SchutzMasken.de Brownells Deutschland

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Alliant Unique

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Garand M 1
    antwortet
    Alliant Unique !

    Hallo,
    Gestern aufm Stand, mit 11,8-12grs Unique +Murom (KVB7) + S+B halskalibriert + 180 grs H+N .312er Länge nach PL anpassen hält doch glatt den 10er mit 10 Schuss aus dem P 14 und das Butterweich da hatt " LAFLIN & RAND " heute Alliant schon was fines aufm Markt.
    Gruß
    Garand M 1

    Einen Kommentar schreiben:


  • HelGerd
    antwortet
    Zitat von Lichtgestalt Beitrag anzeigen


    Transport von Munition:
    Manche Transportunternehmen schliessen das in ihren AGBs aus, andere nicht.
    Ich dachte immer, dass alle außer diesen teuren Spezialversendern Gefahrgut
    ausschließen.
    Ich habe jedenfalls noch keinen Normalteuren gefunden, bei dem das offiziell geht und ein Risiko gehe ich da nicht ein.

    HelGerd

    Einen Kommentar schreiben:


  • Lichtgestalt
    antwortet
    Zitat von HelGerd Beitrag anzeigen
    Aber, wie löst Du das Problem der Versendung ?
    Wie versendest Du als Privatmann Gefahrgut ?

    HelGerd
    Ging in diesem speziellen Fall um Fabrikammo, deren Hülsen nach dem Verschießen alle Zeichen von Überdruck aufwiesen, wo gibt.


    Das Messen sollte klarstellen, ob die Fabrikammo Überdruck hat, oder ob alternativ das Patronenlager der Waffe beschädigt / geweitet ist.

    Es war nicht auszuschliessen, dass wenn die Ammo Überdruck gehabt hätte, der Schaden an der Waffe durch selbige entstanden ist.

    Ergebnis:
    Es war nicht die Ammo.

    Die Messung erfolgte also eigentlich zur ggf. Beweissicherung.


    Transport von Munition:
    Manche Transportunternehmen schliessen das in ihren AGBs aus, andere nicht.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Lichtgestalt
    antwortet
    Zitat von Romanzev Beitrag anzeigen
    Gruß
    Romanzev
    "Bieranstoßsmileyersatzsatz."

    Einen Kommentar schreiben:


  • HelGerd
    antwortet
    Zitat von Lichtgestalt Beitrag anzeigen
    Jepp, kann man, kostete mich vor 14 Tagen ca. 70 Euro.
    Die überprüfte Sicherheit der Laborierung bei Eigenversuchen ist so etwas schon Wert.

    Aber, wie löst Du das Problem der Versendung ?
    Wie versendest Du als Privatmann Gefahrgut ?

    HelGerd

    Einen Kommentar schreiben:


  • Romanzev
    antwortet
    Zitat von Garand M 1 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    Warum so kompliziert , einmal im großen Lyman Handbuch No. 47th nachschlagen oder noch einfacher bei " Laflin & Rand " unter Unique sehen schliesslich haben die ja das Pulver entwikelt eigens für Ihre Dienstgewehre für redz. Labos in verbindung mit Bleigeschoßen. Habe bereits mit 11 -14 grs getestet wobei 11 grs sehr gut war mit 180 grs H+N in .303 brit.

    Grüße
    Garand M 1
    Hallo,

    Na da hast Du ja schon mal etwas, mit dem Du Deine Ladungen verfeinern und optimieren kannst.

    Gruß
    Romanzev

    Einen Kommentar schreiben:


  • Romanzev
    antwortet
    Zitat von Lichtgestalt Beitrag anzeigen
    Jepp, kann man, kostete mich vor 14 Tagen ca. 70 Euro.


    Kurzer Hinweis als Mod @Romanzev:
    Bitte beim nächsten Mal nur die relevanten Stellen aus den Ladebüchern einstellen.
    Schätze mal, dann steigt auch die Zahl derer die das lesen wollen.

    Viele Grüße,
    Lichti
    Hallo,
    Danke für den Hinweis.

    Jo, ich weiß, ist etwas viel geworden, ich werde es mir merken, fürs nächste mal.

    Gruß
    Romanzev

    Einen Kommentar schreiben:


  • Garand M 1
    antwortet
    Alliant Unique !

    Hallo zusammen,
    Warum so kompliziert , einmal im großen Lyman Handbuch No. 47th nachschlagen oder noch einfacher bei " Laflin & Rand " unter Unique sehen schliesslich haben die ja das Pulver entwikelt eigens für Ihre Dienstgewehre für redz. Labos in verbindung mit Bleigeschoßen. Habe bereits mit 11 -14 grs getestet wobei 11 grs sehr gut war mit 180 grs H+N in .303 brit.

    Grüße
    Garand M 1

    Einen Kommentar schreiben:


  • Lichtgestalt
    antwortet
    Zitat von Romanzev Beitrag anzeigen
    Man kann seine Munition, unter Angabe der Laborierungsdaten, bei der DEVA (Deutsche Versuchs- und Prüf-Anstalt für Jagd-und Sportwaffen), natürlich auch überprüfen lassen, wenn man sich nicht ganz sicher ist.

    Jetzt habe ich aber dieses Thema, endgültig fertig.

    Gruß
    Romanzev

    Jepp, kann man, kostete mich vor 14 Tagen ca. 70 Euro.


    Kurzer Hinweis als Mod @Romanzev:
    Bitte beim nächsten Mal nur die relevanten Stellen aus den Ladebüchern einstellen.
    Schätze mal, dann steigt auch die Zahl derer die das lesen wollen.

    Viele Grüße,
    Lichti

    Einen Kommentar schreiben:


  • Romanzev
    antwortet
    Ich habe alles gelesen bisher

    Ich habe auch nichts durcheinander geworfen, denn N110 ist auch ein offensives Langwaffenpulver
    Von daher auch in Langwaffenpatronen bis zu einem gewissen Grad verwendbar.
    DEVA Laborierungen, kann man sowieso sicher vertrauen!

    Das ganze Thema hier fußt doch über die von Garant M 1 eingangs gestellte Frage nach Erfahrungswerten für solche reduzierten Ladungen.
    Und er fragte halt nach Alliant Unique und H&N Geschoßen für die Patrone 30-06 und .303 British
    Alliant Unique ist eben ein Kurzwaffenpulver, und nicht mal ein progressives, wie Alliant 2400 beispielsweise.

    Ich habe Ihm abgeraten, weil solche Ladungen sehr gefährlich werden können.
    Denn Wiederladen geschieht eben auf eigene Gefahr.
    Ich will auch niemanden vom Wiederladen abschrecken, ist ja an sich ein sehr schönes Hobby, aber auf Gefahren hinweisen, darf man doch, dafür ist doch so ein Forum wie dieses da. Oder nicht?
    Auch bei DEVA ist von Alliant Unique, geladen in Gewehrpatronen 30-06 nix zu finden.

    Er sucht aber auch jemanden hier, der diese Erfahrung hat.
    Und Du scheinst ja für Ihn der richtige Ansprechpartner zu sein.
    Wenn solche reduzierten Ladungen Dein Steckenpferd sind.
    Also kannst Du Ihm ja behilflich sein, dass er am Ende dann eine gute, und vor allem sichere Ladung, mit seinen dafür vorgesehenen Komponenten erhält.
    Ich wünsche Euch jedenfalls viel Spass, beim erstellen einer guten Laborierung, einer Gewehrpatrone 30-06 oder .303 British mt H&N Geschoßen und Alliant Unique Pulver.

    Wer sich dafür interessiert:
    Hier sind die Pulversorten der FA. Vihtavuori und der FA. Alliant grob beschrieben

    Treibladungsmittel für Faustfeuerwaffen und Flinten

    N 310: Das schnellste Pulver für Revolverpatronen und Pistolen in kleinen Kalibern, wie 6,35 mm, 7,65, 9 mm
    kurz. Auch für die 9 mm Para mit leichten Geschossen und kurzen Läufen geeignet.

    N 320: Speziell geeignet für Revolverpatronen im Kaliber .38 Special, .357 Magnum, 9 mm Para. Es wird auch
    gerne für Sportpatronen mit 30-32 g Schrotladung verwendet.

    N 32 C (TIN STAR): Dieses Pulver wurde speziell für „Action Shooting“ entwickelt. Es brennt sehr sauber ab.
    Sehr empfehlenswert für die Kaliber .38 Special und .44 Magnum.

    N 330: Pulver für Pistolen- und Revolverpatronen (z. B. 9 mm Para) mit mittleren Ladungen.

    N 340: Ein langsames Pulver für Pistolen- und Revolverpatronen großer Kaliber, von 9 mm Para bis .45
    Long Colt, mit schweren Geschossen und hoher Leistung. Eignet sich auch gut für Schrotpatronen mit hohen
    Schrotgewichten (34g-36g).

    3N37: Für Pistolen- und Revolverpatronen, speziell für die .22-Hochleistungskaliber. Wird auch gerne für
    Schrotpatronen verwendet.

    N 350: Das langsamste Pulver unserer Reihe für Faustfeuerwaffen. In Magnumladungen mit schweren
    Geschossen werden die besten Ergebnisse erzielt.

    3N38: Ein Pulver, das speziell für die 9 mm Para und die .38 Super entwickelt wurde. Bei mittleren
    Geschossgewichten werden hier besonders hohe Leistungen erzielt. Sportschützen schätzen dieses neue
    Produkt.

    N 105: Zwischen dem N 350 und dem N 110 klafft eine große Lücke im Abbrandverhalten. In manchen
    Patronen wird die Gasdruckgrenze bereits erreicht, ohne dass die Kapazität der Hülse auch nur annähernd
    ausgeschöpft wird, während das N 110 bereits zu langsam ist, um auf die volle Leistung der Patrone zu
    kommen. Um diese Lücke zu schließen, wurde das neue N 105 entwickelt. Die Abbrandgeschwindigkeit von
    N 105 liegt zwischen den beiden erwähnten Pulvern. Deshalb ist das N 105 die erste Wahl bei Kalibern mit
    schweren Geschossen und/oder großem Hülsenvolumen wie .357 Mag., 10 mm Auto, .40 S&W, .44 Mag. und
    .45 Magnum.

    Treibladungsmittel für Büchsen

    N 110: Ein schnelles Büchsenpulver. Es eignet sich vor allem für die .22 Hornet, kann aber auch gut für
    reduzierte Ladungen zum Beispiel in der .444 Marlin verwendet werden. Auch in einigen großkalibrigen
    Magnumrevolvern mit schweren Geschossen zählt es zu den Favoriten.


    N 120: Für mittelgroße und kleine Büchsenhülsen mit leichten Geschossen. Für viele Wiederlader ist es das
    Standardpulver in Kalibern wie .222 Rem., .222 Rem. Mag., .223 Rem.

    N 130: Für kleine Hülsen mit schwereren Geschossen und für mittlere Hülsen mit leichten Geschossen
    geeignet. So wird es zum Beispiel gerne in der .30-30 Win. eingesetzt.

    N 530: Dieses Pulver hat die gleichen Charakteristika wie das N 130. Durch Zugabe von verschiedenen
    chemischen Stoffen wie Nitroglycerol, Stabilisatoren, Nitrozellulose und Beigaben die sowohl die
    Verbrennungstemperaturen wie auch die Abnutzung des Laufes reduzieren, wird bei gleichem Gasdruck eine
    höhere Leistung erzielt.

    N 133: Ein spezielles Pulver für die 5,6x45 ball. Weiterhin gut geeignet für Kaliber .223. Es kann ebenfalls im
    Kaliber 7,62 mm verwendet werden, wenn leichtere Geschosse geladen werden.

    N 135: Für mittelschwere Geschosse (ca. 8 - 9 g) des Kalibers 7,62 mm.

    N 140: Ein von vielen Wiederladern sehr geschätztes Universalpulver, das sehr gute Ergebnisse in fast allen
    mittleren Kalibern erzielt (7x57, 7x64, 7x65R, 8x57, .308 und auch .30-06).

    N 540: Die Abbrandgeschwindigkeit entspricht der von N 140. Dieses neue Pulver wurde speziell für die
    .308 Winchester entwickelt. Es erzielt gegenüber dem N 140 bei gleichem Druck eine wesentlich höhere
    Geschossgeschwindigkeit.

    N 150: Dieses Pulver liegt in seiner Abbrandgeschwindigkeit zwischen N 140 und N 160. Es eignet sich also
    auch für alle mittleren Kaliber bei etwas schwereren Geschossen.

    N 550: Die Abbrandgeschwindigkeit entspricht der von N 150. Dieses neue Pulver wurde speziell für die .308
    Winchester und die .30-06 mit höheren Geschossgewichten entwickelt. Es erzielt gegenüber dem N 150 bei
    gleichem Druck eine wesentlich höhere Geschossgeschwindigkeit.

    N 160: Ein progressives Büchsenpulver. Es eignet sich für alle Magnumpatronen mit großem Hülsenvolumen
    und mittlerem oder kleinem Kaliber. So hat es sich zum Beispiel in der 7 mm Rem. Mag. und in der .300 Win.
    Mag. bestens bewährt, aber auch in der .270 Win. und 6,5x55 werden sehr gute Ergebnisse mit schweren
    Geschossen erzielt.

    N 560: Die Abbrandgeschwindigkeit entspricht der von N 160. Dieses Pulver wurde speziell für die .270 Win.
    und die 6,5x55 entwickelt. Das neue N 560 von Vihtavuori erzielt gegenüber dem N 160 bei gleichem Druck
    eine wesentlich höhere Geschossgeschwindigkeit.

    N 165: Für Magnum-Patronen. Abbrandgeschwindigkeit noch etwas langsamer als N 160 bei ähnlichem
    Einsatzbereich. Dieses Pulver sollte nur aus langen Läufen Verwendung finden.

    N 170: Eines der langsamsten Pulversorten auf dem zivilen Markt. Naturgemäß für Magnumpatronen mit
    großem Hülsenvolumen und schweren Geschossen bei langen Läufen bestens geeignet.

    N 570: Das neueste und zugleich langsamste Pulver der N 500-Serie. Speziell geeignet in großvolumigen
    Hülsen wie z. B. .300 Winchester Magnum, .300 Remington Ultra Magnum und .30-378 Weatherby Magnum.

    24N41: Dieses einbasige Treibladungspulver ist ein Spezialpulver für die .50 BMG. Es ist auch für die .300
    Lapua Magnum und .338 Lapua Magnum geeignet. Der Korndurchmesser ist etwas größer als die Pulver der
    N 100-Serie

    FA.Alliant

    Treibladungsmittel für Faustfeuerwaffen und Flinten

    Bullseye: Ein sehr populäres Pulver für fast alle Faustfeuerwaffen und unübertroffen für Kaliber .45 ACP als Scheibenladung. Auch
    für Schrotpatronen im Kaliber 12 mit leichten Ladungen geeignet.

    Red Dot: Leichte und Standardladungen für die Schrotkaliber 12, 16 und 20. Auch für Faustfeuerwaffen geeignet.

    American Select: Neuentwicklung für Schrotpatronen im Kaliber 12. Sehr gut für „Cowboy Action Shooting“ und für andere
    Faustfeuerwaffen geeignet. Dieses Pulver brennt sehr sauber ab.

    Green Dot: Für Standard- bzw. Normalladungen in den Kalibern 12, 16 und 20. Auch für Faustfeuerwaffen geeignet. Sehr beliebt,
    da dieses Pulver sehr sauber abbrennt.

    Unique: Ein sehr universelles Pulver für alle Schrotkaliber! Auch für zahlreiche Kaliber im Faustfeuerwaffen-bereich geeignet.

    Power Pistol: Speziell entwickelt für US-Armee im Kal. 9 mm. In den letzten fünf Jahren wurden von dieser Pulversorte Mengen
    ausgeliefert, die für mehr als 1 Billion Kal. 9 mm-Munition ausreichen. Sehr gut geeignet im IPSC-Bereich und in den Kalibern .40
    S & W und 10 mm Auto.

    Herco: Für Magnumladungen in allen Schrotkalibern (10, 12, 16, 20 und 28). Auch für Magnumladungen in Faustfeuerwaffen
    geeignet.

    Blue Dot: Noch etwas progressiver als Herco. Für Magnumladungen in allen Schrotkalibern (10, 12, 16, 20 und 28) und auch für
    Magnumladungen in Faustfeuerwaffen geeignet.

    Steel: Für Stahlschrotladungen in Kaliber 10 und Kaliber 12. Auch für Magnumladungen in Faustfeuerwaffen geeignet.

    2400: Speziell für Magnumladungen in Faustfeuerwaffen geeignet. Sehr gut für die .22 Hornet und die .221 Fireball, sowie für
    reduzierte Ladungen bei einigen Büchsenkalibern.

    Treibladungsmittel für Büchsen

    Reloder 7: Für Büchsenpatronen mit geringem Fassungsvermögen (.22 Hornet, .222 Remington usw.) und leichten bis mittleren
    Geschossgewichten, auch für Bench Rest gut geeignet.

    Reloder 15: Bringt sehr gute Ergebnisse bei Standardkalibern wie .30-06 und normaler Lauflänge. Auch für Magnumkaliber mit
    leichten bis mittleren Geschossgewichten geeignet.

    Reloder 17: Das neu entwickelte Langwaffenpulver wird in den USA und Europa von sehr vielen Munitions-herstellern als
    Fabrikladung eingesetzt. Im Abbrandbereich liegt es ähnlich wie das IMR 4350 und es verträgt große Temperaturschwankungen
    bei gleichbleibender Geschwindigkeit. Sehr gut geeignet für Magnumkaliber mit leichten bis mittleren Geschossgewichten. Der
    Anwendungsbereich umfasst die Kaliber .270 Win, .30-06, .300 Winchester Short Magnum sowie die .300 Win. Mag. und viele
    weitere Magnumkaliber.

    Reloder 19: Für Büchsen mit großem Pulverraum und relativ kleinem Geschossdurchmesser, wie z. B. Kal. .257 Weatherby Mag. Die
    erste Wahl für Kaliber .30-06 und .338 Win. Mag.

    Reloder 22: Hervorragend geeignet für 7 mm Mag. und .300 Win. Mag. und für viele weitere Magnumbüchsen.

    Reloder 25: Dies ist ein Pulver, das speziell für die neuen „Ultra-Magnum“-Patronen entwickelt wurde. Damit übertraf zum ersten
    Mal Lazzeroni aus seiner 7,82 Warbird mit einem beschichteten 180 grains Geschoss die 3500 fps Grenze. Hiermit werden also
    aus großvolumigen Magnumhülsen mit schweren Geschossen Geschwindigkeiten erreicht, die bei dem heutigen Stand der Technik
    kaum mehr zu überbieten sind. Allerdings müssen auch die unangenehmen Begleiterscheinungen, wie starker Rückstoß und
    Mündungsknall in Kauf genommen werden.

    An diesen Empfehlungen, und Ladetabellen der hier aufgeführten, und der hier nicht aufgeführten Pulverhersteller, und auch an Ladedaten der DEVA, orientiere ich mich, wenn ich Patronen Wiederlade.

    Auch die Ballistiksoftware, von Dr. Dipl.-Ing. Hartmut Brömel ist mir nicht unbekannt.

    Ballistik-Software Quickload und Quicktarget von Dipl.-Ing. Hartmut Brömel.

    Das deutschsprachige Ballistikprogramm berechnet die Eigenschaften Ihrer Laborierung durch Simulation Ihrer bevorzugten Wiederladekomponenten.
    Es benutzt dazu ein innenballistisches Rechenmodell im Gegensatz zu anderen Programmen, die gesammelte und gepeicherte Messwerte
    abstufen und anzeigen. Die optimale Unterstützung fürs Wiederladen.

    Geben Sie einfach die Daten Ihrer Wunschladung ein: Das Programm berechnet Ihnen Gasdruck und V0, prüft, wie sich ein schrittweises Verändern der
    Ladung auswirkt und versucht durch Testen aller vorhandenen Pulver unter Berücksichtigung von gewünschtem Gasdruck und / oder Ladedichte ihre optimale
    Ladung zu ermitteln.

    Das Programm reduziert den Aufwand zum Finden der passenden Laborierung erheblich, da Sie jetzt mit weniger Probelaborierungen Ihr Ziel erreichen.
    Vielfältige Zusatzfunktionen wie z.B. Rückstoßberechnung, Krafteinwirkung auf ZF-Montagen, Vergleichsdarstellung mit gemessener Gasdruckkurve oder
    ein Transfer aller berechneten Tabellen nach MS-Excel zur Weiterbearbeitung sind möglich. Es ist unentbehrlich für Wildcats und Munition, für die keine
    Ladetabellen erhältlich sind.

    Im Lieferumfang ist das Außenballistikprogramm Quick-TARGET enthalten, welches unter Berücksichtigung von Umwelteinflüssen, Waffen und
    Munitionsdaten sowie Benutzung von bis zu 5 verschiedenen BCs alle außenballistischen Berechnungen durchführt. Flugbahndaten, GEE/ Point
    Blank Range, Verkantung, Haltepunkt, Visierclicks/MOA, Vorhaltemaß, Winddrift usw. können bis zu 2000 m berechnet und tabellarisch oder
    grafisch dargestellt werden. Zusatzfunktionen wie z.B. Rückrechnung von ballistischen Daten aus ballistischen Tabellen oder Messwerten sind
    enthalten.

    Es sind bereits über 840 Kaliber und über 160 gängige Pulversorten gespeichert sowie die BCs von über 1800 gängigen, nach Fabrikat auswählbaren
    Geschossen. Sie können die Datenbank der Geschosse und Kaliber jederzeit erweitern. Die Eingaben sind gleichzeitig in metrischen
    oder englischen Einheiten möglich. Ein Kalkulator für die Umrechnung zahlreicher physikalischer Einheiten ist eingebaut. Das Programm kann
    auf englische Sprache umgeschaltet werden. Handbuch in deutscher und englischer Sprache auf CD.

    Und nach jetzt 21 Jahren Wiederladen, hatte ich noch nie Schwierigkeiten mit irgendeiner Laborierung, und ich lade nicht nur ein Kaliber, im Kurzwaffen, sowie Langwaffenbereich.


    Wer also beim Wiederladen, den nötigen Respekt, und die nötige Sorgfalt walten lässt, der bekommt für seine Waffen, speziell abgestimmte, sichere und präzise Munition die man nirgends kaufen kann, und auch Munition die den Fabrikladungen in den meisten Fällen überlegen ist.
    Beim Thema Wiederladen, lernt man, wie schon mal gesagt nie aus.
    Und deswegen habe ich auch stets ein offenes Ohr, für erfahrene Wiederladekollegen, die ihre Munition sorgfältig, sicher und präzise herstellen.
    Wiederladen ist ein sehr schönes Hobby, wer sich an die nötigen Sicherheitsrelevanten Vorraussetzungen beim Wiederladen hält, und wer konzentriert arbeitet, der braucht keine Angst, oder irgendwelche Bedenken, beim Einsatz seiner selbst hergestellten Munition zu haben!
    Man kann seine Munition, unter Angabe der Laborierungsdaten, bei der DEVA (Deutsche Versuchs- und Prüf-Anstalt für Jagd-und Sportwaffen), natürlich auch überprüfen lassen, wenn man sich nicht ganz sicher ist.

    Jetzt habe ich aber dieses Thema, endgültig fertig.

    Gruß
    Romanzev
    Zuletzt geändert von Romanzev; 05.08.2015, 06:27.

    Einen Kommentar schreiben:


  • HelGerd
    antwortet
    Zitat von Romanzev Beitrag anzeigen
    Bei dem Kaliber 30-06 insgesamt 71 aufgeführte Ladungen, ist nicht eine
    dabei die H&N Geschosse verwendet, geschweige denn Kurzwaffen Pulver gelistet hat.
    Du hast aber sicher gelesen, daß sich diese Antwort auf die Ausführungen von Lichtgestalt bezüglich Mantelgeschossen und reduzierten Ladungen bezog ?

    Von H&N und Kurzwaffenpulver war in diesem Beitrag nicht die Rede.

    Und, was ist bei 30-06 Mantelgeschoß und N 110 ?
    Richtig ! Reduzierte Ladung.
    (DEVA, 4. Auflage, Seite 275, 4. und 5. Ladung von oben)

    Nichts durcheinander zu werfen ist auch beim Lesen wichtig, nicht nur beim Wiederladen

    Ich will niemanden dazu zwingen das zu machen oder es gut zu finden, aber ich bin einfach gegen diese pauschale Ablehnung nur aufgrund von einem Bauchgefühl heraus, obwohl belegbare Daten zur Verfügung stehen.

    Gerade der Bereich ist mein Steckenpferd, der eigentliche Grund, warum ich den Wiederladerschein gemacht habe, also bitte mein engagiertes Eintreten in dem Fall nicht persönlich nehmen, ist nicht so gemeint.
    Ich will nur, daß Andere nicht von vorneherein abgeschreckt werden.

    Gruß
    HelGerd

    Einen Kommentar schreiben:


  • Romanzev
    antwortet
    Zitat von HelGerd Beitrag anzeigen
    Das muß wahnsinnig gefährlich sein - verstehe deshalb gar nicht, wieso sogar die DEVA z.B. für 30-06 so etwas offiziell listet
    und
    verschiedene Armeen dieser Welt es mit ihren Kurzbahnpatronen jahrzehntelang praktiziert haben


    Für reduzierte Ladungen gilt ganz einfach, was für das ganze Wiederladen gilt:

    Man muß wissen, was man tut, man muß höchst konzentriert sein und es gilt zusätzliche, disziplinierte Selbstkontrolle zu praktizieren.

    Erfüllt man das, ist es ein überaus interessanter Bereich und ein wirklich lohnender Grund fürs Wiederladen, denn wer unter Wiederladen nur das Stopfen möglichst seriennaher Patronen versteht, der beraubt sich selbst um Möglichkeiten, die der Fabrikpatronenkäufer eben nicht hat.

    HelGerd
    Hallo,

    Ich habe Garand M 1 von seinem vorhaben abgeraten, und soweit möglich die Dinge aus meiner Sicht auch erklärt.
    Wenn Du aber das nötige Wissen hast, um Garand M 1 bei seinem vorhaben zu unterstützen, dann hilf Ihm einfach dabei, und gut ists.
    Er hat ja nach Erfahrungswerten gefragt, bei Reduzierten Ladungen.
    Da Du diese Erfahrungswerte offenbar hast, kannst Du Ihm sagen auf was er zu achten hat.

    Apropo DEVA, ich habe hier das aktuelle DEVA Wiederladebuch zur Hand, in der 5.Auflage.
    Das es z.Z. aber nicht mehr gibt, weil die 6.Auflage wahrscheinlich noch in diesem Jahr erhältlich sein wird.
    Bei dem Kaliber 30-06 insgesamt 71 aufgeführte Ladungen, ist nicht eine dabei die H&N Geschosse verwendet, geschweige denn Kurzwaffen Pulver gelistet hat.
    Oder hast Du Reduzierte Ladungen vom Typ Samereier gemeint.(Weiß ja nicht ob Du das damit gemeint hast, könnte ja sein.)
    Dann solltest Du auch erklären was es mit diesen besonderen Hülsen vom Typ Samereier auf sich hat. (Sofern Du an diese Möglichket, reduzierter Ladungen gedacht hast.)

    Ich habe fertig.

    Wünsche viel Erfolg, und allzeit gut Schuß.
    Zuletzt geändert von Romanzev; 04.08.2015, 18:11.

    Einen Kommentar schreiben:


  • HelGerd
    antwortet
    Zitat von Lichtgestalt Beitrag anzeigen

    Kein Mensch weiß, ob es doppelte Ladungen waren, wäre natürlich auch möglich, laut den Wiederladern aber natürlich nicht.
    Kein Mensch weiß es, aber man darf getrost davon ausgehen, daß es das war.

    Was sonst ?

    Wäre es gefährlich bei fehlerfreiem Arbeiten,
    dann würde es die DEVA ganz sicher nicht als sichere Daten veröffentlichen.

    Ach so, kurzer Nachtrag i.S. Deiner Erfahrungen mit H&N Geschossen: Nicht jede Langwaffe (bei Kurzen sind mir diese Probleme nicht bekannt) funktioniert störungsfrei mit den Kupferlingen.
    Manche Läufe mögen diese einfach nicht, während andere damit super Ergebnisse bringen.
    Da hilft dem Interessierten nur das Ausprobieren mit der eigenen Waffe.
    HelGerd
    Zuletzt geändert von HelGerd; 04.08.2015, 14:09.

    Einen Kommentar schreiben:


  • HelGerd
    antwortet
    Zitat von Romanzev Beitrag anzeigen
    Wer .45-70 Govt. schießen will, der soll auch .45-70 Govt. schießen, und keine .45 Long Colt aus einer ,45-70 Govt. Hülse!
    Da die Büffel hier ausgestorben sind und die Pappscheiben schwächlich, die Entfernungen deutlich kürzer als in der Prairie sind, kann man schon mal was Anderes ausprobieren.

    Danke für den Link!
    Ich lerne gerne dazu von erfahrenen Wiederladern.
    Gerne. Allerdings habe ich an Deinen weiteren, hier nachfolgenden Fragen gesehen, daß Du Dich nicht näher damit beschäftigt hast.
    Das ist aber auch o.k. da Du daran kein Interesse hast, man muß sich dafür nicht interessieren.

    Ich lade ja erst seit 21 Jahren, und auslernen tut man bekanntlich nie!
    So ist es.

    Wenn es geprüfte Ladedaten gibt für solche reduzierte Ladungen ist es wohl ok. Wer es denn probieren will? Ist ja auf eigene Gefahr die ganze Wiederladerei!
    Wenn einem geprüfte Ladungen zu gefährlich sind, dann darf man auch den Angaben der Pulverhersteller nicht trauen, denn auch das sind nur geprüfte Ladungen.

    Das Problem ist nur, dass man auf einem Schießstand kaum mal alleine ist. Man weiß halt meistens nicht, was ein Schützenkamerad nebenan für Patronen gestopft hat.
    Das Problem hat man immer, aber da hat es auch schon Waffen mit Fabrikpatronen zerlegt.

    Ich lade auch .45-70 Govt.
    Halte mich dabei aber an Ladedaten der Pulverhersteller.
    Also an geprüfte Ladungen anderer Leute.
    Wo ist der Unterschied ?

    Experimente mit agressivem Pulver für Kurzwaffen, verladen in Großvolumigen Gewehrhülsen habe ich bisher immer vermieden.
    Ich auch, denn geprüfte Reduzierladungen sind eben keine Experimente.

    Ich mehme mal an dass das Ladeverhältnis nicht mehr als 50% beträgt,
    Ist z.B. auch beschrieben wie die Waffe vor dem nächsten Schuß zu halten ist, Laufmündung nach oben bzw nach unten, um das Pulver in der Hülse in eine gewisse Position zu bringen? Oder verwendung eines zusätzlichen Füllstoffes, um Pulverbewegungen in der Hülse ganz zu vermeiden?
    Steht in dem Link alles sehr ausführlich drin, ebenso wie in den H&N Büchern.
    wer wirklich interessiert ist, wird so etwas aufmerksam lesen, da auch das geprüfte Fakten sind.

    Von solchen Laborierungen, halte ich nach wie vor garnichts!
    Das ganze ist nur meine persönliche Meinung dazu, man kann aber gerne anderer Ansicht sein.
    Ja, das mußt Du auch nicht, das ist Dir völlig unbenommen,
    aber gefragt wurde nicht nach Ansichten übers reduzierte Laden.

    Was mich stört, ist diese häufig in Foren anzutreffnde Reaktion, speziell in dem Bereich Reduzierladungen,
    wenn ein Interessierter nachfrägt,
    man selbst aber weder praktische Erfahrung noch Ahnung von diesem speziellen Bereich hat,
    sich aber sofort bemüßigt fühlt,
    ihn zu warnen, ihm dringend abzuraten, ihm zu erklären, daß man nichts davon hält etc.

    Ist man in dem Bereich weder interessiert noch erfahren, dann bedarf m.E. ein anderer Wiederlader, wenn er nach Erfahrungen und Daten fragt, nicht der Ermahnungen aufgrund gut gepflegter Vorurteile,
    denn es gehört zum verantwortungsbewußten Wiederladen, sich der Risiken selbst bewußt zu sein.

    Das ist jetzt auch nur meine Meinung

    HelGerd

    Einen Kommentar schreiben:


  • Lichtgestalt
    antwortet
    Fände ich vielleicht auch witzig, wenn ich nicht schon gesprengte Hülsen mit dieser Kombi gesehen habe.

    Kein Mensch weiß, ob es doppelte Ladungen waren, wäre natürlich auch möglich, laut den Wiederladern aber natürlich nicht.
    Ich würde / werde es trotzdem nie machen.

    Viel Erfolg.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X