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Alt 18. April 2010, 20:03   #1
SHADOW
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Lightbulb Restauration eines Bajonetts

Nachdem es hier schon so einige Anleitungen gibt, wie man seine Gewehrchen wieder in einen ansehnlichen Zustand bringen kann, dachte ich mir, es wäre mal an der Zeit, auch eine möglichst ausführliche und anfängertaugliche Anleitung für Bajonette zu schreiben.

Da passt es natürlich hervorragend, dass am Samstag mein neuestes Schätzchen bei mir eintraf: ein Typ 30 Arisaka Bajonett Ausführung A. Das dient mir hier als Anschauungsbeispiel, vorstellen werde ich es dann bei Gelegenheit in einem anderen Thread.

Bajonette sind gerne mal in einem gebrauchten Zustand, kein Wunder bei deren Einsatzzweck. Wenn sie dann auch noch aus pre-WK 2 Zeiten stammen, sieht man ihnen das Alter doch des öfteren deutlich an. Um aber auch noch längere Zeit seine Freude an den schönen Stücken zu haben, sollte man ein gewisses Grundprogramm anwenden:

- Reinigen
- Entrosten
- Konservieren

Das mache ich bei allen meinen Stücken damit sie auch in weiteren 70+ Jahren noch ordentlich aussehen. Von Blankschleifen und anderen Aufmotzversuchen wie nachträglich schärfen halte ich gar nichts! Mir geht es nur darum, die Bajonette sauber zu bekommen und haltbar zu machen. Wenn das gute Stück ein paar Rostnarben oder sonstige Altersbedingte Spuren hat, ist das schon in Ordnung. Wenn ich ein neues wollte könnte ich mir ja eine Reproduktion holen, aber alte Stücke "neu" aussehen lassen zu wollen, ist nicht mein Ding, ich mag es, wenn man den Stücken die Geschichte auch ansieht.
Die Bilder hier im Thread sind alle nach Abschluss des Entrostens, die "Vorher" Bilder erspar ich euch. Bilder vom fertigen Produkt gibt es dann im Vorstellungsthread kommende Woche.

Benötigte Austrüstung für Schritt 1 - Reinigen:

- Warmes Wasser + Seife
- ein altes Handtuch (ja kein neues! Wenn ihr das neue Handtuch eurer Frau/Freundin mit Cosmoline/Arsenalfett einsaut gibt's Ärger! )
- Schwamm/Kunststoffbürste
- Küchenkrepp/"Wisch-weg" bzw. Taschentücher oder notfalls auch Klopapier
- Schraubenzieher

Zuerst könnt ihr das Bajonett mal grob mit Papiertüchern vom groben Dreck und Fett befreien. Da hing an meinem einiges dran. Auch die Bajonettscheide könnt ihr innen mal so gut es geht auswischen. Die "Papiertuch auf Schraubenzieher" Methode funktioniert hierbei ganz gut.

Sobald der grobe Dreck weg ist, geht es an die Grundreinigung. Wenn es möglich ist, sollte man das Bajonett dafür komplett zerlegen. Also Griffschalen abschrauben wenn möglich etc. Das ging bei meinem leider nicht, die Schrauben saßen fest, auch ein Tropfen Öl löste da nichts. Also blieben die Holzgriffschalen drauf. Da muss man dann halt aufpassen, da nicht mit Wasser dran zu kommen. Das meist trockene alte Holz saugt sich sonst voll wie ein Schwamm und kann anfangen zu gammeln!

Bajonettscheiden haben in der Regel ein Halteblech in der Scheide das das Bajonett fixiert. Dabei wird die Schneide der Klinge nicht berührt, die Bleche liegen nur auf dem Anschliff an, dadurch wird die empfindliche Schneide nicht beschädigt (Bild 1). Das Blech ist oft mit einer Schraube mit der Scheide verbunden (Bild 2). Diese gilt es rauszuschrauben, dann lässt sich das Halteblech bzw. die komplette Haltevorrichtung aus der Scheide rausziehen (Bild 3 + Bild 4).

Mit etwas warmem Wasser und Seife (ein Tropfen Spüli ins Wasser tut es auch) wischt man nun das Bajonett samt Bajonettscheide und den anderen Teilen (Halteblech) ab und danach sofort wieder trocken, der Rost soll schließlich im 2. Schritt runter, und nicht im 1. Schritt drauf.
Holzgriffschalen nach Möglichkeit nicht abwaschen (siehe oben), hier reicht es trocken drüberzuwischen. Wenn man die Bajonettscheide auch innen reinigen möchte oder muss (manchmal ist da ein halber Truppenübungsplatz drin), kann man das auch mit warmem Wasser tun, sollte die Scheide aber danach unbedingt so schnell wie möglich trocknen um Rost innen keine Chance zu geben. Ich lege die Scheide daher immer in den Backofen bei. 80° C und ca. 20 Minuten später ist sie dann meist trocken. Metallteile nie über 100° C erhitzen! Der Stahl könnte sonst strukturell geschwächt werden. Sollte die Scheide aus Kunststoff sein fällt der Backofen logischerweise aus. Zum einen will keiner einen Anschiss seiner bessern Hälfte, wieso er Plastik im Backofen schmilzen lässt, und zum anderen rostet das ja auch nicht.

Sobald die Teile alle trocken sind, ist Schritt 1 erledigt - das Bajonett ist jetzt hoffentlich sauber.

Benötigte Austrüstung für Schritt 2 - Entrosten

- Rostlöser/Rostumwandler (ich nehme MoS2 Rostlöser von Liqui Moly)
- Öl (z.B. WD40)
- Messingdrahtbürste oder Dremel-Tool mit Messingdrahtbürste
- Eine Menge Papiertücher zum abwischen
- Schutzbrille, Mundschutz, Handschuhe

Bevor es ans entrosten geht, sollte man sich Gummihandschuhe anziehen. Viele Rostumwandler enthalten Phosphorsäure, die bei direktem Hautkontakt Reizungen verursacht. Wer also keine Lust hat, dass sich seine Hände in den Folgetagen schlangenartig häuten, sollte hier Vorsichtsmaßnahmen treffen. Außerdem stinkt das Zeug bestialisch und den Geruch bekommt man nur schwer wieder von den Händen. Mundschutz und Schutzbrille kann ich auch empfehlen, den Sprühnebel möchte man ja auch nicht einatmen oder in die Augen bekommen!

Sobald man gerüstet ist, sprüht man die Roststellen nun mit dem Rostlöser ein und lässt das ganze etwas einwirken. Je nach Rostintensität kann die Einwirkzeit variieren. Oft reichen 15 Minuten, bei heftigem Rost kann man das Ganze auch mal eine Stunde einwirken lassen. Aufpassen bei Brünierungen: die Phosphorsäure des Rostlösers greift auch Brünierungen an! Bei brünierten Stellen um den Rost sollte man weniger bis gar nicht einwirken lassen und sofort den Rost abwischen. Die brünierten Stellen so schnell wie möglich vom Rostlöser befreien. Lässt man den Rostlöser zu lange drauf kann man die Brünierung mit abwischen (Tip falls man mal Brünierung entfernen möchte: Rostumwandler + Messingdrahtbürste funktionieren ausgezeichnet).

Nach der Einwirkzeit kann man kleine Roststellen oft genug mit einem einfachen Papiertuch abwischen und der Rost ist weg. Tiefer eingedrungenem Rost rückt man mit einer feinen Messingbürste auf die Pelle. Heute habe ich erstmals mein neues Dremel-Tool (Dremel 4000 ) mit einem Messingbürstenaufsatz dafür ausprobiert und kann es absolut empfehlen. Mit so einem Multitool geht die Arbeit wesentlich schneller von der Hand und mit den kleinen Aufsätzen kommt man auch in die entlegendsten Ecken und Winkel um den Rost zu erledigen. Wichtig wenn man mit so einem Tool arbeitet ist eine niedrige Drehzal. Bei meinem sind das maximal 15.000 U/Min, meist habe ich aber zwischen 5.000 und 10.000 U/Min gearbeitet, das reichte vollkommen. Auch hierbei gilt: aufpassen bei Brünierungen! Mit einem Multitool geht auch ratz-fatz eine Menge Brünierung ab wenn man mal nicht aufpasst oder abrutscht! Wie bei allen Arbeiten sollte man den Effekt aber erstmal an einer unauffälligeren Stelle ausprobieren. Ich habe mich für eine kleine Rostnarbe auf dem Klingenrücken entschieden. Als ich mit dem Ergebnis höchst zufrieden war ging es dann direkt an die großflächigeren Arbeiten. Wer kein Multitool hat, muss auf eine Drahtbürste ausweichen und etwas mehr Zeit einplanen. Von Hand entfernt man den Rost eigentlich auch ganz gut, es dauert nur länger. Manchmal schadet ein 2. Durchgang mit dem Rostlöser nicht, vor allem bei starken Verrostungen. Das stellt dann sicher, dass der Rost so gut wie möglich weg ist und die Stelle nicht mehr weiterrostet (sofern der Rostumwandler seinen Dienst tut). Nach dem Abbürsten die Teile dann mit Papiertüchern gründlich abwischen bis sie "sauber" sind bzw. die Tücher nicht mehr dreckig werden. Das Ergebnis sieht man auf den Bildern 5-8.

Bild 5+6: Die Haltevorrichtung war am stärksten verrostet, was man an den Rostnarben gut sehen kann. Die Bleche habe ich auch innen etwas abgebürstet, damit die Oberfläche etwas glatter wird. Dadurch lässt sich das Bajonett nun viel leichter herausziehen und das "Knirschen" an der ehemals leicht angerosteten Oberfläche beim Herausziehen ist auch weg.

Bild 7+8: Die Klingenspitze des Bajonetts wies den meisten Rost auf. Das liegt daran, dass sich Wasser unten in der Scheide sammeln kann und die Bajonettspitze dann nass wird. Nach der Behandlung ist der Rost weg und die Oberfläche an den ehemals rostigen Stellen ist meist deutlich ebener und heller geworden.

Benötigte Austrüstung für Schritt 3 - Konservieren

- Öl (z.B. WD40, besser ist Kamelienöl)
- Schaftöl (ich nutze Scherrel Schaftol)
- Fett (weiße Vaseline oder z.B. Schweizer Automatenfett)

Nachdem das Bajonett und die Scheide nun sauber und rostfrei sind, geht es ans Konservieren: hierbei werden zuerst alle Teile dünn eingeölt. Das kann man mit WD40 machen, ein Öl das etwas langlebiger ist wie Kamelienöl ist aber besser (netter Nebeneffekt: Kamelienöl riecht auch angenehm), daher bevorzuge ich das für die Klinge. Das Halteblech sollte man zusätzlich noch einfetten, damit es sich auch in Zukunft leichter wieder ausbauen lässt. Als Fett eignet sich weiße Vaseline (keine gelbe, die ist nicht so rein und enthält geringe Mengen Kohlenwasserstoffe, die das Metall angreifen können!), heute habe ich aber mal das schweizer Automatenfett ausprobiert. Das lässt sich besser verarbeiten weil es etwas cremiger ist, riecht dafür aber etwas fies. Die Schraube des Haltebleches kann man auch etwas einfetten, das Ganze dann wieder zusammenbauen.

Die Holzgriffschalen kann man mit Schaftöl behandeln. Das schützt das Holz vor Feuchtigkeit und verleiht ihm einen schönen Glanz, sowie eine deutlich glattere Oberfläche (Bild 9+10 --> der Blitz war leider etwas grell, so extrem glänzen die Griffschalen nun auch wieder nicht ). Das Schaftöl dünn auftragen, 15 Minuten wirken lassen und dann eventuell noch nicht eingezogenes Öl abwischen. Dann etwas ruhen lassen. Wenn das Öl komplett eingezogen ist, das Holz also sehr "durstig" ist und man schon beim einpinseln merkt, dass es sofort einzieht, kann man auch gleich einen zweiten Durchgang hinterher machen. Dann aber am besten 24 h ruhen lassen und gegebenfalls erst am nächsten Tag einen weiteren Durchgang mit weiteren 24 h Ruhepause danach.

Zuguterletzt die Klinge leicht einölen, man kann die Klinge auch dünn einfetten.

Das wars. Damit ist das Bajonett sauber, rostet nicht mehr so schnell und ist für die Zukunft relativ gut konserviert.


Grüße

Thomas
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SHADOW ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18. April 2010, 20:12   #2
Der Sheriff
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Hallo Thomas,

vielen Dank für Deine ausführliche und detailierte Anleitung zur Restauration / Konservierung von Bajonetten. Hat Spaß gemacht zu lesen!

Gruß,

Bernhard
Der Sheriff ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20. April 2010, 14:45   #3
SHADOW
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Danke Bernhard, freut mich dass es dir gefallen hat.

Nachdem ich noch etwas Geduld und weitere Tröpfchen Öl investierte, ließen sich doch tatsächlich gestern auch die Griffschalen lösen. Es war aber etwas "Überredungskunst" erforderlich, denn der Rost unter den Griffschalen klebte diese förmlich an das Metall, auch ohne Schrauben.
Also erstmal mit etwas Papier drübergewischt um den feinen Dreck abzubekommen (Bild 11). Hartnäckige Verkrustungen habe ich mit einem kleinen Schraubenzieher vorsichtig abgekratzt. Das ganze so lange mit Papier abwischen bis nichts mehr abgeht.

Wie erwartet saß unter den Griffschalen eine Menge Rost. Wenn die Holzgriffschalen mal nass geworden sind sitzt darunter die Feuchtigkeit und greift das Metall an (siehe Bild 12 + 13). Besonders schlimm sah der Bereich an der Parierstange aus (Bild 14 + 15).

Also wieder Rostlöser drauf und Dremel ausgepackt. Um den Rost komplett zu entfernen waren aber zwei Durchgänge nötig. Das Ergebnis direkt nach dem Entrosten sieht man auf den Bildern 16 - 18. Die kleinen Symbole in Bild 18 sind übrigens die Inspektionszeichen, die sogenannten "kanji". Mehr darüber aber im Vorstellungsthread des Bajonetts.

Nach dem Entrosten alles wieder dünn einölen. Die Auflageflächen für die Holzgriffschalen habe ich zusätzlich noch mit etwas Automatenfett gefettet, damit die Griffschalen beim nächsten mal leichter abgehen. Die Holzgriffschalen kann man auch auf der Unterseite dünn mit Schaftol einölen, damit das Holz rundherum geschützt ist. Sobald die Griffschalen trocken sind kommen sie wieder drauf. Die Schrauben habe ich auch leicht eingefettet und die Griffschalen dann wieder rangeschraubt.

Grüße

Thomas
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Alt 21. April 2010, 15:29   #4
Michael
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Hallo Thomas,

vielen Dank für die interessante Anleitung!

Gut und leicht verständlich geschrieben, sicherlich eine Hilfe für den einen oder anderen Einsteiger. Freue mich immer, wenn auch andere Mitglieder sich die Mühe mit den ausführlichen Tests oder Anleitungen machen. So etwas macht ein Forum interessant und lesenswert.

Gruß

Michael
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Alt 23. April 2010, 18:21   #5
SHADOW
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Da ich den ursprünglichen Beitrag leider nicht mehr editieren kann folgt hier der Link zum Vorstellungsthread des Bajonetts. Da gehe ich dann auch etwas näher auf die Symbole und Abnahmezeichen und den geschichtlichen Hintergrund dieser Bajonette ein.

Grüße

Thomas
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Alt 26. April 2010, 19:01   #6
Gunner
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Beiträge: 5,521
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Hallo Shadow,

ich kann es meinen Vorrednern nur gleich tun:
Interessant, kurzweilig und wichtig, ein toller Beitrag!

Aber zum Automatenfett habe ich da noch eine Frage: Wenn es nur EIN schweizer Automatenfett gibt, dann ist das doch ziemlich dunkel (ist da vielleicht Graphit drin?).

Führt das nicht zu Verfärbungen im Holz, wenn Du z. B. die Griffschalen damit unterlegst?
Wenn ich meine Pistolen damit fette, scheinen sie hinterher schmutziger zu sein als vorher.

neugierig grüßt
der Gunner
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Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

Nichts ist gut in Afghanistan! (Margot Käßmann, Heiligabend 2009 )

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Alt 26. April 2010, 19:49   #7
SHADOW
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Hi Gunny,

mein Automatenfett ist irgendwie gräulich und es sieht etwas so aus, als wäre "Glitter" drin (haltet mich für verrückt, aber irgendwie sieht das so ähnlich aus, könnte das das erwähnte Graphit sein?). Außerdem riecht es sehr gewöhnungsbedürftig.

Bevor ich damit gearbeitet habe, habe ich testweise mal etwas davon zwischen meinen Fignern verrieben und mit etwas Tempo abgewischt. Das Tempo war danach leicht gräulich, deine Vermutung könnte somit stimmen. Da meine Griffschalen aber extrem dunkel sind und ich sie vorher gut mit Schaftol eingeölt habe, denke ich nicht, dass die dünne leicht gräuliche Fettschicht an der Farbe des Holzes da noch viel ändern kann, zumal das die noch dunklere Unterseite der Griffschalen betrifft, die ist nämlich fast schwarz.
Auf Nussbaum oder anderem hellem Holz sollte man es aber vielleicht wirklich besser nicht anwenden, da könntest du recht haben. Als Alternative würde ich da eher zur weißen Vaseline tendieren. So hab ich es bei meinem hier bisher noch nicht vorgestellten M1941 Toledo Bajonett gemacht.

Gruß

Thomas
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