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Hallo liebe Waffen-Welt Nutzer,

wie sicher die Meisten mitbekommen haben dürften, war das Forum einige Zeit nicht erreichbar.
Der Auslöser hierfür war ein defektes Update. Ich musste hier einige Dinge per Hand korrigieren, wozu ich allerdings vor Weihnachten keine Zeit mehr hatte.

Des weiteren bitte ich darum, dass alle Nutzer ihr Passwort neu setzen, bzw. ändern.
Grund hierfür ist ein Hacker-Angriff welcher schon eine Zeit zurück liegt. Hier wurde eine Sicherheitslücke in der vBulletin Software ausgenutzt.
Betroffen davon waren so ziemlich alle existierenden vBulletin Foren weltweit.
Dank einiger Nutzer wurde mir mitgeteilt dass auch von uns hier EMail-Adressen und die verschlüsselten Passwörter gestohlen wurden.
Um hier also auf Nummer sicher zu gehen, bitte ich darum eure Passwörter zu ändern.
Laut vBulletin sollen die Sicherheitslücken nun geschlossen sein.

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Haenel neues Sturmgewehr der Bw

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neue Beiträge

    #31
    Ein guter Kommentar aus "Soldat&Technik".
    Einfach mal warten für welches Kaliber sich die USA entscheiden.




    G36 - Zeit für eine Neubetrachtung?
    Die Frage, ob die deutschen Streitkräfte ein neues Sturmgewehr brauchen und wer dieses am Ende liefern soll, ist Gegenstand kontroverser Diskussionen in breiten Schichten der Gesellschaft, Streitkräfte und Politik. Aktuelle Entwicklungen in den US-Streitkräften könnten als Ausgangspunkt für eine Neubewertung der G36-Nachfolge dienen und das von Anfang an unter schlechten Vorzeichen stehende Projekt doch noch zu einem Erfolg führen.

    Die Wurzel allen Übels
    Es ist zu vermuten, dass der Entschluss, das G36, die Ordonnanzwaffe der deutschen Soldaten, so schnell wie möglich auszumustern, maßgeblich politisch motiviert war. Die Aussage der damaligen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Zuge der G36-Affäre, „dass das G36, so wie es heute konstruiert ist, keine Zukunft in der Bundeswehr hat“, kann so interpretiert werden, dass die Bundeswehr so schnell wie möglich eine neue Ordonnanzwaffe zu beschaffen hat.

    Jetzt wird sicherlich der ein oder andere Leser darauf verweisen, dass hier Ursache und Wirkung verwechselt werden, schließlich wären die festgestellten Defizite bei der Präzisionsleistung der Waffe ursächlich für die G36-Nachfolge gewesen und nicht die Politik. Dies ist nur bedingt zutreffend. Ja die Bundeswehr hat im Zuge der Auslandseinsätze neue Erfahrungen gesammelt und demzufolge auch neue Präzisionsanforderungen definiert. Und ja, es wurde festgestellt, dass das G36 diese Präzisionsanforderungen in seiner jetzigen Form nicht erfüllt. Dies wurde auch durch einen internen Untersuchungsbericht bestätigt. Der politische Wille war es aber, die neuen Präzisionsanforderungen mittels einer neuen Waffe zu erfüllen und das Angebot des Herstellers, das G36 einer Produktverbesserung zu unterziehen und so ebenfalls zum Ziel zu kommen, auszuschlagen. Es standen somit mehrere Wege offen, mit denen das Problem angegangen hätte werden können, einer davon wurde aber durch die Aussage der damaligen Ministerin unmöglich gemacht.

    Faktor Zukunftsfähigkeit
    Die Frage nach der Zukunftsfähigkeit des genutzten Kalibers ist ein ständiger Begleiter der Sturmgewehrbeschaffung. Insbesondere die US-Streitkräfte, welche bereits seit geraumer Zeit mit der Leistungsfähigkeit des 5,56 mm x 45 Kalibers unzufrieden sind, haben enorme Anstrengungen unternommen, ein den modernen Ansprüchen gerechtes Handwaffenkaliber zu entwickeln. Dieses neue Kaliber soll auch Potenzial haben, das seit den frühen 80er Jahren genutzte Standardkaliber (5,56 mm x 45) der NATO zu ersetzen. Auch die Bundeswehr muss sich die Frage stellen, ob das aktuelle Kaliber auch die nächsten Jahrzehnte Feuerüberlegenheit für die eigene Truppe gewährleisten kann.

    Bis vor kurzem waren alle Versuche gescheitert, das 5,56 gegen ein leistungsfähigeres Kaliber auszutauschen. Zu hoch waren die mit einem Wechsel verbundenen Kosten, zu gering der gewonnene Mehrwert – zumal man ja auf einen Waffen- und Kalibermix auch auf Gruppenebene zurückgriff. Aber auch dieser Weg ist nicht unumstritten. Mit jedem zusätzlichen Waffentyp steigt die Komplexität der Logistik und der Ausbildung. Zurzeit sehr knappe Ressourcen. Diesbezüglich könnten sich mit dem NGSW- Handwaffenmodernisierungsprogramm der U.S. Army Änderungen ergeben.

    NGSW steht für Next Generation Squad Weapon, die U.S. Army möchte mit diesem Vorhaben die M16/M4-Familie durch eine NGSW-Rifle und das leichte Maschinengewehr M249 Squad Automatic Weapon durch eine NGSW-Automatic Rifle ersetzen. 2017 führte das US-Heer dazu eine Studie durch, die zur Entwicklung eines 6,8-mm-Geschosses führte, um welches das neue Waffensystem herum aufgebaut sein soll. Es soll höhere Wirkung, Geschossgeschwindigkeit und -gewicht, bei gleichzeitig geringerem Patronengewicht sowie reduzierte Abschusssignaturen ermöglichen als die bisher genutzte 5,56 mm x 45. Aus der Kombination entsteht die signifikante Steigerung der ballistischen Leistungsfähigkeit bei leicht reduziertem Gewicht der individuellen Patrone.

    Drei Firmen bzw. Firmenkonsortien wurden durch die US-Streitkräfte beauftragt NGSW-Waffensystemkonzepte zu entwickeln: SIG Sauer, General Dynamics (mit Beretta Defence Technlogies und True Velocity) und Textron (mit Olin Winchester). Alle drei Bewerber haben ein NGSW-Rifle, ein NGSW Automatic Rifle sowie dazugehörige Munition mit dem 6,8er-Geschoss eingereicht. SIG Sauer setzt dabei auf eine Stahl-Messing-Hybridmunition, General Dynamics auf eine Patrone mit Polymerhülse und Textron auf seine teleskopierte Hülsentechnologie (Cased Telescoped Technology). Letztere war bereits im Lightweight Small Arms Technology (LSAT)-Vorhaben bekannt geworden. Das Projekt befindet sich den Angaben der Army zufolge im Zeit- und Budgetrahmen. Die letzten Versuchserprobungen sollen im 1. Halbjahr 2021 erfolgen. Im Herbst will das US-Heer das Siegerkonzept verkünden. Die ersten Gewehre sollen dann in der zweiten Hälfte 2022 an die Truppe ausgegeben werden. Insbesondere die neue Munition soll die Leistungsfähigkeit der Sturmgewehre gegenüber dem derzeitigen Sturmgewehrkaliber, welches ausgereift und kaum noch Steigerungspotential bietet, verbessern. Eine Waffe mit dem neuen Kaliber böte somit deutlich höhere Chancen, mit Körperpanzerung geschützte Gegner auch in Zukunft effektiv bekämpfen zu können. Erfüllen die Potentiale des neuen Kalibers die Prognosen, hätte das Ausschwenken des Hauptnutzers US-Streitkräfte unweigerlich Auswirkungen auf das NATO-Kaliber 5,56 mm x 45.
    Der ganze Text hier:
    https://soldat-und-technik.de/2021/0...eubetrachtung/
    Zuletzt geändert von Hiker; 05.02.2021, 10:59.

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      #32
      Dass nicht jedes Kaliber für jeden Zweck geeignet ist, ist ja keine neue Erkenntnis........ Kaliber.jpg
      Angehängte Dateien
      Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

      Nichts ist gut in Afghanistan! (Margot Käßmann, Heiligabend 2009 )

      I like the shiny steel and the polished wood ! (Steve Lee: I Like Guns)

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        #33
        Es soll höhere Wirkung, Geschossgeschwindigkeit und -gewicht, bei gleichzeitig geringerem Patronengewicht sowie reduzierte Abschusssignaturen ermöglichen
        Und ich dachte, ich hätte aufgepaßt, als wir in Physik den Ersten Hauptsatz der Thermodynamik durchgenommen haben. Da war ich wohl gerade auf dem Klo.

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          #34
          Na höhere Wirkung durch höhere Geschossgeschwindigkeit + höheres Geschossgewicht hört sich doch gut. Die Amis wollen das niedrigere Patronengewicht durch Hülsen aus Polymer erreichen. Die Wiederlader gruseln sich schon
          Zuletzt geändert von Hiker; 05.02.2021, 18:51.

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            #35
            Um die gehts da grad ned. Die werden dann schon eine zivile Variante der Mun kaufen können.
            MfG aus der schönen Pfalz

            Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
            Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

            "Bevor isch misch uffreg, is mers egal ....." oder auch "Äner vun uns zwä is bleeder wie isch....."

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              #36
              Bei der G36-Nachfolger-Geschichte geht es doch gar nicht um das "Sturmgewehr der Zukunft", sondern um ein funktionierendes für heute.
              Es besteht umgehender Ersatzbedarf für das G36, nicht nur durch die diskutierten Mängel, sondern weil es als Waffensystem sowieso seine geplante end-of-lifetime erreicht hat.
              Und HK, die derzeit sowieso massive Probleme haben, ihre Zusagen gegenüber der Bundeswehr zu erfüllen, den Auftrag zu geben, ein sowieso veraltetes System nochmal zu überarbeiten, wäre völliger Nonsens.

              Das ist aber wieder typisch Bundeswehr-Beschaffung. Nix für heute haben, aber über Konzepte für die Zukunft diskutieren, die dazwischen noch fünfmal über den Haufen geworfen werden. Einfach mal kaufen und machen, wie die umliegenden Länder auch.

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                #37
                Zitat von Cannonball Beitrag anzeigen
                Es soll höhere Wirkung, Geschossgeschwindigkeit und -gewicht, bei gleichzeitig geringerem Patronengewicht sowie reduzierte Abschusssignaturen ermöglichen
                Und ich dachte, ich hätte aufgepaßt, als wir in Physik den Ersten Hauptsatz der Thermodynamik durchgenommen haben. Da war ich wohl gerade auf dem Klo.
                Mann die arbeiten mit heisser Luft und Hohlspitzgeschossen. Das wiegt doch fast nichts

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                  #38
                  Zitat von Pikolomini Beitrag anzeigen

                  Mann die arbeiten mit heisser Luft und Hohlspitzgeschossen. Das wiegt doch fast nichts
                  ...bei Geschoßgewichten reden wir von Grains und 10tel Gramm, nicht von Kilogramm, da machten 2x"fast nichts" Welten aus.
                  Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

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                    #39
                    Haenel/Caracal ist raus.


                    Haenel von Vergabe des neuen Sturmgewehrs ausgeschlossen (Update)

                    Die Thüringer Firma C.G.Haenel, die als Lieferant des neuen Sturmgewehrs der Bundeswehr ausgewählt worden war, soll vom Vergabeverfahren für die neue Standardwaffe der Streitkräfte ausgeschlossen werden. Grund dafür sind mögliche Patentrechtsverletzungen, wie das Verteidigungsministerium Abgeordneten von Verteidigungs- und Haushaltsausschuss mitteilte. Eine offizielle Bestätigung lehnte das Ministerium zunächst ab.

                    Über die – nicht völlig unerwartete – Entscheidung hatte am (heutigen) Montagabend zuvor unter anderem die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Mit einem Ausschluss von Haenel aus der Vergabe bleiben damit zwei Gewehre des Konkurrenten Heckler&Koch im Verfahren; ob die jetzige Entscheidung automatisch mit einem Zuschlag für das Oberndorfer Unternehmen verbunden ist, blieb zunächst unklar.
                    https://augengeradeaus.net/2021/03/n...ieferant-raus/

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                      #40
                      Wer erhält denn dann wohl den Zuschlag? HK oder HK ???
                      Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

                      Nichts ist gut in Afghanistan! (Margot Käßmann, Heiligabend 2009 )

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                        #41
                        Moin,

                        keiner der beiden Hersteller, sondern HK.............

                        Traurig, traurig. Die Russen müssen nur die BT-Wahl im September abwarten, danach sind wir komplett wehrlos............
                        MfG aus der schönen Pfalz

                        Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
                        Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

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                          #42
                          Jetzt soll es das HK416a8 werden. Ist schon in Frankreich und Norwegen Ordonannzwaffe.
                          Nach der Rufmordkampagne der letzten Jahre freuts mich für Heckler&Koch.

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                            #43
                            Hallo Hiker, aber da fängt das deutsche Problem wieder an. Man kann doch nicht einfach was von anderen ( in dem Fall Armeen ) übernehmen, das kann doch nix Gscheites sein...... nein, wir sind Deutschland, unser Zeug muß besser sein als das der anderen..... ergo taugt ein HK416 nix
                            MfG aus der schönen Pfalz

                            Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
                            Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

                            "Bevor isch misch uffreg, is mers egal ....." oder auch "Äner vun uns zwä is bleeder wie isch....."

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                              #44
                              Hallo,

                              vielleicht bin ich zu leicht zufrieden zu stellen, aber ich war vom Wehrpflichtigen bis zum Stabsoffizier mit allen Waffen zufrieden, die mir die Bundeswehr anvertraut hat.

                              Tatsächlich kann ich aber bestätigen, dass man ein G36 A1 nur mehr mit den Handschuhen anfassen kann, nachdem man schnell hintereinander 180 Patronen verschossen hat (während der Einsatzvorausbildung in Deutschland). Und damit meine ich auch die Kunststoffteile. Auf 25m hat man aber immer noch problemlos getroffen.

                              In Mali sollte man sein G 36 A1 auch nicht zu lange der Sonneneinstrahlung ausetzen. Glaubt es mir ganz einfach: Das Ding wird plötzlich so heiß, dass man sich verbrennen kann.

                              Wenn ich mir jetzt das HK 416 ansehe ... Ich weiß nicht, ich weiß nicht. Wo genau soll da jetzt der Vorteil gegenüber dem G 36 A1 liegen, der diese komplette Umrüstung für ettliche Millionen Euro rechtfertigt? Heizt sich das nicht genauso auf? Trifft es wirklich um so viel besser? Ist die Durchschlagskraft der Patronen nicht immer noch die gleiche?

                              Manchmal frage ich mich wirklich, ob sich gewisse Herren des Bundesamtes für Beschaffung eigentlich ihrer Verantwortung gegenüber den Soldaten (und gegenüber dem Steuerzahler) bewusst sind.

                              Schönen Abend,

                              Bernhard
                              Zuletzt geändert von Der Sheriff; 04.03.2021, 06:36.

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                                #45
                                So wie ich das sehe, haben Lobbyismus und Korruption mal wieder das Rennen gemacht. Wie auch schon länger bekannt, ist H&K ja auch nicht unbedingt der zuverlässigste Vertragspartner, was Qualität und Termintreue betrifft. Dieser Sachverhalt wird den allwissenden Auftraggeber wie immer nicht interessieren, den das Geld, was da wieder in den Sand gesetzt wird, ist ja nicht seine Kohle, das zahlt wie immer der Steuermichel.

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