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Hallo liebe Waffen-Welt Nutzer,

wie sicher die Meisten mitbekommen haben dürften, war das Forum einige Zeit nicht erreichbar.
Der Auslöser hierfür war ein defektes Update. Ich musste hier einige Dinge per Hand korrigieren, wozu ich allerdings vor Weihnachten keine Zeit mehr hatte.

Des weiteren bitte ich darum, dass alle Nutzer ihr Passwort neu setzen, bzw. ändern.
Grund hierfür ist ein Hacker-Angriff welcher schon eine Zeit zurück liegt. Hier wurde eine Sicherheitslücke in der vBulletin Software ausgenutzt.
Betroffen davon waren so ziemlich alle existierenden vBulletin Foren weltweit.
Dank einiger Nutzer wurde mir mitgeteilt dass auch von uns hier EMail-Adressen und die verschlüsselten Passwörter gestohlen wurden.
Um hier also auf Nummer sicher zu gehen, bitte ich darum eure Passwörter zu ändern.
Laut vBulletin sollen die Sicherheitslücken nun geschlossen sein.

Euer Passwort könnt ihr hier ändern: https://waffen-welt.de/settings/account

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.
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Mythenbildung rund um den Schuß. Von der Freikugel bis zum "Sweet spot".

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    Mythenbildung rund um den Schuß. Von der Freikugel bis zum "Sweet spot".

    Ich habe den Titel etwas pointiert ausgewählt. Ich weiß. Mit absicht.
    Ich weiß nicht, wie es Euch geht. Aber: Wenn ich so zurückblicke auf meine 35Jahre Schützenleben, auf meine Irrungen und Erfolge, dann steigen in mir immerwieder Erinnerungen auf an Diskussionen über die Präzision von Waffen, die mit Halbwahrheiten, Mythen, unbegründeten Behauptungen und singulären Erfahrungen gespickt waren. Am Ende, so heißt es dann, sei jede Waffe so individuell, daß sich jede anders verhalte und - man am Ende nicht Genaues sagen könne.
    Auch hier formuliere ich mit Absicht etwas Spitz und es soll sich wirklich keiner angegriffen fühlen.
    Ich möchte nur die Diskussion anregen über die Frage: Wie schaffen es die Militärs, ziemlich präzise Waffen mit "Fabrikmunition" an ihre Scharfschützen auszugeben? Und was müssen "wir Hobbyisten" noch lernen?
    Nehme ich mal das Beispiel "Setztiefe". Es ranken sich Geschichten um diese Magische Größe. "Ich habe die Setztiefe vergrößert und seit dem schießt meine Kanone wie ein junger Gott!" sagt der eine, und nippt an seinem Kaffee. Ein anderer rückt sich auf der Terrasse vor der Schießbahn in Position: "Sicher? Bei mir hat 0,2mm mehr Setztiefe die Hölle an Streuung losgetreten!".
    "neee, neeee, ruft es dazwischen: So lang, wie möglich! Ich kenn nen Benchrester der...."
    Am Ende kommt man überein: "Das muß jeder ausprobieren, wie es bei seinem Gewehr passt!" Jetzt kommt die Zeit der Ladeleitern und sweetspots, der Sommer- und Winterpatronen.

    Ich frage mich, ob es nicht an der Zeit ist, Erfahrungen und Erkenntnisse zusammenzufassen. In die ein oder andere Formel hineinzurechnen und zu unterscheiden:
    • Was ist Meinung
    • Was ist Erkenntnis
    • Was ist Wissen
    • Was ist Erfahrung
      • Unter welchen Bedingungen wurde diese Erfahrung gemacht
    • Was kann man daraus ableiten, was immer anwendbar ist, weil die Rahmenparameter mit genannt wurden.
    Ich denke, vor allem Jungschützen / Jungjäger können davon profitieren.

    LG
    Kjell
    Sippen sterben, Besitz vergeht, am Ende stirbst auch Du. Eines weiß ich, das nimmer stirbt: Der gute Ruf, den sich einer erwarb im Leben.

    Verstand ist ein zweischneidig' Schwert!
    Aus hartem Stahl, mit scharfem Schliff.
    Charakter ist daran der Griff.
    Und ohne Griff, ist es nichts Wert.
    -Und tötet gar, den der es führt.-

    #2
    Das einzige, was ich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass die Konfiguration der Munition, ob wiedergeladen oder gekauft, maßgeblich auf die Präzision der Waffe Einfluß nimmt.
    Da ich seit Jahren nicht mehr wiedergeladen habe, kann ich auf dem Thema nicht mitreden.
    Welchen Einfluß die Munition tatsächlich hat, wird aber jeder KK-Schütze bestätigen können, der, etwas Ehrgeiz voraus gesetzt, selbst innerhalb einer Patronensorte häufig "das passende Los" für seine Waffe finden muß, um Bestergebnisse zu erzielen.
    Gleiches gilt natürlich auch für GK-Munition, so schieße ich meine CZ75B mit S&B aus der Schüttpackung leidlich akzeptabel , mit der gleichen Waffe und Geco nutze ich gerne die ganze zur Verfügung stehende Scheibefläche zur Trefferverteilung aus....
    Zuletzt geändert von Gunner; 05.07.2021, 16:15. Grund: Tappfühler krorigiert ,,,,
    Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

    Nichts ist gut in Afghanistan! (Margot Käßmann, Heiligabend 2009 )

    I like the shiny steel and the polished wood ! (Steve Lee: I Like Guns)

    Kommentar


      #3
      Dann auch eine pointiere Antwort auch wenn sie nicht erwünscht sein dürfte.

      Zitat von Kjell Beitrag anzeigen
      • Unter welchen Bedingungen wurde diese Erfahrung gemacht
      [*]Was kann man daraus ableiten, was immer anwendbar ist, weil die Rahmenparameter mit genannt wurden.[/LIST]Ich denke, vor allem Jungschützen / Jungjäger können davon profitieren.
      Wie kommst Du darauf?

      Gunner hat dazu ja schon das meiste zusammengefasst. Die Munition muss zur Waffe passen und der Schütze muss damit umgehen können. Was hilft Dir die beste Dokumentation über Waffe Munition und Gemütslage des Schützen wenn es nicht zu deiner Ausrüstung passt?

      Frühere Ratschläge dass man als Wiederlader erstmal sauber arbeiten sollte und ordentliche Munition für die eigene Waffe fertigen sollte bevor man die Weltmeistermunition für BR auflegt mögen sich dank hilfreicher Tipps aus Youtube und anderen Medien überholt haben.



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        #4
        Zitat von johann Beitrag anzeigen
        Dann auch eine pointiere Antwort auch wenn sie nicht erwünscht sein dürfte.
        Oh, doch. Ich muß nicht "Recht haben" mit meiner Überlegung. Deswegen stelle ich sie ja zur Debatte. Es kann ja durchaus so sein, daß ich hier über das Ziel hinausschieße. Was mir nützlich erscheint, muß noch lange nicht allen nutzen versprechen.

        Zitat von johann Beitrag anzeigen
        Wie kommst Du darauf?
        Ich komme so darauf: Ich habe mal etwas Rückschau gehalten über Irrtümer, denen ich aufgesessen bin, über gutgemeinte, aber eben nicht zuendegedachte Ratschläge und darüber, wie ich meinen Kindern das wiederladen beibringen möchte, was ich über die Lehrgangsinhalte hinaus als Erfahrung weitergeben möchte. (Meine Älteste Tochter will jetzt damit anfangen...)

        Zitat von johann Beitrag anzeigen
        Gunner hat dazu ja schon das meiste zusammengefasst. Die Munition muss zur Waffe passen und der Schütze muss damit umgehen können. Was hilft Dir die beste Dokumentation über Waffe Munition und Gemütslage des Schützen wenn es nicht zu deiner Ausrüstung passt?
        Nun, ich denke, Gunner hat es nicht zusammengefasst, sondern seine Erfahrung geschildert. ("Das einzige, was ich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass...")
        Das Dokumentieren hilft schon. Ich habe jetzt in einer Nachbearbeitung meiner Daten (Abteilung Wiederladen) einen Zusammenhang das erste mal (für mich) nummerisch erfasst, der in QL zwar qualitativ genannt wird, aber nicht quantitativ abgegrenzt. Ich kann nun also - in diesem Beispiel - zeigen: Bei N560 und 7x64 ist das Ladedichtenfenster 95% bis 101% "toxisch", bezogen auch V0. Jetzt wäre die nächste Frage: Wie ist das bei anderen Kalibern und diesem Pulver. Ich verwende es noch in 6,5x55. Aber da habe ich noch nicht genug Messungen und muß auch eine Sicherheitsabgrenzung durch eine Devamessung vorschalten.
        Das war meine Überlegung.
        Sippen sterben, Besitz vergeht, am Ende stirbst auch Du. Eines weiß ich, das nimmer stirbt: Der gute Ruf, den sich einer erwarb im Leben.

        Verstand ist ein zweischneidig' Schwert!
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          #5
          Da haben so viele Variablen, die sich gegenseitig beeinflußen, Einfluß auf die Präzision, daß mMn nur Probieren hilft. Durch eigentlich idiotische Vorschriften (nur Fabrik, nur FMJ, max 3300J, alle ballistischen Daten müssen auf der Packung stehen) auf unserer StOSchAnl kam ich für meine M1A in .308 Win auf die 124gr von S&B. Das sollte vom Drall her eigentlich eher ungünstig sein, erwies sich aber als außerordentlich präzise. Vielleicht liegt es am EBR Aluschaft mit der Laufandruckschraube im Vorderschaft, an der Art der ZF Montage auf Clip Guide UND Vorderschaft oder was weiß ich. The proof of the pudding is the eating.

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            #6
            Zitat von Kjell Beitrag anzeigen
            Auch hier formuliere ich mit Absicht etwas Spitz und es soll sich wirklich keiner angegriffen fühlen.
            Ich möchte nur die Diskussion anregen über die Frage: Wie schaffen es die Militärs, ziemlich präzise Waffen mit "Fabrikmunition" an ihre Scharfschützen auszugeben? Und was müssen "wir Hobbyisten" noch lernen?
            Ich vermute mal wie die Jäger die nicht wiederladen es heute noch machen, oder wie ich es früher bei überwiegend CISM Wettkämpfen kannte, man richtete die Waffe auf die Munition ein und ging ins Revier oder zum Training, während viele der noch interessierteren vor lauter Optimierung der Munition und Abstimmung der Waffe nur noch wenig Zeit zum Training hatten.

            Zitat von Kjell Beitrag anzeigen
            Wenn ich so zurückblicke auf meine 35Jahre Schützenleben, auf meine Irrungen und Erfolge, dann steigen in mir immerwieder Erinnerungen auf an Diskussionen über die Präzision von Waffen, die mit Halbwahrheiten, Mythen, unbegründeten Behauptungen und singulären Erfahrungen gespickt waren.
            Ohne dass wir früher auf Internet und seine Segnungen zurückgreifen konnten, es mussten nur wenige greifbare Bücher und Zeitschriften mit Fachleuten die gelegentlich auch nur die Meldungen der Werbeabteilungen und Aussagen anderer übernommen haben ausreichen.
            Heute sind ja viele die meinen mit dem Wiederladen beginnen zu wollen durch zahllose Medien besser informiert als mancher langjähriger Praktiker wenn man manchen Forenbeiträgen glauben darf.

            Und damit kommen wir jetzt zu der Frage: Wie willst Du die Beiträge filtern, welche Beiträge dürfen dann in die Sammlung aufgenommen werden?

            Auch wenn KK hier nicht relevant ist nur mal als Denkanstoß:
            Die KK BR Schützen treiben einen enormen Aufwand bei der Optimierung ihrer Waffen und erreichen gute Ergebnisse.
            Die Senior*innen mit meist recht seriennahen Waffen schießen bei den Aufgelegt Wettkämpfen auch in die Mitte.


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