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Gewehr M91/30 aus Ishevsk

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  • Gewehr M91/30 aus Ishevsk

    Hallo zusammen,

    letzte Woche konnte ich folgendes Gewehr M91/30 in meine Sammlung einreihen.
    Es handelt sich um ein Deko-Gewehr mit allen notwendigen Abänderungen.

    Importiert wurde es von „Orion“ (Zeughaus-Hege Überlingen).

    Das Gewehr wurde 1942 in Ishevsk hergestellt. Also allgemein nichts Dolles, da eins von über 2,8 Millionen.

    Es wurde nach dem Krieg werksüberholt und ist nicht mehr nummerngleich.

    Der Schaft wurde scheinbar komplett erneuert, da die Riemenösenverstärkungen nicht zu einem Fertigungsjahr 1942 passen. Ab 1934 wurden die aufwendigen Verstärkungen (hier noch mit zwei Schrauben) gegen einfache umgebogene Bleche ersetzt. Der Schaft weißt bis auf die Schaftkappe keine Nummern oder Stempel auf. Die Schaftkappe ist wiederum nummerngleich zum Lauf. Ich denke daher, dass die Holzteile getauscht wurden, die Schaftkappe aber nur neu brüniert wurde und dann wieder angebaut wurde.

    Um das Chaos perfekt zu machen besitzt der Oberring auch den „Tula-Stern“ (kleiner Stern, der auf nahezu allen Waffenteilen aus Tula zu finden ist)

    Hier jetzt noch einige Bilder.
    Angehängte Dateien

  • #2
    Hallo mbsoldier,

    du kennst Dich ja selber gut mit den "Russen" aus, von dem her ist Dir ja auch bekannt, dass dieses "Arsenal-Durcheinander" völlig normal bei einem Großteil der russischen Waffen ist. Ich an Deiner Stelle würde mich daran nicht stören, denn der Nagant ist optisch in einem tollen Zustand.

    Schönes Stück!

    Gruß

    Michael
    sigpic

    “The 10mm Auto retains more kinetic energy at 100 yards than the .45 ACP has at the muzzle”

    Kommentar


    • #3
      Zitat von Firestarter Beitrag anzeigen
      Hallo mbsoldier,

      du kennst Dich ja selber gut mit den "Russen" aus,
      Danke Leider arbeiten sich die "Wrobels" nicht von alleine durch. Aber das wird schon. Demnächst gibt es noch einen besonderen Beitrag zu russischer Waffengeschichte von mir. Ich warte nur noch auf eine Rückantwort

      Zitat von Firestarter Beitrag anzeigen
      von dem her ist Dir ja auch bekannt, dass dieses "Arsenal-Durcheinander" völlig normal bei einem Großteil der russischen Waffen ist. Ich an Deiner Stelle würde mich daran nicht stören, denn der Nagant ist optisch in einem tollen Zustand.
      Der Zustand ist wirklich sehr gut. Auch der Preis von einem Sammlerkollegen war wirklich fair. Ein passendes Bajonett hab ich auch schon parat liegen. Demnächst muss ich auch mal meine zwei M44 näher untersuchen. Aber ich gehe davon aus, dass das Ergebnis nicht anders ausfallen wird.

      Grüße
      mbsoldier

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      • #4
        Zitat von mbsoldier Beitrag anzeigen
        Demnächst gibt es noch einen besonderen Beitrag zu russischer Waffengeschichte von mir. Ich warte nur noch auf eine Rückantwort
        Bernhard hat da bei meinem Besuch in Regensburg schon ein wenig angedeutet, zuviel verraten hat Er allerdings nicht...

        Gruß

        Michael
        sigpic

        “The 10mm Auto retains more kinetic energy at 100 yards than the .45 ACP has at the muzzle”

        Kommentar


        • #5
          Zitat von Firestarter Beitrag anzeigen
          Bernhard hat da bei meinem Besuch in Regensburg schon ein wenig angedeutet, zuviel verraten hat Er allerdings nicht...
          ...das hat er richtig gemacht! Hier mein Beitrag:
          http://www.waffen-welt.de/showthread.php?t=439

          Grüße
          mbsoldier

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