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.357/.44 Magnum

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    .357/.44 Magnum

    Guten Morgen,

    gestern sind endlich meine 2 neuen Bücher angekommen.

    Einmal
    Wiederladen Vorbereitung und Praxis
    und
    http://www.waffen-schlottmann.de/1140110.htm

    Ich würde gerne mit den 2 Magnumkalibern anfangen und hierbei auf Rottweil Pulver setzen. (Primär eigentlich wegen der Packungsgröße, denn was nutzen mir 500g, wenn ich nur max. 1kg SP/NC zusammen lagern darf. Ausserdem hatte mein alter Herr soweit ich mich erinnern kann immer nur Rottweil Pulver im Haus). Ich hatte die auch schon mit meinem alten Herren zusammen geladen, nur leider sind die Ladedaten verlorengegangen. Die groben Komponenten waren damals CCI 350/550 Zündhütchen, irgendein P Pulver von Rottweil, alle möglichen Hülsen und selbstgegossene Bleigeschosse mit Gascheck.

    Nun steht aber in jedem der Bücher, das man sich 100% an die Laborierungen halten muss. Hier fängt mein Dillema schon an...

    Zündhütchen: Ich habe noch einige 100 Zündhütchen aus den 80ern von CCI rumliegen. (300/350/500/550). Nun finde ich aber kaum Laborierungen mit CCI und P806. Ausserdem werden im Dynamit Nobel Buch für alles ausser R910 RWS 5337/4031 verwenden. Im Deva Buch ist hier eine Vergleichstabelle drin, wo man Zündhütchen vergleichen kann. Das entspräche normalen 300/500er CCI. Also keine Magnum Zündhütchen. Was mich weiter verwirrt ist, das im Deva Buch teilweise für das gleiche Pulver (1grs Ladungsunterschied) mit einer anderen Hülse und einem anderen Geschoss ein Magnum Zündhütchen verwendet wird und bei der anderen Ladung wieder ein Normales. Wie handhabt ihr das?

    Geschoss: Ich werde sicherlich nicht mehr anfangen meine Geschosse selber zu giessen. Bleiben mir also nur gekaufte und hier Teilmantel Flachkopf. Auch möchte ich gerne bei 158/240grs (oder mehr) bleiben. Zu den Geschossen, die ich über Frankonia beziehen kann finde ich in meinen Büchern keinerlei Ladedaten. Meine einzige Anforderung an die Geschosse sind: Nicht zu leicht und so wenig wie möglich Ablagerungen im Lauf.

    Pulver: Wie gesagt, wegen Packungsgröße am Liebsten Rottweil Pulver.

    Hülsen: Hier hab ich mich auf Magtech eingeschossen, eben weil ich davon schon Fabrikmunition habe.

    Ich möchte auch keine Maximalladungen schiessen, sondern eher zuverlässige noch zu beherrschende Ladungen die meine Waffen schonen.

    Wie handhabt ihr das, bzw. wie seht ihr das mit der Austauschbarkeit der Komponenten?

    #2
    Boah,
    wie soll man Dir jetzt die ganze Vielfalt des Wiederladens mit Pro und Contra erklären?

    Das ist hier kaum leistbar.

    Wie Du ja selbst schon festgestellt hast gibt es ganze Bücher darüber - und selbst diese geben Dir nur eine Starthilfe.

    Hast Du keinen erfahrenen Wiederlader in Deinem Umfeld der Dich anfangs etwas begleiten kann?
    Aber Obacht, keinen Stammtischdummschwätzer der große Töne spuckt aber nur mit gekaufter Muni schiesst.

    Den echten Wiederlader erkennst Du an der gebückten Haltung nach dem Training, beim Hülsenaufsammeln, und durch meist erheblich mehr Schießtraining als der Durchschnitt.
    Das ist Dein Mann!

    Nach dem WL-Kurs - und ja, lesen hilft - weißt Du wie man einigermaßen steht und zaghafte erste Schritte ausführt.
    Nun musst Du Gehen, dann Laufen lernen, Du wirst oft stolpern vlt. sogar einige Male straucheln, aber Du wirst Dich wieder fangen und irgendwann wirst Du richtig laufen können.

    Wenn Deine Ergebnisse konstant besser geworden sind, Andere Dich um Murmeln bitten und Du plötzlich auf Anhieb erkennst wer Stammtischwiederlader ist und wer nicht, dann wirst Du es geschafft haben.

    Und Du wirst sehr stolz auf Dich und Deine Selbstgemachte sein und Dich noch mehr über Deine guten Ergebnisse freuen.

    Der Weg dahin ist try-and-error und Du wirst dabei eine Menge lernen.

    Einen Tipp, den ich heute noch beherzige, möchte ich Dir mitgeben.

    Mache bei Probelabos stets nur sehr kleine Lose (ich mach meist bloß fünf Stück).
    Wenn diese laufen, dann steigere langsam die Zahl auf 10, dann 20 Stück.

    Tue dies nicht, dann lerne wie frustrierend und zeitaufwendig das Entladen von Munition ist.


    P.S.:
    Ich habe noch nie Rottweil verladen und bis jetzt dadurch keinen Mangel erfahren.
    Nicht schon vor Beginn selbst einengen.
    "Der Euro muss platzen, sonst bekommen wir ein sozialistisches Zwangssystem."
    (Prof. Max Otte)

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      #3
      Weise Worte Ich werde mal auf die gebückten Gestalten achten <g>

      Dazu kommt, das ich gestern beim Aufräumen nochmal 500 Winchester Zündhütchen gefunden habe. Die müssen dann auch noch verladen werden <g>

      Zitat von Lichtgestalt Beitrag anzeigen
      P.S.:
      Ich habe noch nie Rottweil verladen und bis jetzt dadurch keinen Mangel erfahren.
      Nicht schon vor Beginn selbst einengen.
      Ja, du hast natürlich Recht. Nur was mach ich mit 1kg NC am Anfang? Das gängigste Pulver scheint wohl VV zu sein und das gibts meines Wissens nur in 1kg Behältnissen.

      Kommentar


        #4
        Das VV als KW-Pulver wird mit 0,5 kg pro Dose und das VV LW-Pulver in 1,0 kg Dosen. Rottweil LW-Pulver in 0,454 kg Dosen und KW-Pulver in 0,250 kg, 0,3 kg und 0,35 (?) kg Dosen.

        Dir als Anfänger würde ich zuerst die Rottweil-Pulver empfehlen, besonders für die KW-Laborierungen. Nur weil wohl die meisten Wiederlader immer noch das Finnenkraut verladen, heißt das lange noch nicht, dass es am besten ist. Ich habe früher mit Rottweil angefangen und danach zu VV gewechselt. Jetzt bin ich wieder bei Rottweil und verwende dazu IMR für die meisten LW-Kaliber. Das einzige VV-Pulver, dass ich mir immer noch kaufe, ist das N110 als Ersatz für das R910, da VV das R910 für Rottweil herstellt.
        "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
        Peter Ustinov

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          #5
          .357&amp;.44 Magnum !!!

          Hi,
          Ich empfehle Dir folgende Literatur genau zu studieren " H+N" -WM Bullets GmbH und besonders "Peter Jebens Precision Bullets " Info service dort wird ganz genau erklärt wann & warum & wie Revolver genau schießen & wann nicht !!!!! dass der Trommel Ausgang eine absolut ganz wichtige Rolle spielt auch daß Bleigeschoße die man bei den 3 Firmen nebst genauen Ladeangaben erhalten kann viel besser sind als sog. Teilmantel ??? weil sich der Geschoßdurchmesser dem Laufdurchmesser viel besser anpassen läßt anstatt .357=.358 nehmen oder anstatt .429 besser .430er nehmen und den Trommelausgang auf diesen Dia. vom BM anpassen (Hohnen) lassen siehe dann happerts auch mit der Precision nicht mehr , sehr gute Ladeangaben sind auch unter www.explosia.cz von 2012 zu finden (S+B) genaue Copyen von S+B Munition sin dort zu finden. auch das sehr gute LOVEX Pulver.
          Viel Erfolg
          L.G. Garand M 1

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            #6
            Hallo Eisen...
            Wenn es im Rottweil-Programm noch "30 Carbine" gibt würde ich dir dieses
            empfehlen (anbei ein paar Daten)

            Deinen Satz: "Man soll sich 100% an den Ladedaten halten".....
            kann ich nicht glauben, ...in allen Wiederladebücher die ich besitze,
            sind Min und Max-Ladungen angegeben und der Hinweis, daß man sich
            (von Min ) an seine persönliche Ladung heran arbeiten soll.

            Zur Lagerung: Ich habe damals mit meinem Sachbearbeiter gesprochen,
            habe im dargestellt wie wenig Treibladung zum Laden verbraucht wird
            und wie viele unterschiedliche "Pulver" ich benötige. Da es bei mir
            Gebäude mäßig (altes Haus mit Nebengebäude) kein Problem gab,
            hat er meine Lagermenge auf 5 kg angehoben.

            Gruß Wolf...
            Angehängte Dateien

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              #7
              Zitat von EL LOBO Beitrag anzeigen
              Wenn es im Rottweil-Programm noch "30 Carbine" gibt würde ich dir dieses
              empfehlen (anbei ein paar Daten)
              Dieses Pulver gibt es bestimmt schon 20 Jahre oder länger nicht mehr.
              "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
              Peter Ustinov

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                #8
                Hallo Götterbote
                Dann sollte ich wohl sparsam damit umgehen,.......

                PS: Da es ein graphitiertes Kugelpulver ist, scheint ihm die Zeit nichts
                aus zu machen.
                Gruß Wolf...

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                  #9
                  Zitat von EL LOBO Beitrag anzeigen
                  Dann sollte ich wohl sparsam damit umgehen,.......
                  Ehrlich gesagt, darfst Du es, rein rechtlich gesehen, nicht mehr verwenden......auch wenn es noch gut ist.
                  "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
                  Peter Ustinov

                  Kommentar


                    #10
                    @ Götterbote: Wenn das stimmt (wo kann ich nachlesen), werde ich mir
                    mal etwas Neues besorgen, du hast das ja bei meinem geliebten Bofors PK5
                    für 38Spc.WC schon mal angedeutet....

                    PS: Bin halt schon etwas älter....
                    Gruß Wolf...

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                      #11
                      Danke für die zahlreichen Antworten und interessanten Links... Ich hab inzwischen einiges an Info zu VV N110/N340 für Magnum Ladungen gelesen. Nunja, selbst hier streiten sich die Geister.

                      Interessant fand ich auch diesen Link hier:

                      Cabriolets

                      wo unter anderem die These aufgestellt wird, das N110 für die Waffe (.357/.44 Magnum) besser wäre als das N340, da die Ladedichte damit höher ausfällt.

                      Aber ich stelle fest, das das Wiederladen ein komplexeres Thema ist als ich ursprünglich angenommen habe. Selbst langjährige Wiederlader sind sich unschlüssig, ob jetzt Magnum Zündhütchen sinnvoll sind oder nicht oder nicht sogar Small Rifle für die .357 Magnum. Irgendwo wurde sogar erwähnt, das die normalen CCI Zündhütchen schon knapp den Magnum Leistungen andere Zündhütchenhersteller entsprechen.

                      Im Moment schwanke ich also noch zwischen dem P806 oder dem VV N110. Für das VV braucht man wohl keine Magnum Zünder, beim Rottweil bin ich mir noch nicht ganz sicher.

                      @El Lobo: Das mit den 100% war auf die Komponenten bezogen. Hier steht sowohl im DEVA als auch im Dynamit Nobel Buch das man sich an die vorgeschlagenen Laborierungen zu 100% halten sollte was die Komponenten betrifft. Also nicht CCI durch Federal Zündhütchen ersetzen oder ein Speer 240grs TM durch ein Magtech 240grs TM. Min/Max Pulverangaben darf man in dem Rahmen natürlich ändern. Vielleicht schreiben die das aber nur rechtlich so rein damit die auf der sicheren Seite sind.

                      Auf jeden Fall ist die Theorie um einiges komplexer, als man sich das in der Praxis vorstellt
                      Zuletzt geändert von Eisenmann; 07.05.2012, 12:22.

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                        #12
                        Zitat von EL LOBO Beitrag anzeigen
                        @ Götterbote: Wenn das stimmt (wo kann ich nachlesen)
                        SprengG:

                        § 5 Konformitätsnachweis für Explosivstoffe und pyrotechnische Gegenstände, Zulassung von sonstigen explosionsgefährlichen Stoffen und Sprengzubehör
                        (1) Explosivstoffe und pyrotechnische Gegenstände dürfen nur eingeführt, verbracht, in Verkehr gebracht, vertrieben, anderen überlassen oder verwendet werden, wenn der Hersteller oder sein in einem Mitgliedstaat ansässiger Bevollmächtigter für sie den Konformitätsnachweis erbracht hat und die Stoffe und Gegenstände mit der CE-Kennzeichnung (CE-Zeichen) versehen sind.


                        Die alten Pulverdosen tragen die CE-Kennzeichnung nicht. Es gab auch in irgendeiner Anlage mal den Hinweis, bis wann die älteren Pulver aufzubrauchen waren.

                        Auf den Rottweildosen steht auch drauf, in welchem Zeitrahmen das Pulver zu verbrauchen ist. Das ist aber m.E. eine Eigenabsicherung des Herstellers. Auf den alten blauen Rottweildosen hatte ich letztens noch einen Verwendungszeitraum von 10 Jahren gelesen. Auf den neuen schwarzen Dosen bis zu 15 Jahren.
                        "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
                        Peter Ustinov

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                          #13
                          @ Götterbote: Danke für den Hinweis.

                          Gruß Wolf...

                          Kommentar


                            #14
                            Ich habe gestern noch mit CCI Kontakt aufgenommen, bezüglich CCI / CCI Magnum und P406.

                            Antwort: Entschulidigung, diese Komponenten haben wir noch nicht getestet.

                            Aber ich möchte euch mal 2 Ladungen aus dem DEVA Buch vorstellen, die mich eben sehr verwirren:

                            Beide für die .357 Magnum

                            Hier wird ein maximal zulässiger Gasdruck von 3000 bar angegeben. Eine Angabe von max in den Ladedaten entpricht 2700 bar.

                            Ladung 1:

                            Geschoss: Hornady HPXTP (35710) (125grs)
                            Hülse: Remington
                            Zünder: CCI 550
                            Pulver: 18,5 grs VV N110
                            Patronenlänge: 40mm
                            V0: 526 m/s
                            Bar: 2443

                            Ladung 2:

                            Geschoss: Speer JSP (4011) (125grs)
                            Hülse: Geco
                            Zünder: CCI 500
                            Pulver: 18,5 grs VV N110
                            Patronenlänge: 40mm
                            V0: 563 m/s
                            Bar: max (2700)

                            Genau das ist es, was ich mir logisch (bzw. theoretisch) einfach nicht erklären kann.

                            Ich hätte vermutet, dass Ladung 2 mindestens 100-150bar schwächer sein muss als Ladung 1, weil hier kein Magnum Zündhütchen verwendet wird.

                            Ansonsten sind die Komponenten ähnlich, so das ich mir den Unterschied absolut nicht herleiten kann. Patronenlänge, Pulver, Geschossgewicht gleich. Gut, das Hülseninnenvolumen wird nicht erwähnt. Zünder schwächer.

                            Wie soll ein Anfänger hier abschätzen können welche Komponenten zusammenpassen, wenn so offensichtliche Ladungen in den Büchern gegenteilige Ergebnisse liefern?

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                              #15
                              Zitat von Eisenmann Beitrag anzeigen
                              Hier wird ein maximal zulässiger Gasdruck von 3000 bar angegeben. Eine Angabe von max in den Ladedaten entpricht 2700 bar.

                              In den aktuellen CIP Tabellen wird die .357 Magnum mit einem max. Gebrauchsgasdruck von 3000 bar geführt. In den Maßtafeln vom 20. Februar 1991 wird sie sogar mit 3200 bar aufgeführt. Bei den Amerikanern (SAAMI) nur mit 2413,17 bar (35000 psi).
                              So um 2000-2002 wurden, soweit ich es in Erinnerung habe, bei den aktuellen Maßtafeln (CIP) die max. Gebrauchsgasdrücke bei den KW-Kalibern gesenkt und bei den LW-Kalibern um bis zu 900 bar angehoben. Ich weiss nicht, was das soll. Besonders bei den alten Ordonanzkalibern halte ich die Verwendung von solch hohen Drücken für sehr riskant. Da ich meistens alte Militärwaffen schieße, orientieren sich meine Ladungen an den alten mil. Leistungsangaben.



                              Genau das ist es, was ich mir logisch (bzw. theoretisch) einfach nicht erklären kann.

                              Ich hätte vermutet, dass Ladung 2 mindestens 100-150bar schwächer sein muss als Ladung 1, weil hier kein Magnum Zündhütchen verwendet wird.

                              Das Magnum Anzündhütchen wird normalerweise dann eingesetzt, wenn die Treibladungsmenge so hoch ist, dass das normale Anzündhütchen diese nicht richtig anzünden kann. Das heißt aber lange noch nicht, dass das Magnum-Anzündhütchen bei kleinen Ladungen unbedingt für einen höheren Gasdruck sorgen muss. Unterschiedliche Hülsenvolumen und Geschosse haben natürlich auch Einfluss auf den gemessenen Gasdruck.
                              Das N110 ist auf jeden Fall so anzündfreudig, dass man bei der .357 Magnum getrost auf die Magnum-Zündis verzichten kann.
                              Was deine beiden Laborierungsvorschläge angeht.....vergiss diese! Verwende lieber den "Reloading Guide 2012" von VV, den Du kostenlos downloaden kannst.
                              Der erste Laborierungsvorschlag ist dort auch zu finden, aber mit einem ganz anderen Gasdruck. QL nützt dir in diesem Kaliber mit N110 überhaupt nichts, da es in diesem Fall leider mit falschen Pulvereigenschaften arbeitet.

                              Ich verwende für meine .357 Mag eine Laborierung mit N110 und 158 gr TM-Geschossen von IMI. Die Mindestpulvermenge, die von VV empfohlen wird, reicht mir vollkommen aus. Super Präzision, aber Bumms und Feuerwerk vom feinsten.

                              Gruß
                              Jens
                              "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
                              Peter Ustinov

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