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UNGESCHÖNT 30M1 `Part four` at the range

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    #31
    N Abend John,

    aber als Ordonnanzwaffe und mit unzähligen Einsätzen in Kriegen auf der ganzen Welt hat das .30M1 doch bewiesen, daß es funzt. Ansonsten wäre es ja wohl ganz schnell weg gewesen.

    Was also läuft bei Deinem ned richtig? Kann doch ned nur am Polieren der Rampe liegen.... ???
    MfG aus der schönen Pfalz

    Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
    Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

    "Bevor isch misch uffreg, is mers egal ....." oder auch "Äner vun uns zwä is bleeder wie isch....."

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      #32
      Hi Pfälzer,
      tja, im Moment bin ich auch etwas überfragt. Zumal die Hülsen auch nicht immer gleich ausgeworfen werden. Manche ziegeln durch den Schießstand oder fliegen an die Decke, andere wiederum tropfen aus dem Verschluss heraus als wäre nichts gewesen…. Also eine Gleichmäßigkeit beim Auswerfen ist da nicht zu erkennen.

      Und natürlich hast Du recht, eigentlich dürfte eine Militärwaffe aus Massenproduktion nicht so ein Sensibelchen sein.

      Ich denke mal das es sich im Ganzen um eine Kombination von Rampe, Patronenlänge, Geschosskopf, Magazinlippen und vielleicht sogar noch das Gasdrucksystem handelt.

      Ich beginne erstmal mit dem Polieren. Patronenlänge habe ich ja schon optimiert. Geschoss habe ich auch gewechselt. Ich hatte u.a. die H&N´s, deren Rundkopfform war etwas spitzer und dadurch länger.

      Ja und das Gasdrucksystem, dass ist ja nun mal etwas älter. Weiß der Teufel wann oder ob es überhaupt schon mal gereinigt worden ist. Bloß ohne Spezialwerkzeug (Gunner erwähnte das ja schon mal) brauch ich da gar nicht erst beizugehen.

      Fasse ich mich also in Geduld… je öfter ich schießen muss um zum „Ziel“ zu kommen umso schöner ist es…


      Gruß
      J.W.
      Irgendwann wirst Du feststellen, dass es etwas nicht mehr gibt obwohl es doch immer da war...
      und das nur, weil DU nicht dafür gekämpft hast.
      J.W.

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        #33
        Wenn Du das GDS ausgebaut hast, mit dem von Gunner beschriebenen Spezialwerkzeug, wie reinigst Du das dann ? Hast Du ein Ultraschallreinigungsgerät, wo die Teile reinpassen ? Das wär optimal. Zuerst in ein Ölbad legen und wirken lassen, dann abtropfen und ins US-Bad. Wenns dann ned sauber ist, hilft wohl nur noch der Einsatz von Werkzeug.
        MfG aus der schönen Pfalz

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          #34
          Moin zusammen.

          Prüfe doch mal im zerlegten Zustand, ob sich der Kolben des Pistonsystems bewegen läßt.
          Im optimalen Fall kannst Du ihn mit dem Finger anheben und er kommt von allein zurück.
          Zuweilen muß man etwas fummeln, damit er sich bewegen läßt.
          Ich weiß nur leidvoll zu berichten, dass auf dem ganzen System im Betrieb ein dermaßen hoher Druck lastet, dass der Kolben eine Festgeschweißte Rinmutter samt dem umgebenden Material einfach abgerissen hat. Dies war damals unser letzter Versuch, einen Carbine mit ausgedrehtem Ringmuttergewinde über die letzten Tage zu retten.Vergeblich.
          Man sieht, es braucht sehr viel, um den Piston zu blockieren.
          Aus meinem sehr Carbine-wettkampferfahrenen Umfeld lautet das allgemeine Credo: der .30-M1 Carb steht und fällt mit seinen Magazinen,
          die wirklich nur als Wegwerfprodukt konzipiert gewesen zu sein scheinen.
          EInige Kameraden kauften sich je gut 20 Magazine und sortierten, vor allem für Wettkämpfe, diejenigen aus, die nachweislich störungsfrei liefen. Da blieben oft nur knapp die Hälfte übrig.

          Munitionsfühligkeit rangierte da nur an zweiter bis dritter Stelle....
          Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

          Nichts ist gut in Afghanistan! (Margot Käßmann, Heiligabend 2009
          , aktueller denn je)

          I like the shiny steel and the polished wood ! (Steve Lee: I Like Guns)

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            #35
            Hi Pfälzer, Hi Gunner,

            bezüglich des Reinigens habe ich mir noch nicht solche Gedanken gemacht, aber Ultraschallbad wäre eine gute Idee, wahrscheinlich besser als Drahtbürste. Primär aber liegt mir im Magen die Gaskolbenmutter überhaupt gelöst zu bekommen. Im Thread under pressure habe ich ja schon mal das Gasdrucksystem beleuchtet.

            Es sieht m.E. keinesfalls sensibel aus. Und es muss, da hat Gunner recht, richtig was wegkloppen. Das war ja auch wohl der Grund warum die Gaskolbenmutter Typ 2 von hinten eingesenkt wurde um noch einen knapp halben Millimeter mehr `KICK` länge zu bekommen.

            Bezüglich des Gaskolbens habe ich schon die Beweglichkeitsprüfung gemacht. Ich hatte, nachdem ich die Waffe bekommen habe, sie ja zerlegt und u.a. den Lauf mit Solvent vollgegossen. Dabei testete ich auch die Kolbenbewegung und die war einwandfrei. Von dem Solvent tropfte auch beim bewegen des Gaskolbens etwas aus der Gaskolbenmutter heraus. Also muss der Gasdruckkanal einigermaßen frei sein.

            Der hohe Druck den Du beschreibst, lässt mich schon wieder umdenken. Ich hatte mich ja entschieden weiter mit 12,5 grain zu laden..... das lasse ich dann wohl lieber.

            Was die Magazine angeht, habe ich ja zwei brand neue gekauft. Ich denke auch die sind nicht ganz unschuldig. Da werde ich sicherlich auch noch etwas dran rumbiegen müssen. Aber in welche Richtung... Wenn ich manuell eine volles Magazin repetiere gibt es keine Störungen. Beim Schuss wiederum schon.

            Ich werde auf alle Fälle mit Bedacht und Ruhe an die Sache herangehen. Gaskolben ist vorerst die letzte Option.

            Ich denke nach wie vor, dass es sich im gesamten wohl um eine Kombination verschiedener Umstände handelt die die Problematik hervorrufen.

            Gruß
            J.W.
            Irgendwann wirst Du feststellen, dass es etwas nicht mehr gibt obwohl es doch immer da war...
            und das nur, weil DU nicht dafür gekämpft hast.
            J.W.

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              #36
              Neue Magazine sind in der Tat kein Garant für Funktion.
              Mr. Sheepy hat einige neugefertigte (!) 10'er zu seinem neulich erworbenen Carbinchen gekauft, von denen nur eines lief....
              Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

              Nichts ist gut in Afghanistan! (Margot Käßmann, Heiligabend 2009
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                #37
                Mit einer neuen, ungetesteten Waffe auf den Schießstand zu gehen, ist immer etwas aufregend (Bild 1).

                Ständig geistert einem im Kopf herum, ob sie richtig funktioniert, wo schießt sie wohl hin, Streut sie ohne Ende, wie ist der Abzug etc.


                Die Laune aber war gut, das Wetter auch und somit also eigentlich die besten Bedingungen für einen schönen Tag auf der Range.

                Die ersten fünf Schuss machte ich mit den mitgelieferten PPU Patronen. Danach fünf PMC und zuletzt fünf JWSM (John Wayne Self Made).

                Alle Patronen im Diameter .308, Geschossgewicht 110grn und Rundkopfgeschoss. Die PPU und die PMC waren mit Vollmantelgeschossen versehen, die JWSM mit Frontier PbCu.

                Ich verschoss alle 15 Patronen, ohne die Visierung zu verstellen. Gleichzeitig war der erste Schuss auch für mich der erste Schuss mit meinem neuen Underwood 30M1 Carbine.

                Diese ersten 5 Schuss lagen recht weit links, aber immer noch auf dem Einsteck-Spiegel. Der Munitionswechsel brachte keine merkbare Trefferbild Verlagerung (Bild 2-4).

                Nach diesen 15 Schuss habe ich dann die Underwood auf meine JWSM Munition eingeschossen. Die Visierung reagiert prompt auf jede Verstell-Bewegung, obwohl sie einen recht klapprigen Eindruck machte (Bild 5).

                Der letzte Präzisionstest war der Vergleich zwischen meinen 30M1. Ich habe jeweils 5 Schuss mit der JWSM pro Waffe gemacht.

                In der Reihenfolge: Underwood Elliot-Fisher; Inland Division GM, Winchester (Bild 6).

                Fazit:
                die Visierung ist nach wie vor, zumindest für mich, gewöhnungsbedürftig. Auf alle Fälle verzeiht sie beim Präzisionsschuss keinen Fehler. Sie erfordert dann ein hohes Maß an Konzentration.


                Ich lasse mich aber auch immer wieder dazu hinreißen, den Vorteil des Halbautomaten zu nutzen, um schnellere Schussfolgen zu schießen…

                Die Underwood zeigte ihr Schussbild im gleichen Muster wie beim Einschießen mit der JWSM Munition. Nicht überragend, aber mehr als akzeptabel.

                Der Überflieger ist die Inland. Ihre 5 Schuss lagen zwar rechts, aber quasi in einer gleichen Höhenlinie. Die Rechtslage kann ich mit dem Visier einstellen, bei der Höhe muss ich einfach sorgfältiger Zielen.

                Mit etwas mehr Mühe und Konzentration beim Schießen, wird sie mit dieser Munition wohl unglaubliche Schussgruppen erreichen.

                Die Winchester hat in meinen Augen ernsthafte Präzisionsprobleme. Ihr erster Schuss ging glatt in die 1 auf sechs Uhr. Dann folgen eine 8 auf fünf Uhr, eine 6 auf sechs Uhr, eine 9 auf vier Uhr und 6 auf drei Uhr. Das Gesamtschussbild wirkt also zerrissen. Da werde ich mich wohl mal auf Fehlersuche begeben müssen…
                Angehängte Dateien
                Zuletzt geändert von John Wayne; 15.04.2022, 07:56.
                Gruß
                J.W.
                Irgendwann wirst Du feststellen, dass es etwas nicht mehr gibt obwohl es doch immer da war...
                und das nur, weil DU nicht dafür gekämpft hast.
                J.W.

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