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  • K31 pflegen

    Hallo,

    ich habe mir endlich einen K31 zugelegt.
    Dazu noch das Putzzeug vom Stgw57.
    Da mich auch die Historie der Schweizer Gewehre und generell interessantes zur Waffe interessiert habe ich mir auch die PDF des Handbuches zugelegt und fleißig gelesen.

    Nun stellt sich mir die Frage wie pflege ich denn mein K31?
    Mit Fett, wie im Handbuch Beschrieben, oder doch lieber mit Öl, so wie all meine anderen Waffen auch?
    Und nach wie viel Schuss (GP11) sollte der Verschluss zerlegt werden?

    Habe bei meinem Piston - HA jetzt das erste Mal nach 500 Schuss den Verschluss zerlegt und musste feststellen daß dies nahezu unnötig war, da kaum Schmutz und noch genügend schmiere vorhanden war.

    Also beim Repetierer auch erst nach über 500 Schuss zerlegen?

    Unabhängig von der Literatur und Dienstvorschrift etc. würde mich hier interessieren wie das altgediente K31 Schützen handhaben.
    Auch für Tipps aller Art zur Pflege oder dergleichen bin ich immer dankbar!

  • #2
    Es ist ein Gewehr aus Metall und Holz, dessen Behandlung nicht von anderen Gewehren abweicht. Verfahre nach Deinen bisherigen Erfahrungen....

    Den Verschluss solltest Du zerlegen, wenn er dreckig ist (gute Antwort, nicht). Da der Verschluss aber innert 20 Sekunden zerlegt und in 30 Sekunden wieder zusammengebaut ist, kannst Du hier visuell auf Verschmutzungen prüfen.

    Persönlich halte ich es so:
    Waffen, mit denen ich REGELMAESSIG und OFT (d.h. mindestens einmal pro Jahr) schiesse, fette ich mit Schweizer Waffenfett.
    Waffen, welche nur in der Sammlung sind, werden mit einer dicken Schicht Waffenfett konserviert.
    Waffen, mit denen ich REGELMAESSIG und noch OEFTER (dreimal im Jahr) schiesse, putze ich entweder gar nicht oder fette den Lauf ein.

    Die Reglemente findest Du hier:
    https://swisswaffen.com/karabiner-31...p#attachements

    Dort drin steht übrigens, dass man den K31 mit der Putzschnur putzt (heute nennt man das Neudeutsch "Boresnake"). Das Putzzeug vom Stgw 57 empfehle ich nur für unterwegs, da der Putzstock die dicken Verbindungsglieder aufweist. Für den stationären Gebrauch empfiehlt sich ein einteiliger Putzstock.
    Geputzt wird von hinten, aber Achtung auf den Auszieher. Im Reglement steht da auch, dass die leere Verschlusshülse als Schutz des Ausziehers eingesetzt werden soll (= Zerlegung des Verschlusses innert 20 Sekunden *g*).

    Der langen Rede kurzer Sinn: mach was Du für vernünftig hältst und pass auf den Auszieher auf.
    Schweizer (Ordonnanz-)Waffen: http://www.swisswaffen.com

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    • #3
      Hallo und vielen Dank Swisswaffen!

      Habe eigentlich keine andere als deine Antwort erwartet. Trotzdem finde ich deine Antwort sehr hilfreich, ich glaube man macht sich viel zu viel Gedanken über die richtige Pflege.

      Meine anderen Waffen reinigen ich auch eher selten, zumeist wird nur die Boresnake, die ich in allen Kalibern meiner Waffen besitze, durchgezogen.
      Da ich sehr oft gemerkt habe das meine Waffen kaum verdreckt waren.
      Da man ja auch des öfteren liest das Waffen eher kaputt geputzt als ausgeschossen werden werde ich das weiter so Handhaben.

      Und nur Mal am Rande, deine Homepage und deine Threads/Kommentare hier waren der Grund für die Anschaffung eines K31!

      Ich werde meinen K31 am Sonntag das erste Mal schießen und bin schon sehr gespannt auf das Ergebniss.

      Grüße aus Deutschland in die Schweiz und mach weiter so mit deiner Homepage!

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      • #4
        Zitat von FreeFly Beitrag anzeigen
        Ich werde meinen K31 am Sonntag das erste Mal schießen und bin schon sehr gespannt auf das Ergebniss.
        Hallo Freefly

        Viel Spass beim Schiessen. Du wirst sehen, dass diese Waffen suchtgefährdend sind.

        Gruss
        Swisswaffen
        Schweizer (Ordonnanz-)Waffen: http://www.swisswaffen.com

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        • #5
          War gestern das erste Mal auf dem Stand mit meinem K31.
          Der Abzug ist traumhaft, das Trefferbild war für das erste Mal gut.
          Die ersten 5 Schuss waren leicht links. Die restlichen haben gepasst.
          Was mir nur gleich aufgefallen ist, ist die starke Hitzeentwicklung vom Lauf. So heiß wird mein AR nach 60 schnellen Schuss nicht wie beim K31 bereits ab ~15.
          Handschutz war spürbar warm und an der Mündung hätte man sich Verbrennen können.
          Eine Treffpunktverlagerung konnte ich aber nicht unbedingt feststellen.

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          • #6
            Hast Du den Lauf ausmessen lassen? Je enger desto wärmer.....
            Schweizer (Ordonnanz-)Waffen: http://www.swisswaffen.com

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            • #7
              Nein, habe Ihn nicht ausmessen lassen.
              Klingt es für dich so als wäre der Lauf "zu eng"?

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              • #8
                Zitat von FreeFly Beitrag anzeigen
                Nein, habe Ihn nicht ausmessen lassen.
                Klingt es für dich so als wäre der Lauf "zu eng"?
                Zu eng nicht.

                Keine Sorge, es ist absolut normal, dass er heiss wird.
                Schweizer (Ordonnanz-)Waffen: http://www.swisswaffen.com

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                • #9
                  Ich habe da auch mal eine Frage im Bereich K31 putzen.

                  Also die vereinsübliche Meinug darüber wie man einen K31 reinigt, ist: Karabiner über Nacht in die Ecke stellen, den Putzstab und eine Flasche Waffenöl dazu und am am nächsten Tag wieder wegräumen.

                  Das ist aber nicht meine Philosophie!

                  Ich habe heute einen gebrauchten, aber noch ganz gut erhaltenen K31 von 1942 erworben. Kein Schmuckstück, aber ganz brauchbar, Schussleistung und Lauf alles OK.

                  Wenn ein neuer Mitbewohner in den Waffenschrank einzieht bekommt der immer erst mal ne Grundreinigung. Dabei hab ich aber was merkwürdiges festgestellt, was mir so noch bei keiner Waffe aufgefallen ist.

                  Da der K31 im System doch recht Schmutzig war hab erst mal ordentlich Balistol zum einweichen in von hinten in das System, Patronenlager und Lauf gesprüht und zur Seite gelegt.

                  Nachdem alles gelöst war, das System ausgeputzt, von aussen abgewischt und dann lief ständig noch Balistol zwischen System und Lauf heraus.

                  Ist das normal??? ... Ich denke nicht das da was kaputt ist, aber ich kenne das so von keiner meiner Waffen. Was meint Ihr denn dazu? Ich hänge auch noch mal zwei Bilder an.
                  20190303_151347.jpg
                  20190303_151330.jpg
                  Angehängte Dateien
                  Zuletzt geändert von Boxer; 03.03.2019, 21:51.

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                  • #10
                    Hallo,
                    hab seit kurzem einen neuen K31 in .308 bei Sportarms gekauft.
                    der Händler bei Sportarms meinte, dass der karabiner neu ist und damals von Schweizer büchsenmachern umgebaut wurde. Also ungeschossen ( ausser Beschussamt ).
                    Beim 100meter schiessen in Bad-Neuenahr gabs dann ein wesentliches problem. Undzwar das ich nach 4 schuss aus der schuttpackung prvi partizan( wieviel grain weiss ich nicht mehr ) einen leeren hülsenklemmer hatte und mit viel Gewalt die leere hülse raus bekommen habe. Danach habe ich sofort die muni gewechselt. Irgendwas von Remington. Mit dieser muni trat das phänomen erst mit ca 6 schuss auf.
                    Natürlich den Menschen bei Sportarms angerufen, der dann meinte, dass er sich das problem mal angucken würde und jetzt sagen die Herrschaften, dass ihnen beim schiessstand nichts aufgefallen ist,patronenlager ist trotzdem geleppt also nochmals poliert worden.
                    habt Ihr vielleicht ne ahnung was ich falsch mache ?

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                    • #11
                      Hattest du den Verschluss beim repetieren auch vollständig geschlossen?

                      Ging der Verschluss vielleicht schwer zu?

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                      • #12
                        Der Verschluss war definitiv zu, also bedienfehler schliesse ich grundsätzlich aus.

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                        • #13
                          Ist es die muni ? Oder weil der Schweizer noch neu ist und wie ein neuwagen erstmal eingefahren werden muss ? Interesant ist, dass der büma mir am telefon sagt“ geben Sie der Waffe 700 bis 800 schuss zeit“

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                          • #14
                            Grundsätzlich schleifen sich die Metallteile bei Neuwaffen am Anfang aufeinander ein. Funktionieren muss eine Waffe im Neuzustand aber trotzdem.

                            Die Frage ob der Verschluss leicht zu ging, zielte auch auf die Munition hin.

                            Welche Munition hast du verwendet?
                            Welche Munition hat der Büma beim Testen verwendet?

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                            • #15
                              Also ich war ja sodermaßen frustriert am Schiessstand, dass ich weder die leeren hülsen mitgenommen habe, noch gekuckt habe welche marke ich denn da schieße. Aber am 10 März werde ich genauer gucken und alles mit dem handy aufnehmen und dokumentieren.

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