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..wie ein Ziegelstein durch eine Glasscheibe..

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    ..wie ein Ziegelstein durch eine Glasscheibe..

    Vive la France!!………..Deutschland! Deutschland!….So mag der permanente Dialog zwischen meiner PPK aus der Lizenzfertigung Manurhin (Frankreich) und der deutschen Produktion von Carl Walther Ulm sein, auch wenn sie noch so friedlich nebeneinander stehen und im Dunkel des Safe`s ihr Dasein fristen (Bild 1).

    Nach Beendigung des WKII, gab es die Auflage der Siegermächte, dass in dem Nachkriegsdeutschland keine Waffen mehr produziert werden durften.

    Das traf u.a. auch die Firma Walther, die ihren Sitz nach Flucht vor der roten Armee, von Zella-Mehlis nach Ulm verlegt hatte. Während dieser Zeit wurden u.a. die 1931 entwickelte Walther PPK (Polizeipistole Kriminal auch oft als Polizeipistole kurz bezeichnet, da sie etwas kürzer ist als die quasi baugleiche Walther PP) durch die Firma Manurhin (Kurzform von: Manufacture de Machines du Haut-Rhin mit Sitz in Müllhausen, Elsaß) in Lizenz weiterproduziert.

    Nach Aufhebung des Verbotes, lief bei Walther Ulm 1949 die Produktion wieder an.

    In der Reihe meiner persönlichen Schusstests haben mich diesmal folgende Pistolen begleitet :
    - Walther PPK aus der Carl Walther Ulm Fertigung im Kal. 7,65mm
    - Walther PPK aus der Manurhin Lizenzfertigung im Kal. 7,65mm

    Was war das für eine Waffe, für die sich ein Lizenzbau lohnte, eine Waffe die in zahlreichen James Bond Filmen von 007 geführt wurde, nachdem er sie 1962 in
    „ James Bond Jagd Dr. No “ gegen seine Beretta Mod. 1934 (die eigentlich eine Beretta Model 418 in Cal. .25Auto sein sollte, aber nicht zu Verfügung stand) eintauschen musste.

    Von außen gleichen sich beide wie Zwillinge. Gewicht, Handlage, Abzugverhalten sowie Sicherung und Verschlussführung, alles gleich. Nur durch einen Zufall fand ich im Verschluss einen kleinen, wenn auch feinen Unterschied (Bild 2). Sicherlich werden noch mehrere kleine Unterschiede auf den zweiten Blick auftauchen….

    Bei der Bestempelung der beiden Pistolen wurde Werkseitig sowie vom Beschussamt mit Sorgfalt vorgegangen. Alle Beschriftungen und Beschusszeichen sind sehr gut zu erkennen (Bild 3a+b).

    Technische Daten Walther PP Ulm:
    Gesamtlänge : 155mm
    Lauflänge : 83mm
    Kaliber : 7,65mm (.32Auto)
    Magazinkapazität : 7 Patronen (+1)
    Visierlänge : 112mm
    Gewicht : 590gr.

    Technische Daten Walther PPK Manurhin:
    Gesamtlänge : 155mm
    Lauflänge : 83mm
    Kaliber : 7,65mm (.32Auto)
    Magazinkapazität : 7 Patronen (+1)
    Visierlänge : 112mm
    Gewicht : 595gr (tja, 5gr. schwerer - mindestens 10 nachgewogen….)

    Allgemeine Merkmale:
    Beide Pistolen verfügen über die Walther Patensicherung die ein Sichern der fertiggeladenen Waffe mit gespanntem Hahn, ohne Schussauslösung ermöglicht.

    Zusätzlich verfügen beide über einen Signalstift über dem Hahn, der anzeigt ob sich eine Patrone im Patronenlager befindet (Bild 4).

    Bei beiden Pistolen wird Verschluss ausschließlich über die Magazinmechanik nach dem letzten Schuss gefangen, da sie nur über einen innen liegenden Verschlussfanghebel verfügen.

    Die bei den Modellen montierte Visierung lässt ein seitliches verstellen (nur mit Werkzeug) der Kimmenblätter zu, wobei das Korn fest auf dem Verschluss angebracht ist. Es befindet sich bei keiner der Waffen eine Visiermarkierung.

    Erwähnenswert sei noch, dass sich die einzelnen Baugruppen der Waffen untereinander austauschen lassen.

    Die Leistungsdaten der Patrone 7,65mm (.32Auto):
    Hülsenlänge : 17,2mm
    Geschossgewicht : 4,75gr (73grn)
    Mündungsgeschwindigkeit (Vo) : 270m/s
    Energieabgabe (Eo) : 180 J.
    Entwickelt : 1897 von J.Browning

    Leistungsdaten zum Vergleich die Patronen 9mm kurz / 6,35mm:
    Hülsenlänge : 17mm / 15,5mm
    Geschossgewicht : 6,0gr (94grn) / 4,6gr (49grn)
    Mündungsgeschwindigkeit (Vo) : 305m/s / 310m/s
    Energieabgabe (Eo) : 284 J. / 90 J.
    Entwickelt : 1900 J.Browning / 1904 UMCC&FN

    Folgende, Munition habe ich verwendet :
    GeCo Serienmunition mit 73grn Geschoss (Bild 5).

    Das Schussprogramm für jede Pistole sah so wie folgt aus:
    Entfernung 15 Meter :
    - 5 Schuss, Spiegel aufsitzen lassen
    - Feststellung der Treffpunktlage
    - 5 Schuss nach Haltepunkt

    Abschlußscheibe Entfernung 15 Meter :
    - je Waffe 5 Schuss
    Treffer der Walther mit rot gekennzeichnet, die der Manurhin mit gelb.

    Auswertung Walther PPK Ulm (Bild 6) :
    +Gewicht und Rückschlagenergie sind ausgewogen.
    +guter, trockener Abzug – Spannabzug etwas schwer
    - feine Visierung, die ein schnelles Zielauffassen nicht zulässt
    + Gute Handlage, unterstützt durch die Magazinverlängerung
    + Verschluss beim Fertigladen leichtgängig und sehr gut bedienbar
    + Kein Probleme beim Zuführen/Repetieren mit der Verwendeten Munition

    Auswertung Walther PPK Manurhin (Bild 7) :
    +Gewicht und Rückschlagenergie sind ausgewogen.
    +guter, trockener Abzug – Spannabzug etwas schwer
    - feine Visierung, die ein schnelles Zielauffassen nicht zulässt
    + Gute Handlage, unterstützt durch die Magazinverlängerung
    + Verschluss beim Fertigladen leichtgängig und sehr gut bedienbar
    + Kein Probleme beim Zuführen/Repetieren mit der Verwendeten Munition

    Gesamtpunkte von 6 möglichen :
    PPK Ulm = 5
    PPK Müllhausen = 5

    Persönliches Fazit :
    Aua - da schießt man sein halbes Leben mit den schweren Jungs, und da kommt so ne´7,65er daher und es tun einem die Hände weh…

    Erst hielt ich die Aussage in „James Bond Jagd Dr. No“ von Major Boothroyd : „…mit einer Durchschlagskraft wie ein Ziegelstein durch eine Fensterscheibe…“ für völlig übertrieben. Wie es in Filmen eigentlich auch immer ist.

    Aber jetzt muss ich mal zugeben….Power pur!! Ich habe mich dazu hinreißen lassen an diesem Abend noch weitere 80 Schuss nach dem Test zu machen und so hatte meine 629 ausnahmsweise mal das Nachsehen.

    Wenn man es nicht weis, kann man die beiden Pistolen am Schussverhalten nicht unterscheiden, und so muss man sich damit zufrieden geben, dass der Herstellername hier nur beeinflussen kann.

    Beide Waffen waren in ihrer Bedienung und beim Schießen einfach hervorragend für ihre Klasse. Es gibt, außer an der Visierung (rein subjektiv) nichts an ihnen zu mäkeln. Die Magazine lassen sich sehr gut laden. Die Präzision der Walther war etwas besser. Aber entscheidend war es nicht (Bild 8).

    Eine tolle, schon über 70 Jahre alte Konstruktion die ihres Gleichen sucht. Schade, das es für diese Schusswaffe keine, mir bekannte, offiziellen Wettkampfdisziplin gibt. Hatte sie doch ihrer Zeit den gleichen Stellenwert wie heute die H&K´s, Glock`s, Berettas oder Colts.

    Einen eindeutigen Sieger gab es diesmal nicht. Worüber ich zwar verwundert aber nicht enttäuscht bin.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von John Wayne; 25.01.2012, 14:54.
    Gruß
    J.W.
    Irgendwann wirst Du feststellen, dass es etwas nicht mehr gibt obwohl es doch immer da war...
    und das nur, weil DU nicht dafür gekämpft hast.
    J.W.

    #2
    Danke für den Bericht, ich warte schon immer bis du wieder einen neuen rausbringst
    Die Leistung der 7,65 hast du glaub ich etwas geschmälert, verwenden doch viele Jäger die PP/PPK zum Fangschuss.
    .22LfB; .22 WMR; 9x19; 40S&W; .357 Magnum; 5,56x45; 7,5x55; 7,62x51; 7,62x54R; 30-06; 308 Norma Mag; 8x57IS; 8x68S; 16/70; 12/76

    Kommentar


      #3
      Hi Sandmann,

      Vielen Dank.
      Du hast natürlich recht mit den Leistungsdaten. Ich habe es entsprechend geändert. Allerdings bringt das leichte Geschoss welches ich verwendet habe nicht mehr Eo. Für die Jagd ist da schon das 6,0gramm Geschoss erforderlich um eine vom Gesetz her ausreichende Eo von =< 200 Joule zu bekommen.
      Gruß
      J.W.
      Irgendwann wirst Du feststellen, dass es etwas nicht mehr gibt obwohl es doch immer da war...
      und das nur, weil DU nicht dafür gekämpft hast.
      J.W.

      Kommentar


        #4
        Super Bericht!
        "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
        Peter Ustinov

        Kommentar


          #5
          Moin

          Ausgenommen guter Bericht, eigentlich fast wie immer.

          Wegen dem Bums....vor ´72 kaufte sich jeder Bauer eine PPK in .32Auto.
          Bis dahin gab es keine Notschlachtemesser, das wurde bei Schweinen mit .22 erledigt, Kühe und Pferde schoß man mit .32Auto. Bei Pferden muß man beim Kopfschuss etwas höher anhalten, Gehirn kleiner....die Energie ist ausreichend....

          Ich war mal bei einem Notfall, wollte noch nachhause fahren meinen .357 holen, während der Hausherr das nach seiner Manier mit kleinem Kaliber erledigte.

          stefan
          Erfahrung ist das, was man erlangt kurz nachdem man es hätte gebrauchen können.

          Kommentar


            #6
            Hi Götterbote, Hi stefan,

            vielen Dank.

            @stefan
            es ist wirklich erstaunlich wievie Walther und Manurhin PPK es gibt. Ich glaube da gehört eine ganze Menge dazu eine solche Auflage für einen Waffentyp zu erreichen.
            Gruß
            J.W.
            Irgendwann wirst Du feststellen, dass es etwas nicht mehr gibt obwohl es doch immer da war...
            und das nur, weil DU nicht dafür gekämpft hast.
            J.W.

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              #7
              Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
              Nach Beendigung des WKII, gab es die Auflage der Siegermächte, dass in dem Nachkriegsdeutschland keine Waffen mehr produziert werden durften.

              Das traf u.a. auch die Firma Walther, die ihren Sitz nach Flucht vor der roten Armee, von Zella-Mehlis nach Ulm verlegt hatte. Während dieser Zeit wurden u.a. die 1931 entwickelte Walther PPK (Polizeipistole Kriminal auch oft als Polizeipistole kurz bezeichnet, da sie etwas kürzer ist als die quasi baugleiche Walther PP) durch die Firma Manurhin (Kurzform von: Manufacture de Machines du Haut-Rhin mit Sitz in Müllhausen, Elsaß) in Lizenz weiterproduziert.
              Die ersten Nachkriegs PP Pistolen wurden ab 1952 und die ersten Nachkriegs PPK ab1954 gefertigt .

              Bis 1985 wurden sämtliche PP und PPK Pistolen bei Manurhin hergestellt,keine bei Walther/Ulm.

              Somit stammen beide hier vorgestellten Pistolen aus französischer Produktion,einfach einige Jahre auseinander.

              Wenn ich das hier anmerken darf.
              Zuletzt geändert von Michael; 26.01.2012, 11:06. Grund: Zitat "repariert"

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                #8
                Hi swissdagger,

                vielen Dank für den Hinweis.

                Ich bin bis Dato immer davon ausgegangen, dass es sich um eine deutsche Fertigung aufgrund der Verschlussbeschriftung und der Beschusszeichen handelt (das schlimme ist, ich hab noch so viele von den "augenscheinlichen" Walther Pistolen...da werd ich vor dem nächsten Schußtest mal genauer hinsehen).

                Das bis 1984 in Frankreich gefertigt wurde war mir wohl bekannt aber ich
                vermutete, dass die Fertigungen parallel liefen.

                Vermutlich wird es dann wohl sein, dass die Waffen in Ulm beschossen und evtl. bei Walther beschriftet wurden? Man wollte wohl der "Schmach" entgehen, dass Behörden mit französichen Waffen ausgestattet wurden, da es sich bei der PPK Ulmer (Beschusszeichen) um eine ehemalige Behördenwaffe handelt (oder die Lizenzbedingungen haben sich geändert).

                Nundenn, unter der Strich bleibt für mich - wo Walther draufsteht ist auch Walther drin.

                Interessieren würde mich allerdings, was stand wohl auf der Walther von James Bond in seinem Film drauf...
                Gruß
                J.W.
                Irgendwann wirst Du feststellen, dass es etwas nicht mehr gibt obwohl es doch immer da war...
                und das nur, weil DU nicht dafür gekämpft hast.
                J.W.

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                  #9
                  Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
                  ..Interessieren würde mich allerdings, was stand wohl auf der Walther von James Bond in seinem Film drauf...
                  hier ein Artikel dazu
                  "The best way to improve the AR-15 is to unscrew the front sight, and put a new gun under it."
                  Zitat von Kerkermeister
                  Aber der Deutsche ist und bleibt ein Denunziant.

                  Kommentar


                    #10
                    Hi imi-uzi,

                    ...was es nicht alles gibt...erstaunlich.Danke.

                    Aber ich meinte speziell die "PPK" von Dr.No. Und ich kann mich nach des näherem Hinsehens nicht erwehren, es scheint ein PP zu sein...?? Und als Schalldämpferpistole verwendet er offensichtlich eine FN 1910... man, die Filmleute nehmen uns ganz schön auf die Schippe.....

                    Leider ist im gesamten Film keine Aufnahme von der Waffe, auf der man (auch mit Vergrößerung) erkennen kann was auf dem Verschluss oder dem Lagerteil im Auswurffenster steht. Zumindest nicht mit meinen medialen Möglichkeiten.

                    Es könnte sich ja auch um eine VK-Waffen handeln....
                    Gruß
                    J.W.
                    Irgendwann wirst Du feststellen, dass es etwas nicht mehr gibt obwohl es doch immer da war...
                    und das nur, weil DU nicht dafür gekämpft hast.
                    J.W.

                    Kommentar


                      #11
                      Ergänzung

                      Nach einer erneuten Recherche, bin ich zu folgenden Erkenntnissen gekommen :
                      Gegen Ende der 50er Jahre, wurden die Walther PP u. PPK Modelle "weissfertig" von Manurhin nach Deutschland zu Firma Walther angeliefert.

                      Dort wurden sie beschriftet, brüniert, montiert und beschossen. Somit sind also alle Walther PP u.PPK Modelle von Ende der 50er Jahre bis 1985 über die Firma Walther endfertig in den Handel gelangt, sofern sie die Beschriftung Walthers und das Ulmer Beschusszeichen trugen.

                      Also haben wir es quasi mit einem "Halbblut" zu tun...
                      Gruß
                      J.W.
                      Irgendwann wirst Du feststellen, dass es etwas nicht mehr gibt obwohl es doch immer da war...
                      und das nur, weil DU nicht dafür gekämpft hast.
                      J.W.

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                        #12
                        Ein grossartiger Bericht und leider ist anzumerken, dass in diesem Sommer die Produktion der PPK (und auch PPK/S) im Kaliber 7.65mm eingestellt worden ist. Wurde sie zu Beginn in nicht weniger als vier verschiedenen Kalibern hergestellt, so verbleibt jetzt nur noch die Ausführung im Kaliber 9mm kurz (.380 ACP).

                        Es gäbe noch eine kleine Spitzfindigkeit zu berücksichtigen: Bei der PPK (und PPK/S) muss man die Einschränkung machen, dass die nach dem 2. Weltkrieg in Europa bis 1985 hergestellten Modelle von Manurhin vorproduziert worden sind. Es ist nämlich so, dass bereits 1978 eine Lizenz für die Fertigung der Modelle PPK und PPK/S in den USA ausgestellt worden ist. Ich weiss nicht, wann genau die ersten Modelle bei Ranger produziert und von Interarms vertrieben worden sind, aber ich habe Kenntnis von Stainless-Modellen, welche Schussbilder aus dem Jahr 1983 aufweisen. Die via Walther Deutschland verkauften US-Versionen weisen das für Walther übliche Ulmer Beschusszeichen auf.

                        Die zu 100% in Ulm hergestellten PP, PPK und PPK/S stammen aus den Jahren 1986 bis 1999. Seither werden nur noch die PPK und PPK/S und zwar auschliesslich in den USA produziert (derzeit von Smith & Wesson), wenn man von einer zwischenzeitlich in Ungarn bei FEG produzierten PPK/E und der in diesem Jahr eingeführten PPK/S .22 absieht, welche in Deutschland gefertigt wird. Allerdings handelt es sich dabei um eine Neukonstruktion, welche primär das Design, die Funktionalität und den Namen der bisherigen Waffe übernommen hat. Dieses Modell ist -- wie es der Name schon andeutet -- nur im Kaliber .22lr erhältlich, welches bei der klassischen PPK schon seit 1989 nicht mehr im Programm war.

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                          #13
                          Nachdem die Fertigung der PPK in den Kalibern 6.35mm und .22lr schon vor Kriegsende bzw. in den 80er-Jahren eingestellt worden ist, lief im Sommer 2013 auch die Produktion im traditionsreichen Kaliber 7.65mm aus. Seit Ende 2014 wird die PPK nun aber auch im Kaliber 9mm kurz nicht mehr produziert und der Grund ist sehr einfach: Der Lizenznehmer Smith & Wesson hat nämlich die Produktion aller Modelle PPK und PPK/S gänzlich eingestellt.

                          Gerüchteweise hört man, dass sich die Walther Arms USA um eine Wiederaufnahme der Produktion bemühe und die klassische Walther-Pistole ab dem Jahr 2017 wieder anbieten möchte.

                          Kommentar


                            #14
                            Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
                            ...was es nicht alles gibt...erstaunlich.Danke.

                            Aber ich meinte speziell die "PPK" von Dr.No. Und ich kann mich nach des näherem Hinsehens nicht erwehren, es scheint ein PP zu sein...?? Und als Schalldämpferpistole verwendet er offensichtlich eine FN 1910... man, die Filmleute nehmen uns ganz schön auf die Schippe.....

                            Leider ist im gesamten Film keine Aufnahme von der Waffe, auf der man (auch mit Vergrößerung) erkennen kann was auf dem Verschluss oder dem Lagerteil im Auswurffenster steht. Zumindest nicht mit meinen medialen Möglichkeiten.

                            Es könnte sich ja auch um eine VK-Waffen handeln....
                            Wenn man sich etwas weiter durch Imis Link klickt, findet man hier http://www.originalprop.com/blog/200...pk-to-the-p99/ das Realstück aus einer Auktion,woraus hervorgeht, saß es tatsächlich eine PP mit der Seriennummer 1917.A im Kaliber 9mm kurz gewesen ist.
                            Mit etwas gutem Willen erkennt man den ulmer Beschuß.
                            Sie ging für alberne 106000$ über den Tisch........
                            Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

                            Nichts ist gut in Afghanistan! (Margot Käßmann, Heiligabend 2009 )

                            I like the shiny steel and the polished wood ! (Steve Lee: I Like Guns)

                            Kommentar


                              #15
                              Mein lieber Gunner,

                              hast Du nicht vergessen, irgendwo kurz nach der ersten Zahl, einen Punkt zu machen ?

                              Punktierte Grüße
                              MfG aus der schönen Pfalz

                              Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
                              Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

                              "Bevor isch misch uffreg, is mers egal ....." oder auch "Äner vun uns zwä is bleeder wie isch....."

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