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Alt 23. April 2017, 23:25   #1
Corin
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Standard Wie AK Klone (Saiga, Vepr) optimal schmieren?

Hallo,

ich habe mich nun durch diverse Schmiermittel-Beiträge durchgewühlt aber bin noch nicht so richtig schlau geworden. Wie schmiert ihr denn eure AK Klone?

Ich benutze z. Z. nur Brunox für meine Saiga und sprühe damit Verschluss und Laufschienen ein. Das Zeug ist allerdings sehr dünnflüssig und läuft recht schnell davon. Daher überlege ich zusätzlich Fett zu verwenden. Dachte dabei an Kugellager- oder Wälzlagerfett. Andere wiederum raten nur Öl (synthetisches Motoröl) zu verwenden, da Fett Schmutz binden würde. Der nächste rät wieder von Motorenöl ab.....

Grüße
Corin
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Alt 24. April 2017, 08:11   #2
Lichtgestalt
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Beiträge: 3,883
Standard

Nach einem Haufen teurer Mittel mit gutem Marketing stellte ich immer wieder fest, dass sie alle hochflüchtig sind und bereits nach mehreren Schuss (Hitze) verflogen.

Habe dann lange Zeit ordinäres Motorenöl genommen und selbst da ist die Haltedauer stark begrenzt.

Will jetzt auch nach und nach auf Fett umsteigen.
Ich glaube was Andres macht wirklich keinen Sinn.
__________________
Es lebe das Zensurdurchsetzungsgesetz des Regimes Merkel!

"Wenn Wahlen etwas änderten, wären sie längst verboten." Kurt Tucholsky
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Alt 24. April 2017, 09:21   #3
Corin
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Beiträge: 19
Standard

Ja, das ist denke ich auch das Problem mit Brunox. 5 - 10 Schuss und das Zeug ist weg....

Ich weis nicht ob Motorenöl bei einer AK besser funktioniert. Es ist zwar dicker aber von engen Toleranzen kann bei einer AK nicht die Red sein. Ich denke es wird auf Dauer auch weglaufen. Mag sein, dass AR 15 Modelle damit gut funktionieren.Also bleibt nur Fett übrig. Wollte mir das hochgelobte Schweizer Automatenfett besorgen aber es gibt kaum eine Bezugsquelle. Ich wollte es daher durch Molykotefett ersetzen aber leider ist das Schwarz. Das ist mir eine zu große Sauerei beim Putzen (...ist das noch Schmauch oder schon Fett...)

Was für ein Fett ist denn dieses Schweizer Automatenfett. Gibt's da gleichwertige Fette anderer Hersteller (evtl. Kugellagerfett?)
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Alt 24. April 2017, 16:31   #4
H&K Schütze
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Ich würde auf Zentralschmierung umrüsten und Schmiernippel einbauen und mit einer Fettpresse arbeiten die seitlich am Handschutz befestigt wird. Nach 10 Schuss 1x Presse betätigen.
Übertreibt mal nicht ! Brunox Grün nicht Orange !!! in der Pipettenflasche etwas auf die mechanisch belasteten Teile und gut is. Das Zeug ist einwandfrei !

Mike
__________________
Ich suche alte mil. Waffenreinigungsutensilien, neue & alte Patronenmunition aller Art und Epochen, einschließlich Flintenmunition sowie Schachteln, gern auch ganze Sammlungen & Restposten (MES f. Munition aller Art vorhanden)
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Alt 25. April 2017, 16:21   #5
Corin
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Ich bleib bei Fett. Hab da gestern einige gute Videos zum Thema gefunden:

https://www.youtube.com/watch?v=PUfqgMJRQ4o

Ich werd's nicht übertreiben...
Corin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25. April 2017, 22:20   #6
Othmar
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Zitat:
Zitat von Corin Beitrag anzeigen
Hallo,

ich habe mich nun durch diverse Schmiermittel-Beiträge durchgewühlt aber bin noch nicht so richtig schlau geworden. Wie schmiert ihr denn eure AK Klone?

Ich benutze z. Z. nur Brunox für meine Saiga und sprühe damit Verschluss und Laufschienen ein. Das Zeug ist allerdings sehr dünnflüssig und läuft recht schnell davon. Daher überlege ich zusätzlich Fett zu verwenden. Dachte dabei an Kugellager- oder Wälzlagerfett. Andere wiederum raten nur Öl (synthetisches Motoröl) zu verwenden, da Fett Schmutz binden würde. Der nächste rät wieder von Motorenöl ab.....

Grüße
Corin

Versuche es einmal damit, kann ich nur empfehlen!

https://www.youtube.com/watch?v=JkPSev3SX1c
Othmar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26. April 2017, 01:28   #7
erich74
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Na ein tolles Video. Jemanden zu zu sehen wie er sich 1 Stunde lang die Hände abwischt und mit sonder sonst was die Waffe entfettet.
Das entfetten geht genau so gut mit BremsenReiniger oder die kleine Puste hätte ich ins US Bad gelegt.
Ob die Beschichtung was taugt geht mir aus dem Video nicht hervor. Ich weiss aber das es hier in anderen Freds um Waffenöle ging. Auch deren getestete Eigenschaften die die Hersteller entwickelt haben. Es kommt ausserdem auf die Verwendung an. Wenn ich die Waffe einmal im Jahr nutze und damit 10 Schuss mache oder ob sie regelmäßig rangenommen wird. Da versteh ich nicht wie dann wie in den anderen Freds hier wieder zum Thema kommt, Fette oder Motor Öl anzubieten. Ob dieses Fluna, Frog lube und Sae 0 W 30
das leisten kann, was einer der Testsieger leistet weiss ich nicht. Ich werde es definitiv nicht testen.
erich74 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26. April 2017, 15:02   #8
Othmar
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Zitat:
Zitat von erich74 Beitrag anzeigen
Na ein tolles Video. Jemanden zu zu sehen wie er sich 1 Stunde lang die Hände abwischt und mit sonder sonst was die Waffe entfettet.
Das entfetten geht genau so gut mit BremsenReiniger oder die kleine Puste hätte ich ins US Bad gelegt.
Ob die Beschichtung was taugt geht mir aus dem Video nicht hervor. Ich weiss aber das es hier in anderen Freds um Waffenöle ging. Auch deren getestete Eigenschaften die die Hersteller entwickelt haben. Es kommt ausserdem auf die Verwendung an. Wenn ich die Waffe einmal im Jahr nutze und damit 10 Schuss mache oder ob sie regelmäßig rangenommen wird. Da versteh ich nicht wie dann wie in den anderen Freds hier wieder zum Thema kommt, Fette oder Motor Öl anzubieten. Ob dieses Fluna, Frog lube und Sae 0 W 30
das leisten kann, was einer der Testsieger leistet weiss ich nicht. Ich werde es definitiv nicht testen.
Es ging mir grundsätzlich nicht um das Video, sondern um die Eigenschaften des Produktes!

Hatte bezüglich Abzugverhalten (SA 2059 gr und alles andere als trocken) etwas Probleme mit meiner alten P 226! Gemessen habe ich das Abzuggewicht an der gereinigten und noch geölten Waffe!

Dan hat mir jemand dieses Produkt empfohlen und wollte es sofort ausprobieren!

Nach dem entfetten (mit Bremsreiniger ) habe ich das Produkt wie empfohlen aufgetragen und mit einem Mikrofasertuch abgewischt.

Die Abzugvorrichtung und dazugehörigen Teile wurden eingesprüht und mit Luft etwas durchgeblasen, damit sich die Ware an den versteckten Teilen besser verteilt!

Nach ca einer halben Stunde wurde das Abzugverhalten noch mehrmals getestet und siehe da, kein kratzen mit einem trockenen Abzugverhalten und einem Abzuggewicht von 1648 gr!

Die ersten Versuche kann ich demzufolge als sehr positiv bezeichnen!

Ich werde das Mittel definitiv testen (Reinigungsverhalten, Gleiteigenschaften, Abnutzung der Waffenteile und Beschichtung) ! Gehe jede Woche mindestens eine Stunde ins Compat schiessen und brauche auch jedesmal so um die 200 bis 250 Murmeln!!

Geändert von Othmar (26. April 2017 um 15:18 Uhr).
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Alt 26. April 2017, 15:37   #9
babbi
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LUPUS Waffenfett steht dem Schweizer Automatenfett im nichts nach.
babbi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26. April 2017, 20:36   #10
platoon
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Hallo

So wie Mike schon geschrieben hat, weniger ist mehr. Erfahrung aus meiner Dienstzeit, ein hauchdünner Film W22 und gut ist es. Ne Ölsardine kam bei der Kontrolle echt nicht gut an. Funktionsprobleme beim Schießen oder auch bei Übungen mit Platzpatronen gab es da nicht. Ich denke auch die russischen "Wurfpassungen" sollten die Funktionssischerheit des AK Systems garantieren, oder ist heute daraus ein Präzisionsinstrument geworden.

Gruß Carsten
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Alt 26. April 2017, 20:46   #11
H&K Schütze
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Man kann auch Toleranzen mit Fett ausgleichen !

Platoon.... sehen wir uns am Sa. in Wünsdorf zum Militärfahrzeugtreffen ?

. Mike
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Alt 26. April 2017, 21:31   #12
platoon
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Hallo Mike

Ja ich bin Samstag auch in Wünsdorf. Ist ja das erste Treffen in unserer Region und hoffe das auch einige alte Freunde aus Berlin aufschlagen.

Gruß Carsten
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Alt 26. April 2017, 21:48   #13
Firefly
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Ich war anfangs (vor knapp 2 Jahren) auch skeptisch was Flunatec anging und hab es an meiner Glock getestet.
Endergebnis ist das inzwischen alle unsere Waffen (div. Pistolen, ARs, Repetierer und Flinten) mit Fluna versorgt sind und ich es auch unseren Vereinsmitgliedern empfehle.

Wir schiessen u.a. aktiv IPSC und die erwähnte Glock ist inzwischen Vereinswaffe mit 8-10.000 Schuss Jahresbelastung, bis jetzt sind keinerlei negative Auswirkungen am Material erkennbar, die positiven Auswirkungen dagegen sehr.

Unser Trainingsstand ist offen mit Sandboden, die Verschmutzungen daher grad auch beim Training der niedrigeren Anschlagsarten häufig recht deutlich, aber durch die "trockene" Oberfläche der Versiegelten Waffen hält sich praktisch kein Dreck an den Waffen.
Ich möchte das Zeugs nicht mehr missen.
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Alt 26. April 2017, 21:58   #14
Othmar
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Zitat:
Zitat von Firefly Beitrag anzeigen
Ich war anfangs (vor knapp 2 Jahren) auch skeptisch was Flunatec anging und hab es an meiner Glock getestet.
Endergebnis ist das inzwischen alle unsere Waffen (div. Pistolen, ARs, Repetierer und Flinten) mit Fluna versorgt sind und ich es auch unseren Vereinsmitgliedern empfehle.

Wir schiessen u.a. aktiv IPSC und die erwähnte Glock ist inzwischen Vereinswaffe mit 8-10.000 Schuss Jahresbelastung, bis jetzt sind keinerlei negative Auswirkungen am Material erkennbar, die positiven Auswirkungen dagegen sehr.

Unser Trainingsstand ist offen mit Sandboden, die Verschmutzungen daher grad auch beim Training der niedrigeren Anschlagsarten häufig recht deutlich, aber durch die "trockene" Oberfläche der Versiegelten Waffen hält sich praktisch kein Dreck an den Waffen.
Ich möchte das Zeugs nicht mehr missen.
Othmar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26. April 2017, 22:41   #15
Lichtgestalt
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Flunatec ist wirklich gut, keine Frage, aber halt auch von sehr begrenzter Haltedauer.

Eigentlich sollte es ja ein Trockenschmiermittel sein, aber richtig flutschen tat es bei mir nur nass, dann allerdings seeehr gut.

Schweizer Automatenfett gibt es zum Beispiel beim Willi Reichelt, Sportarms in Waldbronn.
Aber es ist schwarz...
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