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Forum wieder Online & Passwörter

Hallo liebe Waffen-Welt Nutzer,

wie sicher die Meisten mitbekommen haben dürften, war das Forum einige Zeit nicht erreichbar.
Der Auslöser hierfür war ein defektes Update. Ich musste hier einige Dinge per Hand korrigieren, wozu ich allerdings vor Weihnachten keine Zeit mehr hatte.

Des weiteren bitte ich darum, dass alle Nutzer ihr Passwort neu setzen, bzw. ändern.
Grund hierfür ist ein Hacker-Angriff welcher schon eine Zeit zurück liegt. Hier wurde eine Sicherheitslücke in der vBulletin Software ausgenutzt.
Betroffen davon waren so ziemlich alle existierenden vBulletin Foren weltweit.
Dank einiger Nutzer wurde mir mitgeteilt dass auch von uns hier EMail-Adressen und die verschlüsselten Passwörter gestohlen wurden.
Um hier also auf Nummer sicher zu gehen, bitte ich darum eure Passwörter zu ändern.
Laut vBulletin sollen die Sicherheitslücken nun geschlossen sein.

Euer Passwort könnt ihr hier ändern: https://waffen-welt.de/settings/account

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.
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Ich habe mir eine Beagle gekauft...

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  • Vektor
    antwortet
    Vor Jahren hatte ich mal bei Frankonia in Kassel ein Jericho F941 in der Hand. Sie wurde angeboten mit Wechsellauf im Kaliber 9X19 und 41AE. Nur im Kaliber 41AE habe ich sie noch nicht gesehen und das Kaliber 45 ACP bei dieser Pistole war mir auch nicht bekannt. Also habe ich ..........

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  • Pfälzer
    antwortet
    Ich würde nicht drauf wetten, aber ich denke, in .41AE ist sie mindestens genauso selten.

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  • Vektor
    antwortet
    Aber eben nicht im Kaliber 45 Auto.

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  • Pfälzer
    antwortet
    Aktuell wird ein bißchen mehr in egun angeboten


    https://www.egun.de/market/item.php?id=12746923 https://www.egun.de/market/item.php?id=12769701 https://www.egun.de/market/item.php?id=7321978

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  • Pfälzer
    antwortet
    Aktuell wird eine in egun angeboten.

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  • Vektor
    antwortet
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  • Vektor
    antwortet
    .... und hier die Pistole im . 45 ACP. Habe ich seinerzeit bei eGun entdeckt und zugeschlagen weil sie nicht so verbreitet ist.
    Zuletzt geändert von Vektor; 15.11.2020, 17:28.

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  • Götterbote
    antwortet
    Die Jericho habe ich Ende der 90er mehrmals als Vereinswaffe geschossen und gereinigt. Ein tolles Teil!

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  • AJH
    antwortet
    Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    Wenn Dir mal eine über den Weg läuft solltest Du sie mal schießen. Die 941F auf alle Fälle ist echt super.
    Hallo John Wayne,

    Ich hatte Glück das ich die 941 F (Stahl Ausführung) am Wochenende ausprobieren durfte, Kollege hatte sie mir fürs Training überlassen, ich bin begeistert von der Pistole.

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  • Gunner
    antwortet
    Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen

    [...]
    Die 941F auf alle Fälle ist echt super. Ich würde gerne einmal eine mit Polymer-Griffstück ausprobieren.
    Baaah, ne Yoghurt-Pistole ?? Neee..., nich füa mich...

    Als eingeschworener Fan der 75'er aus Brünn gefällt mir ihre israeliche Schwester sehr gut, und Dein Bericht bestärkt mich in der positiven Sicht auf diese Pistolenfamilie.

    Vielen Dank dafür.

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  • John Wayne
    antwortet
    Zitat von Pfälzer Beitrag anzeigen
    Wußte gar nicht, daß es so eine Waffe überhaupt gibt...
    Hallo Pfälzer,
    vielen Dank.
    In den Staaten ist die Waffe ziemlich beliebt. IWI (früher IMI) hatte das Standard-Programm nochmals erweitert mit Polymer - Modellen (KLICK). Hat sich also der Zeit angepasst. Übriggeblieben sind aber nur die Stahl Ausführungen. Bedeutet, dass es die Jericho wohl noch recht lange geben wird. Wenn Dir mal eine über den Weg läuft solltest Du sie mal schießen. Die 941F auf alle Fälle ist echt super. Ich würde gerne einmal eine mit Polymer-Griffstück ausprobieren.

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  • Pfälzer
    antwortet
    Wußte gar nicht, daß es so eine Waffe überhaupt gibt, also noch nie was davon gehört.

    Und wie immer, super Bericht, Danke dafür.

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  • John Wayne
    hat ein Thema erstellt Ich habe mir eine Beagle gekauft....

    Ich habe mir eine Beagle gekauft...

    „Du hast dir auch einen Beagle gekauft?“, sagte mein Vereinskamerad völlig überrascht. „Quatsch, DU hast dir einen Beagle und ICH mir eine Beagle gekauft“ (Bild 1).

    Bei meinen persönlichen Schusstests begleitete mich diesmal meine:
    - Jericho 941F Kal. 9 x 19mm mit Wechsellauf .41 Action Express . Hersteller Israel Military Industries IMI (heute: Israel Weapon Industries IWI), Beschuss Belgien 1991.

    Viele verschiedene „Nicknames“ bekam die Jericho von ihren amerikanischen Importeuren verpasst. Eine der letzten ist die Bezeichnung Baby Eagle von Magnum Research.

    Die 1990 von IMI entwickelte und hergestellte double action Pistole im Kaliber 9x19mm mit Wechsellauf im Kaliber .41AE wird nach wie vor als Pistole Jericho 941 mit ihren verschieden Suffix-Letters für die unterschiedlichen Ausführungen verkauft.

    Die o.g. Pistole mit der Bezeichnung 941 F sagt aus, dass dieses Model über eine Abzugssicherung verfügt.

    Wie oftmals behauptet, dass die 941 der Desert Eagle Pistole optisch und technisch nachempfunden wurde, trifft den Nagel nicht so ganz auf den Kopf. Sie ähnelt nur marginal ihrem großem „Kollegen“ und technisch hat man sich in einer ganz anderen Liga bedient.

    Als Rückstoßlader basiert sie auf dem Prinzip der CZ 75. Warum das Rad neu erfinden, wenn es doch ein so gut funktionierendes System gibt. Zumal die Waffe ihren Weg auch als Ordonnanzwaffe antreten sollte.

    Ursprünglich, so heißt es, griff man bei den Prototypen auf Ersatzteile der Firma Tanfoglio zurück. Diese hatten mit dem Model T95 quasi eine ähnliche Idee gehabt (das ist aber nicht bestätigt).

    Aber zurück zu meiner 941F (klingt fast wie die Bezeichnung eines Kampfjets). Eine Besonderheit bei meinem Model ist der Wechsellauf im Kaliber .41Action Express.

    Der Wechsellauf besteht aus dem Lauf selbst, einer eigenen Verschlussfeder und dem Magazin passend für die .41AE Patrone. Ebenso verhält es sich beim 9x19mm Lauf.

    Auf den Laufoberseiten befinden sich die Verriegelungsnocken, die sich beim Schließen der Waffe mit dem Verschlussoberteil verriegeln. Es handelt sich bei beiden Läufen um Läufe mit Polygonprofil. Da haben sich die Israelis nicht lumpen lassen (Bild 2).

    Die .41AE Patrone musste nicht neu erfunden werden, es gab sie schon seit 1986. Es war eine amerikanische Entwicklung. Basierend auf dem Patronenboden einer 9mm Luger Patrone wurde der Hülsenteil einer .41 Magnum Revolverpatrone um dieses Bodenteil mittels umfälzen gelegt. Und fertig war eine neue Patrone (Bild 3).

    Greift man bei einer Pistole auf einen Wechsellauf und nicht auf ein Wechselsystem zurück, so muss die Beschaffenheit des Stoßbodens, Hülsenauswerfers und der Auszieherkralle dem Patronenboden der Patrone des Kalibers für den Wechsellauf entsprechen (Bild 2).

    Allerdings konnte sich die Patrone .41AE nicht durchsetzen und verschwand vom Markt. Offenbar ist sie heute auf der ganzen Welt weder als fertige Patrone noch als Wiederladerkomponente zu erhalten. Das traf die Firma IMI nicht besonders (mich schon), denn sie lieferte die Jericho neben dem Kaliber 9 x19mm ja auch mit der beliebten Patrone .40S&W aus und öffnete sich später auch noch die Tür zum Kaliber .45 ACP.

    Meine 941F Version enthält eine verstellbare Visierung von LPA. Es gab optional ein 941er Model mit verstellbarer Visierung. Ich denke aber in diesem Fall wurde sie nachgerüstet und die Waffe für`s Sportschießen verwendet. Leider verfüge ich nicht über das Originalvisier, welches ich sofort wieder aufsetzen würde, allein schon der Optik wegen (Bild 4).

    Zerlegt wird die Waffe klassisch. Ein am Verschlussende befindlicher Punkt muss mit einem Punkt am Rahmenende übereinander gebracht werden (ca. 1cm Weg). Dann kann rechtsseitig der Verschlussfanghebel hochgedrückt und auf der linken Seite herausgezogen werden. Nun lässt sich der Verschluss vom Griffstück schieben. Jetzt noch Verschlussfeder und Lauf entnehmen und man hat ebenfalls klassisch die einzelnen Baugruppen vor sich liegen (Bild 5).

    Erstaunlich für mich ist, dass nur die Läufe mit dem kompletten Beschusszeichen versehen sind. Auf Rahmen und Verschluss befinden sich lediglich nur noch die „zündelnde“ belgische Bombe (Bild 6).

    Erstimporteur der Jericho war die Firma KBI Incorporation, Harrisburg, Pennsylvania. Das hat sie auch eindrucksvoll auf der rechten Verschlussseite der Waffe vermerkt. Das „WARNING: READ MANUAL BEVOR OPERATING“ durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen (Bild 7).

    Auf den Griffschalen kann man noch die Wandlung des Logos erkennen. Aus IMI wurde IWI (man könnte denken..... )(Bild 8)).

    Technische Daten der 941F:
    Gewicht : ca. 1Kg
    Lauflänge : 112mm / 4,4 Zoll
    Länge : 20,7cm
    Höhe : 14cm
    Breite : 3,5cm
    Magazinkap. : 9x19mm 15Patr. / .40S&W 12 Patr. / .41AE 12 Patr.

    Verwendete Munition für den Schusstest:
    GECO 9x19mm, .355 / 124grn

    Schusstest:
    Je 5 Schuss Präzision und 20 Sekunden Serie
    Entfernung 25mtr. (Bild 9).

    Auswertung Model Jericho 941F:
    + Gewicht und Rückschlagenergie sind sehr ausgewogen
    + guter, trockener SA Abzug, Spannabzug ebenfalls gut
    + gutes, kontrastreiches Visier (in diesem Fall Verstellbare 3DOT Visier)
    + Handlage gut
    + Laden des Magazins „reibungslos“.
    + Keine Probleme mit der verwendeten Munition

    Auswertung:
    6 von 6 Punkten

    Fazit:
    Die 941 F tritt als kleines Schwergewicht an, auch wenn sie optisch nicht so wirkt. Dennoch lässt sie sich gut führen. Verglichen mit neueren Waffenmodellen, die z.B. über Polymer-Griffstücke verfügen, zeigt sich sich als sehr robust und langlebig. Beim Schuss kommt dem Schützen das hohe Gewicht entgegen. Die Rückstoßenergie wird sehr gut aufgenommen und die Jericho schießt sich wie eine Sportpistole. Der Abzug kommt bei meinem Model recht trocken. Würde man öfter mit der Waffe trainieren so kann man von guten Ergebnissen ausgehen. Es macht sehr viel Spaß mit der Waffe zu schießen. Ob Präzision oder zeitbegrenzt: die 941F hat überall ihre Stärken. Natürlich ist man von den moderneren Waffen verwöhnt. Aber Leichtgewichte müssen erst mal ihre Durchhaltefähigkeit beweisen. Ich sehe in der Jericho eine sehr gute Dienstwaffe und auch eine sehr gute Sportwaffe.

    Die eigentlich nur vorgesehen 5 Schüsse für den Test haben mir gleich gezeigt „Das sind auf alle Fälle zu wenig“. Letztendlich musste ich wegen Munitionsmangel das Handtuch werfen..... (Bild 10).
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