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Alt 14. December 2011, 09:03   #1
Dognose
Mitglied
 
Registriert seit: 14.12.11
Ort: Oberpfalz
Beiträge: 3
Question Suche geeignete Gasschusswaffe

Hallo Experten,

ich habe mir einen kleinen Waffenschein zugelegt und habe mich nach zahlreichen Überlegungen dazu entschlossen, zur Selbstverteidigung eine Schusswaffe im Rahmen der PTB-Kennzeichnung zu führen.

Ich suche eine geeignete - Leistungsstarke Gasschusswaffe. Gibt es Modelle wo die Reichweite des Gasstrahls/Wolke höher ist als bei anderen?

Ob Pistole oder Revolver wäre für mich bedeutungslos. Kann man grundsätzlich sagen das bei einem größeren Kaliber auch das Volumen der Treibladung mehr ist und dadurch weiter schießt?

Danke + MfG
Dognose
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Alt 14. December 2011, 09:22   #2
John Wayne
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Benutzerbild von John Wayne
 
Registriert seit: 24.07.10
Beiträge: 777
Standard Hi Dognose,

Zitat:
Zitat von Dognose Beitrag anzeigen
Hallo Experten,

ich habe mir einen kleinen Waffenschein zugelegt und habe mich nach zahlreichen Überlegungen dazu entschlossen, zur Selbstverteidigung eine Schusswaffe im Rahmen der PTB-Kennzeichnung zu führen....

Herzlich im Forum. Hast Du schon mal im Archiv nach früheren Antworten auf Deine Frage geschaut?
Über die Ballistik von PTB-Waffen kann ich leider nichts sagen, wohl aber das Du dir überlegen solltest was Du in Deinem ersten Absatz geschrieben hast.

Das führen von Schusswaffen (auch PTB) ist gesetzlich streng reglementiert. Lese Dir das lieber noch mal durch.....evtl. auch zwei- oder dreimal.
__________________
Gruß
J.W.
Irgendwann wirst Du feststellen, dass es etwas nicht mehr gibt obwohl es doch immer da war...
und das nur, weil DU nicht dafür gekämpft hast.
J.W.
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Alt 14. December 2011, 09:31   #3
Dognose
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Registriert seit: 14.12.11
Ort: Oberpfalz
Beiträge: 3
Standard

Ja. Ich habe leider keine passenden Antworten zuvor gefunden. Ich meine natürlich konkret eine Schreckschusswaffe mit Gasmunition.

Ich weis nicht in wie weit der Bereich Ballistik zutreffend ist, aber ich dachte das dazu ein physikalischer Körper vorhanden sein muss, was ja in Form von Gas nicht der Fall ist.

MfG

Geändert von Dognose (14. December 2011 um 09:39 Uhr).
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Alt 14. December 2011, 10:10   #4
Michael
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Registriert seit: 23.04.08
Ort: Mittelfranken, (Bayern), Deutschland
Beiträge: 9,143
Standard

Ohne groß auf dem Für- und Wider herum reiten zu wollen… Ich habe selber einen kleinen Waffenschein und eine entsprechende PTB-Waffe, dennoch habe ich das Ding eigentlich nie dabei, im Prinzip liegt sie das ganze Jahr nur ungenutzt im Tresor herum. Im Alltag rate ich zu einem Abwehrspray und/oder einer taktischen Lampe mit Stroboskop-Funktion, ist wesentlich handlicher und lässt sich dadurch auch immer mitführen, egal ob kurze Hose und T-Shirt getragen wird oder ob man Wintergarderobe trägt. Ich sehe es so, was bringt es, wenn man so eine Gaswaffe hat, sie aber aus Gründen der Bequemlichkeit oder mangels Möglichkeit zum verdeckten Führen meistens zu Hause liegen hat? Das Spray / die Lampe stecke ich in die Hosentasche und gut, sieht mal jemand die Sachen, gibt es mit Sicherheit keine Diskussionen deswegen. Kritische Zeitgenossen merken in dem Zusammenhang auch gerne Folgendes an: Es besteht das theoretische Risiko, dass ein eventuell bewaffnetes Gegenüber angesichts einer Schreckschusswaffe mit einer richtigen Schusswaffe kontert.

Wenn man sich die PTB-Waffe dennoch zulegen möchte, dann würde ich zu einem Revolver mit kurzem „Lauf“ raten. Bei den Schreckschusswaffen ist die Zuverlässigkeit generell nicht so hoch, wie bei scharfen Waffen und hier hat das alte Argument mit der höheren Zuverlässigkeit eines Revolvers durchaus seine Berechtigung. Den kurzen Lauf deswegen, weil er nicht so „verbaut“ ist und möglichst viel Wirkstoff in Richtung des Angreifers gelangt. Das ist aber nur meine persönliche Meinung dazu, bzw. habe ich nach diesen Kriterien damals meine Schreckschusswaffe gekauft, Praxiserfahrungen habe ich keine damit, ehrlich gesagt habe ich meinen Schreckschussrevolver noch nie geschossen.

Gruß

Michael
__________________


“The 10mm Auto retains more kinetic energy at 100 yards than the .45 ACP has at the muzzle”
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Alt 14. December 2011, 10:23   #5
John Wayne
Mitglied
 
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Registriert seit: 24.07.10
Beiträge: 777
Standard Hi Michael, Hi Dognose,

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Ohne groß auf dem Für- und Wider herum reiten zu wollen…...PTB-Waffe, dennoch habe ich das Ding eigentlich nie dabei, im Prinzip liegt sie das ganze Jahr nur ungenutzt im Tresor herum.
@Michael,
Genau!! Ich war heut morgen heut noch zu Faul, dass so auszukleiden und darum wählte ich eine Shortcut-Version, bei der Dognose hätte von selbst darauf kommen sollen.

@Dognose ,
Nichts für ungut Dognose, aber ich glaube Du wirst hier, auch zu Deinem eigenen Schutze, auf hilfreichen Widerstand stoßen. Und deshalb hast Du das richtige Forum für Dich ausgewählt. Und darum noch mal ein bei uns.
__________________
Gruß
J.W.
Irgendwann wirst Du feststellen, dass es etwas nicht mehr gibt obwohl es doch immer da war...
und das nur, weil DU nicht dafür gekämpft hast.
J.W.
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Alt 14. December 2011, 11:32   #6
Götterbote
Super Moderator
 
Benutzerbild von Götterbote
 
Registriert seit: 06.07.08
Ort: Landkreis Erding
Beiträge: 4,535
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Zitat:
Zitat von Dognose Beitrag anzeigen
aber ich dachte das dazu ein physikalischer Körper vorhanden sein muss, was ja in Form von Gas nicht der Fall ist.
Was verstehst Du unter einem physikalischen Körper?

Ein Gas hat auch eine Masse und somit eine Dichte, siehe Fluidmechanik.

Gruß
Jens
__________________
"Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
Peter Ustinov
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Alt 14. December 2011, 12:55   #7
Dzilmora
Mitglied
 
Registriert seit: 11.10.11
Ort: Darmstadt
Beiträge: 902
Standard

Definition Geschoss
feste Körper (Einzelgeschosse oder Schrote) oder
gasförmige, flüssige oder feste Stoffe in Umhüllungen

bei einer Schreck oder Gasschusswaffe dürfte es sowieso keine Geschosse im obigen Sinn geben. Ob Ballistik (als Begriff) jetzt bei solchen Waffen angewendet wird?
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Alt 14. December 2011, 16:32   #8
Dognose
Mitglied
 
Registriert seit: 14.12.11
Ort: Oberpfalz
Beiträge: 3
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Wahrscheinlich habt Ihr wirklich Recht was die Handlichkeit und das öffentliche Ansehen betrifft. Es wird sich beim Waffenhändler vor Ort feststellen wie sicher ich mich tatsächlich fühle.

Ich denke halt auch das die Sicherheit für den Träger durch eine Waffe psychologisch begünstigt wird.

Ok, Michael. Das mit dem Revolver und dem kurzen (möglichst unverbauten) Lauf merke ich mir. Klingt logisch.

Welches Modell hattest du damals erworben?
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Alt 14. December 2011, 18:34   #9
Michael
Co-Admin
 
Benutzerbild von Michael
 
Registriert seit: 23.04.08
Ort: Mittelfranken, (Bayern), Deutschland
Beiträge: 9,143
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Zitat:
Zitat von Dognose Beitrag anzeigen

Ich denke halt auch das die Sicherheit für den Träger durch eine Waffe psychologisch begünstigt wird.
Ohne "seltsam" klingen zu wollen: Eine Waffe, egal ob "Scharf" oder PTB, sollte man niemals als eine Art "Talisman" betrachten. Meiner Meinung nach sollte man die Waffe nicht als Drohmittel ansehen oder als einen Gegenstand um das persönliche Selbstvertrauen zu steigern, sondern klar als ein Werkzeug bzw. Ultima Ratio, welches in einer berechtigten Angriffssituation zum Einsatz kommt.

Damit will ich sagen: Wenn die Situation wirklich so kritisch wird, dass man das Ding benötigt, dann sollte man es auch ohne zu zögern einsetzen. Um Jemanden damit zu "Erschrecken", der einen vielleicht anpöbelt, taugen Waffen m.M.n. nicht. In so einem Fall, besonders bei Nacht, halte ich lieber meine Fenix TK12 in der Hand, als so eine Schreckschusswaffe.

Worauf ich hinaus will: Wenn ich angepöbelt und dann geschubst werde - Blende ich den Angreifer mit dem Stroboskop-Effekt und trete umgehend den Rückzug an, lässt man meinen Rückzug nicht zu, kann ich die Lampe immer noch effektiv als Kubotan / Druckverstärker einsetzen. (Hier könnte ich beispielsweise zusätzlich ein Reizgas-Spray einsetzen)

Wenn alle Stricke reißen und es wirklich ernst wird, bleibt mir immer noch die "Caveman-Variante", indem ich den Glasbrecherkopf der Lampe zum zuschlagen einsetze. Wenn sich eine Situation so aufbaut, fühle ich mich persönlich mit einer Schreckschusswaffe eher limitiert, ich kann sie m.M.n. erst in der letzten Stufe des Angriffes ziehen, vorher bringe ich eine Situation vielleicht unnötig zur Eskalation dadurch... Muss nicht richtig sein, ist nur meine persönliche Ansicht zum Thema.

Zitat:
Zitat von Dognose Beitrag anzeigen
Ok, Michael. Das mit dem Revolver und dem kurzen (möglichst unverbauten) Lauf merke ich mir. Klingt logisch.

Welches Modell hattest du damals erworben?
Ein relativ einfaches und günstiges Modell von Röhm:

http://www.co2air.de/wbb3/index.php?...onItem&id=1946

Gruß

Michael
__________________


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Michael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14. December 2011, 22:52   #10
Dzilmora
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Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
... Damit will ich sagen: Wenn die Situation wirklich so kritisch wird, dass man das Ding benötigt, dann sollte man es auch ohne zu zögern einsetzen...
Kampfmäßiges Schiessen kann man (legal) ja als "Nichtdienstwaffenträger" nicht üben in DE. Deswegen wird es immer eine äusserst kritische Situation sein wenn man mal zur Waffe greifen muss. Ich, für meinen Teil, sage: am besten nie in diese Situation kommen. Wenn sich in so einer Situation auch noch für den Angreifer heraus stellt, dass man (der Verteidiiger) nur eine Schreckschusswaffe hat..? Flucht ist da die beste Verteidigung.
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