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MCX VIRTUS Sport

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  • MCX VIRTUS Sport

    Hallo,
    zu der MCX VIRTUS konnte ich in der Suchfunktion noch nichts finden, daher möchte ich gerne fragen, wer schon Erfahrungen mit der Waffe hat.
    Vor allem die Präzision und Zuverlässigkeit sowie die Verarbeitung interessiert mich.
    Passt auch ein UHL Matchabzug in die Sig?

    Über das Aussehen kann man natürlich Streiten. Wenn es nur nach der Optik geht würde ich eine Schmeisser DMR nehmen.
    weiter alternativen für mich sind : Sig M400 SDPC , sowie die Schmeisser Ultramatch 20"

    Disziplinen im BDS:
    3114 100 m Schießen Sportgewehr Selbstlader bis 6,4 mm optische Visierung (SG SL b. 6,4 mm opt.Vis.)
    3412 100 m Fertigkeit Schießen Sportgewehr Selbstlader bis 6,4 mm (SG SL b. 6,4 mm)
    3416 100 m Fertigkeit Schießen Zielfernrohrgewehr Selbstlader bis 6,4 mm (ZG SL 100 b. 6,4 mm)

    ggf auch
    4106 300 m Schießen Zielfernrohrgewehr Selbstlader (ZG SL 300)



    ciao Markus

  • #2
    Ich hatte die MCX Virtus mal in der Hand, aber nicht geschossen.
    Verarbeitung sah ok aus, typische Militärwaffe, keine Auffälligkeiten. Ich vermute aber, daß ich da eine Vorserienwaffe in der Hand hatte.
    Die MCX bietet ein interessantes neues Konzept für eine Dienstwaffe (Umbau auf verschiedene Längen / Kaliber, feuerbereit auch bei eingeklapptem Schaft etc.).
    Sportlich sehe ich keinerlei Vorteile; der Piston bringt eher Nachteile. Und man verabschiedet sich von der guten Kompatibilität im AR15-Bereich, wo es einen schier unerschöpflichen und innovativen Zubehörmarkt gibt. Also für den Sportschützen meines Erachtens eher nicht erste Wahl.

    Die Sig M400 SDPC ist eine mit ein paar allgemein verfügbaren Drittteilen aufgehübschte aber leider nicht konsequent getunte Standard US AR15. Für das, was man da bekommt, deutlich zu teuer, IMHO.

    Die Schmeisser DMR nun, na ja, nette tactical Desert-Optik halt. Militärische Kunden konnte man damit wohl nicht überzeugen, wie man so hört.
    Preislich bewegt man sich auf dem Niveau DAR, qualitativ halt nicht. Das muß jeder für sich entscheiden. Generell sind diese "DMR" genannten Varianten mit ihren Quadrails halt furchtbar unhandlich und schwer wenn man sie auch mal freihändig oder angestrichen schießen möchte.

    Ich würde dem AR15-Anfänger, der hinsichtlich der Disziplinen noch offen ist, immer zu einem Standard-AR raten (Savage, Windham, Diamondback etc.). Da rüstet man Notwendiges stückweise nach wenn man weiß, was man will oder was einem noch stört (Abzug, Schaft, ...).
    Wenn es eine deutsche Marke sein soll, ist man bei Oberland Arms gut aufgehoben. Da gibt's dann auch schöne Bull Barrells oder Heavy Barrels für Matchwaffen.
    Wem das Geld nicht so weh tut: DAR. Da muß man aber wissen, was man will, weil die Waffen normalerweise individuell konfiguriert werden.

    Matthias Horner (Horner Arms, Forumssponsor) hat die MCX Virtus im Programm und ist sicher jemand, der den Käufer hinsichtlich AR15 gut beraten kann, auch zum Thema Piston- oder DI-System.
    Ich habe bisher zwar nur Teile & Zubehör bei ihm gekauft, aber das war bisher alles seinen Preis wert und der Service paßt einfach.

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    • #3
      Danke für Deine Einschätzung.
      Über die Kompatibilität mit Anbauteilen habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. wahrscheinlich geht es dann Richtung Ultramatsch oder
      Schmeisser AR15 Dynamic silbern. Dort passt wenigstens ein UHL Abzug.
      Ich habe noch bist Ende Feb. ,wegen dem Erwerbsstreckunsgebot, Zeit

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      • #4
        Zitat von Darkmo Beitrag anzeigen
        Über die Kompatibilität mit Anbauteilen habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. wahrscheinlich geht es dann Richtung Ultramatsch oder
        Schmeisser AR15 Dynamic silbern. Dort passt wenigstens ein UHL Abzug.
        Wie kommst Du denn auf
        a) die Dynamik?
        Sie wurde konstruiert für IPSC Rifle, d.h. möglichst leicht zu sein. Sie ist das Gegenteil von dem, was Du für o.g. Disziplinen brauchst. Der Lauf ist hierfür zu kurz und die Gewichtswegnahme
        bringt Dir nur Nachteile. Der Komp nervt alle um Dich herum ohne am Ende wirklich gut zu sein.

        b) den Uhl-Abzug?
        Bei der MR223 macht er Sinn, weil da deren Sicherung weiterhin vollumfänglich funktioniert. Aber für ein Standard-AR 15 gibt es doch bedeutend besseres wie z.B. den Geissele SSA-E.

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        • #5
          Zitat von Weyland Beitrag anzeigen

          Wie kommst Du denn auf
          a) die Dynamik?
          Sie wurde konstruiert für IPSC Rifle, d.h. möglichst leicht zu sein. Sie ist das Gegenteil von dem, was Du für o.g. Disziplinen brauchst. Der Lauf ist hierfür zu kurz und die Gewichtswegnahme
          bringt Dir nur Nachteile. Der Komp nervt alle um Dich herum ohne am Ende wirklich gut zu sein.

          Hm .....die sieht hübsch aus. Die MCX hat auch einen Kompensator.



          b) den Uhl-Abzug?
          Bei der MR223 macht er Sinn, weil da deren Sicherung weiterhin vollumfänglich funktioniert. Aber für ein Standard-AR 15 gibt es doch bedeutend besseres wie z.B. den Geissele SSA-E.
          der Uhl ist gekapselt und einstellbar .




          Eigentlich wollte ich nur wissen, wie präzise die MCX VIRTUS ist und wer schon eigene Erfahrungen damit hat, alles Andere ist zweitrangig, bzw. gibt es schon genug darüber zu lesen.
          Wir müssen das auch nicht ausdiskutieren.

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          • #6
            Ich hatte neulich mal die MCX in der Hand ich fands ne richtig schöne Waffe, hat ein super Eindruck gemacht, und der abzug war für ein werksabzug richtig genial.
            Vom Schuss, von der Kompatibilität kann ich allerdings nichts sagen.

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            • #7
              Zitat von Darkmo Beitrag anzeigen
              Die MCX hat auch einen Kompensator.
              Nein.

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              • #8
                Zitat von Weyland Beitrag anzeigen

                Nein.
                Bitte erkläre mir was daran kein Kompensator sein sollte ? so wird es in diversen Texten beschrieben "die aggressive Mündungsbremse"

                Die MCX hatte ich auch schon in der Hand ,aber nicht geschossen .

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                • #9
                  Zitat von Darkmo Beitrag anzeigen

                  Bitte erkläre mir was daran kein Kompensator sein sollte ? so wird es in diversen Texten beschrieben "die aggressive Mündungsbremse"
                  Eine Mündungsbremse ist nicht zwangsläufig auch ein Kompensator. Das sind zwei unterschiedlich wirkende Bauteile. Das eine ist so ausgelegt, dass es den Rückstoß reduziert, das andere reduziert den Hochschlag. Manche Mündungsbremsen haben auch Kompensatorbohrungen, aber nicht alle. Und nicht alle Kompensatoren reduzieren den gefühlten Rückstoß, sondern eben nur wie vorgesehen den Hochschlag der Waffe. Manche tun aber beides, sind in ihrer konstruktiven Absicht aber halt trotzdem primär Kompensatoren.

                  Im Übrigen zeigen die Bilder, die zu den "diversen Texten", in denen das "beschrieben" wird, weder das eine noch das andere, sondern ausschliesslich den Mündungsfeuerdämpfer, mit dem SIG die Virtus ausliefert. Übrigens sieht es nicht so aus, als wäre der korrekt "geclockt", also ausgerichtet, sondern wirkt einfach nur aufgeschraubt und kann daher seine geringe Umlenkungswirkung dem Anschein nach ziemlich häufig nicht wirklich sinnvoll wahrnehmen...
                  Zuletzt geändert von Fox; 15.01.2019, 21:58.

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                  • #10
                    Ich habe heute Morgen nochmals die MCX Virtus in der Hand gehabt. Dbei habe mich einmal auf den Abzug konzentriert. Der Abzug hat einen kleinen Vorzugsweg, der schon recht viel Kraft benötigt. Danach muss man die Abzugskraft nochmals deutlich erhöhen und er schleicht sich langsam rein, bis zum Auslösen.
                    Sportlich ist daran gar nichts. Mein Händler hat mir zwar einen Top Preis gemacht, aber ohne Triggertausch möchte ich die Waffe nicht haben.

                    Das Thema hat sich nun für mich erledigt.

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                    • #11
                      Nachtrag:
                      Für alle , die das Thema noch interessiert.

                      Es ist gerade in der "Caliber" Ausgabe Februar 2019 ein Test erschienen.

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