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Alt 12. July 2011, 12:09   #16
Lichtgestalt
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Zitat:
Zitat von Gunner Beitrag anzeigen
by the way, schon mal HIER reingeschaut? Oder hier ?
Viele Themen ähneln sich...

pflegeleichte Grüße
vom Gunner

Joooaaah,
aber die Antwort nicht so recht gefunden.

Ich probier halt weiter rum.
Breakfree, Brunox, WD40, Caramba, Motorenöl, Schweizer Automatenfett und Schweizer Waffenreinigungsöl, Ballistol fass ich mit der Kneifzange nicht an seit ich bei der BW gesehen hab wie Waffen damit aussehen können, usw..

Bei allen Mitteln war etwas nicht so wie es sollte.
Manche verflüchtigen zu schnell, andere sollen trocken schmieren (PTFE) und tun dies nur bedingt, manche sind imho zu dickflüssig um da wo es richtig eng wird auch schmieren zu können.

Nu probier ich das Mittelchen von Loki aus und wenn das nichts hilft, versuch ich vielleicht wirklich mal das - aus meiner Sicht - überteuerte TetraGun.

@Diesel:
Was ich will?

Ich liebe meine Waffen, hört sich vielleicht bescheuert an, ist aber so.
Wenn ich eine Waffe hab, die mir nicht so liegt oder mit der ich keine Freude hab, dann kommt sie wieder weg.

Die so selektierten Stücke sind mir an´s Herz gewachsen und weil ich mich jedes Mal freu wenn ich damit schiessen gehen kann, kriege ich das durch gute Ergebnisse zurück bezahlt.

Aus diesem Grund möchte ich sie solange irgend möglich in einem sehr guten Zustand erhalten - auch bei intensiver Nutzung - und so ihre Lebensdauer verlängern.
Und das geht imho nur durch die bestmögliche Schmierung.
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Alt 12. July 2011, 13:35   #17
Götterbote
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Zitat:
Zitat von Lichtgestalt Beitrag anzeigen
Ballistol fass ich mit der Kneifzange nicht an seit ich bei der BW gesehen hab wie Waffen damit aussehen können, usw..
Ballistol wird bei der BW nicht dienstlich für die Waffenreinigung-/konservierung geliefert. Da wird es sich in diesem Fall wohl um von privat beschafftes Ballistol gehandelt haben.

Ich verwende Ballistol seit über 15 Jahren zur Konservierung von Waffen und bin damit sehr zufrieden. Nur die Verwendung von Ballistol aus der Sprühflasche kann ich nicht empfehlen, da hatte ich an einer Stelle mal ganz schön Rost an einer Matchwaffe.

Für die Waffenreinigung nehme ich ganz andere, dafür besser geeignete Mittelchen.
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Alt 12. July 2011, 18:56   #18
Lichtgestalt
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Zitat:
Zitat von Götterbote Beitrag anzeigen
Ballistol wird bei der BW nicht dienstlich für die Waffenreinigung-/konservierung geliefert.
Hi,
meine Erfahrungen sind da 25 Jahre alt.

Wenn es kein Ballistol war hat es aber genauso gestunken und ausgesehen.

Lichtgestalt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13. July 2011, 08:16   #19
Götterbote
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Ballistol duftet doch herrlich.
Was Du gesehen hast, war bestimmt O-190; sieht aus wie Ballistol, riecht aber nicht so angenehm. So richtige Stinker gibt es da aber auch unter den Waffenölen, wie z.B. das franz. CITO.
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Alt 13. July 2011, 20:45   #20
stefan
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Moin

Zitat:
Zitat von Lichtgestalt Beitrag anzeigen
....................................

@Diesel:
Was ich will?

.................................................. .Und das geht imho nur durch die bestmögliche Schmierung.
Gekürzt von mir.

Da ich Ballistol nicht mag BTT.

Jedes in Deutschland verfügbare Motorenöl (wenn Du das empfohlene Paraffinöl nicht magst) verfügt über ungeahnte Notlaufeigenschaften. Egal ob nicht-/teil-/ oder vollsynthetisch.

Bestmögliche Schmierung ist nach tribologischen Gesichtspunkten irrelevant.

Nicht das Schmieren, sondern das bestmögliche Reinigen ist die Crux, die nicht jeder überwindet.

Waffen nach gründlicher Reinigung zu erhalten ist recht einfach.

Mal so als Brücke genannt..................

Viele andere Emotionen entsprechen dem Katzenfutter von Cäsar, dem man zur Abrundung noch ein Petersilieblättchen beifügt.

stefan
__________________
Erfahrung ist das, was man erlangt kurz nachdem man es hätte gebrauchen können.
stefan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14. July 2011, 08:04   #21
SUdR
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Ballistol verharzt im Laufe der Zeit, da organische Komponenten enthalten sind (keine Petersilie). Mein Büma hatte mal eine alte Heym Flinte zur Reparatur da. Das komplette Schloss und alle beweglichen Teile darin waren festgeharzt. Also zur Langzeitkonservierung taugt Ballistol nichts. Ballistol ist sogar in der MIL-Norm aufgelistet mit Nummer MIL-L-63460. Aber bei der Bw gab und gibt es kein Ballistol, zu recht.

Interessanter Link: Die Ballistol Storry

@diesel: Deine Postings sind der Hammer und zaubern mir regelmässig ein Schmunzeln ins Gesicht
__________________
Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten.
Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott!
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!
(Theodor Körner 1791-1813)

DIE GRÜNEN NEIN DANKE
Direkte Demokratie
Ich bin Tolerant
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Alt 14. July 2011, 14:18   #22
Lichtgestalt
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Zitat:
Zitat von diesel Beitrag anzeigen
Nicht das Schmieren, sondern das bestmögliche Reinigen ist die Crux, die nicht jeder überwindet.

Waffen nach gründlicher Reinigung zu erhalten ist recht einfach.
Nur die Brücke ist ne Krücke....
Denn ich hab Deine Orakel immer noch nicht durchschaut, aber -

diese Aussage scheint logisch.

Also ein neues Ziel?

Da eine der drei Grundmotivationen der Menschheit die Faulheit ist, hätte ich gerne jetzt ein Mittel, damit meine Waffe nicht mehr verschmutzt.



Loki´s Wundermittel ist mittlerweile eingetroffen, alleine ich fürchte das es Breakfree ähnelt.
We´ll see.
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Alt 16. July 2011, 11:31   #23
Lichtgestalt
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Zitat:
Zitat von Loki Beitrag anzeigen
Gehe ich Recht in der Annahme, dass du etwas Vergleichbares wie dieses hier suchst?

http://www.naturwerk-shop.de/epages/.../Products/8453

Das benutze ich und habe nach der ersten Anwendung sofort mein bisher angewendetes "Tetra Gun Grease" in die Tonne geworfen...



Hallo Leute,
und vor allem - HALLO - Loki!

Die Smiley-Folge oben spiegelt so in ungefähr meine Gemütswandlungen nach dem Auftragen und Trockenreiben des GunCoating´s das Loki hier empfohlen hat.

Ich bin ja ein optimistischer Skeptiker, weil ich gerade im Waffenreinigungs- und Pflegebereich sehr oft den Versprechungen der Hersteller erlegen bin nur um dann wieder enttäuscht zu werden.
Aber mein Optimismus (mein größter Fehler) lässt mich halt die Hoffnung nicht aufgeben.

Ich hab also auch hier wieder die Versprechungen des Herstellers gelesen und gedacht - ja, klar.
Auch hab ich Loki heimlich eine evtl. in irgend einer Art geformte Beziehung zum Hersteller/Generalvertrieb/Handel unterstellt.

Wenn das hier aber so weiter geht, werde ich wohl nen Eimer Asche auf mein Haupt streuen müssen und mich bei Loki entschuldigen!

Aber Gemach, erst will ich die Waffe nun noch im Schuss testen und schauen wie sie (bzw. das GunCoating) auf Hitze reagiert.
Wenn das aber läuft wie das bisherige Handhaben - Potztausend, die Hoffnung stirbt zuletzt!
Und trotz Diesel´s offenem Zynismus erwächst in mir leise die Hoffnug, dass es doch existiert, dieses Wundermittel, nach dem ich schon so lange vergeblich suche.

Vorab meine Eindrücke:
Die Oberflächen der Waffe fühlen sich "weich" an (ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll!).
Sie hat ein mattig glänzendes Finish.

Beim Trockenreiben - nach dem Auftragen des Mittels - erkenne ich plötzlich Spuren an der Waffe (Riefen, Bearbeitungsspuren, etc.) die ich vorher noch nie gesehen habe.

Beim Zusammenbau (1911er System) staune ich nicht schlecht und frag mich ob das grad wirklich passiert ist.
Das Bushing lässt sich leichtgängig, ohne Krafteinwirkung und zum allerersten Mal vor allem ohne Schlüssel, einfach mit Daumen und Zeigefinger in die "Arretiert-Stellung" drehen.
Ich bin so baff, dass ich dies gleich mehrmals vorwärts und rückwärts machen muss bis ich es glaube.

Nun baue ich die Feder wieder aus und packe den Schlitten ohne alles auf das Griffstück.
Nennt mich nen Idioten, aber der Schlitten "gleitete" noch nie so leicht.
Ich bilde mir das doch nicht nur ein, oder?!

Nachdem Zusammenbau repetiere ich und erschrecke, der Schlittenfanghebel hält nicht mehr.
Ausbau und mit Aceton abreiben, beim Einbau drauf achten, dass kein GunCoating auf die Fangrast kommt und - Gott sei Dank - er hält wieder.

Ich werde Morgen mit der Waffe schiessen und - Himmel hilf! - das Abzugsgewicht testen...

Wenn das Morgen so weiter geht, hat sich für mich die Frage nach dem Schmieren für alle Zeiten erledigt - ich bin gespannt wie ein Flitzebogen und werde gerne nachberichten!
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Alt 16. July 2011, 11:44   #24
Loki
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Ich freue mich aufrichtig für Dich, dass Du vielleicht doch Dein "Wundermittel" gefunden hast.
Meine Empfehlung war rein objektiv, auf reiner (eigener) Erfahrung basierend. Auch bin ich nicht in irgendeiner Weise mit Herstellung oder Vertrieb des "Fluna Tec Gun Coating" involviert.

Aber wie gesagt: Ich habe bisher nichts Vergleichbares für mich persönlich gefunden und teile meine Erfahrungen gerne mit ernst gemeinten Anfragen.
Loki ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17. July 2011, 13:36   #25
Lichtgestalt
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Tja, hallo zusammen.

Habe jetzt 50 Schuss mit dem GunCoating gemacht und das Ganze macht nen sehr guten Eindruck.

Ich werd das Mittel jetzt bei meiner 45er weiter einsetzen und bin gespannt auf die Ergebnisse.

Ich hatte im Vorfeld fleißig mit dem Hersteller gemailt zwecks richtiger Anwendung usw., falls Jemand Interesse hat kann ich das hier einstellen.

Vor der Erstanwendung muss die Waffe komplett entölt und entfettet werden, was ich mit Aceton gemacht habe (Vorsicht mit anfälligen Beschichtungen!)

@Loki:
Womit reinigst Du die Waffe wenn Du kein Öl mehr verwenden sollst?
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Alt 18. July 2011, 08:16   #26
kroatienspezialist
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zum reinigen selbst wird wohl immer noch öl oder ähnliches eingesetzt werden müssen. ich geh mal davon aus, das es nur zur schmierung eingesetzt werden soll.
die anleitung für das wundermittelchen wäre schon interessant.
__________________
SixPack nein Danke! Ich mag lieber Fassbier!
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Alt 18. July 2011, 14:04   #27
Lichtgestalt
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Hallo zusammen,
also ich hoffe bzw. gehe davon aus, dass der Weitergabe von Informationen die sich an den Verbraucher richten und helfen sollen einem falschen Gebrauch vorzubeugen nichts entgegen steht und hoffe weiterhin, dass der Hersteller dies ebenso sieht.
(Auch wenn am Ende der Mails ein Standardsatz stand, der dem eher nicht so entsprach.)

Ab hier müsst Ihr jetzt ganz runter scrollen und die Mails "von unten nach oben" lesen.




Sehr geehrter Herr XXX,

Fluna Gun Coating ist grundsätzlich kein Reinigungsprodukt, aber das Trägeröl enthält ein bestimmtes
Kerosin, welches auch eine reinigende Wirkung hat und Pulverrückstände löst.

Nachdem die Schusswaffen mit Fluna Gun Coating eingepflegt ist, reinigen Sie die Waffe
am besten mit einem trockenen Mikrofastertuch. Die Verunreinigungen lassen sich normalerweise
vom Gun Coating einfach abwischen. Wenn sie die Waffe dann mit Gun Coating nachpflegen, reinigt
das "Trägeröl" des Gun Coatimgs auch. Die Verschmutzung an der Waffenaussenseite kann natürlich auch
wie bisher mit ölhältigen Reinigern erfolgen, nur müssten sie dann die Waffe wieder entfetten.

Zur Laufreinigung verwenden sie am Besten die J-B Laufreinigungspaste. Dies ist derzeit - meiner Erfahrung
nach - der beste Laufreiniger und auch jener, der ganz einfach anzuwenden ist und nichts passieren kann.
Wenn Sie dann Fluna Gun Coating durch den Lauf wischen schauen Sie bitte den Filzpfropfen genau an. Wenn
er noch schwarz oder tw schwarz ist, ist der Lauf noch nicht ganz sauber. Auch hier entfernt das Trägeröl vom
Gun Coating noch Pulverrückstände. Bitte wiederholen sie dann den Vorgang mit J-B nochmals und reinigen Sie
ggf. mit Solvent nach.

PS :
In Kürze gibt es von Fluna Tec auch einen kombinierten Reiniger- und Entfetter sowie eine Laufreinigungspaste.


Mit freundlichen Grüssen / Best regards

XXX


__________________________________________



Hallo Herr XXX,

vielen Dank für die sehr ausführlichen und leicht verständlichen Antworten.

Aber durch Ihre Antworten ist bei mir tatsächlich eine neue Frage entstanden.

Wenn ich die Waffe entfettet habe und künftig auf allen Teilen nur noch GunCoating verwende, womit soll ich dann in Zukunft die Waffe reinigen?
Alle Reiniger die ich seither verwendet habe, bestehen aus einer Ölbasis.

Wie bzw. womit reinige ich dann küfntig den Verschluss oder den Lauf?
Darf ich noch mit anderen Mitteln wie Tombak- oder Bleientferner arbeiten?
Oder soll ich GunCoating auch für die Reinigung der Waffe - und vor allem des Laufes - verwenden?


Für Ihre Mühen bedanke ich mich bereits im Voraus.


Mit freundlichen Grüßen,
XXX




_________________________________________________




Sehr geehrter Herr XXX

Ich möchte Ihre Fragen wie folgt beantworten :

Verstehe ich dies richtig, das Ihr Produkt sämtliche Schmierstoffe ersetzt und das man Öle und Fette vor dem Aufbringen restlos entfernen soll?
Antwort :
Fluna Gun Coating hat die Eigenschaft, dass es die Gleiteigenschaften von sich bewegenden Teilen extrem erhöht.
Dies merken Sie vor allem dann, wenn Sie z.B. das Verschlußstück bzw. die Führungsschienen der Verschlüsse bei Repetiergewehren einsprühen.
Das Gewehr lässt sich wesentllich leichter repetieren und die harten, metalölischen Geräusche sind weg. Wenn Sie Fluna Gun Coating auf die
Abzugsgruppe sprühen, reduzieren sie auch das Abzugsgewicht. Bitte aber dann kontrollieren, weil extrem leicht eingestellte Abzüge dann
eventuell nicht mehr halten, also nachgestellt werden müssen.
Richtig ist, dass Sie Stahlteile vor dem Aufbringen von Gun Coating entfetten müssen, um den optimalen Effekt zu erzielen. Verwenden Sie dazu
einen guten, handelsüblichen Entfetter, Aceton oder ähnliches. Später, wenn Sie "Beschichtung" auf "Beschichtung" auftragen, ist ein Entfetten
nicht mehr notwendig. Das Entfetten bezieht sich nur auf die erstmalihe Einpflege, wenn Sie Öl auf der Waffe verwendet hatten.
Übrigens, verwenden Sie Fluna Gun Coating auch auf lackierten Holzschäften, Kunststoff, und Guß, Sie werden sehen, dass Ihre Schußwaffe
wieder fast wie neu aussieht. Einfach aufsprühen, mit Mikrofasertuch verteilen, trocknen lassen. Fertig. Kein Öl kann da mithalten.

Verstehe ich es weiterhin richtig, dass Sie GunCoating auch für die Laufpflege empfehlen?
Antwort :
Sie können Fluna Gun Coating auch im Lauf verwenden.
Reinigen Sie den Lauf vorher gründlich und beschichten Sie ihn dann mit Gun Coating durch Einsprühen. Ziehen Sie dann einen Filzpfropfen oder
Ähnliches durch, damit die Beschichtung gleichmäßig an der Laufwandung verteilt ist, fertig.
Die "Einwirkzeit" von 30min ist deshalb notwendig, weil die Beschichtung trocken sein muß, bevor sie den ersten Schuß tätigen.
Dies hat einerseits einen ballistischen Grund, damit Sie keinen "Ölschuß" - also Hochschuß haben und andererseits damit die Verbrennungsrückstäne
nciht in die Beschichtung eindringen sondern oben drauf bleiben. Sie können nämlich dann die Waffe wesentlich leichter reinigen als mit Öl gepflegte
Waffen. Bei Luftdruckgewehren - im Matchbereich -haben wir zudem eine bessere Konstanz gemessen und dadurch haben Sie einen kleineren
Streukreis und ein besseres Schußbild. Deshalb verkauft auch Anschütz unser Produkt bereits sehr erfolgreich an Sportschützen, Biathleten und Jäger.

Andere PTFE-Produkte, z.B. Breakfree sollen nämlich explizit nicht im / am Lauf verwendet werden.
Antwort :
Das ist völlig korrekt, weil PTFE den Laufstahl aufgrund einer chemischen Reaktion bei Druck und Hitze beschädigt
Der Anteil an PTFE in unserem Produkt ist aber verschwindend gering, sodass dieser Effekt nicht auftritt. In der neuen Generation unseres Produktes,
welches spätestens zu Beginn 2012 auf den Markt kommt, ist auch kein PTFE mehr drinnen. Wir brauchen es nicht unbedingt.


Wozu dient die "Einwirkzeit" von 30 Minuten?
Antwort :
Siehe oben


Ich hoffe, Ihnen die Fragen ausreichend beantwortet zu haben. Sollten Sie dennoch Etwas geklärt wissen, schreiben Sie mich einfach an, ich stehe
gerne jederzeit zur Verfügung.


PS:
Mit dem Kauf von Fluna Gun Coating haben Sie das derzeit beste Produkt am Markt erworben, was die Eigenschaften "Gleiten", "Temperaturbeständigkeit",
"Korrosionsschutz", "Pflege" und "Anwenderfreundlichkeit" betrifft. Dies haben nicht nur wir, sondern auch die führenden Waffenhersteller in
Europa getestet.





Mit freundlichen Grüssen / Best regards

XXX
Lichtgestalt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19. July 2011, 06:51   #28
kroatienspezialist
Mitglied
 
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Registriert seit: 27.07.10
Beiträge: 38
Standard

wieviel füllmenge hat ne dose?
__________________
SixPack nein Danke! Ich mag lieber Fassbier!
kroatienspezialist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19. July 2011, 08:28   #29
Lichtgestalt
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Benutzerbild von Lichtgestalt
 
Registriert seit: 16.04.11
Beiträge: 3,813
Standard

Hi kroatienspezialist,

also ich helfe einem Bruder im Geiste ja wirklich gerne, aber Googeln kannst Du ja auch wirklich selbst, oder nicht?

Es gibt die 100-ml-Dose für ca. 10, die 300-ml-Dose für ca. 20 Öre.

Ergiebigkeit?
Keine Anhnug. Ich fang grad an zu testen.

Was mich an dieser Trockenschmiergeschichte verunsichert, ist das ich nicht feststellen kann ob noch Mittel drauf ist oder nicht.

Das ist beim Öl viel einfacher.

Aus diesem Grund kriegen die relevanten Stellen momentan ca. alle 50 Schuss eine Dosis.
Hier werde ich aber die Abstände sukzessive strecken, um zu sehen was passiert.
Lichtgestalt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17. August 2011, 10:24   #30
+Werner+
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Registriert seit: 17.12.10
Beiträge: 28
Standard

Hallo,
gibt es einen Monat später neue Erkenntnisse bzw. Anwendungserfahrungen?
+Werner+ ist offline   Mit Zitat antworten
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