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Alt 15. August 2017, 15:37   #1
Bullshark
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Beiträge: 147
Standard Waffenverbotszonen in Deutschland

Da fällt mir nichts mehr ein:

Die Politik ( hier mal der Innenminister Sachsens ) plant waffenfreie Zonen an Brennpunkten ( Beispiel Eisenbahnstraße Leipzig ) .
Was heisst das jetzt? Wird den Bösewichten untersagt, dort Waffen zu führen?
Angeblich ermöglicht diese Zone der Polizei anlasslose Kontrollen.
Ich finde das irreführend. In den Nachrichten spricht man von Gun free Zones.
Haha, wo gibts die häufigsten Schießereien in den Staaten?
Eine Waffengesetzanpassung sei im Gespräch.
Allerdings gibt es noch keine konkreten Pläne.....
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Alt 15. August 2017, 15:45   #2
erich74
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Der hat einen Sonnenstich der Mann.
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Alt 15. August 2017, 16:00   #3
Olympia
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Beiträge: 459
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"In Sachsen können künftig sogenannte Waffenverbotszonen eingerichtet werden. Möglich macht das eine neue Verordnung des Waffengesetzes, die die Landesregierung am Dienstag beschlossen hat. [...]
Die Einrichtung der Zone muss allerdings von den Städten und Gemeinden nach Absprache mit der Polizei beantragt werden. [...]
In diesen Bereichen ist das Tragen von Waffen grundsätzlich verboten.[...]
Auch wenn dort meist illegale Waffen im Spiel sind, könnten gerade dort Schreckschusspistolen und Reizgas gefährlich sein und Auseinandersetzungen zusätzlich verschärfen [...]"
http://www.mdr.de/sachsen/sachsen-wi...chten-100.html
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Alt 15. August 2017, 16:24   #4
HangMan
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das Thema ist doch nicht neu, das gibt es in Hamburg, Bremen und auch Kiel doch schon seit mehreren Jahren!!!

Und dabei geht es nicht NUR um Schuswaffen, sondern um alles was in diesen Bereich fällt:

(Taschen-)Messer, Schlagstöcke, Schreckschusswaffen, Reizgas... usw...


ist aber immer nur auf gewisse Bereiche eingeschränkt.
__________________
"H&K - Because you suck, and we hate you!!!" (I-Net Blog)

"Anything you do can get you killed, including nothing!" (Murphy's Law)

"Das Wort eines Mannes ist nur soviel wert wie seine Information" (Verfasser Unbekannt!)
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Alt 15. August 2017, 16:27   #5
HangMan
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...
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Alt 15. August 2017, 19:15   #6
Sigrid
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Registriert seit: 21.04.17
Ort: Herzogtum Nassau + Sachsen
Beiträge: 220
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Ich dacht' zwar auch zu erst: Ein Politiker ist ein Manager der nur Blödsinn verzapft.......
Aber... In einer solche Zone darf der 'Sportverein Grün/Weiß' "Anlass lose Taschenkontrollen" durchführen.

Macht durchaus Sinn... wenn man's auch macht und sich an die illegal Bewaffneten herantraut; Ich fürchte allerdings, solche Kontrollen werden vorher von IM's der Szene verbreitet.

mmmm..... muss ich da nun jetzt meinen Regenschirm zuhause lassen, wenn ich durch die Eisenbahnstraße wandle??!?
__________________
_______________________________________________
Angeln im Karpfenteich ist wie Saujagd im Schweinestall.
Ich schieße lieber auf wehrlose Scheiben mit: 5,6x15R, 8x57IS, 9x19, 9x29R, 9x33R
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Alt 15. August 2017, 21:56   #7
erich74
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Zitat:
Zitat von Sigrid Beitrag anzeigen
Ich dacht' zwar auch zu erst: Ein Politiker ist ein Manager der nur Blödsinn verzapft.......
Aber... In einer solche Zone darf der 'Sportverein Grün/Weiß' "Anlass lose Taschenkontrollen" durchführen.

Macht durchaus Sinn... wenn man's auch macht und sich an die illegal Bewaffneten herantraut; Ich fürchte allerdings, solche Kontrollen werden vorher von IM's der Szene verbreitet.

mmmm..... muss ich da nun jetzt meinen Regenschirm zuhause lassen, wenn ich durch die Eisenbahnstraße wandle??!?
Nimm mal den hier. ...
https://www.amazon.de/gp/aw/d/B001W9...XeL&ref=plSrch
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Alt 15. August 2017, 22:09   #8
Sigrid
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Zitat:
Zitat von erich74 Beitrag anzeigen
Nimm mal den hier. ...
Neeneee... bei meinem sind der Stock und die Speichen aus Carbonfasergewebe ;-)
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Alt 16. August 2017, 00:23   #9
ernst55
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Zitat:
Zitat von HangMan Beitrag anzeigen
das Thema ist doch nicht neu, das gibt es in Hamburg, Bremen und auch Kiel doch schon seit mehreren Jahren!!!

Und dabei geht es nicht NUR um Schuswaffen, sondern um alles was in diesen Bereich fällt:

(Taschen-)Messer, Schlagstöcke, Schreckschusswaffen, Reizgas... usw...


ist aber immer nur auf gewisse Bereiche eingeschränkt.

Egal ob HH , HB , KI oder sonstwo . Das größte Risiko sind immer die ,,Schwachköpfe ,,mit
Messern . Und es sind viele ,,Schwachmaten,, hinzugekommen .
In HH auf der Reeperbahn wird es dank vieler Kontrollen besser . An Bahnhöfen ( incl SB ) und gewissen Stadtteilen immer schlimmer .
ernst55 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16. August 2017, 07:54   #10
KESSELRING
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Wie wäre es mit "Weg mit den Schwachköpfen", als mit immer neuen Verboten?
__________________
ECRA

Patronensammlervereinigung
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Alt 16. August 2017, 10:22   #11
Sigrid
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Registriert seit: 21.04.17
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Leute... dies ist deutsch-Land (Groß-Preußen)... und die alte preußische Tradition ist VERBIETEN, was dem Herrrscher und seinen Bütteln nicht gefällt.
Das war schon immer so und seit 1866 auch fast in allen Ecken des Gebietes deutscher Sprache ...
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Alt 16. August 2017, 10:23   #12
MiWi
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Beiträge: 2,296
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Zitat:
Zitat von KESSELRING Beitrag anzeigen
Wie wäre es mit "Weg mit den Schwachköpfen", als mit immer neuen Verboten?
Eisenbahnstraße in L sind die Beamten nicht erst seit 2015 im Einsatz. Die Beamten wissen auch um die Probleme und kennen auch die Pappenheimer.

Aber was mit denen dann passiert, wenn sie aufgegriffen wurden, weißt Du vielleicht selbst am besten.
__________________
A Wise Man Once Said: "It Is Better To Have It And Not Need It, Than To Need It And Not Have It."
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Alt 16. August 2017, 10:49   #13
Olympia
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Beiträge: 459
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Zitat:
Zitat von KESSELRING Beitrag anzeigen
Wie wäre es mit "Weg mit den Schwachköpfen", als mit immer neuen Verboten?
Richtig, neue Verbote bringen es bekanntermaßen nicht.
Die Politik hat die Verbotsregelungen immer enger gefasst, um der Polizei und den Gerichten eine Handhabe gegen Täter zu geben, wobei die Gesetze immer mehr auf bislang völlig unbescholtene Bürger angewendet wurden, die nun durchaus aus Unkenntnis zu Straftätern wurden.

Unter der vorgeblichen Gruppe der (Klein-) Kriminellen hatte es sich z.B. sicher schnell herumgesprochen, dass man bestimmte Messer besser nicht mehr tagtäglich dabei hat, weil man damit sonst eine Grundlage für eine überraschende Festnahme bietet, obwohl man gerade gar keine Oma oder Kiosk überfällt.

Ein Problem scheint mir das zeitnahe Handeln der Polizei und der Gerichte und in der Praxis die Ausgestaltung der Strafen.

Soll heissen, ohne zu erwartende Restriktionen, die als einschneidend wahrgenommen werden, machen einige Leute was sie wollen.

1. Fall: Der gut integrierte Mitbürger wird keine Lust haben, seine gewohnte Existenz und liebgewonnene Hobbys auf's Spiel zu setzen, und überlegt sich genauer, ob und auf welche Verkehrsschilder er ballert.

2. Fall: Der z.B. am Rande der Gesellschaft stehende Mitbürger hat wenig zu verlieren und viel zu gewinnen, wenn er sich streckenweise nicht an allgemein akzeptierte Regeln hält und in der ostdeutschen Provinz einfach in einen Kiosk geht und sich bedient. Erstens ist die Mitarbeitern dem Kriminellen körperlich nicht gewachsen und meist nicht bewaffnet. Selbst wenn ein Notruf abgesetzt werden könnte, wäre die Polizei bei einer solchen "Lapalie" Stunden entfernt. Und selbst wenn die Polizei rechtzeitig käme, würden Gerichte keine Strafe verhängen, die als eine der wenigen möglichen für den Täter in Zukunft ein Abschreckungspotential haben könnte, weil ein minderschwerer Fall erkannt wird oder entsprechende Dreistigkeit vorausgesetzt, nur von einem Missverständnis ausgegangen wird.

Von daher nehme ich an, dass Waffenverbotszonen nur dahingehend etwas bringen, dass besoffene Jugendliche im blödesten Fall nicht mehr mit Waffen aufeinander losgehen, weil sie die Waffen wohlweislich bereits im nüchternen Zustand daheim gelassen haben.

Kriminelle hält es eventuell davon ab, Waffen dauerhaft am Körper zu tragen, aber nicht davon, trotzdem jemanden gezielt zu überfallen oder anzugehen.
Erst empfindliche Strafen (die auch umgesetzt werden) hätten die nötige, abschreckende Wirkung. Waffenverbote aller Art nehmen wahrscheinlich Räubern nur die Angst, vom Opfer empfindliche Gegenwehr erwarten zu müssen.

Aber solange Strafen und sinnvollerweise daran angeschlossene Wiedereingliederungsmaßnahmen, oder im Vorfeld z.B. Bildung, Teilhabe und Jobprogramme, erheblich mehr Geld kosten als eine unangebrachte Bewährungsstrafe, wird es wie bisher weitergehen.
Olympia ist offline   Mit Zitat antworten
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