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    #16
    Ich verwende auch schon seit urzeiten die Berdan Zange von RCBS.
    Für alles andere verwende ich einen kleinen Dorn zum Rausschlagen.
    (Ja das ist etwas umständlicher)
    Um selbst die brutalst verstemmten mil. ZH aus den Hülsen zu bekommen,
    drücke sie im Schraubstock raus.

    Gruß
    half inch
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      #17
      Zitat von Tüftler Beitrag anzeigen
      Ob Berdan- oder Boxerhülsen, sch...egal. Entzündern mit einem hydraulischen Gerät wie das Teil in folgendem Link, ist ausser bei Minustemeraturen ein Vergnügen. Rasend schnell und absolut Hülsen- sowie Fingerschonend, sofern man motorisch in der Lage ist mit dem Hammer ausschliesslich den Stössel zu treffen. Ein solches Gerät benütze ich für alle Berdanhülsen, gelegentlich auch für die Thuner (PP03) 7,65 para, Boxer-Hülsen mit feinem Zündloch.
      Hier ein Link zu einem Film mit Demonstration:
      http://www.youtube.com/watch?v=FskNx4UBZvc
      Jeder Treffer (auf den Stössel) ein freises Zündhüetli. Dieses Gerät hat ausser dem Stössel keine beweglichen Teile, keine Dichtungen und es erzeugt ausser auf den Boden keinen Druck auf die Hülse. Nach Gebrauch Teile einzel trocknen lassen und danach einen Sprutz Waffenöl dran geben.
      Wer eine Drehbank bedienen kann, oder Jemanden kennt der das kann, der kann so ein Teil selber fertigen (lassen).
      Beschreibung:
      Die Aussenhülse kann mit ausreichender Wandstärke auch aus Aluminium gefertigt werden, den Schlagstössel mache ich aber immer aus Stahl. Das Innenloch muss gross genug sein, um die Hülse mit Spiel aufzunehmen und lang genug damit der Stössel mit dem Kopf aufliegend die Hülse noch nicht berühren kann. Sonst bekommt die Hülse am Schluss noch eins auf die Mütze.
      Wie fertigst du die Bohrung für die Hülse? Der Hülsenboden soll doch vermutl. plan aufliegen und nicht im Kegel der Bohrerspitze aufliegen? Wir reden ja hier von einer Bohrung um die 12mm und so ca. 100mm Länge, da wird es mit einem Fräser oder Innendrehmeißel schwer einen rechtwinkeligen Boden herzustellen. In dem Video sieht man auch kurz einen zinnfarbenden umlaufenden Ring, der vermuten läßt die MS Außenhülse ist aus einem Stück Rohr gefertigt in das dann ein Bodenstück eingelötet wurde. Liege ich da richtig?
      Kommt man da mit einer Weichlötung hin? Das Video läßt es zwar vermuten, aber ich würde da dann doch lieber min. zum Silberlot greifen oder gleich Stahl o. VA nehmen und mit WIG verlaufen lassen. Schweißen hätte m.E. dann auch den Vorteil daß mir nicht doch Lot auf Auflagefläche für den Hülsenboden läuft und die Hülse nicht richtig aufliegt.
      Nicht daß mich 2 so einfache Drehteile überfordern, aber es ist ja doch leichter mal jemanden zu fragen der es schon mal gemacht hat, bevor man unnötig viel Aufwand betreibt oder u.U. das erste Teil für die Tonne dreht.

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        #18
        Ich hatte mir mal einen Kolben gebastelt, der in die GP11 passen sollte. Kann sein dass er nur ein paar hundertstel zu klein war, jedenfalls gabs nur eine Wasserschlacht ohne ein ausgedrücktes ZH. Aber die Sache mit dem Rohrstück und Kolben werde ich vielleicht noch ausprobieren.

        @byf:
        Vielleicht mit einem passenden Zapfensenker, der von der kleinen Bohrung geführt wird, um innen die ebene Fläche zu erhalten.
        Weichlöten oder sogar Kleben mit 2K könnte ich mir auch vorstellen, da der Boden ja irgendwo aufliegt, und so nicht die ganze Kraft aufnehmen muss.
        Zuletzt geändert von Thomas223; 21.06.2014, 23:23.

        Kommentar


          #19
          Wie fertigst du die Bohrung für die Hülse?

          Zitat BYF: Wie fertigst du die Bohrung für die Hülse? Der Hülsenboden soll - - -

          (Hab die Frage erst heute zufällig gesehen)

          Ganz einfach bohren, nix planer Boden. Der Boher hinterlässt ein konisches Loch am Ende und das ist gut so. Die Hülse zentriert sich dadurch selber über dem darunterliegenden Ausstossloch und dichtet völlig ausreichend ab.
          Für eine GP11 muss das Bohrloch mindestens 13mm haben, oder oder angepasst der grössten Hülse die du entzündern willst. Sei dir aber bewusst, je grösser der Innendurchmesser des Werkzeugs, desto grösser muss die Schlagkraft sein um den Ausstossdruck zu erreichen.
          Material:
          Aussenhülse: Vollmaterial 25mm aus Alu, Stahl oder Messing. Dann vorbohren, aufbohren und wenn möglich mit Reibahle auf Endmass bringen.
          Das Ausstossloch soll etwa 2-3mm grösser sein als der D-Messer des Zündhütchens und etwa 3-fache ZH Höhe haben, damit das ZH sauber aus der Hülse flüchten kann. Vielleicht unten noch ein 2mm tiefes Kreuz sägen oder flexen, für besseres entweichen des Wassers.
          Stössel: Stahl oder Chromstahl und so passgenau aber leichtgängig wie möglich.
          Zuletzt geändert von Tüftler; 09.08.2014, 22:56. Grund: Textbereinigung
          Ich bin kein Pessimist, aber
          selbst wenn du 95% Erfolgschancen hast
          kannst du 100% daneben hauen.

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