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Alt 10. March 2013, 12:05   #1
lohrjaeger
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Standard GLOCK 32 für die Jagd....

Hallo,
ich bin derzeit dabei meine GLOCK 30 gegen eine 32er der 4.Gen auszutauschen:

- GLOCK 32
- olivgrünes Griffstück
- Tritium-Visier
- Abzugstuning (?)

Kompensator hatte ich mir überlegt, aber ich befürchte, daß die Blendwirkung in der Nacht nachteilig ist?

Jetzt weiß ich, daß das ein Abzugstuning bei einer GLOCK, welche als Fangschußwaffe geführt werden soll wohl nicht ganz unproblematisch ist?
Ich bin halt aus meiner mehr als 20 jährigen Sportschützenzeit einen sehr guten Abzug gewohnt.....
Außerdem wird die Waffe bei mir generell ungeladen geführt und erst unmittelbar vor dem Fangschuß durchgeladen.

Wie sehen die GLOCK-Spezis das?

Gruß und Dank
Hermann

Ich hab das Thema mal dahingerückt wo ich es suchen würde. Waidmannsheil

Geändert von stefan (10. March 2013 um 17:01 Uhr).
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Alt 10. March 2013, 12:14   #2
wozzi
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Möchtest Du wirklich ein Schreckschusspistole für den Fangschuss benutzen...?
wozzi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10. March 2013, 12:22   #3
lohrjaeger
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Zitat:
Zitat von wozzi Beitrag anzeigen
Möchtest Du wirklich ein Schreckschusspistole für den Fangschuss benutzen...?
Naja, ich denke mal, daß Du damit darauf anspielst, daß eine LW die bessere Wahl wäre....?
Es geht nicht um professionelle Nachsuchenarbeit, sondern mehr um "Sterbehilfe".....falls halt doch noch ein bischen Leben im Stück ist.

Gruß
Hermann
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Alt 10. March 2013, 16:48   #4
SUdR
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Ähhh, Hallo! Du bist im falschen Thread gelandet!
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Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten.
Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott!
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!
(Theodor Körner 1791-1813)

DIE GRÜNEN NEIN DANKE
Direkte Demokratie
Ich bin Tolerant
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Alt 10. March 2013, 20:12   #5
lohrjaeger
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Zitat:
Zitat von SUdR Beitrag anzeigen
Ähhh, Hallo! Du bist im falschen Thread gelandet!
???
lohrjaeger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10. March 2013, 20:33   #6
Michael
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Kompensator braucht es nicht, die .357 Sig ist auch mit entsprechenden Laborierungen noch vernünftig zu schießen. Ein Kompensator nimmt dir auch wieder einen Teil der Leistung weg, die du ja mit der stärkeren Patrone eigentlich haben möchtest. Generell rate ich zum regelmäßigen Übungsschießen mit der Waffe, das ist bei der kräftigeren Patrone auf jeden Fall nötig, um sie sicher beherrschen zu können.

Blendwirkung bei Dämmerung / Nacht würde ich bei einer Kompensatorwaffe jetzt nicht unterschätzen, wobei ich dazu sagen muss, dass ich als reiner Sportschütze keinerlei praktische Erfahrungen dazu habe. Die Kompensatorwaffen, die ich beim IPSC schon getestet habe, machten ordentlich Feuerzauber nach oben und das stelle ich mir bei deinem Anwendungsfall nicht gerade günstig vor.

Abzugsüberarbeitung an einer Führ- / Fangschusswaffe? Für mich absolut indiskutabel, hier gibt es nur eine vernünftige Option und die lautet: Üben, üben, üben.

Glock und führen: Mit einem vernünftigen Holster, bei dem der Abzugsbügel verdeckt ist, gibt es für mich keinen Grund, warum man die Glock nicht gleich fertiggeladen führen sollte.

Gruß

Michael
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“The 10mm Auto retains more kinetic energy at 100 yards than the .45 ACP has at the muzzle”
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Alt 10. March 2013, 20:54   #7
lohrjaeger
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Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Kompensator braucht es nicht, die .357 Sig ist auch mit entsprechenden Laborierungen noch vernünftig zu schießen. Ein Kompensator nimmt dir auch wieder einen Teil der Leistung weg, die du ja mit der stärkeren Patrone eigentlich haben möchtest. Generell rate ich zum regelmäßigen Übungsschießen mit der Waffe, das ist bei der kräftigeren Patrone auf jeden Fall nötig, um sie sicher beherrschen zu können.

Blendwirkung bei Dämmerung / Nacht würde ich bei einer Kompensatorwaffe jetzt nicht unterschätzen, wobei ich dazu sagen muss, dass ich als reiner Sportschütze keinerlei praktische Erfahrungen dazu habe. Die Kompensatorwaffen, die ich beim IPSC schon getestet habe, machten ordentlich Feuerzauber nach oben und das stelle ich mir bei deinem Anwendungsfall nicht gerade günstig vor.

Abzugsüberarbeitung an einer Führ- / Fangschusswaffe? Für mich absolut indiskutabel, hier gibt es nur eine vernünftige Option und die lautet: Üben, üben, üben.

Glock und führen: Mit einem vernünftigen Holster, bei dem der Abzugsbügel verdeckt ist, gibt es für mich keinen Grund, warum man die Glock nicht gleich fertiggeladen führen sollte.

Gruß

Michael
Hallo Michael,
also von der Übung her fehlt´s bei mir nicht.......hab gut 20 Jahre Sport- und Luftpistole im Leistungsbereich geschossen......

Nur gerade dann ist man halt verwöhnt bezüglich eines trocken stehenden Abzugs.....und dafür ist die GLOCK ja nicht gerade berühmt.

Daß ich meine GLOCK 30 bisher immer "leer" geführt habe liegt alleine darin begründet, daß ich dann nicht auf´s Entladen vergessen kann, sobald ich aus dem Revier raus bin. Und ein Magazin, welches nicht in der Waffe steckt, erhöht mir auch nicht das Gewicht der Waffe. Wenn ich die Pistole brauche (meist Wildunfall), dann wird kurz vor dem Schuß Aufmunitioniert und gut ist.

Meine Frage zielte halt hauptsächlich darauf ab, wie kritisch solch ein Abzugstuning denn wirklich sein kann.

Gruß
Hermann
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Alt 10. March 2013, 21:01   #8
lohrjaeger
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Zitat:
Zitat von SUdR Beitrag anzeigen
Ähhh, Hallo! Du bist im falschen Thread gelandet!
Jetzt hab ich´s auch kapiert....naja...neues Forum, da muß man sich erst einleben.

@mod: Danke für´s Verschieben!
lohrjaeger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10. March 2013, 22:19   #9
Michael
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Das Üben bezieht sich rein auf den Glockabzug und das Kaliber, um beides zu beherrschen braucht es sehr viel Übung damit.

Das Abzugstuning an einer Glock ist immer kritisch zu sehen, ganz besonders dann, wenn man die Stärke der Schlagbolzenfeder verändert. Hier ist einfach die Frage für was du die Kombination nun tatsächlich verwenden willst. Geht es um eventuell kritische und auch gefährliche Situationen oder wirklich nur rein um den Fangschuss auf z.B. ein angefahrenes Tier. Wenn du damit auf Nachsuche auf wehrhaftes Wild gehst, dann würde ich in jedem Fall die Finger vom Abzugstuning lassen.

Gruß

Michael
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Alt 10. March 2013, 22:35   #10
lohrjaeger
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Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Das Üben bezieht sich rein auf den Glockabzug und das Kaliber, um beides zu beherrschen braucht es sehr viel Übung damit.

Das Abzugstuning an einer Glock ist immer kritisch zu sehen, ganz besonders dann, wenn man die Stärke der Schlagbolzenfeder verändert. Hier ist einfach die Frage für was du die Kombination nun tatsächlich verwenden willst. Geht es um eventuell kritische und auch gefährliche Situationen oder wirklich nur rein um den Fangschuss auf z.B. ein angefahrenes Tier. Wenn du damit auf Nachsuche auf wehrhaftes Wild gehst, dann würde ich in jedem Fall die Finger vom Abzugstuning lassen.

Gruß

Michael
Vermutlich hast Du recht.....
ich werde vermutlich nie in die Situation kommen die Waffe schnell ziehen zu müssen, aber ich bin bisher mit meiner 30er zurecht gekommen, dann sollt´s mit der 32er auch klappen.

Gruß
Hermann
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Alt 11. March 2013, 08:33   #11
Michael
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Was du ausprobieren könntest und auch nicht zu sehr das Budget belastet, ist der Glock New York 1 Trigger in Verbindung mit einer originalen Glock "Minus Steuerfeder". Das ändert an der Zuverlässigkeit rein gar nichts, ergibt aber eine zumindest druckpunktähnliche Abzugscharakteristik, ein trocken stehender Sportabzug wird aber trotzdem nicht daraus. Ich nutze diese Kombination in meiner Glock 32 und bin sehr zufrieden damit.


Gruß

Michael
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Alt 11. March 2013, 19:35   #12
lohrjaeger
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Hallo Michael,
ich hab den GLOCK Katalog gerade durchgewälzt.....
da sind die Änderungen in der Abzugskarakteristik beim Wechsel von Steuerfeder und Abzugsfeder ja schön aufgezeichnet....mal schauen was ich mach.
btw: warum taucht eigendlich das "grüne" Griffstück nicht im Katalog auf?

Gruß
Hermann
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Alt 11. March 2013, 23:44   #13
Michael
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Hallo Hermann,

das ist eine gute Frage, ich muss morgen mal nachschauen habe irgendwo noch den 2012er Glock Katalog in Printform rumliegen, ich bilde mir ein, dass da irgendwo auch das olive Griffstück abgebildet ist, eventuell täusche ich mich auch.

Ich habe das olive Griffstück irgendwann mal im Internet gesehen und danach bin ich einfach meinem örtlichen Händler auf den Senkel gegangen, der hat es dann ermöglicht. An meiner 17er habe ich damals das schwarze Griffstück gegen ein olives Griffstück tauschen lassen, die 26iger und 32iger habe ich dann direkt ab Werk in Oliv bezogen.

Gruß

Michael
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Alt 12. March 2013, 09:46   #14
Michael
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Ich habe mich übrigens richtig erinnert, auf Seite 26 im Printkatalog sind die oliven Griffstücke abgebildet, siehe Anhang.

Gruß

Michael
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Michael ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 14. March 2013, 23:27   #15
lohrjaeger
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Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Ich habe mich übrigens richtig erinnert, auf Seite 26 im Printkatalog sind die oliven Griffstücke abgebildet, siehe Anhang.

Gruß

Michael
Also ich find nix!
Ich hab von der IWA den "GLOCK BUYER´S GUIDE PROFESSIONAL EDITION" vor mir liegen.....und da steht nix drinnen vonwegen grün....

Außerdem:
Also so langsam kriege ich die Kriese!
Momentan bin ich doch eher wieder in Richtung .45ACP umgeschwenkt.
Hat was mit Geräuschentwicklung zu tun.

Da gibt´s die G30SF und die G30 Gen4.
Von den Abmessungen her sind die beiden identisch.....
Heißt das jetzt, das die Gen4 mit dem schwächsten Rücken so in der Hand liegt, wie eine Gen3 in SF-Ausführung?
...und bei der G32 hätte ich mit dem schwächsten Rücken vom Griff her eine G32SF (welche es ja nicht gibt)?!

Gruß
Hermann
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