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Forum wieder Online & Passwörter

Hallo liebe Waffen-Welt Nutzer,

wie sicher die Meisten mitbekommen haben dürften, war das Forum einige Zeit nicht erreichbar.
Der Auslöser hierfür war ein defektes Update. Ich musste hier einige Dinge per Hand korrigieren, wozu ich allerdings vor Weihnachten keine Zeit mehr hatte.

Des weiteren bitte ich darum, dass alle Nutzer ihr Passwort neu setzen, bzw. ändern.
Grund hierfür ist ein Hacker-Angriff welcher schon eine Zeit zurück liegt. Hier wurde eine Sicherheitslücke in der vBulletin Software ausgenutzt.
Betroffen davon waren so ziemlich alle existierenden vBulletin Foren weltweit.
Dank einiger Nutzer wurde mir mitgeteilt dass auch von uns hier EMail-Adressen und die verschlüsselten Passwörter gestohlen wurden.
Um hier also auf Nummer sicher zu gehen, bitte ich darum eure Passwörter zu ändern.
Laut vBulletin sollen die Sicherheitslücken nun geschlossen sein.

Euer Passwort könnt ihr hier ändern: https://waffen-welt.de/settings/account

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.
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Spitzname "Hush Puppy"

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  • Travis
    antwortet
    Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    Ich würde gern mal die Waffe im Original sehen und damit schießen....
    Ja, da juckts mir auch gewaltig in den Fingern. Immer wieder schade, dass man dieses Gefühl Außenstehenden in Worten nicht vermitteln kann.

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  • John Wayne
    antwortet
    Hi Travis, Hi Lichtgestalt,

    Vielen Dank euch Beiden.

    Das mit der Verschlußsperre find ich auch echt interessant. Ich würde gern mal die Waffe im Original sehen und damit schießen....

    Gruß
    J.W.

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  • Lichtgestalt
    antwortet
    Jepp, starker und interresanter Bericht!

    Mach weiter so!

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  • Travis
    antwortet
    Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    ...da wirst Du Dich wohl, nach meinem "Coming Out", in eine ganz lange Schlange einreihen müssen
    ERSTER!

    Herzlichen Dank, Duke für all die interessanten Beiträge. Immer wieder gerne gelesen!
    Das über die Verschlusssperre fand ich diesmal ganz besonderes interessant. Sowas habe
    ich zuvor noch nicht gesehen.

    Viele Grüße

    Travis

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  • John Wayne
    antwortet
    Hi wozzi

    ...da wirst Du Dich wohl, nach meinem "Coming Out", in eine ganz lange Schlange einreihen müssen.

    Dank u. Gruß
    J.W.

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  • wozzi
    antwortet
    J.W. danke für Deine Beiträge. Damit meine ich auch, aber nicht nur diesen. Falls Du aus Zeitgründen nicht dazu kommst, mit Deinen Sammlerwaffen zu schießen, so habe ich in paar Wochen Urlaub und könnte Dir diesbezüglich behilflich sein...

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  • FMJ
    antwortet
    Hallo,

    kein Problem Aber vielleicht probierst du ja auch die 39er aus

    Gruß und Dank

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  • John Wayne
    antwortet
    Hi FMJ,

    Zitat von FMJ Beitrag anzeigen
    Wie schießt sich die 39er denn?
    Vielen Dank für Dein Lob und Deinem Interesse an diesem Bericht. Ich muss sagen, dass mir dieser sehr viel Spaß gemacht hat, denn er beweist das deutsche Waffentechnik über den großen Teich geholt und damit wohl das Ende der Single-Action-Pistolen in den Staaten eingeläutet wurde.

    Bezüglich des Schießens der Waffe muss ich Dir mitteilen, dass Du mich da "ganz kalt erwischt" hast.

    Ich habe weder mit meiner Mod.39-2 (die allerdings auch, ausser des staatl. Beschusses, ungeschossen ist) noch mit der 636 (die gebraucht ist) geschossen

    Du wirst mich jetzt vielleicht für völlig verrückt erklären, aber ich habe da eigentlich nie drüber nachgedacht, denn vorrangig steht bei mir das Sportschießen und so bin ich noch gar nicht auf die Idee gekommen mit meinen anderen Waffen zu schießen...

    Aber, so verrückt es auch klingt, habe ich mir vorgenommen in jedem Dezembermonat des Jahres mit einigen meiner Sammlerwaffen zu schießen (bevor es zu spät ist). Für diesen Dezember habe ich die Astra A70 u. A80 ausgewählt.

    Ich hoffe Du verzeihst mir diesen Frevel...

    Gruß
    J.W.

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  • FMJ
    antwortet
    Wie schießt sich die 39er denn?

    P.S.: Auch von mir Lob für die immer lesenswerten Kurzwaffenbeiträge!

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  • John Wayne
    antwortet
    Hi FMJ,

    soweit mir bekannt ist, sind bis in die 80er Jahre die Einsatzoffiziere der Naval Seals (aber nur in bewaffneten Konflikten) mit dem Standardmodel 36 (Ganzstahl), später dann mit dem Model 39-2 (Aluminium Griffstück) ausgestattet worden.

    Ab 1984 war dann Ende damit, da dann die Berettapistole 92F in die gesamte Army eingeführt wurde und damit den 1911er und die 39er ablöste.

    Gruß
    J.W.

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  • FMJ
    antwortet
    War dies die einzige (US-)militärische Nutzung eines Model 39? Oder wurde auch das "normale" Modell vom US-Militär (parallel zur unvermeidlichen M1911er Standardpistole) genutzt?

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  • John Wayne
    antwortet
    Hi Teileonkel,

    SAUBER, wusste ich gar nicht - da liegen die Waffen schon ewig in meinem Safe und so eine Berühmtheit hat die 39 u. die 639.. Und ich hab früher immer A-Team geschaut......

    Allerdings ist das nicht der Grund, dass sie so berühmt geworden ist. Es ist aber das ein ehrender Beweis dafür.

    Gruß
    J.W.

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  • Teileonkel
    antwortet
    Wenn ich diese Pistole sehe muss ich immer hier drann denken: John Hannibal Smith und das A-Team
    Angehängte Dateien

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  • John Wayne
    hat ein Thema erstellt Spitzname "Hush Puppy".

    Spitzname "Hush Puppy"

    Mit dem Model 39 hat Smith & Wesson 1954 die erste, in den Vereinigten Staaten konstruierte, Pistole mit Spannabzug (Double Action) und Hahnsicherung, auf den Markt gebracht Bild 1.

    Obwohl weniger bekannt wie der Revolver Mod. 29, war ihre hergestellte Stückzahl des Models 39 und den bis heute daraus entstandenen Versionen, wesentlich höher.

    Initialfunke der Entwicklung war, dass die US-Streitkräfte nach Ende des WKII durch von der in der Wehrmacht geführten P 38, sehr beeindruckt waren.

    Die P 38 war wesentlich besser in ihrer Handhabung und konnte, durch das Sicherungssystem und dem Spannabzug, wesentlich sicherer in feuerbereitem Zustand getragen werden.

    Das nahm S&W zum Anlass eine DA - Pistole zu entwickeln. Die ersten Versionen waren aus Ganzstahl mit 4“ Lauflänge, Brüniert, Holzgriffschalen und verstellbarer Visierung.

    Zu ihrem Konstruktionsmerkmal gehört auch, das der Abzug nicht auf die Schlossmechanik wirkte, wenn 1. die Waffe gesichert war oder 2. sich kein Magazin in der Waffe befand.

    Die Militärausfertigungen hatten kein verstellbares Visier, verfügten aber über eine über die gesamte Magazinlänge eingefräste Sichtaussparung BILD 2, die dem Nutzer bei Magazinentnahme den Füllstand anzeigte.

    Einige wenige der ersten Modelle hatten einen kleineren Sicherungshebel und waren nicht mit der Modelnummer bestempelt. Hergestellt wurden diese Modelle in der Zeit von 1954-1966. Insgesamt 927 Stück.

    Von 1966 an wurde eine Modifizierung durchgeführt. Nun war es das Model 39-2 Bild 1 mit Aluminiumgriffstück, Carbonstahlverschluss und Rampenkorn.

    Herstellungszeiträume der Modelle S&W 39 und ihrer Nachfolger waren :
    I. Generation (Mod. 39) 1954 bis 1971
    II. Generation (Mod 59 mit zweireihigen Magazin) 1971 bis 1988
    III Generation ( Mod 1000er Serie u.a. Kal .40 S&W / .41 AE) 1984 bis dto.

    Es stützten sich praktisch alle DA Pistolenmodelle auf das Model 36. Weitere erfolgreiche Modelle waren u.a. S&W Mod. 636 und S&W Mod. 915 (14 Schussmagazin) Bild 8+9.

    Während des Vietnamkrieges förderte die US-Navy die Entwicklung eines Pistolenmodels für die Navy Seals.

    Es wurde eine Waffe mit DA und Schalldämpfer benötigt, die zur lautlosen Bekämpfung von feindlichen Wachhunden (und auch Gänsen) eingesetzt werden sollte.

    Die Prototypen Bild 3 waren wieder aus Ganzstahl und wurden mit 14 Schussmagazin in Stainlessausfertigung hergestellt. Allerdings bewiesen sich diese Prototypen nicht, da bei fast allen Modellen (aus nicht erklärbaren Gründen) immer wieder die Patronenauszieherkralle brach. Das wäre für den geplanten Einsatz der Waffe eine fatale Folge gewesen.

    Ein von S&W überarbeitetes Model 39 Bild 4. mit 14 Schuss Magazin, Ganzstahlrahmen, Schalldämpfer und manueller Verschlusssperre wurde dann noch vor Ende 1968 als Model MK 22 Mod.0 den Navy Seals ausgeliefert. Sie bekam den Namen „Hush Puppy“.

    Für das Kal. 9mm Luger eingerichtet, verschoss sie eine Unterschallpatrone (GREEN TIPPED 9mm CARTRIDGE) deren Schussgeräusch sich fast vollends dämpfen ließ. Sie lag mit ihrer V0 bei ca. 275 m/s ( ca. 330 m/s = Schallgeschwindigkeit) und verfügte über ein schweres, 10,2 gr., Vollmantelgeschoss, dessen Spitze grün eingefärbt war.

    Mit einer Verschlusssperre Bild 5 wurde der Verschlussrücklauf beim Schuss verhindert. Es sollte neben dem Schussgeräusch auch das mechanische Verschlussgeräusch des Verschlussrücklaufes vermieden werden.

    Der Schalldämpfer bekam die offizielle Kennzeichnung Mk3 Mod.0 Silencer.
    Ausgeliefert wurde die Waffe samt Munition im Mk 29 Mod 0 Kit. Bestehend neben der Pistole und dem Schalldämpfer aus 24 Schuss 9mm (Spezial Green Tipped Mk 144 Mod.0); Holster und Anbauschulterstütze Bild 6.

    Sie wurden neben dem o.g. Zweck u.a. von den Tunnelratten anstelle des Colt 1911 A1 und des S&W Rev. Mod. 1917, die nach dem Schuss im Tunnel den Schützen für kurze Zeit taub und blind machte ,verwendet. Bild 7.

    J.W.
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