Verschluß geformt (UZI) oder als wechselbares Teil starr verbaut , wir z.B. bei der PPSh.
__________________
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Gunner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17. February 2012, 17:41   #3
mkb42
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Registriert seit: 07.01.11
Ort: Bayern
Beiträge: 41
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Danke für die schnelle Antwort. Das eine derartige Bauweise unnötig kompiziert/unzuverlässig und störanfällig ist kann ich mir denken. Aber zuschießende Maschinenpistolen gibt es ja auch schon seit ungefähr 100 Jahren. Also warum sollte im Lauf der Zeit niemand dieses Prinzip ausprobiert haben. Bei der MP40 ist der Schlagbolzen ja auch mit dem Teleskopstab verbunden und nicht mit dem Verschluss selbst. Also, falls jehmand so eine MP kennen sollte sagt bescheid.
mkb42 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17. February 2012, 20:48   #4
Götterbote
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Beiträge: 4,539
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Zitat:
Zitat von mkb42 Beitrag anzeigen
Also warum sollte im Lauf der Zeit niemand dieses Prinzip ausprobiert haben.

Das wird bestimmt schon jemand mal ausprobiert haben. Vielleicht existiert der eine oder andere Prototyp noch.
Ein rein freifliegender Schlagbolzen braucht auch ein sehr hohes Gewicht, um die Patronen sicher anzuzünden.


Bei der MP40 ist der Schlagbolzen ja auch mit dem Teleskopstab verbunden und nicht mit dem Verschluss selbst.

Die Feder des Teleskopstabes drückt mit gleicher Kraft auf Schalgbolzen und Verschluss. Dabei verhält sich diese Kombination wie der herausgearbeitete Zündstift bei z.B. dem UZI Verschluss.

Gruß
Jens
__________________
"Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
Peter Ustinov
Götterbote ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18. February 2012, 13:15   #5
MOIN
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Beim MKB42(H) ist es ja fast so wie von dir beschrieben,nur das die Masse des Verschlussträgers auf den Schlagbolzen wirkt.
__________________
gruß

moin
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Alt 19. February 2012, 12:15   #6
mkb42
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Tatsächlich? Gibt es vom Mkb42(H) irgend welche technischen Zeichnungen / Querschnitte davon? Im Internet hab ich nix gefunden. Würde mich mal interessieren wie das genau aufgebaut ist. Ich dachte eigendlich das der Verschluss dem vom Stgw44 sehr ähnlich ist, obwohl der mkb42 (H) ja eine zusczießende Waffe ist.
mkb42 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19. February 2012, 14:10   #7
MOIN
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Beiträge: 719
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Zitat:
Zitat von mkb42 Beitrag anzeigen
Ich dachte eigendlich das der Verschluss dem vom Stgw44 sehr ähnlich ist, obwohl der mkb42 (H) ja eine zusczießende Waffe ist.
Der Verschluss ist auch fast der Selbe,bis auf die untere Kontur.Es gab auch von der MP44 adaptierte Verschlüsse die man dann,wohl als Ersatz im MKB42(H) nutzen konnte.
Ich besaß mal 2 MKB42(H),ärgerlicherweise sind mit einer unfreiwilligen PC formatierung die Bilder verloren gegangen...

Beim MKB42(H) läuft der gehärtete Verschlussträger,im "verriegelten" zustand auf den Schlagbolzen auf,da das Griffstück keinen Hammer hat.
__________________
gruß

moin
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