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Alt 17. August 2011, 20:52   #31
Lichtgestalt
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Hi,
ich benutze das Mittel nach wie vor und bin nach wie vor zufrieden damit.

Das einzige Problem für mich ist nach wie vor, dass ich nie genau weiß ob ich nachschmieren muss oder nicht, da man das Trockenmittel ja nicht sieht (im Gegensatz zum Öl).
Aus diesem Grund sprüh ich momentan nach jedem Schiessen leicht ein (Lauf vorne aus Bushing, Patronenlager von außen und die Gleitflächen des Schlittens) und wische dann den Überschuss mit einem Lappen ab.

Vielleicht benutze ich es deshalb mehr als nötig und der Verbrauch ist vielleicht höher als nötig.
Aber ich denke, dass man dafür mit der Zeit ein Gefühl entwickelt.

Positiv ist, dass das Mittel keinen Schmauch bindet (wie es z.B. Öl tut) und das man diesen einfach mit einem Lappen abwischen kann (z.B. Zuführrampe und Verschlussraum im Schlitten).

Schmieren tut es auf jeden Fall bis jetzt immer noch gut.
Ich verwende es vorerst an meiner 45er weiter.
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Alt 22. August 2011, 22:48   #32
kroatienspezialist
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ich habe jetzt mal meine 9mm damit behandelt. schmier und reinigungstechnisch kann ich kaum einen unterschied feststellen.
mein remington gewehr ist ebenfalls einer kur mit diesem mittel unterzogen worden. dabei habe ich festgestellt, das es tatsächlich, wie in der beschreibung angegeben, keinen "ölschuss" gibt.
die schmierung ist ebenfalls gut. wobei ich noch nicht beurteilen kann, wie die langzeitwirkung ist.
behalte es im auge und werde berichten.
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Alt 11. September 2011, 11:58   #33
flunatec entwicklung
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Standard flunatec entwicklung

hallo!
ich darf mich vorstellen. bín der entwickler des fluna guncoating und würde mich über einen regen austausch freuen. da es vielfältige eindrücke zu verarbeiten gibt und ich von und mit profis praxiserfahrungen machen möchte was es in dieser richtung noch zu verbessern gilt. also würd mich freuen!!!
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Alt 11. September 2011, 13:08   #34
Götterbote
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Zitat:
Zitat von flunatec entwicklung Beitrag anzeigen
hallo!
bín der entwickler des fluna guncoating und würde mich über einen regen austausch freuen.
Den regen Austausch kannst Du haben.

Ich habe da direkt mal eine Frage and dich. Die Produktbeschreibung von Fluna Gun Coating hört sich ja ganz gut an, mir wird aber aus tribologischer Sichtweise nicht klar, wie feinste Keramikpartikel die Schmierwirkung dieses Produktes verbessern, da ich nur die abrasive Wirkung von Keramikpartikeln kenne. Vielleicht kannst Du mir das mal auf verständliche Art und Weise erklären.

Gruß
Jens
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"Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
Peter Ustinov
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Alt 11. September 2011, 18:25   #35
flunatec entwicklung
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Standard guncoating

Hier handelt es sich um eine sehr neue Art von vollsynthetischen Keramikpuder im Nanometrischen Bereich, die mit speziellen Haftermittlern und Lösungsmitteln angerichtet sind. Beim PTFE handelt sich um ein sehr geringen Anteil, extrem feines und spezialdispergiertes Material. Dadurch bildet dieser auf Metallflächen und ähnlichem fest haftende Filme.

Die Menge machts wir haben dazu lange geforscht und glauben auf einen guten Weg zu sein.

ich hoffe das reicht..... Gruß Fluna

Geändert von flunatec entwicklung (12. September 2011 um 07:28 Uhr). Grund: ein paar fehler eingeschlichen
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Alt 15. September 2011, 14:26   #36
flunatec entwicklung
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Standard laufreinigungspaste

Hallo!

Ich wollte mal wissen, ob irgendwer Erfahrungen mit der Laufreinigungspaste J-B Bore CLeaner Ctn/12 hat.
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Alt 15. September 2011, 14:41   #37
Götterbote
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Zitat:
Zitat von flunatec entwicklung Beitrag anzeigen
Beim PTFE handelt sich um ein sehr geringen Anteil, extrem feines und spezialdispergiertes Material.
Wenn das Keramikpulver schon für die Verringerung der Reibung zuständig ist, warum ist denn dann noch Teflon (PTFE) als zusätzliches Schmiermittel drin? Doch nicht nur weil es unter hohem Druck am Metall besser haftet?
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Peter Ustinov
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Alt 15. September 2011, 14:46   #38
+Werner+
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Hallo,
nanometrischer Bereich = Nanopartikel?

In diesem Fall:
Sind die gebunden?
Wie sieht es mit der Belastung beim Schuss aus?
Gab es da Messungen der Luftbelastung?
__________________
Gruß
Werner
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Alt 15. September 2011, 14:54   #39
Götterbote
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Zitat:
Zitat von +Werner+ Beitrag anzeigen
Gab es da Messungen der Luftbelastung?
Das ist eine sehr interessante Frage. Bei uns an der Hochschule wurde mal ein Studentenprojekt zum Thema Nanopartikel abgebrochen, weil für den geschützten Umgang mit diesen Partikeln nicht genug Geld für eine wirksame Luftabsaugung vorhanden war. Zweiter Grund für den Abbruch dieses Projektes war die Tatsache, das nur Studentinnen an diesem Projekt teilnahmen. Da Nanopartikel im Verdacht stehen, Frauen unfruchtbar zu machen, war das Thema somit schnell erledigt.

Nebenbei, PTFE löst sich bei einer Temperatur von ca.360 Grad in höchst flüchtige und krebserregende Stoffe auf.
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Peter Ustinov
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Alt 17. September 2011, 00:32   #40
Lichtgestalt
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Zitat:
Zitat von flunatec entwicklung Beitrag anzeigen
Hallo!

Ich wollte mal wissen, ob irgendwer Erfahrungen mit der Laufreinigungspaste J-B Bore CLeaner Ctn/12 hat.
Naja, Erfahrung ist wohl etwas zuviel gesagt.

Ich hab das Zeuch hier und benutze es um alten Läufen wieder etwas Glanz einzuhauchen oder für die "große Reinigung".

Ich finde es ok.
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Lichtgestalt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19. September 2011, 09:50   #41
flunatec entwicklung
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Standard nanopartikel?!

Zitat:
Zitat von Götterbote Beitrag anzeigen
Das ist eine sehr interessante Frage. Bei uns an der Hochschule wurde mal ein Studentenprojekt zum Thema Nanopartikel abgebrochen, weil für den geschützten Umgang mit diesen Partikeln nicht genug Geld für eine wirksame Luftabsaugung vorhanden war. Zweiter Grund für den Abbruch dieses Projektes war die Tatsache, das nur Studentinnen an diesem Projekt teilnahmen. Da Nanopartikel im Verdacht stehen, Frauen unfruchtbar zu machen, war das Thema somit schnell erledigt.

Nebenbei, PTFE löst sich bei einer Temperatur von ca.360 Grad in höchst flüchtige und krebserregende Stoffe auf.
Die ANTWORT auf die endlose Diskussion über Messeinheiten!!!!!

Die Tatsache, dass " Nanotechnologie " in erster Linie aus einer physikalischen Messeinheit entstanden ist , scheint zwar vielen bekannt zu sein, aber nicht bewusst ,was das konkret bedeutet.

Die eigentlichen Risikofaktoren liegen in den UFP ( = Ultrafeinstaubpartikel ) wie Asbest, Auspuffgase, etc….. Die Szenarien, die zum Beispiel Veränderungen von Zellen beschreiben oder Überwinden der Blut-Hirn-Schranke, würden auch nur funktionieren ( und selbst das ist nicht bewiesen !!! ), wenn einzelne Partikel, die zudem noch 70 nm und kleiner sein müssen , überhaupt erst in eine Zelle gelangen.

Bei Tests, die das beweisen sollen, wurden beispielsweise Nanotubes direkt in gezüchtete Zellkulturen penetriert, was natürlich tatsächlich zu einer Veränderung der Proteine innerhalb der Zelle führte.

Dies beweist allerdings nur eine Veränderung, nicht, dass diese negativ sein muss. Die Behauptungen sind an Unaufgeklärtheit kaum zu überbieten, spricht man doch immer noch davon dass Nanotechnologie im allgemeinen gefährlich sei ohne dies wissenschaftlich fundiert zu erklären, geschweige denn zu beweisen.

Nanotechnologie beschäftigt sich interdisziplinär mit Biologie, Physik und Chemie. Unsere Produkte der Nanotechnologie kommen aus der Nanochemie und somit bewegen wir uns in einem ganz anderen Bereich als die UFP, die gibt es bei uns nicht, höchstens in der Produktentwicklung, bzw. Produktherstellung. Unsere gering konzentrierten Feststoffanteile auf der Nanoebene sind in einer Matrix "gefangen" aus der sie sich nicht selbstständig herauslösen können. Das bedeutet, weder beim Sprühen noch beim Aufreiben der Versiegelungen können die Nanopartikel sich befreien und uns in einer beweisbaren Form gefährlich werden. Wir befinden uns somit in keiner Risikogruppe, die in den Produkten enthaltenen Nanomaterialien können sich nicht selbstständig freisetzen.

Vor einiger Zeit fand ein Symposium zum Thema Nanoethik und Technologierisiko in Saarbrücken statt. Es gibt selbst von renommierten Wissenschaftlern und "Zweiflern" nur den Tipp, weiterhin Technologierisikoforschung zu betreiben und im Bereich der UFP die eventuell vorhandenen Risiken zu erkennen und aufzuklären, bzw. bei Bedarf zu handeln. Die in der Chemieverordnung / Gefahrstoffverordnung und im Produkthaftungsgesetz vorhandenen Regelungen sind vollkommen ausreichend und müssen nur im ein oder anderen Fall angepasst werden.

Zum Thema PTFE: Wir haben dieses nur in geringster Form eingesetzt. Jedoch werden wir ab Anfang nächsten Jahres das PTFE wahrscheinlich gänzlich weg lassen können. Die Tests mit Waffenlabors und das weltweit werden grade gemacht, um nachweisen zu können das dies auch funktioniert kann.

Den ohne Nachweise von Spezialisten und anerkannten Labors, könnten wir als junges Unternehmen und Entwicklungsteam doch gar nicht auf diesem Markt bestehen.

LG
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Alt 19. September 2011, 14:44   #42
stefan
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Moin

Ich war auf eurer Website und habe mal rumgeschaut. Ihr empfehlt die Sichtung eurer EG- Sicherheitsdatenblätter. Wie findet man diese denn.?

stefan
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Erfahrung ist das, was man erlangt kurz nachdem man es hätte gebrauchen können.
stefan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23. September 2011, 18:40   #43
flunatec entwicklung
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Zitat:
Zitat von stefan Beitrag anzeigen
Moin

Ich war auf eurer Website und habe mal rumgeschaut. Ihr empfehlt die Sichtung eurer EG- Sicherheitsdatenblätter. Wie findet man diese denn.?

stefan
Hallo oberhalb des Fotos gibt es einen Link wo du vom Guncoating das SDB Blatt downloaden kannst.
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Alt 23. September 2011, 19:18   #44
stefan
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Moin

Zitat:
Zitat von flunatec entwicklung Beitrag anzeigen
Hallo oberhalb des Fotos gibt es einen Link wo du vom Guncoating das SDB Blatt downloaden kannst.
Ein einfaches Brille aufsetzen meinerseits hätte genügt.

Zur Sache:

Gäbe es die Wassergefährdungsklasse 0 noch wäre das Produkt m.E. nach dort gelistet. Demnach handelt es sich um einen biologisch einwandfreien Schmierstoff. Ein Gefährdungspotenzial wie Götterbote schrieb ist theoretisch möglich, wird aber bei dem zukünftigen weglassen des PTFE Anteils hinfällig.

Jeder mag nun entscheiden was er will, steht schließlich jedem zu.
Für meinen Teil sehe ich die Schmierstoffwelt als gut bedient.......natürlich subjektiv. Soll halt jeder nutzen was er als sinnvoll empfindet und wo er sein Glück findet.

Nicht vergessen sollte man, das innovative Ideen Triebmotor des Fortschritts sind. Aus diesem Grunde wünsche ich den Flunatec Herrschaften einen rechten Erfolg.

Kaufen werde ich mir keines, aber bestimmt darauf achten wie andere Kollegen damit zurechtkommen. Ich will ja auch dazulernen.

stefan
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stefan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 4. October 2011, 11:42   #45
+Werner+
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Hallo flunatec entwicklung,

mir ging es nicht um das Aufsprühen und äußerliche Versiegelung (da hatte ich keine Bedenken und glaube Dir), sondern um den Schuss.
Gebunden ist kein Thema, aber sind sie das auch noch nach der Schussabgabe?

Da nicht darauf eingegangen wurde, gehe ich davon aus, dass es keine Messungen gab.

Bitte nicht falsch verstehen,
ich will hier nicht als "Innovationsbremse" oder als Miesmacher für ein möglicherweise gutes und fortschrittliches Produkt stehen.
Schließe den Kauf auch nicht aus, sonst würde mich der Thread nicht groß interessieren.

Auch in meiner Firma werden (zu Forschungszwecken) Nanotubes verarbeitet.
Manche Wissenschaftler sehen den Umgang mit Nanopartikeln aber deutlich kritischer.
__________________
Gruß
Werner
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