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Hallo liebe Waffen-Welt Nutzer,

wie sicher die Meisten mitbekommen haben dürften, war das Forum einige Zeit nicht erreichbar.
Der Auslöser hierfür war ein defektes Update. Ich musste hier einige Dinge per Hand korrigieren, wozu ich allerdings vor Weihnachten keine Zeit mehr hatte.

Des weiteren bitte ich darum, dass alle Nutzer ihr Passwort neu setzen, bzw. ändern.
Grund hierfür ist ein Hacker-Angriff welcher schon eine Zeit zurück liegt. Hier wurde eine Sicherheitslücke in der vBulletin Software ausgenutzt.
Betroffen davon waren so ziemlich alle existierenden vBulletin Foren weltweit.
Dank einiger Nutzer wurde mir mitgeteilt dass auch von uns hier EMail-Adressen und die verschlüsselten Passwörter gestohlen wurden.
Um hier also auf Nummer sicher zu gehen, bitte ich darum eure Passwörter zu ändern.
Laut vBulletin sollen die Sicherheitslücken nun geschlossen sein.

Euer Passwort könnt ihr hier ändern: https://waffen-welt.de/settings/account

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.
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Schalldämpfer-Verschmutzung bei AR15

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    Schalldämpfer-Verschmutzung bei AR15

    Hallo und guten Tag!
    Ich habe mir eine AR15 (300 BLK) von Hera mit einem 10,5 Zoll Lauf gekauft. Eine jagdliche Nutzung ist beabsichtigt.
    Nach dem Anbau des Schalldämpfers ASE Ultra SL5 habe ich festgestellt, dass die Verschmutzung erheblich ist.
    Daraufhin habe ich den Gasblock etwas zugedreht - allerdings mit der Folge, dass es zu Ladehemmungen kommt (Patrone klemmt und wird nicht vollständig ins Patronenlager geführt).
    Daraufhin habe ich den Gasblock wieder vollständig öffnen müssen.
    Gibt es im Forum Erfahrung hierzu? bzw. gibt es Möglichkeiten die Verschmutzung zu mindern ggf. mit welchen Schalldämpfern wäre dies möglich?
    Vielen Dank!

    #2
    Hallo,

    Du wirst Dir schon Gedanken gemacht haben, warum Du diese Kombination jagdlich nutzen willst. Ich nutze auch manchmal ein Niedermeier M16A1 in 223 Rem mit A-Tec 150 für die Jagd auf Rehwild. Hierfür gebe ich aber nicht mehr als einen Schuß ab und die Verschmutzung ist minimal. Wenn die Waffe zu reinigen ist - dann ist die Waffe eben zu reinigen. Die Funktionssicherheit wäre mir persönlich wesentlich wichtiger.

    Waidmannsheil!

    Bernhard

    IMG_5402.JPG

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      #3
      Hallo,

      welche Verschmutzung meinst du? Die des Schalldämpfers selbst oder die des Systems? Der Schalldämpfer selbst sollte bei Langwaffenkalibern i.d.R. nicht sonderlich schmutzig werden. Zumindest nicht in soweit, dass es die Funktionsfähigkeit beeinträchtigt. Dass das System beim Einsatz eines Schalldämpfers erhöhter Verschmutzung ausgesetzt ist, ist bekannt und normal. Daran änderst du auch nichts. Das liegt nunmal an der Funktionsweise eines Dämpfers. Der Gasdruck entweicht nach dem verlassen des Geschoßes zu einem nicht unerheblichen Teil auch wieder nach hinten. Wenn man das nicht möchte, darf man keinen Schalldämpfer drauf schrauben

      Viele Grüße
      Wissen hat eine wunderbare Eigenschaft: Es verdoppelt sich, wenn man es teilt.

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        #4
        Hallo und danke für die Antworten - ich meine natürlich die Verschmutzung im System. Mir ist das deshalb aufgefallen, nachdem ich noch eine AAC mit 16 Zoll-Lauf in demselben Kaliber nutze. Bei der AAC ist die Verschmutzung im Vergleich zur Hera minimal. Ansonsten sind natürlich nur die 3 Patronen maximal vorgesehen und meist nur bis zu 100 Meter - mehr gibt mein Revier ohnehin nicht her. Nach über 25 Jahren mit allen möglichen klassischen Jagdwaffen verschiedenen Kalibers ist mir die AR15 -kurz, leicht, wenig Rückstoß etc. - lieb geworden. Nur die 2000 J fehlen mir halt noch. Obwohl die V-Max fast 1900 Joule erreicht.

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          #5
          1900 J mit .300 BLK aus 10,5"-Lauf scheint mir arg hoch gegriffen. Das ist ein Wert, wie man ihn in dem Kaliber üblicherweise erst mit Läufen jenseits der 16" erreicht, und zwar mit Überschall-Munition.

          Kurze Läufe machen deutlich mehr Dreck durch unvollständig verbranntes Pulver. Das ist der Effekt, den Du gegenüber der 16" siehst.
          Und durch den Rückstau des Dämpfers hast Du generell mehr Dreck im System als ohne.
          Die .300 BLK fliegt zwar stabil auch aus kurzen Läufen, aber das Schmutzproblem wird je kürzer je auffälliger.

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            #6
            Ja hast recht laut Beschreibung Frankoni 1416 E 100. Hab aber gerade bei anderen "Verkäufern" andere Werte gelesen?.
            Was die Verschmutzung anbelangt, so habe ich heute den Verschluß der AAC in die Hera gewechselt. Deutlich weniger Verschmutzung war die Folge. Für mich ist das nicht erklärlich. Kann es sein, dass dies durch Fertigungstoleranzen beim Verschluß verursacht wird. Für mich nicht erklärlich.

            Ich bin noch auf der Suche nach einem Buffer, welcher "weicher" läuft, sodass sich die Waffe noch "angenehmer" schießen lässt. Kann mir jemand vielleicht hier einen Tipp geben, welche verschiedene Federn hier hilfreich sind.

            Vielen Dank!

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              #7
              Schreiben kann man viel. Ich weiß nicht, wo die Energie herkommen sollte bei einer Fabrikpatrone aus einem gegenüber dem Norm-Testlauf deutlich verkürzten Länge.
              Ich kann nur anraten, das bei Gelegenheit mal zu messen.

              Du schießt die Hornady V-Max 7,1g/110grs?
              Ich würde mal im Vergleich die Hornady 190 grs SUB-X ausprobieren. Zum einen macht .300 BLK erst mit Unterschallmunition richtig Sinn, zum anderen vermute ich ein angenehmeres Schußverhalten durch das schwerere Geschoß und das anders abbrennende Pulver.


              Was die Bufferfeder anbetrifft:
              Ich habe mich da mal länger mit einem Kollegen an seiner Jagdwaffe, einer kurzen Schmeisser AR15 abgemüht, letztendlich erfolglos. Wenn die Federabstimmung angenehmer wurde, hat sie nicht mehr zuverlässig bei jedem Wetter funktioniert.

              Bei den kurzen Waffen kommt man anscheinend nicht von dieser kräftigen Federabstimmung weg, die das Durchladen mühsamer macht und diesen Kick im Schuß.verursacht.
              Vermutlich ist in der Hera auch ein kürzeres Gassystem als in der längeren Waffe verbaut, was sehr früh einen knackigen Stoß auf den Verschluß gibt.

              Es gibt noch die Möglichkeit, einen hydraulischen Buffer statt Feder-Buffer-System einzubauen. Aber die Systeme sind teuer und vermutlich kann Dir niemand vorab Funktion garantieren weil Du hier schon eine exotische Kombination hast, mit der kaum jemand Erfahrung haben dürfte.
              Außerdem könnte man noch einen ultraleichten Verschlußträger nehmen. Dann kann man die Gasmenge runterdrehen weil weniger Energei zum Antrieb desselben benötigt wird. Aber dann müßte man auch Feder-Buffer-Abstimmung ändern. Das ist alles sehr viel Tüftelei...

              Verschluß
              Ja,es kann sein, daß der andere Verschlußkopf besser abdichtet. Es kann aber auch sein, daß er übermaßig ist und Du ihn oder die Waffe beschädigst.
              Es ist keine gute Praxis, Verschlüsse zwischen den Waffen zu tauschen.
              Der Verschlußträger, sein Gewicht, und die Abstimmung von Buffer und Bufferfeder bilden ein aufeinander abgestimmtes Gesamtkonzept, was man nicht einfach mal so ändern sollte ohne Detailwissen. Außerdem laufen sich Verschlußkopf und sein Gegenstück aufeinander ein, d.h. Du verursachst durch den Tausch höheren Verschleiß.
              Richtig gute Hersteller wie DAR paaren daher Lauf und Verschlußkopf sehr früh im Fertiggungsprozess.

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                #8
                Danke für deine Meinung - was ich nicht verstehe ist, dass sich die Verschlüsse nicht einfach tauschen lassen sollen.
                Die AR15 ist doch genormt.
                Die Teile müssen doch grundsätzlich tauschbar sein, ohne Schäden zu verursachen. Ich habe mal die Verschlüsse gewogen. Da sind nur 3 Gramm unterschied.

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                  #9
                  der verschlussabstand ist bei jeder ar15 individuell anders! das der eine verschluss in die andere waffe passt heißt nicht, dass der verschlussabstand auch 100% zu dieser waffe passt! erhöhter Verschleiß ist vorprogrammiert..
                  "H&K - Because you suck, and we hate you!!!" (I-Net Blog)

                  "Anything you do can get you killed, including nothing!" (Murphy's Law)

                  "Das Wort eines Mannes ist nur soviel wert wie seine Information" (Verfasser Unbekannt!)

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                    #10
                    Dann bedenke bei Deiner Aussage auch, wieviel Unterschied eine Differenz weniger Grains Geschoßgewicht ausmachen und übertrage das dann auf 3 Gramm Gewichtsunterschied beim Verschluß....
                    Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

                    Nichts ist gut in Afghanistan! (Margot Käßmann, Heiligabend 2009 )

                    I like the shiny steel and the polished wood ! (Steve Lee: I Like Guns)

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                      #11
                      Also die Illegalität lass ich gelten. Das andere mit dem Gewicht vermag ich nicht zu beurteilen. Hab den Gasblock nun vollständig zurückgestellt und die Waffe schießt und repetiert immer noch problemlos. Leider lässt sich der Gasblock nicht völlig reduzieren, sodass ich die Grenze des machbaren nicht ausprobieren kann. Hab mir deshalb einen neuen Gasblock mit vollständiger Rückstellmöglichkeit bestellt. Mal sehen....

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                        #12
                        Zitat von anonymer Beitrag anzeigen
                        Die AR15 ist doch genormt.
                        Nein, wie kommst Du darauf? Welche Norm sollte das sein?

                        Es gibt die militärischen Spezifikationen, die aber für Zivilwaffen sowieso nicht gelten.
                        Und es hat sich eingebürgert, daß sich die zivilen Hersteller innerhalb gewisser Parameter bewegen, um zum einen von günstigen Zukaufteilen zu profitieren als auch sich einen größeren Markt zu erschließen. Trotzdem paßt z.B. nicht jeder Upper an jeden Lower und Du erlebst im Detail gerne mal die ein oder andere Überraschung.

                        Wenn Du Dir z.B. eine Montageschiene für Zubehör anschaust, die im allgemeinen Sprachgebrauch "Picatinny" genannt wird, kann es sich im tatsächlich um Picatinny (MIL-STD-1913/STANAG 2324) aber auch um die alte Weaver oder die moderne STANAG 4694 (NATO-Schiene) handeln ... oder irgendetwas dazwischen.

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                          #13
                          Ja, danke für diese Information - bin hier keine Spezialist aber das was du schreibst leuchtet mir ein.
                          Übrigens: Der Händler bei dem ich den Gasblock bestellen wollte war so freundlich mir mitzuteilen, dass sich seiner Kenntnis nach alle HERA Gasblöck vollständig "zudrehen" lassen.
                          Er meinte, dass hier möglicherweise das Innengewinde innerhalb des Gasblockes beschädigt ist. Die Waffe sei ja schließlich erst vor 14 Tagen neu gekauft worden.
                          Ich habe mich deshalb zunächst an HERA direkt gewandt und gebeten die Waffe zu überprüfen oder mir zum Austausch einen neuen Gasblock zu übersenen.
                          Habe auf meine E-Mail bislang nicht mehr gehört - ich informiere jedoch sobald ich eine Antwort habe.

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