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Alt 28. May 2015, 21:54   #1
Mav
Mitglied
 
Registriert seit: 14.09.14
Beiträge: 66
Standard Waffen trocken abschlagen

Guten Abend,

ich hab seit kurzen eine Langwaffe (Mr223a3) und eine Kurzwaffe (Usp Expert).
Meine Frage ist wie Ihr das Handhabt mit dem trockenen abschlagen?
Ist dies wirklich schädlich für die Waffe?
Das Internet ist dort auch zweigeteilter Meinung.
Was haltet Ihr davon?

Geändert von Mav (28. May 2015 um 22:03 Uhr).
Mav ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28. May 2015, 22:08   #2
Pfälzer
Mitglied
 
Benutzerbild von Pfälzer
 
Registriert seit: 20.11.08
Ort: RP-Kreis
Beiträge: 2,694
Standard

Es könnte kein Fehler sein, eine Pufferpatrone zu verwenden.

Ich nehm so einen VFG Filzpfropfen, klemm den unter den Hahn und schlag dann ab. Hat den selben Effekt wie eine Pufferpatrone.
__________________
MfG aus der schönsten Pfalz, die es gibt

Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

"Bevor isch misch uffreg, is mers egal ....." oder auch "Äner vun uns zwä is bleeder wie isch....."
Pfälzer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28. May 2015, 22:36   #3
Robberot
Mitglied
 
Registriert seit: 04.10.12
Beiträge: 57
Standard

Zitat:
Zitat von Pfälzer Beitrag anzeigen
Es könnte kein Fehler sein, eine Pufferpatrone zu verwenden.

Ich nehm so einen VFG Filzpfropfen, klemm den unter den Hahn und schlag dann ab. Hat den selben Effekt wie eine Pufferpatrone.
Ich mache es ebenso , Schlagbolzen sind gehärtet und können beim anschlagen splittern ,oder bei Randzündung das Patronenlager verformen .
Robberot ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29. May 2015, 00:09   #4
CAG
Ausgeschlossen
 
Registriert seit: 22.12.12
Beiträge: 1,068
Standard

Dann könnte man eine Glock ja nie zerlegen. Schlagbolzen splittern, bevor das passiert, splittert vorher alles andere.
CAG ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29. May 2015, 05:31   #5
erich74
Mitglied
 
Benutzerbild von erich74
 
Registriert seit: 04.07.12
Beiträge: 2,496
Standard

Zitat:
Zitat von Mav Beitrag anzeigen
Guten Abend,

ich hab seit kurzen eine Langwaffe (Mr223a3) und eine Kurzwaffe (Usp Expert).
Meine Frage ist wie Ihr das Handhabt mit dem trockenen abschlagen?
Ist dies wirklich schädlich für die Waffe?
Das Internet ist dort auch zweigeteilter Meinung.
Was haltet Ihr davon?
Vielleicht war es früher mal notwendig.
MEINE Meinung:
Du hast 2 moderne Waffen die auch noch sehr hochpreisig sind. Wenn die das nicht abkoennen, dann sind sie ihr Geld nicht wert.
erich74 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29. May 2015, 05:58   #6
H&K Schütze
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Benutzerbild von H&K Schütze
 
Registriert seit: 19.12.09
Ort: 20 Km Südöstlich von Potsdam
Beiträge: 1,544
Standard

Dieses Entspannen ist bei modernen Waffen wirklich nicht schädlich für die Bauteile. Trotzdem ist es nicht falsch, eine Pufferpatrone zu verwenden. Ich mache z.B. bei meinen Langwaffen immer bei Nichtgebrauch eine rein um durch die stehende Lagerung im Schrank zu verhindern, dass mir durch das einölen des Laufinneren das Zeug in den Verschluss läuft. Ist immer schön zu sehen wie sich das Schmauch/Ölgemisch an der Spitze der PuPa ablagert.

Mike
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Ich suche alte mil. Waffenreinigungsutensilien, neue & alte Patronenmunition aller Art und Epochen, einschließlich Flintenmunition sowie Schachteln, gern auch ganze Sammlungen & Restposten (MES f. Munition aller Art vorhanden)
H&K Schütze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29. May 2015, 09:14   #7
Tom_123
Mitglied
 
Registriert seit: 05.11.12
Beiträge: 228
Standard

Ich verwende nie Pufferpatronen.
Wüßte jetzt auch keine technische Erklärung warum es besser sein sollte
einen Schalgbolzen zig-tausendmal zusätzlich gegen einen Patronenboden
zu schlagen statt ihn ins Leere laufen zu lassen???
Tom_123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29. May 2015, 10:09   #8
derda
Mitglied
 
Registriert seit: 11.08.12
Ort: Außerhalb Deutschlands!
Beiträge: 1,527
Standard

@ Tom_123

Der Gedanke dahinter: Der Hammer kloppt auf den Stahl, ohne dass der Impuls an ein verformbares Teil weitergegeben wird, dem Zündhütchen und daher ein erhöhter Verschleiß u.a. des Schlagbolzens auftritt. Man sagt halt, dass der Impuls als ein Teil abgegeben werden soll, welches kaputt gehen soll/muss und nicht vom Material ersatzweise abgefangen werden "darf".

Keine Ahnung, Pistole hat Pufferpatronen in 9mm und die Abdrücke auf dem "Zündhütchen" sind wie "in echt".

Und bei den Gewehren hab ich nichts. Muss mal überlegen, ob ich das als sinnvoll erachte oder als "Voodoo" abstempeln kann.
derda ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29. May 2015, 18:53   #9
H&K Schütze
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Benutzerbild von H&K Schütze
 
Registriert seit: 19.12.09
Ort: 20 Km Südöstlich von Potsdam
Beiträge: 1,544
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Gute Pufferpatronen haben deshalb auch kein Sackloch im Patronenboden sondern in Boden eine Gummischeibe oder Federbelasteten Messingblättchen.
Aber gerade bei Behördenwaffen wird soooo oft über den Abzug entspannt sofern es keine andere Möglichkeit gibt und wenn es auf Dauer Schäden mit sich bringen würde, wäre es in den Dienstvorschriften für die Waffen so erwähnt. Ich kann mich zum Beispiel beim G3 oder G36 nicht an solch eine Regelung gemäß ZDV erinnern.


Mike
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