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  • Othmar
    antwortet
    Zitat von Kjell Beitrag anzeigen
    Also ich weiß von einem Fall, der in einem hiesigen Schützenverein aufgetreten ist. Ein Riss in der Patronenhülse hat dazu geführt, daß Brenngase entlang des Schlagbolzens austraten und den Schützen unter dem Auge trafen.

    Ich habe gelesen, daß die Unfälle mit der R93 daher rührten, daß Brenngase außen an der Hülse entlang entweichen konnten.
    Während dieser Fall bei jeder militärischen Waffe aufgefangen wird, führte es bei der R93 dazu, daß sich ein Druck in der Verriegelungsnut des Radialbundverschlusses aufbeuen konnte. Dieser Druck hat dann den Radialbund aus seinem Eingriff gedrückt und die Waffe bei fortbestehendem Druck im Rohr entriegelt.
    Dier immernoch anstehende Druck im Rohr hat dann die Partonenhülse und den Verschluß so stark nach hinten beschleunigt, daß der Schütze von diesen Teilen im Gesicht getroffen wurde.

    Diese Art von Unfällen meine ich nicht. Das ist ein No-Go und tritt bei den militärischen Entwürfen nicht auf. So etwas kann man nur Jägern und Hobbyschützen unterjubeln, die keine eigene Testabteilung haben.
    Ein Grund, nur Waffensysteme militärischer Herkunft zu schießen.
    Habe den Test, welcher anschliessend ausgeführt wurde gelesen und es handelte sich nur um die Waffen welche Probleme machten, welche noch mit dem Verschlussgehäuse aus Kunststoff gefertigt wurden und dies war ein Teil im o, % weiss nicht was. Diese wurden zurückgerufen und gratis auf Metallgehäuse umgebaut!
    Beim Beschusstest welche sie anschliessend durchgeführt haben wurden die Drücke auf bis zu 8000 bar gesteigert und der Verschluss hatte standgehalten!

    Ich persönlich denke, dass sich beim Wiederladen gröbere Fehler eingeschlichen haben, obwohl laut Aussagen dies nicht der Fall war was ich bezweifle!

    Habe den Test gefunden:
    https://djz.de/waffen-rueckruf-aktio...aser-r-93-574/

    Die selben Tests für das Nachfolgemodell Blase R8 wurden mit Drücken von über 12000 bar durchgeführt und die Verschlüsse hielte problemlos stand!
    Man muss auch bedenken, dass die Firma Blaser mit ihrem Geradeverschluss-Repetierer grossen Erfolg hatten und demzufolge auch dementsprechend viele Neider in der Branche, welche versuchten die Firma zu diskreditieren!
    Zuletzt geändert von Othmar; 18.11.2021, 18:18.

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  • Kjell
    antwortet
    Zitat von Othmar Beitrag anzeigen
    Doch ich vermute, dass sich die Verantwortlichen damals bezüglich der Belastung eines K31 sich nichts geschenkt haben.
    Also ich weiß von einem Fall, der in einem hiesigen Schützenverein aufgetreten ist. Ein Riss in der Patronenhülse hat dazu geführt, daß Brenngase entlang des Schlagbolzens austraten und den Schützen unter dem Auge trafen.

    Ich habe gelesen, daß die Unfälle mit der R93 daher rührten, daß Brenngase außen an der Hülse entlang entweichen konnten.
    Während dieser Fall bei jeder militärischen Waffe aufgefangen wird, führte es bei der R93 dazu, daß sich ein Druck in der Verriegelungsnut des Radialbundverschlusses aufbeuen konnte. Dieser Druck hat dann den Radialbund aus seinem Eingriff gedrückt und die Waffe bei fortbestehendem Druck im Rohr entriegelt.
    Dier immernoch anstehende Druck im Rohr hat dann die Partonenhülse und den Verschluß so stark nach hinten beschleunigt, daß der Schütze von diesen Teilen im Gesicht getroffen wurde.

    Diese Art von Unfällen meine ich nicht. Das ist ein No-Go und tritt bei den militärischen Entwürfen nicht auf. So etwas kann man nur Jägern und Hobbyschützen unterjubeln, die keine eigene Testabteilung haben.
    Ein Grund, nur Waffensysteme militärischer Herkunft zu schießen.

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  • Othmar
    antwortet
    Zitat von Kjell Beitrag anzeigen

    So ähnlich ist das auch mit der .30-06 und der .308WIN. Ich habe mal eine Hülse gesehen. Das war ne .308WIN, die jemand - aus welchem Grund auch immer - in eine .30-06 - Büchse gesteckt hat und dann abgefeuert. Ein "Heißes" Experiment, da ich so nur unter Beschußprüfungsbedigungen (Fernauslösung und Sicherheitseinhausung) für akzeptabel halte.

    Also: Ende der Geschichte: Die .308WIN - Hülse war fast zu einer Zylinderpatrone geworden: Nur am Hülsenmund zeichnete sich sachte die beginnende Schulter des .30-06 - Patronenlagers ab. Die .308WIN entstand ja mal durch Einkürzen der .30-06, sodaß die verschlußnahen Maße gleich sind.

    Bei der 7,5x55 wäre allerdings zu erwarten, daß die Hülse reißt: Das Maß P1, also der verschlußnahe Durchmesser der Pulverkammer, ist deutlich größer, sodaß es unwahrscheinlich erscheint, daß das Hülsenmessing, das in diesem Bereich sehr dick ist, duktil genug ist, um in den größeren Durchmesser des Patronenlagers hineinzufließen.
    Ein Riß in diesem Bereich hätte fatale Folgen, da der Verschluß des K31 meines Wissens keine Gasableitung kennt, wie sie beim 98er - System üblich ist.
    Vielleicht kann ein K31-Hüter das verifizieren: Gibt es so eine Gasableitung?

    Dennoch wäre es interessant, von einem geeigneten Institut mal einen solchen Versuch durchführen zu lassen und die Ergebnisse zur allgemeinen Kenntnis zu geben.
    Von einem K31 konnte ich noch nie etwas negatives hören bezüglich Unfälle und es wurden weit über 600 000 hergestellt, doch von der Blaser R93
    leider schon, doch ich glaube, dass es sich um Patronen gehandelt hat welche selber geladen wurden.
    Mein Jagdstutzer Blase R8 ist im Cal. 30-06 und ich habe mich für dieses Kaliber entschieden, weil eigentlich überall erhältlich und viele verschiedene
    Anbieter diese Patrone im Angebot haben!
    Auch die Schweizer Firma Ruag, an welcher der Bund beteiligt ist stellt eine Patrone im Cal 30-06 her.

    Das fände ich auch spannend, wenn man einen solchen bis zum geht nicht mehr austesten könnte!

    Doch ich vermute, dass sich die Verantwortlichen damals bezüglich der Belastung eines K31 sich nichts geschenkt haben.

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  • Kjell
    antwortet
    Zitat von Othmar Beitrag anzeigen

    Die Unterschiede der .308 zur 7.5x55 sind von Auge beinahe nicht erkennbar und eine Verwechslung absolut im möglichen Bereich, wenn jemand im
    seinem Depot keine Ordnung pflegt!
    So ähnlich ist das auch mit der .30-06 und der .308WIN. Ich habe mal eine Hülse gesehen. Das war ne .308WIN, die jemand - aus welchem Grund auch immer - in eine .30-06 - Büchse gesteckt hat und dann abgefeuert. Ein "Heißes" Experiment, da ich so nur unter Beschußprüfungsbedigungen (Fernauslösung und Sicherheitseinhausung) für akzeptabel halte.

    Also: Ende der Geschichte: Die .308WIN - Hülse war fast zu einer Zylinderpatrone geworden: Nur am Hülsenmund zeichnete sich sachte die beginnende Schulter des .30-06 - Patronenlagers ab. Die .308WIN entstand ja mal durch Einkürzen der .30-06, sodaß die verschlußnahen Maße gleich sind.

    Bei der 7,5x55 wäre allerdings zu erwarten, daß die Hülse reißt: Das Maß P1, also der verschlußnahe Durchmesser der Pulverkammer, ist deutlich größer, sodaß es unwahrscheinlich erscheint, daß das Hülsenmessing, das in diesem Bereich sehr dick ist, duktil genug ist, um in den größeren Durchmesser des Patronenlagers hineinzufließen.
    Ein Riß in diesem Bereich hätte fatale Folgen, da der Verschluß des K31 meines Wissens keine Gasableitung kennt, wie sie beim 98er - System üblich ist.
    Vielleicht kann ein K31-Hüter das verifizieren: Gibt es so eine Gasableitung?

    Dennoch wäre es interessant, von einem geeigneten Institut mal einen solchen Versuch durchführen zu lassen und die Ergebnisse zur allgemeinen Kenntnis zu geben.

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  • Othmar
    antwortet
    Zitat von Kjell Beitrag anzeigen

    Ach ja. Und seeehr bedenklich fände ich ein Klima, in dem man solche Fragen nicht stellen darf und alleingelassen ist. Denn Gerade bei Schützen und Jägern kursieren haufenweise Behauptungen, die einfach nur hanebüchen falsch sind, aber sich zäh halten.
    Da muss man ein Klima schaffen, in dem so etwas sachlich und ohne Vorwurf erörtert und beantwortet werden kann.
    Die Unterschiede der .308 zur 7.5x55 sind von Auge beinahe nicht erkennbar und eine Verwechslung absolut im möglichen Bereich, wenn jemand im
    seinem Depot keine Ordnung pflegt!

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  • Othmar
    antwortet
    Zitat von Kjell Beitrag anzeigen

    Ach ja. Und seeehr bedenklich fände ich ein Klima, in dem man solche Fragen nicht stellen darf und alleingelassen ist. Denn Gerade bei Schützen und Jägern kursieren haufenweise Behauptungen, die einfach nur hanebüchen falsch sind, aber sich zäh halten.
    Da muss man ein Klima schaffen, in dem so etwas sachlich und ohne Vorwurf erörtert und beantwortet werden kann.
    Korrekt!!

    Meine erste Bockdoppelflinte war eine 12 / 70 welche ich auf der Jagd führte, als mir ein Freund eine 12 Patrone in die Hand drückte
    und sagte "probier die einmal aus, tolle Patrone" !!
    Als ich diese begutachtete, viel mir auf, dass er mir eine 12/76 in die Hand gedrückt hat!

    Zum Glück habe ich in meiner Ausbildung als Jäger in der Munikunde gut aufgepasst!!

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  • Kjell
    antwortet
    Zitat von Othmar Beitrag anzeigen

    Bedenklich wäre, wenn jemand ohne sich fachlich zu erkundigen diese Patrone nehmen und in den K31 stopfen würde!
    Also, absolut unbedenklich!!
    Ach ja. Und seeehr bedenklich fände ich ein Klima, in dem man solche Fragen nicht stellen darf und alleingelassen ist. Denn Gerade bei Schützen und Jägern kursieren haufenweise Behauptungen, die einfach nur hanebüchen falsch sind, aber sich zäh halten.
    Da muss man ein Klima schaffen, in dem so etwas sachlich und ohne Vorwurf erörtert und beantwortet werden kann.

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  • Kjell
    antwortet
    Zitat von Swisswaffen Beitrag anzeigen
    Schon nur die Idee und die Frage hier stimmt mich SEHR bedenklich.
    Bedenklich finde ich eher, daß es keine .306er Geschosse gibt und daß die .308er allseits genutzt werden. Mit der Folge, so vermute ich, daß die Rohre übermäßig schnell heiß werden und vor der Zeit verschleißen.
    Wenn ich einen K31 hätte, würde ich jedenfalls die Geschosse rekalibrieren, bevor ich sie verlade.
    Und wenn ich mir ne Matritze selbst machen müsste.
    Die armen K31er.... Das ist Kulturgut einer stolzen Nation!
    Das ist das gleiche Problem, wie wenn man die 7,62x53R mit Surpluspatronen in 7,62x54R schießt...

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  • Othmar
    antwortet
    Zitat von Swisswaffen Beitrag anzeigen
    Schon nur die Idee und die Frage hier stimmt mich SEHR bedenklich.
    Bedenklich wäre, wenn jemand ohne sich fachlich zu erkundigen diese Patrone nehmen und in den K31 stopfen würde!
    Also, absolut unbedenklich!!

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  • Swisswaffen
    antwortet
    Schon nur die Idee und die Frage hier stimmt mich SEHR bedenklich.

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  • Kjell
    antwortet
    Zitat von Swisswaffen Beitrag anzeigen
    Moment mal.
    Verstehe ich das richtig: es wird behauptet, .308 Win kann aus dem K31 verschossen werden???
    Dieses Missverständnis ist gleich am Anfang gelöst worden. (https://waffen-welt.de/forum/munitio...781#post327781)

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  • Swisswaffen
    antwortet
    Moment mal.

    Verstehe ich das richtig: es wird behauptet, .308 Win kann aus dem K31 verschossen werden???

    Die Geschosse (nicht die Patronen) mögen mehr oder minder kompatibel sein. Aber die 308 passt nicht. Punkt.

    Es gabe einige wenige K31 im Kaliber 308 ab Werk und ein paar wenige mehr, welche umgebaut wurden.

    In den K31 gehören GP11 oder deren zivile Varianten.

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  • Othmar
    antwortet
    Zitat von Gunner Beitrag anzeigen
    Hat aber auch seine Nachteile.
    Ich hatte mal einen Mauser M96 in .308, der war dermaßen munitionsfühlig....
    Als wir ihn mit Surplus .308 füttern wollten, verklemmte einfach der Verschluß im Patronenlager und es war ein Heidentheater, den wieder auf zu bekommen, man konnte ja schlecht mit einem Klopfholz den Repetierhebel zurück schlagen wie bei einem 98'er.

    unverklemmte Grüße
    vom Gunner
    Bei einem K31, welche bei uns seit langer Zeit im Einsatz sind, konnte ich einen solchen passus noch nie erfahren!
    Werde aber jetzt nachfragen, ob jemand schon einmal ein solches Problem hatte!
    Von meinem Blaser R93 Stutzen, welcher ein Geradezug Repetieren ist kenne ich dieses Problem, da mir dies schon einige Male passiert ist und einmal im Winter bei ca -15 grad
    auf der SChwarzwikdjagd konnte ich den Verschluss überhaupt nicht mehr öffnen.
    So habe ich mich entschieden das Teil zu veräussern und mir den R8 zuzulegen!

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  • Gunner
    antwortet
    Hat aber auch seine Nachteile.
    Ich hatte mal einen Mauser M96 in .308, der war dermaßen munitionsfühlig....
    Als wir ihn mit Surplus .308 füttern wollten, verklemmte einfach der Verschluß im Patronenlager und es war ein Heidentheater, den wieder auf zu bekommen, man konnte ja schlecht mit einem Klopfholz den Repetierhebel zurück schlagen wie bei einem 98'er.

    unverklemmte Grüße
    vom Gunner

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  • Othmar
    antwortet
    Zitat von Kjell Beitrag anzeigen

    Eine wundervolle Manifestation alter Technik! Ich fürchte, ich werde bald ein Kaliber mehr haben... Meine Schränke sind aber voll....

    Zu dem Splint:
    Beim FR8 war der Kornhalter versplintet UND weichverlötet. Da wird Gewalt plus Heißluft ins Spiel kommen. Und ein sehr harter Splintentreiber.

    Wichtig ist, daß Du direkt neben der Austrittsöffnung des Splintes abstützt. Aber nicht so nah, daß Du einen Grat in die Bohrung drückst.
    Der Geraderepetierer wurde bei der Vergabe des Auftrages gewählt, da mit diesem schneller nachgeladen werden konnte, dadurch war auch die Ausbildung der Rekruten einfacher!
    Ich weiss nicht, wie viele solcher Waffentypen als Geraderepetierer in der Vergangenheit konstruiert wurden?
    Ich denke es waren sicher einige!

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