GunCoreBrownells Deutschland

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Kräfte am Pistolenschlitten

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Kräfte am Pistolenschlitten

    Hey Leute

    Weiss jemand wie gross die Kräfte an einem Pistolen schlitten sind (linear)?
    Oder kann man die mit der Energie (Actio = Reactio) ausrechnen?
    Oder weiss jemand wie gross die Beschleunigung des Schlittens ist?
    Für Kaliber 9x19, Beretta 92FS

    Ich kenne zwar das Gesetz der Energie, aber ich bin mir überhaupt nicht mehr sicher, ob man das in diesem Fall auch anwenden kann.
    .22lr; 7,62x25; 9x19; .38 Special; .45ACP; 5,56x45; 7,5x53,5; 7,5x55; 7,62x39; 7,62x51; 7,62x54R; 12/70

    #2
    Moin

    Beginnt die Bewegung aus dem Stillstand und vom Anfangspunkt aus, vereinfacht sich die Formel zu: s = 0,5 · a · t2. Umgestellt nach a, und eingesetzt in F=ma, sollte wirkende Anschlagkräfte beschreiben.
    Das Problem wird a sein, Ladungsabhängig, Menge und Art des Pulvers, Geschossgewicht etc.................

    stefan
    Erfahrung ist das, was man erlangt kurz nachdem man es hätte gebrauchen können.

    Kommentar


      #3
      Zitat von diesel Beitrag anzeigen
      Das Problem wird a sein, ....
      a?! Aha !!
      nix verstähn
      Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

      Nichts ist gut in Afghanistan! (Margot Käßmann, Heiligabend 2009 )

      I like the shiny steel and the polished wood ! (Steve Lee: I Like Guns)

      Kommentar


        #4
        s = 0,5 · a · t2
        Aber ich habe ja weder t, noch a

        Das Problem wird a sein, Ladungsabhängig, Menge und Art des Pulvers, Geschossgewicht etc.................
        Ich denke diese Abweichungen kann man bei dieser Rechnung vernachlässigen.

        Die Formeln sind ja entwede W = F * S oder F = m * a
        Wenn hier Actio = Reactio gelten würde, wäre mein Problem gelöst... Nur: gilt das jetzt oder nicht?

        Jetzt fällt mir noch ein dass man die Verschlussfeder bei der Energie Rechnung auch noch einbeziehen müsst. Uiuiuii das wird happig

        @Gunner
        a = Beschleunigung
        .22lr; 7,62x25; 9x19; .38 Special; .45ACP; 5,56x45; 7,5x53,5; 7,5x55; 7,62x39; 7,62x51; 7,62x54R; 12/70

        Kommentar


          #5
          Zitat von swizzly Beitrag anzeigen

          Jetzt fällt mir noch ein dass man die Verschlussfeder bei der Energie Rechnung auch noch einbeziehen müsst. Uiuiuii das wird happig
          und dann ist da noch die Reibung zwischen Geschoß und Lauf, sowie die zwischen Schlitten und Griffstück.

          Actio = Reactio dürfte allgemeingültig sein, sofern man alle Komponenten berücksichtig...
          Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

          Nichts ist gut in Afghanistan! (Margot Käßmann, Heiligabend 2009 )

          I like the shiny steel and the polished wood ! (Steve Lee: I Like Guns)

          Kommentar


            #6
            und dann ist da noch die Reibung zwischen Geschoß und Lauf, sowie die zwischen Schlitten und Griffstück.
            So genau will ich es dann doch nicht haben.
            Mir reicht ein ungefährer Wert und zu sehen ob meine "Idee" das aushält.

            Hier gibt es Schlittenfedern mit angaben, aber was bedeuten die 16/14/13lb?
            .22lr; 7,62x25; 9x19; .38 Special; .45ACP; 5,56x45; 7,5x53,5; 7,5x55; 7,62x39; 7,62x51; 7,62x54R; 12/70

            Kommentar


              #7
              Moin

              Niemand hat behauptet, das das einfach ist.
              Gunner erwähnte schon einige fehlende Parameter. t wäre übrigens filmerisch zu ermitteln. Wenigstens grob.

              stefan
              Zuletzt geändert von stefan; 24.12.2010, 17:34. Grund: Nochmal nachgedacht
              Erfahrung ist das, was man erlangt kurz nachdem man es hätte gebrauchen können.

              Kommentar


                #8
                Ich habs jetzt doch anders gemacht: über den Druck
                Laut Wikipedia hat die 9x19 maximal 235MPa Durck (= 2350bar = 235N/mm^2)
                Die Fläche, auf die der Druck wirkt hat einen Durchmesser von ~10mm (=78.5mm^2)
                Da F = S(Spannung) * A habe ich ~18.4kN bekommen, was auf den ersten Blick nach extrem viel aussieht, aber auf den zweiten Blick doch möglich ist.

                !Das ist die Kraft die im ersten Moment auf den Schlitten wirkt und sofort durch die Feder abgebremst wird!

                Meine "Idee" hat übrigens den Test mit diesen Werten theoretisch bestanden.

                Ich danke meinem Vater, der mich auf diese Idee gebracht hat.

                Einsprachen dürfen erhoben werden
                .22lr; 7,62x25; 9x19; .38 Special; .45ACP; 5,56x45; 7,5x53,5; 7,5x55; 7,62x39; 7,62x51; 7,62x54R; 12/70

                Kommentar


                  #9
                  Aber sonst könnt Ihr noch alles essen?
                  No place for second best!
                  (Accuracy international)

                  Kommentar


                    #10
                    Habt ihr auch den Fluktuationsfaktor berücksichtigt ? Und den Reibwertsprung ?
                    MfG aus der schönen Pfalz

                    Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
                    Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

                    "Bevor isch misch uffreg, is mers egal ....." oder auch "Äner vun uns zwä is bleeder wie isch....."

                    Kommentar


                      #11
                      Nein. Wird dann die Kraft grösser? Wenn Nein, ist es egal, da ich wie gesagt nur wissen wollte, ob meine "Idee" diese Kräfte aushält.
                      Wenn ja, wäre ich dankbar zu erfahren in wie fern diese Werte die Kraft beeinflussen.
                      .22lr; 7,62x25; 9x19; .38 Special; .45ACP; 5,56x45; 7,5x53,5; 7,5x55; 7,62x39; 7,62x51; 7,62x54R; 12/70

                      Kommentar


                        #12
                        N Abend Marvin,

                        äääääähm, sorry, ja, hehehe,


                        das war nur n Scherz, mir kommt das etwas, nunja, komisch vor.

                        Für was brauchst Du das ? Hat doch keinen direkten Einfluß aufs Schießen, oder ?

                        Also, Reibwertsprünge gibts schon in der Mechanik, aber Fluktuationsfaktoren........... is mir grad so eingefallen

                        nix für ungut, und ned sauer sein.
                        MfG aus der schönen Pfalz

                        Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
                        Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

                        "Bevor isch misch uffreg, is mers egal ....." oder auch "Äner vun uns zwä is bleeder wie isch....."

                        Kommentar


                          #13
                          Moin

                          Fluktuationsfaktoren gibt es in der Betriebswirtschaft tatsächlich Du Säggel.

                          Wozu will man das nun denn eigentlich wissen.?

                          Zu der errechneten Kraft ergibt sich eine relative (niedrigere) Abschätzung des Druckes. Losbrechzeitpunkt des Schusses, relative Volumenvergrößerung des Druckraumes, Vortrieb der Kugel, da kommen im Leben keine 18KN am Schlitten an.

                          stefan
                          Erfahrung ist das, was man erlangt kurz nachdem man es hätte gebrauchen können.

                          Kommentar


                            #14
                            Da hast du mich erwischt, dabei habe ich doch extra noch auf Wikipedia geschaut, was Fluktuation ist, und da kam es mir irgendwie logisch vor.

                            Ich brauchte das für eine "Idee", die auf dem Schlitten montiert wird und eine kritische Stelle hat. Jetzt wollte ich halt ausrechnen ob das Ding abgerissen wird, oder nicht.
                            .22lr; 7,62x25; 9x19; .38 Special; .45ACP; 5,56x45; 7,5x53,5; 7,5x55; 7,62x39; 7,62x51; 7,62x54R; 12/70

                            Kommentar


                              #15
                              @Stefan

                              im Zusamenhang mit BWL sagt mir auch Fluktuation etwas. Hab ich vorher so ned dran gedacht.


                              Ja, und 18kN sind ca 18.000 N, sind ca 1800 kg, vereinfacht gerechnet.

                              Wo sollen die wirken, und wer soll die halten ?
                              MfG aus der schönen Pfalz

                              Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
                              Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

                              "Bevor isch misch uffreg, is mers egal ....." oder auch "Äner vun uns zwä is bleeder wie isch....."

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X