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Rheinmetall ohne Sömmerda 7.65mm Nr. 2.6682.0

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  • Rheinmetall ohne Sömmerda 7.65mm Nr. 2.6682.0

    Ich weiß nicht (bin Neuling) ob ich das hier so richtig mache - wenn nicht muss ein Admin mich schimpfen
    Also, hallo an die Experten. Ich habe von einem Jagdkameraden die auf den Bildern zu sehende Rheinmetall bekommen, da er sie ev. verkaufen will. Bei der Suche/und Recherchen zu dieser Pistole kommt man an schnell an Grenzen – so selten steht mal was zu dieser Waffe. Selbst das Allwissende Internet weiß dazu nicht viel. – Erst einmal was (mir) klar zu sein scheint -. Ich denke 1.Modell (da ohne Abt. Sömmerda) habe die Waffe aber nicht geöffnet um nach der Art des Bajonettverschlusses zu schauen) Überall ist das berühmte „N“ als Beschusszeichen – Holzgriffschalen und nicht das spätere Bakelit mit Logo. Vernickeltes Magazin. So weit klar, nun die Fragen:
    Waffennummer: 2.6682.0
    Wie man sieht ist die 2 eindeutig mit einem Punkt versehen. Diese haben auch kleine Veränderungen durch minimale Flugrostspuren – sind also auch 100%ig alt. Was hat es dann mit dieser Zahl auf sich. Selbst wenn man die 2 samst Punkt weglässt, sind wir bei einer nicht vorhandenen Hersteller- Nummer. Unter dieser Nummer ist sie auch eingetragen. Was sagen sie dazu? Ich wäre froh, wenn Ihr mir dazu Auskunft geben könntet
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  • #2
    Hallo ,

    Lass die Punkte weg .
    Die 8 sieht aus als ob sie mit einer 0 überstempelt worden ist .
    Versuch verschiedene Recherchen .
    266020 , 266820 .
    Nachfolgemodell der Dreyse 07 . Aus Rheinmetall 7,65 Abt. Sömmerda wurde später vereinfacht Rheinmetall 7,65 . Laut Internet begann die Seriennr. mit dem Namen Rheinmetall allgemein bei 251000,bis dahin250... Dreyse 07 .
    Zuletzt geändert von melsto; 10.12.2017, 12:21.

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    • #3
      In Internet findet man Hinweise darauf, dass ein S/N-Bereich ab 250000 verwendet worden ist. Entsprechende Modelle werden auch an Auktionen angeboten (Foto unten). Häufig werden nur einige Jahre Produktionszeit zwischen 1923 und 1928 genannt.

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      • #4
        Rheinmetall Serien Nr.: 266820

        Hallo an die Experten und Danke für die Feedbacks. Also ich habe noch einmal geschaut (Lupe) - richtig - entweder ist die 8 in eine vorherige 0 oder umgekehrt gestempelt worden.
        Also Waffennummer: 266(0)860 - also ein späteres Modell. Mal sehen wie ich da noch über Recherchen an Infos komme ........
        Kennt einer Literatur oder Websides?

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        • #5
          Eine gute Website habe ich nicht gefunden, aber erstaunlicherweise findet man bei Triple K sogar noch in den USA gebaute Magazine und Griffschalen für dieses doch eher seltene Pistolenmodell. Es würde mich nämlich wundern, falls mehr als 20'000 Exemplare gebaut worden wären. Triple K gibt übrigens einen ähnlichen Zeitraum für die ursprüngliche Produktion an, nämlich 1922 bis 1927.
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          • #6
            Ich beziehe mich dazu mal auf einen Text des Kenners und Supporters
            "armandvis" beim Militaria-Fundforum. Zu den Seriennummern folgendes Zitat:

            ....darunter fällt auch die erste in Deutschland in großen Stückzahlen gebaute und sehr erfolgreiche Dreyse-Pistole Modell 07. Diese von Louis Schmeißer entwickelte Pistole wurde von der Firma "Rheinische Metallwaren- und Maschinenfabrik in Sömmerda" gebaut. Die letzte Variante der Dreyse 07 trägt bereits die vereinfachte Beschriftung "Rheinmetall Abt. Sömmerda".

            Kurz nach dem I. Weltkrieg entwickelte Rheinmetall eine neue äußerst elegant wirkende Taschenpistole im Kaliber 7,65mm.
            Am 15. August 1920 wurde die "Rheinmetall-Pistole" patentiert und ab 1921/22 gefertigt.

            Die Produktion der Rheinmetall-Pistole startete bei etwa # 251000, was auf eine Fortführung der Seriennummern der Dreyse 07 schließen lässt.
            Bis etwa # 255000 wurde das System der offenen Lauflagerung beibehalten.
            Von dieser Pistole gibt es vier leicht unterschiedliche Modelle, die sich aber nur in Kleinigkeiten äußerlicher Art unterscheiden ( Griffrillen: grob-fein, Visier: erhaben- Hohlkehle, vorderes Griffende: mit Wulst-ohne Wulst). Die vorliegende Pistole entspricht der sog. zweiten Variante.
            Die Beschriftung des Schlittens variiert von zunächst "Rheinmetall Abt. Sömmerda" zu einfach "Rheinmetall 7,65".
            Späte Modelle tragen schwarze Kunsstoffgriffschalen mit der Firmenmmarke Rheinmetall, einer Raute im Kreis.
            Da die höchste bisher beobachtete Seriennummer knapp über 263000 liegt, wird eine Gesamtfertigung von lediglich ungefähr 12000 Stück angenommen.
            Gefertigt wurde diese Pistole auch nur bis etwa 1926, aufgrund der niedrigen Gesamtproduktion evtl. auch kürzer.Danach hat die Firma Rheinmetall außer einigen wenigen Experimentalpistolen im Kaliber 9mmP nie wieder eine Pistole produziert.

            ...........laut dieser "Annahme" von 12000 Stück und der maximalen Seriennummer von 263000 Stück dürfte es "meine" Pistole ja gar nicht geben

            ......denn sie trägt ja eindeutig die Nummer 266020 bzw. 266820 und liegt damit über 3000 Stück Produktionseinheiten ÜBER den bisher bekannten Nummern. Nun bin ich so weit wie zuvor

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            • #7
              Zitat von Düppler Sturmkreuz Beitrag anzeigen
              [B]Ich beziehe mich dazu mal auf einen Text des Kenners und Supporters
              "armandvis" beim Militaria-Fundforum.
              Schau Dir mal den Post #19 im besagten Forum an. Dort wird eine S/N 266168 erwähnt. Nach 263xxx war also noch nicht Schluss.

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              • #8
                Danke Philippe, kannst du mir mal den Link schicken?

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                • #9
                  Ich meine diesen Post #19:
                  http://www.militaria-fundforum.de/sh...5&postcount=19

                  Er ist im gleichen Thread zu finden wie der Post #1, von dem Du zitiert hast:
                  http://www.militaria-fundforum.de/sh...64&postcount=1

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                  • #10
                    Rheinmetall Serien Nr.: 266820

                    .......alles klar, danke. Kann mir noch jemand ein Auktionshaus nennen, bei welchem man derlei Waffen (es ist auch noch etwas original WK II Munition dabei) anbieten kann? Für meine Jagdkameraden ist es "Spielzeug" und für die Schützen a.G. des Kalibers kaum zu erwerben.

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