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Alt 31. July 2010, 22:11   #16
grauwolf
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Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Na wusste ich doch gleich, das man Euch mit der Geschichte eine Freude machen kann...

Morgen antworte ich ausführlicher, für Heute gibt es nur noch ein Bild vom Zwischenstand. Ich geh jetzt duschen und danach weg.


Gruß

Michael

P.S.

Den Leuten, die sich Sorgen um den "Super erhaltenen FR8" machen, kann ich nur soviel sagen. Strohtrockener und rissiger Originalschaft der komplett überarbeitet werden müsste, defekter Handschutz, Rostnarben am Lauf und der Systemhülse. Da hab ich absolut kein schlechtes Gewissen. Wer sich für den Erhalt von "solch seltenen" Waffen einsetzen möchte, kann sich ja einen von den 10 Stück, die pro Monat bei egun über den Tisch gehen, kaufen.
Besser den FR8 überarbeiten, als ihn in das zu verwandeln, was Du jetzt angestellt hast!Denn das hat auch der runtergekommenste FR8 nicht verdient
__________________
No place for second best!
(Accuracy international)
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Alt 31. July 2010, 22:29   #17
David
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Auf das Endergebnis bin ich allerdings sehr gespannt. Arbeit ist wohl noch massig drin.

Gruß David
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Alt 1. August 2010, 13:03   #18
Michael
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Zitat:
Zitat von Der Sheriff Beitrag anzeigen
Hallo Michael,

also dann fange ich mal an.

Grundsätzlich bewundere ich ja Deine Bastelfreudigkeit und Dein Geschick in waffentechnischen Fragen.

Persönlich hätte ich jetzt an dem FR8 aber keinen derartigen Aufwand getrieben, um dieses Gewehr lediglich als "Survival-Waffe" nutzen zu können.

Irgendwie empfinde ich es auch als "optisch nicht ansprechend".

Ist denn das System jetzt wirklich schußfest in diesem Kunststoff-Schaft befestigt?

Kann man das Ganze notfalls als Keule bzw. Hebelwerkzeug verwenden?

Was hältst Du von einer Bajonett-Aufnahme?

Meine Umbaumaßnahmen hätten sich vor allem auf eine leichte Zerlegbarkeit beschränkt sowie auf die abnehmbare Montage eines Leuchtpunkt-Zielfernrohres.

Eventuell könnte man das Gewehr noch tarnfarben lackieren. Das wär´s aber auch schon.

Bin schon auf Deinen Bericht vom Schießstand gespannt...

Gruß,

Bernhard
Hallo Bernhard,

mit den Begrifflichkeiten liegst Du ein wenig daneben, ein Survival Gewehr wollte ich nicht bauen, sondern ein Scout Gewehr. Die Anforderungen an eine solche Waffe weichen schon ein wenig vom Überlebensgewehr ab. Ich erfülle diese auch nicht zu 100%, bin aber relativ dicht am Pflichtenheft von Jeff Cooper dran.

http://en.wikipedia.org/wiki/Scout_rifle

Von demher mache ich mir auch keine Sorgen um den Einsatz als Hebel oder um ein Bajonett. Wobei ich ehrlich gesagt überhaupt keine Waffe als Hebel einsetzen möchte, sofern ich später wieder damit schießen möchte.

Aber mal im Ernst: Hauptsächlich ging es mir um den Spaß bei der Sache und um das Basteln an sich. Denn solche Sachen machen mir ganz einfach Spaß. Das Gewehr wird keinen "echten Einsatz" als Scout Gewehr haben und dient mir eigentlich auch nur als Spaßgerät und "Lookalike Gewehr".

Ab und an mal statisch auf 100m, eventuell auch mal außerhalb der Konkurrenz beim IPSC Rifle, mehr habe ich damit doch gar nicht vor.

Schußfest ist die Waffe definitiv im Schaft verbaut, keine Sorge. Der Schaft ist für den Karabiner 98 ausgelegt, das System und die Befestigungspunkt beim FR8 stammen vom Karabiner 98, also sitzt die Geschichte auch bombenfest im Schaft - Auch nicht instabiler als im originalen Holzschaft.

Du darfst Dich diesbezüglich nicht vom Plastikkram außen rum täuschen lassen. Klar, die Weaverschiene musste ich anpassen, das hat aber mit der Schußfestigkeit an sich nichts zu tun.

Ich denke übrigens nicht, dass sich die Kombination auf dem Stand schlecht machen wird. Im Gegenteil, der Lauf kann frei schwingen, das sollte der Präzision nicht gerade abträglich sein. Wie auch immer, ich werde natürlich berichten, wenn ich die Waffe in dieser Konfiguration geschossen habe.

Gruß

Michael
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“The 10mm Auto retains more kinetic energy at 100 yards than the .45 ACP has at the muzzle”

Geändert von Michael (1. August 2010 um 15:51 Uhr).
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Alt 1. August 2010, 13:05   #19
Michael
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Zitat:
Zitat von KESSELRING Beitrag anzeigen
@Michael

Zunächst einmal danke für den Bericht. Es bringt Spaß ihn zu lesen

Ein ähnliches Projekt habe ich mit meinem M44 vor. Der jungfräuliche Arsenalzustand ist mir dabei allerdings egal Bei mir wird jedoch eins mit Sicherheit NICHT verbaut: Ein derart hässlicher Schaft!!! Der Schaft wirkt schon bei den 98er Systemen hässlich, beim FR8 ist es noch einen tick schlimmer
So hässlich finde ich den Schaft gar nicht, er ist am Design der Steyr Scout angelehnt, dieses Gewehr gefällt mir gut. Vor allem liegt die Waffe damit recht gut in der Hand. Aber letztendlich natürlich Geschmackssache, wie Du ja weißt.
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“The 10mm Auto retains more kinetic energy at 100 yards than the .45 ACP has at the muzzle”
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Alt 1. August 2010, 13:14   #20
Michael
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Zitat:
Zitat von diesel Beitrag anzeigen
Moin

Ich teile die Trauer um das FR 8 nicht, viele dieser Reptierer sind diesen Weg gegangen, und verrichten seit Jahren als Jagdwaffen ihren Dienst.
Das Umbauen oder auch Modifizieren von Ordonanzwaffen halte ich für eine gute Gelegenheit bewährte Systeme zu nutzen.
Als Nachsuchewaffe sind gerade die kurzen Karabiner sehr gut geeignet, und mit einem passabelen Kaliber ausgestattet. So what, es gibt schließlich genug davon.
Das einzige was mir an Deinem Umbau weniger gut gefällt ist der Schaft. Ich kenne diese Ausführung, sie sieht sehr gewöhnungsbedürftig aus. Auch technisch ist sie nicht der Weisheit letzter Schuß (vorsicht Wortspiel ). Bei Midway gibt es bedeutend schönere, die auch mit Alubettung erhältlich sind, aber das muß jeder für sich entscheiden.#

Fazit: Schöne Arbeit, lass uns in Zukunft noch mehr solch schöne Berichte lesen.

stefan

Moin Stefan,

eben, genau das war mein Hintergedanke bei der ganzen Geschichte. Wenn man bedenkt, wie viele Waffen z.B. auf Deko umgebaut werden, da mache ich mir diesbezüglich keine Gedanken. Zumal man mein Gewehr auch wieder rückrüsten könnte, vom gebogenen Kammerstengel mal abgesehen. Letztendlich ist es nur ein Repetiergewehr mit bewährtem System im Kaliber .308, welches nun eine andere Verkleidung trägt. Man hätte genau so gut auf eine Neufertigung mit 98iger System zurückgreifen können. Das hätte aber dann den preislichen Rahmen einfach zu weit nach oben geschoben, für so ein Fun-Projekt.

Klar, der Schaft ist definitiv nicht der Weisheit letzter Schluß, da gebe ich Dir volkommen Recht. Hab ihn halt günstig bekommen und nun entsprechend angepasst und modifiziert, es ist nicht gesagt, dass ich nicht irgendwann noch mal eine andere Montage installiere und einen anderen Schaft verbaue. Kommt Zeit, kommt Rat - Vorerst probiere ich meine "Kreation" ganz einfach aus, mal schauen ob alles funktioniert, wie ich es mir vorgestellt habe.

Hier noch ein anderer Schaft, den ich persönlich auch total genial finde (sicherlich als Einziger! ), nur ist mir der Schaft viel zu teuer!

http://www.s-p-s-p-m.com/seite23.html


Gruß

Michael
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Alt 1. August 2010, 14:35   #21
Michael
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Nun war das Magazinproblem an der Reihe, an der Unterseite des Schaftes habe ich in der Größe des integrierten Magazinschachtes mit dem Dremel und Raspel und Feile eine entsprechende Öffnung hergestellt. Die Übergänge habe ich abschließend mit Sandpapier fein geschliffen, so gibt es keine Kante an der sich die Patronen bzw. Zubringer und Feder verhaken könnten.

Danach habe ich mir aus einem Abzugsbügel den Magazinkasten mit der Flex herausgetrennt und diesen auch entsprechend in der Höhe angepasst.
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Geändert von Michael (1. August 2010 um 14:58 Uhr).
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Alt 1. August 2010, 14:46   #22
Michael
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Nun wurde der Schacht probehalber auf die Öffnung des Schaftes gelegt und ich habe die Maße für eine entsprechende Schraubleiste abgenommen. (Bild 1)

Grundsätzlich könnte man mit entsprechendem Mehraufwand die Geschichte noch besser machen, z.B. größer ausfräsen und den Kasten versenken, oder gar den Schaft so umarbeiten, dass der komplette Abzugsbügel passen würde. Hier stößt man aber zeit- und werkzeugbedingt an Grenzen. Also habe ich mich für die aufgesetzte Variante des Kastens entschieden.

Nun haben wir entsprechende Bleche ausgeschnitten und abgekantet, danach wurden diese seitlich und an der Vorderseite des Kastens verschweißt. (Bild 2 und 3) Wir haben Schweißpunkt um Schweißpunkt gesetzt und zwischendrin immer mal wieder abkühlen lassen, damit sich der Kasten nicht verzieht. Abschließend wurden die Nähte verschliffen. Das Endresultat sieht man auf den Bildern 4 und 5.

Danach haben wir die Befestigungslöcher angekörnt und gebohrt.
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Geändert von Michael (1. August 2010 um 16:15 Uhr).
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Alt 1. August 2010, 14:54   #23
Michael
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Danach haben wir den Kasten probehalber aufgesetzt und festgestellt, dass noch eine Aussparung am Abzugsbügel des Schaftes gemacht werden muss, damit der Kasten übergangslos mit dem Magazinschacht zusammenpasst. Die Aussparung habe ich mit dem Dremel gemacht, danach wurde noch ein entsprechendes Loch an dieser Stelle gebohrt, damit man auch die Entriegelung vom Magazinkastendeckel drücken kann. (Der Pin steht im eingedrückten Zustand nach innen) (Bild 1 und 2)

Abschließend wurde der Magazinkasten probehalber angebaut, nachdem wir die Löcher dafür im Schaft vorgebohrt hatten. (Bild 3)

Nun wurde die originale Magazinfeder etwas aufgedehnt um der neuen Magazinlänge gerecht zu werden. Generell hätte man den Kasten auch länger machen können um noch mehr Patronen unterzubringen. Dann hätte man aber eine geänderte Feder gebraucht.

Ich habe die Konstruktion bereits einige Male mit Pufferpatronen getestet, die neue Magazinkapazität beträgt nun 7 Patronen. Die Zuführung funktioniert reibungslos und sicher. Da der originale Deckel verwendet wird, kann man nun auch den Kastendeckel im Falle einer Störung abnehmen und die Patronen nach unten aus der Waffe fallen lassen.

Auf dem letzten Bild sieht man noch mal den vorläufigen Stand, den Kasten muss ich natürlich noch fein schleifen und brünieren. Oder grundieren und lackieren, das muss ich mir noch überlegen. Wenn der Schaft soweit fertig ist und lackiert ist, wird der Kasten zusätzlich mit dem Schaft verklebt werden, momentan ist er nur zur Probe montiert, wie schon geschrieben.

Für den Kastendeckel muss ich mir auch noch etwas einfallen lassen, die originale Variante mit dem Eindrücken des Knopfes mit einer Patronenspitze finde ich nicht so toll. Hier soll abschließend ein Druckknopf sein, den man mit dem Finger bedienen kann.

Gruß

Michael
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Alt 1. August 2010, 19:21   #24
KESSELRING
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Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
So hässlich finde ich den Schaft gar nicht, er ist am Design der Steyr Scout angelehnt, dieses Gewehr gefällt mir gut. Vor allem liegt die Waffe damit recht gut in der Hand. Aber letztendlich natürlich Geschmackssache, wie Du ja weißt.
Die Steyr Scout ist mir gut bekannt und mit Gimmicks wie dem integrierten Zweibein auch eine absolut interessante Waffe.
Ein Freund von mir hat ´gerade´ ein Projekt in der Planung seine Steyr Scout weiter zu pimpen um sie noch weiter zu optimieren. Bin mal gespannt was daraus wird.....
Das ändert aber nichts daran, das mit der ATI Schaft nicht gefällt. Geschmackssache wie du schon sagst

Die Umbaumaßnahmen finde ich bis jetzt alle sehr sinnig und gut gelöst! Respekt. Wenn das Finish nachher noch glückt, wo ich mir eigentlich sicher bin, wird´s bestimmt eine gute Waffe !

Mich persönlich interessieren aber mal besonders die Biegearbeiten an dem Kammerstengel. Das ist nämlich eine Arbeit die ich mir persönlich nicht zutrauen würde und bei meinem M44 auch anfallen werden. Heimarbeit oder Büma?
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ECRA

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Geändert von KESSELRING (1. August 2010 um 19:34 Uhr).
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Alt 1. August 2010, 22:49   #25
Michael
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Zitat:
Zitat von KESSELRING Beitrag anzeigen
Die Steyr Scout ist mir gut bekannt und mit Gimmicks wie dem integrierten Zweibein auch eine absolut interessante Waffe.
Ein Freund von mir hat ´gerade´ ein Projekt in der Planung seine Steyr Scout weiter zu pimpen um sie noch weiter zu optimieren. Bin mal gespannt was daraus wird.....
Das ändert aber nichts daran, das mit der ATI Schaft nicht gefällt. Geschmackssache wie du schon sagst

Die Umbaumaßnahmen finde ich bis jetzt alle sehr sinnig und gut gelöst! Respekt. Wenn das Finish nachher noch glückt, wo ich mir eigentlich sicher bin, wird´s bestimmt eine gute Waffe !

Mich persönlich interessieren aber mal besonders die Biegearbeiten an dem Kammerstengel. Das ist nämlich eine Arbeit die ich mir persönlich nicht zutrauen würde und bei meinem M44 auch anfallen werden. Heimarbeit oder Büma?
Beim Nagant ist der Kammerstengel separat vom Verschluss, da könntest Du Dir einen vorgebogenen Kammerstengel besorgen, wie sie immer wieder bei egun angeboten werden.

Hier zum Beispiel:

http://www.egun.de/market/item.php?id=2889332

Beim 98er ist der Kammerstengel fest am Verschluss dran, da muss es aus rechtlichen Gründen der Büchsenmacher erledigen.

Gruß

Michael
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Alt 2. August 2010, 09:00   #26
MrSheepy
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Auch wenns mir immer noch nicht gefällt...

Aber respekt vor Deinem Geschick und der ganzen arbeit, die Du investiert hast... Jetzt bin ich ja schon auf die Schussbilder gespannt!
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Verbietet Hartschalenfrüchte! Jedes Jahr werden weltweit 150 Menschen von Kokosnüssen erschlagen!

Mitglied im Komitee gegen die Entführung von Kühen durch Ausserirdische.
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Alt 2. August 2010, 18:56   #27
David
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Auf jeden Fall eine gute Arbeit! Ich schätze mal Du bekommst das Teil schon so hin wie Du es haben willst.

Gruß David
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Alt 3. August 2010, 19:16   #28
Michael
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Heute habe ich wieder ein paar Kleinigkeiten erledigt, es geht Stück für Stück voran, wobei es mir schon fast wieder zu langsam geht.

Die Sicherung habe ich gegen eine linksliegende Recknagel-Sicherung "FN Typ" getauscht, somit gibt es mit der tieferen Montage (die leider noch nicht da ist) auch keine Probleme. Die Feder habe ich gegen eine stärkere 24lbs Feder von Wolf ausgetauscht, somit sollten auch harte Zündhütchen sicher gezündet werden und die Zündzeit verkürzt sich auch ein wenig.

Bild 1 zeigt den teilzerlegten Verschluss

Bild 2 ist eine Gegenüberstellung der Alt- und Neuteile: Oben die Tuningfeder und links die Recknagel FN-Sicherung, diese muss ich natürlich noch brünieren

Bild 3 und 4 zeigen die Sicherung probehalber verbaut, funktioniert wunderbar

Ebenso habe ich mich um den innen liegenden Entriegelungsknopf für den Magazinkasten gekümmert, nun kann man den Kastendeckel per Fingerdruck entriegeln und braucht dafür keinen spitzen Gegenstand mehr.

Bild 5 zeigt den zerlegten Magazinkasten

Bild 6 eine Gegenüberstellung zwischen Original- und Tuningteil

Die Bilder 7 - 9 zeigen den neuen Entriegelungsknopf im eingebauten Zustand.



Gruß

Michael
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Alt 3. August 2010, 20:04   #29
stefan
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Moin

Klasse Sache, ich verfolge das ständig und bin sehr interessiert, aber der Michael bringt den Umbau ja übernächstes WE mit nach KO. Da darf ich den vorläufigen Entwicklungsstand hoffentlich sehen und schießen.

Ich bringe mal vorsichtshalber soviel Munition mit, wie es die Achslast erlaubt.

Nichts desto Trotz schmunzele ich das eine oder andere Mal, wenn ich über den Guardiazivilisten nachdenke, der die Waffe bis 1975 führen mußte, wie sie war..........und er nun diese sehen würde.................

Noch 11 Mal schlafen, Mann oh Mann freue ich mich, nicht zu beschreiben.


stefan
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Erfahrung ist das, was man erlangt kurz nachdem man es hätte gebrauchen können.
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Alt 4. August 2010, 08:38   #30
Michael
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Moin

Klasse Sache, ich verfolge das ständig und bin sehr interessiert, aber der Michael bringt den Umbau ja übernächstes WE mit nach KO. Da darf ich den vorläufigen Entwicklungsstand hoffentlich sehen und schießen.

Moin Stefan,

fest versprechen tue ich es noch nicht, bis dahin ist noch einiges zu tun. Aber mal schauen, eventuell kriege ich den "Rohbau" soweit hin, dass ich die Waffe mitbringen kann. Ich gebe auf jeden Fall noch Bescheid.

Gruß

Michael
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