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    #16
    Mein lieber Pfälzer,

    die anglophonen amerikanischen Zahlenangaben stehen direkt im Gegensatz zu unserer gewohnten Manier, die 1000'er werden dort durch ein Komma, die Kommastellen durch einen Punkt markiert, somit hat das Waltherchen dort einhundertsechtausendsiebenhundertundvier $ in die Kasse des Vorbesitzers gespült.

    Ein ordentlicher Haufen Geld, nicht wahr?!?!
    Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

    Nichts ist gut in Afghanistan! (Margot Käßmann, Heiligabend 2009 )

    I like the shiny steel and the polished wood ! (Steve Lee: I Like Guns)

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      #17
      Mein lieber Scholli, wenn der werte Käufer nur mal kurz in egun gestöbert hätte, was hätte er da sparen können........... dann hätts wenigstens noch fürn warmes Essen bei McDoof gereicht
      MfG aus der schönen Pfalz

      Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
      Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

      "Bevor isch misch uffreg, is mers egal ....." oder auch "Äner vun uns zwä is bleeder wie isch....."

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        #18
        Zitat von Gunner Beitrag anzeigen
        Wenn man sich etwas weiter durch Imis Link klickt, findet man hier http://www.originalprop.com/blog/200...pk-to-the-p99/ das Realstück aus einer Auktion,woraus hervorgeht, saß es tatsächlich eine PP mit der Seriennummer 1917.A im Kaliber 9mm kurz gewesen ist.
        Mit etwas gutem Willen erkennt man den ulmer Beschuß.
        Sie ging für alberne 106000$ über den Tisch........
        Tatsächlich passt die Seriennummer 19174A zu einer 1962er Walther PP im Kaliber 9mm kurz. Ob es aber wirklich die James-Bond-Waffe ist, würde ich vielleicht doch noch bezweifeln. Dem Auktionstext von Christie’s ist zu entnehmen, dass die Waffe ursprünglich braune Griffschalen gehabt haben soll, was mehr als fraglich ist. Zudem sieht die Waffe in Bonds Händen eher aus wie ein Modell aus der Zella-Mehlis-Produktion mit dem grossen Walther-Banner auf den Griffschalen. Ausserdem ist die Behauptung falsch, dass für den Film nur eine Walther PP geliefert worden ist. Auch Felix Leiter fuchtelt im Film mit einer PP herum und zwar in der gleichen Szene wie unser Titelheld.
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          #19
          So, nun ist es offiziell. Walther Arms Inc. (USA) wird schon in diesem Winter eine Neuauflage der Modelle PPK und PPK/S auf den Markt bringen und somit die Herzenswünsche vieler Amerikaner befriedigen. Vermutlich reicht es nicht mehr als Geschenk unter den Weihnachtsbaum, aber Anfang 2016 wird es soweit sein, dass die Modelle wieder erhältlich sein werden.

          Erinnern wir uns: Kürzere und längere Zwangspausen gab es auch schon früher, z.B. ab dem Ende des 2. Weltkriegs bis 1954, als Manurhin die Produktion weiterführte oder um 1999, als man in Ulm die Produktion der PP-Serie einstellte und gleichzeitig der amerikanische Lizenznehmer Interarms aufgrund des Todes des Geschäftsführers und Inhabers vom Markt verschwand.

          Wenn man mal noch die für kurze Zeit in Ungarn von FEG produzierte PPK/E sowie die vor zwei Jahren auf den Markt gekommene Plinkingvariante PPK/S .22 ausklammert, dann war es Smith & Wesson, welche ab 2002 den Markt mit neuen PPK- und PPK/S-Modellen versorgte, bis eben Ende 2014 der Vertrag mit Walther definitiv auslief und auch nicht mehr verlängert worden ist.

          In den vergangen Tagen hat nun Walther Arms die ersten Details veröffentlich. Demnach wird es die PPK und PPK/S in den Ausführungen brüniert und Stainless geben, aber nur im amerikanerfreundlichen Kaliber 9mm kurz. Auf den Blick sieht sie aus wie die Fertigung von Smith & Wesson mit dem übertriebenen Beaver Tail. Bei genauerer Analyse stellt man fest, dass die Kimme wieder ausschaut wie bei der vor dem 2. Weltkrieg hergestellten PPK. Ein gewisser Anachronismus ist auszumachen, weil die Facetten am Rahmen oberhalb des Abzugs bei der PPK fehlen (bei der PPK/S gab es diese nie). Zudem ist die deutsche Bezeichnung "Modell" auf dem Verschlussstück durch die englische Variante ersetzt worden.



          Allerdings scheint man in den USA nicht zu wissen oder zu akzeptieren, dass das deutsche Mutterhaus schon längstens nicht mehr "Carl Walther Waffenfabrik" heisst. Bei den bisherigen amerikanischen Modellen konnte man darüber noch hinwegsehen, denn die Fertigungslizenz wurde in den 70er-Jahren schliesslich noch effektiv von der "Carl Walther Waffenfabrik" vergeben. Zusammen mit dem vorangestellten Schriftzug "Under License of" (Interarms und Smith & Wesson) bzw. "Under Licence of" (Smith & Wesson) ergab alles noch einen Sinn.

          Auf Europa wird dieses neue Modell vermutlich keinen grossen Einfluss haben. Die von Smith & Wesson gefertigten Vorgängermodelle wurden schon seit einiger Zeit nicht mehr oder nur in ganz kleinen Mengen von Walther Deutschland offiziell importiert, weil man sie in hier kaum mehr absetzen konnte. Die Neuauflage wird es noch schwieriger haben, denn Walther Arms hat bisher noch keine einzige Pistole gefertigt und ob es gelingt, das Produkt mindestens so gut wie Smith & Wesson zu fertigen, ist mehr als fraglich. Die von Smith & Wesson gefertigten Modelle erreichten erst ab 2009 eine Reife. Grundsätzlich gab es solche, die funktioniert haben und andere, die eben nicht richtig schossen.

          In jedem Fall wandelt sich die bisherige Kultpistole zu ihrem 85. Geburtstag vom einer Polizei-Pistole Kriminalmodell zu einer Polizei-Pistole Komischmodell. Die Warteschlange für dieses unausgegorene Produkt wird in Europa trotz Bondmania vermutlich kurz sein; anstehen werde ich aber trotzdem nicht.
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            #20
            Das Jahr 2016 markiert den Beginn der neuen Ära für die Walther PPK. Die Serienproduktion ist offenbar angelaufen und in amerikanischen Waffenmagazinen sieht man die erste Werbung für die von Walther Arms Inc (USA) hergestellten Modelle PPK und PPK/S. Bereits eingestellt seit Anfang Jahr ist dagegen die Fertigung der PPK/S .22 in Deutschland. Neu auf den Markt kommt die legendäre Waffe aber ausschliesslich im Kaliber 9mm kurz und vermutlich vorerst ausschliesslich in den USA.

            Wie man anhand der neuesten Fotos erkennen kann, hat sich auf dem Schlitten noch etwas getan. Um der Problematik der Schreibweise von Modell (bzw. Model) zu umgehen, hat man den pragmatischen Weg gewählt. Modell wird nun abgekürzt und damit sprachneutral.







            Der Schlitten besteht neu aus Stahlguss. Zur bekannten Ausführung aus rostträgem Stahl erhält man die PPK neu auch mit einer Melonite-Beschichtung. Melonite ist der Markenname des Fertigungsverfahren, das wir hier bei uns in ähnlicher Form als Tenifer kennen.
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              #21
              Mit fast drei Jahren Verspätung sollen nun die Modelle Walther PPK und PPK/S in den USA auf den Markt kommen. Der Schlitten wird in Deutschland produziert, während die restlichen Komponenten in den USA hergestellt und in Fort Smith/AR endmontiert werden. Im Moment sieht es nicht so aus, als ob die deutsche Carl Walther die Modelle in ihr Angebot aufnimmt.

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                #22
                Zu den regelmäßigen Nachbrennern möchte ich John Wayne nach nunmehr sieben Jahren auf den VdRBw hinweisen, bei dem die PP / PPK in den Dienstpistolen-Disziplinen durchaus wettkampfmäßig geschossen werden kann.
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