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  • Weyland
    antwortet
    Zitat von johann Beitrag anzeigen
    Im Verein fragen aber auch viele die eine Waffe wollen was ihr gutes Recht ist, obwohl die vorhandene Waffe für ihren Zweck besser geeignet ist oder sich wegen vermeintlich taktischer Einkäufe eben keine wirklich brauchbare Waffe haben
    Das ist ja dann einfach.
    Wenn Du mit "gutes Recht" die Rahmenbedingungen des Waffenrechts meinst, dann ist die Antwort auf die Frage nach einer Wettkampf-Ersatzwaffe für dieses Klientel "vergiss es, such Dir einen anderen Weg".
    Die anderen Wege sind, wie hier bereits besprochen, weitere Disziplinen und Wettkampfaktivität.
    Keiner von uns hat das Waffengesetz gemacht; wir müssen aber damit leben und das Beste daraus machen.

    Ich habe auch nicht immer die optimale Waffe für jede Disziplin, ich schaue aber, daß ich mein Portfolio regelmäßig bewege und auch mit nichtoptimalen Waffen mein Bestes gebe. Für DM-Starts mit Platzierungen im Mittelfeld oder auch mal unter die deutsche Top 5 der Senioren in weniger umkämpften Disziplinen reicht das dann schon mal.

    Es gibt durchaus Disziplinen, in denen Starts an LM, DM oder internationalen Wettkämpfen ohne die Ochsentour über Vereins-, Kreis- Regional-, .... meisterschaften möglich ist. Man muß halt mal ausgefahrene Wege verlassen und Engagement für die ein oder andere Anreise zeigen. Auf internationalen Wettkämpfen beispielsweise wird man als Gastschütze in der Regel sehr herzlich aufgenommen. Und ein Trip über die Schweizer oder polnische Grenze ist jetzt auch keine Weltreise; meist gibt es sogar Mitfahrgelegenheiten.

    Ich bin jemand, der gerade den Anfängern in solchen Dingen immer mit Rat und Tat zur Seite steht, aber so ein bißchen Engagement ist halt von Nöten.
    Mir ist es dabei völlig egal, ob jemand mit einer Glock, SIG oder STI schießt. Soll er das Budget lieber in Munition und einen guten Kurs investieren.


    Zitat von johann Beitrag anzeigen
    Wie viele 100 000 Mitglieder hat Dein Verband?
    Ich weiß nicht genau, worauf die Frage abzielt.
    Die Lage hinsichtlich der Deutschen Schießsportverbände kennen wir alle. Die Mitgliederzahl ist auch völlig unerhheblich. Für die Fragestellung, ob man die Spitzensportler kennt, interessiert die Zahl der Starter bei hochrangigen Wettkämpfen und die Fluktuation in der Spitzengruppe.
    Der Fußball hat auch schier unglaubliche Mitgliederzahlen, die Top-Bundesligafußballer sind trotzdem namentlich bekannt.

    Man muß sich halt dafür interessieren, von wem man noch etwas lernen kann. Und im Gegensatz zum Fußball sind die Topschützen meist sehr zugänglich.
    Aber da wären wir wieder beim Engagement...

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  • Pfälzer
    antwortet
    Zitat von Micha61 Beitrag anzeigen
    Mein erster Beitrag. Hab schon gemerkt, dass man hier ganz schön aufpassen muss, was man von sich gibt.
    Nein, das ist so ned richtig. Aufpassen müßte man nur, wenn man neu ist und gleich dummes Zeug babbelt und davon ziemlich viel. Oder wenn sich einer so verhält, wie wenn er schon jahrelang dabei ist und alles weiß und jeden kennt. Es ist halt so, daß sich einige Leute hier auch privat kennengelernt haben und wissen, wie sie miteinander umgehen können.
    zB der User Gunner, ihn hab ich schon privat kennen gelernt. Ich schätze ihn, seine Erfahrung und seine Meinung sehr. Was wir manchmal schreiben und wie es rüberkommt, ist deshalb für Außenstehende ned immer zu verstehen.

    Aber deshalb muß man hier nicht aufpassen, was man sagt. Das kriegt man dann schon gesagt, wenns soweit ist.

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  • johann
    antwortet
    Zitat von Weyland Beitrag anzeigen


    Die meisten Leute, die Ersatzwaffen beschaffen, kaufen sich sowieso die gleiche oder eine sehr ähnliche Waffe, damit sie im Fall von Defekten mal schnell im Wettkampf Waffenteile zwischen den Waffen austauschen können.
    Diese Schützen kennen sich aber auch meistens aus und müssen nicht im Forum nachfragen.

    Im Verein fragen aber auch viele die eine Waffe wollen was ihr gutes Recht ist, obwohl die vorhandene Waffe für ihren Zweck besser geeignet ist oder sich wegen vermeintlich taktischer Einkäufe eben keine wirklich brauchbare Waffe haben.
    Außerdem reden wir hier über die sportliche Leistungsspitze eines Verbandes, d.h. man kennt sich sehr oft persönlich und kann die Redlichkeit oder Ernsthaftigkeit des Anliegens abschätzen.
    Ich habe erst zweimal DM geschossen bzw. da auch als Range Officer gearbeitet. Trotzdem kenneich bereits alle Anwärter auf die ersten Plätze in "meinen" Disziplinen mit Namen sowie 90% der anderen vom Sehen. Bei den internationalen Wettkämpfen ist das deutsche Feld noch geringer. Das ist keine anonyme Masse, aus der heraus unredliche Ansprüche gestellt werden.
    Wie viele 100 000 Mitglieder hat Dein Verband?

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  • Weyland
    antwortet
    Zitat von johann Beitrag anzeigen
    Wobei natürlich bei den meisten Verbänden eine Waffe einer bestimmten Art Pistole Kaliber und nicht ein besonderes Modell beantragt wird.
    Das ist richtig.
    Mein BDS-Landesverband verlangt allerdings in diesen speziellen Fällen die Angabe der konkreten Waffe, die beschafft werden soll.
    Das Bedürfnisbescheigungsformular hat ein Freifeld, in dem der Bearbeiter Informationen für den Sachbearbeiter ergänzen kann, wie Details zu den Rahmenbedingungen, die die Disziplin vorgibt (Lauflängen, Gewichte, ...).
    Die meisten Leute, die Ersatzwaffen beschaffen, kaufen sich sowieso die gleiche oder eine sehr ähnliche Waffe, damit sie im Fall von Defekten mal schnell im Wettkampf Waffenteile zwischen den Waffen austauschen können.

    Außerdem reden wir hier über die sportliche Leistungsspitze eines Verbandes, d.h. man kennt sich sehr oft persönlich und kann die Redlichkeit oder Ernsthaftigkeit des Anliegens abschätzen.
    Ich habe erst zweimal DM geschossen bzw. da auch als Range Officer gearbeitet. Trotzdem kenneich bereits alle Anwärter auf die ersten Plätze in "meinen" Disziplinen mit Namen sowie 90% der anderen vom Sehen. Bei den internationalen Wettkämpfen ist das deutsche Feld noch geringer. Das ist keine anonyme Masse, aus der heraus unredliche Ansprüche gestellt werden.

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  • johann
    antwortet
    Zitat von Weyland Beitrag anzeigen

    Beispiel: Eine SIG Sauer X-Five Allround plus eine SIG-Sauer P226 LDC hat ein Bekannter problemlos aus diesem Grund bekommen. Hätte er sich zur X-Five eine kurze Glock bestellen wollen, wäre das nichts geworden laut Auskunft des zuständigen Verbandsfunktionärs.
    Wobei natürlich bei den meisten Verbänden eine Waffe einer bestimmten Art Pistole Kaliber und nicht ein besonderes Modell beantragt wird.

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  • Weyland
    antwortet
    Das sehe ich anders: "Gehe nie zu Deinem Fürst wenn Du nicht gerufen wirst."

    Der Verband müßte für die Waffe eine entsprechende Befürwortung erteilen, oder er tut es halt nicht.
    Eine Option ist eine neu zu schießende Disziplin, eine andere die von Dir genannte Ersatzwaffe für Wettkämpfe.
    Das Waffenamt aber ist in diese Entscheidung überhaupt nicht involviert.

    Das Thema "Ersatzwaffe für Wettkämpfe" wird nach meiner Erfahrung sehr restriktiv gehandhabt.
    Die Landesverbände haben hier entsprechende interne Regelungen aufgesetzt, zumindest im BDS.
    Es wird eine regelmäßige Teilnahme an hochrangigen Wettkämpfen erwartet (Formulierung von mir), in der Regel internationale Wettkämpfe.
    Nach meiner Erfahrung kommen auch Zweifel auf, wenn eine der beiden Waffen für die anvisierten Disziplinen augenscheinlich ungeeignet ist, sportliche Erfolge zu erzielen.
    Beispiel: Eine SIG Sauer X-Five Allround plus eine SIG-Sauer P226 LDC hat ein Bekannter problemlos aus diesem Grund bekommen. Hätte er sich zur X-Five eine kurze Glock bestellen wollen, wäre das nichts geworden laut Auskunft des zuständigen Verbandsfunktionärs.

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  • Micha61
    antwortet
    Mein erster Beitrag. Hab schon gemerkt, dass man hier ganz schön aufpassen muss, was man von sich gibt.

    Also, was ich im Verein und auch schon hier im Forum herausgefiltert habe, ist, dass eine freundlich Anfrage beim Amt nie schaden kann.
    Ein Bedürfnis für eine zweite Waffe gleichen Kalibers kann man mit "Ersatzwaffe für Wettkämpfe" begründen. Das soll schon funktioniert haben.

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  • Gunner
    antwortet
    Zitat von Weyland Beitrag anzeigen
    St. ist die übliche Abkürzung für "Stück".
    Gebräuchlich für Stunden wäre h oder Std.

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  • Pfälzer
    antwortet
    Danke, ich bin auch schon im frühen Mittelalter, da nimmt man das mit den Abkürzungen für St Stück und Std Stunden nicht mehr so genau bzw wichtig.

    Ich weiß, was ich meine. Sollen die anderen halt mal mitdenken.

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  • Weyland
    antwortet
    St. ist die übliche Abkürzung für "Stück".
    Gebräuchlich für Stunden wäre h oder Std.

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  • Pfälzer
    antwortet
    30 Stunden zu spät ? Was meinst Du ?

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  • Gunner
    antwortet
    ...wie jetzt, ich MUSS NICHT 4 Waffen pro Jahr kaufen?
    Die Info kommt für mich nun ca. 30 St. zu spät!?!
    Hätte mir ja mal jemand erklären könne, dass das keine Pflicht ist... nee wirklich... so was !!

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  • Pfälzer
    antwortet
    Müssen muß man gar nix, das war ja auch nur das, was das Gesetz erlaubt.

    Wenn Du sportlich verschiedene Disziplinen schießen willst, reicht eine Waffe halt ned aus. Es ist Unsinn, mit einer 9mm Pistole Fallscheibe 15m SLF mit Optik schießen zu wollen..............
    Und ja, auch Jäger brauchen zur Jagdausübung mitunter verschiedene Waffen.

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  • johann
    antwortet
    Zitat von LightFifty Beitrag anzeigen

    Aber dass jeder aktive Sportschütze 4x "damit" in Berührung kommt..... wage ich stark zu bezweifeln. Wie erwäht habe ich nicht vor, mir ein Arsenal anzulegen. Ist ja auch mit entsprechendem Kleingeld verbunden...
    Da hast Du sicher recht, es gibt auch noch Jäger und Schützen denen die Disziplin maximaler Waffenerwerb fremd ist.

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  • LightFifty
    antwortet
    Ja klar, 2 Waffen pro Halbjahr, 2 Halbjahre, lass mich kurz rechnen.... stimmt, macht 4.

    Aber dass jeder aktive Sportschütze 4x "damit" in Berührung kommt..... wage ich stark zu bezweifeln. Wie erwäht habe ich nicht vor, mir ein Arsenal anzulegen. Ist ja auch mit entsprechendem Kleingeld verbunden...

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