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Umfrageergebnis anzeigen: Seid ihr GRUNDSÄTZLICH dafür, dass Selbstverteidigung als Bedürfnis anerkannt wird?
Ja. 50 73.53%
Nein. 18 26.47%
Teilnehmer: 68. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 16. December 2013, 23:54   #46
Borovik
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Zitat:
Ich habe ein Recht auf Leben, dem gegenüber stehen manche Gesetze.
Na sicher! Weil dein Recht auf Leben ein einschränkbares Recht ist! Was ist daran sensationell?
Zitat:
In vielen Ländern gibt es Gesetze, die sind eher Unrecht.
Aber nicht in unserem. Wir haben sowohl den formellen als auch den materiellen Rechtsstaat in der Verfassung stehen.
Zitat:
Deutschland gehört (noch) zu den friedlichen Ländern. Daraus kann man aber nicht schließen, daß die Polizei Straftaten verhindert.
Die Plizei erscheint üblicherweise erst am Tatort, wenn ein Verbrechen bereits begangen ist.
Dieser Logik kann ich nicht folgen, so sehr ich mich auch anstrenge Weswegen gehört denn Deutschland zu friedlichen Ländern? Von Gottes Gnaden, oder weil es im Lotto gewonnen wurde? Dann können wir den polizeilichen Patrouillendienst ja auch abschaffen! Und so bald jemand abgemurkst wird wird irgendjemand schon anrufen, damit die Polizei die Arbeit am Tatort aufnehmen kann!
Die UNODC hat den Auftrag mit ihrer Statistik zu erfassen, wie gut die öffentliche Sicherheit in einem Staat ausgeprägt ist. Gemessen an zwei Parametern: Polizeipräsenz und polizeiliche Funktionalität (Fähigkeit der aktiven Straftatenverhinderung- und verfolgung). Die Polizeipräsenz ist in Deutschland eher niedrig (1:370), d.h. zwangsläufig, dass unsere Polizei wohl über nahezu atemberaubende Funktionalität verfügen muss.
???
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Tein minulle annetun tehtävän niin hyvin kuin pystyin.
Simo Häyhä
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Alt 17. December 2013, 00:08   #47
Borovik
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Zitat:
Ernst gemeint?

Ich habe in meiner aktiven Zeit so viele "Profis" kennengelernt, denen ich keine Waffe geben würde, aber das ist nur meine persönliche Meinung dazu...
Ich auch. Aber seien wir mal ehrlich, das ist nicht deren Schuld und auch nicht unsere, das ist eine Verfehlung der obersten Führung.
__________________
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Simo Häyhä
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Alt 17. December 2013, 00:46   #48
Vincent
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Zitat:
Zitat von Borovik Beitrag anzeigen
[...], das ist eine Verfehlung der obersten Führung.
Auf die "Verfehlung der obersten Führung" haben sich schon andere berufen, damals in Nürnberg anno '45/'46. Gebracht hats trotzdem nichts.

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Alt 17. December 2013, 00:55   #49
Michael
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Zitat:
Zitat von Borovik Beitrag anzeigen
Ich auch. Aber seien wir mal ehrlich, das ist nicht deren Schuld und auch nicht unsere, das ist eine Verfehlung der obersten Führung.
Eben, lass mal offen darüber sprechen, nicht über die "Profis", sondern über den Inhalt dieses Threads...

Ich sehe es so: Warum sollte der Wunsch nach einer SV-Möglichkeit nicht ausreichend sein, solange gewisse Kriterien in Punkto Zuverlässigkeit und der sichere Umgang mit einer Schusswaffe gegeben wären? Das geht in so vielen Ländern, sei es in Österreich, Italien, Spanien, ja selbst in Russland ist dies mittlerweile möglich. Lass mal den Blick nach USA weg, wir müssen ja nicht gleich Concealed Carry als Maßstab anlegen. Aber ich frage mich im Ernst, warum soll ein unbescholtener Bürger in einer Demokratie nicht das Recht auf Waffenbesitz haben? Wäre das denn wirklich ein Problem? Ich stelle diese Frage nicht um zu provozieren, wirklich nicht, denn für mich persönlich würde dabei kein Problem entstehen und es würde mich interessieren, wie das andere User des Forums sehen würden.

Lass einfach ein wilkürliches Beispiel in den Raum stellen, k.A., vielleicht in der Art: Volljährig, nicht vorbestraft, Sachkundelehrgang und danach ein entsprechender Antrag mit dem Nachweis einer sinnvollen Aufbewahrung der Waffen, bei positivem Bescheid hat man das Recht auf den Erwerb von zwei Langwaffen - Repetierer / Flinte mit dem Bedürfnisgrund "Haus- und Hofverteidigung". Wäre so etwas nun der sprichwörtliche "Untergang des Abendlandes"? Mich würden Meinungen dazu interessieren, ernsthaft. Hätte das zur Folge, dass wir uns hier in D. nun auf einmal alle gegenseitig umbringen würden? Was denkt ihr darüber?

Das wäre Fall A für den "Otto-Normal-Nicht-Profi" und ich sage es ganz ehrlich, das würde mir keinerlei Angst machen. Ich sags mal explizit dazu, ich komme vom Dorf und zwar richtig, hier hat jeder Bauer einen Jagdschein und bei uns in der bayerischen Provinz sind Schützenvereine etwas ganz Alltägliches, da kriegt im Dorf Niemand einen Herzinfarkt, wenn man das Langwaffenfutteral zum Auto trägt. Auf die Frage hin "ob´s zum Angeln geht", kann man hier auch getrost antworten, dass man zum Tontauben schießen (Jagd, etc.) geht, deswegen guckt hier keiner komisch...

Wenn ich mir hier in meinem Kaff mit 60+ Einwohnern umsehe, weiß ich auf Anhieb sicher von 5 weiteren legalen Waffenbesitzern, sei es der benachbarte Polizeibeamte oder der Sportschütze von direkt Gegenüber, da reden wir aber nicht von der Dunkelziffer, bzw. den Leuten, die sich nicht um irgendwelche Genehmigungen scheren.

Ich bin ganz ehrlich, auch wenn ich mich persönlich für erweiterte Möglichkeiten zum legalen Waffenbesitz einsetze, interessiert mich das Thema persönlich eigentlich nicht die Bohne. Ich mag Waffen generell, die Technik und Funktionsweise, die archaische Freude am Bumm und Mündungsfeuer, ich muss das nicht ausschließlich auf sportliche Höchstleistungen herunter rechtfertigen, auch wenn ich regelmäßig an Wettkämpfen teilnehme. Mir macht das Schießen an sich Spaß, hat es mir schon immer gemacht, aber nichts desto trotz sind meine Waffen bei mir irgendwo nur Mittel zum Zweck. Ich "spiele" mit den Teilen nicht herum, oft genug kommt es vor, dass ich die Waffen nach dem Training / der Reinigung in den Schrank sperre und sie erst wieder das Tageslicht erblicken, wenn es erneut zum Schießstand geht. Ich persönlich bin kein Typ, der eine Waffe ständig führen oder bereithalten würde, auch dann nicht, wenn ich es legal dürfte.

Warum nicht? Weil ich in der tiefsten Provinz wohne und es hier absolut nicht nötig ist... Ich wüsste keinen Grund, warum ich mir z.B. eine KW ins Holster stecken sollte, das ist in meiner Gegend schlichtweg nicht erforderlich. Punkt - Ausschließlich für mich persönlich und meine persönlichen Lebensumstände, wohlgemerkt.

Nichts desto trotz würde ich es begrüßen, wenn es rechtliche Möglichkeiten gäbe, die es einem gewillten und unbescholtenem Bürger ermöglichen würden, dass er eine Waffe führen darf, sofern er den Wunsch dazu verspürt.

Das waren jetzt mal meine "2 Cents" zu dem Thema und es würde mich im Detail interessieren, wie es andere User des Forums sehen und natürlich auch, warum sie es so sehen.

Gruß vom Landei

Michael
__________________


“The 10mm Auto retains more kinetic energy at 100 yards than the .45 ACP has at the muzzle”

Geändert von Michael (17. December 2013 um 01:09 Uhr).
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Alt 17. December 2013, 05:30   #50
derda
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Beiträge: 1,527
Standard

Zitat:
Zitat von Borovik Beitrag anzeigen
Hä? (schwäbisches Fragewort mit zwei Buchstaben) Ich habe mich in meiner Begründung ganz explizit auf Notwehrparagraphen bezogen... [...]
Der Notwehrparagraf lässt dir die Möglichkeit, einen Angriff mit dem mildesten geeignetem Mittel zu beenden. Nur, die Entscheidung, welches Mittel geeignet ist, kann variieren. Somit kann auch die Schusswaffe (eigentlich ja der Konjunktiv in D) das mildeste geeignete Mittel sein, wenn du anders keine Chance für dich siehst und nur dadurch Schaden von dir abwenden kannst.

Somit sagt auch der Paragraf aus, dass Schusswaffen, als ein sehr starkes Mittel der SV durchaus geeignet sein können, was du aber wiederum negiert hast.

Zitat:
Zitat von Borovik Beitrag anzeigen
Das bitte noch mal überprüfen bzw. nachrechnen. Insgesamt gesehen stehen die Österreicher mit ihren 0,7 Verbrechen auf 100.000 Einwohner (2010) tatsächlich um 0,1 Pkt. besser als wir[...] Im Bezug auf den Schusswaffengebrauch[...]: Österreich 1.258 Fälle bei einer Bevölkerung von ca. 8.400.000; Deutschland 6.628 Fälle bei einer Bevölkerung von ca. 83.000.000! [...]
Ich hab schon vorher geschrieben, dass der Einsatz von Schusswaffen, Schusswaffenkriminalität usw nicht mit der Anzahl der Waffen, bzw Waffendichte korrelieren muss. Dies kann man auch aus den Statistiken lesen, die beispielsweise Holland erwähnen, bei denen enorm viele Schusswaffen bei Delikten eingesetzt werden, wohingegen der (legale) Waffenbesitz quasi egal ist. Österreich hat auch als Transitland für osteuropäische Kriminelle andere Gegebenheiten als Deutschland.

Zitat:
Zitat von Borovik Beitrag anzeigen
Gibt's noch eine andere? Oder, bedeutet die Statistik etwa, dass die Polizei keine Straftaten verhindert? Oder was ist hier eigenartig???
Österreich konnte binnen eines Jahres Einbrüche um 60% verringern (welche Art gibts nachzulesen auf Wunsch), dazu Raubüberfalle auf offener Straße und in Kiosken ebenso dramatisch reduziert. Ebenso KFZ-Diebstähle. Im Gegensatz dazu gibt es in D nur Fragezeichen und jeder Innenminister (in Bayern) will ja die innere Sicherheit erhöhen, aber beispielsweise eine Frau R. weigert sich ja, die innere Sicherheit (siehe Abgeordnetenwatch) erhöhen zu wollen, da auf den nicht deliktrelevanten legalen Waffenbesitz eingeschossen. Ich schweife ab? Verzeihung.

Polizei kann nur Taten verhindern, wenn präsent, aber genau das ist wiederum nicht wirklich gegeben und an den Presserelevanten Fällen in U-Bahnen etc wäre Präsenz statt Kamera erforderlich gewesen, jedenfalls für das Opfer.

Zitat:
Zitat von Borovik Beitrag anzeigen
[...]Ich bin in Berlin-Wedding aufgewachsen, d.h. es stand schon mehr als einmal jemand mit bösen Absichten vor mir, aber ich habe noch nie eine Kanone gebraucht...
Schön für dich, gibt aber auch andere Fälle, auch wenn die zum Glück nicht so häufig sind, wie man gefühlt einetrichtert bekommt.

Zitat:
Zitat von Borovik Beitrag anzeigen
[...]Es könnte angenommen werden, unsere Straßen sind voll mit blutrünstigen Banditen und in der Nachbarschaft eines jeden von uns würden sich jeden Tag Kapitalverbrechen abspielen.
Da gibt es ein geniales Anschauungsmaterial, bzw. warum Urin-Bomben Unsinn sind. Nur sagt das nicht, dass man sich nicht für einen unwahrscheinlichen Fall vorbereiten darf?

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-830953.html
Ich weiß nicht inwiefern es hilfreich ist, Schusswaffen unter die Bevölkerung zu streuen, und was sich mir erst recht nicht erschließt, ist der Zweck einer solchen Maßnahme.[/quote]

"Ein Staat ist nur immer so frei wie sein Waffengesetz."
Es ist - wie ich in meinem ersten Post im Thread schon geschrieben habe - ein kulturell gewachsenes Verständnis, ein Zeichen von Freiheit und hat im Sport eine jahrhunderte alte Tradition. Dazu gibt es unzählige Beispiele, warum ein Verbot des "einfach so kaufens" von nicht deliktrelevanten Waffen, wie etwa Karabiner oder Flinten, nicht wirklich was verbessert etc.

So eingeschränkt wie nötig, so liberal wie möglich, möchte ich da einen Spruch ummünzen. Wie man an Beispielen sieht, muss das nicht schief gehen...

Zitat:
Zitat von Borovik Beitrag anzeigen
Schusswaffen gehören m.E.n. ausschließlich in die Hände von Profis, [...] Wozu sollte ein untrainierter Durchschnittsbürger in einem der sichersten Länder der Welt eine Schusswaffe haben? Die Wahrscheinlichkeit, dass er damit ein Familienmitglied oder den Nachbarn niederschießt, ist wesentlich höher als die effektive Verhinderung eines Verbrechens, von anderen Unfällen ganz zu schweigen.
Eine Sachkunde würde ich nicht ausschließen, weil ich das für sinnvoll halte, aber diese Einstellung "warum braucht der", oder "nur in Hände von Profis" sind auch Argumente gegen den legalen Waffenbesitz im Allgemeinen, die das halt noch etwas ausweiten.

ICH würde halt eine Sachkunde als Kaufvorraussetzung einführen, da ich auch nicht einfach Autofahren darf ohne Führerschein, meinetwegen mit einer Mindestanzahl an Schuss auf die Scheibe zum Training (verteilt auf 5 Termine, was weiß ich) um zu wissen, mit was man umgeht. Ansonsten gilt für mich dann wieder, dass der Zugang in diesem Sinne dann auch liberalisiert werden kann/darf/muss.

Zitat:
Zitat von Borovik Beitrag anzeigen
Mal ganz davon abgesehen, habe ich rein rechtlich in meinem ersten Post bewiesen, dass die SV als Bedürfnis gesetzlich vorgesehen und anerkannt ist, und zwar für Leute, die das wirklich brauchen. Daher frage ich mich ernsthaft, wenn wollt ihr eigentlich genau bewaffnen???
Wen ich bewaffnen will? Keinen. Ich möchte nur, dass sinnlose, überzogene Regelungen, die nur Sicherheit vortäuschen, aber nur den Idioten gängeln, der so dumm ist, sich an das Gesetz zu halten, abschaffen, weil sinnlos (erwiesenermaßen).
Dazu finde ich es sinnvoll, in den eigenen vier Wänden, die Möglichkeit zu haben, einen Einbruch oder durchdrehenden Nachbarn, der plötzlich meint, meine Freundin/Frau überfallen zu wollen (bitte weitere Beispiele ausdenken), abwehren zu können mit dem für mich (oder Freundin/Frau/etc) geringsten Risiko. Dabei spielt es auch nicht unbedingt eine Rolle, wie die Statistik dazu steht, wenn ich SV eh darf, aber mir ein gutes/geeignetes Mittel vorenthalten wird.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich darf SV eh, warum also nicht auch mti einem geeigneten Mittel, welches mein Risiko minimiert?

Zitat:
Zitat von RuedigerDE Beitrag anzeigen
Du brauchst Vielleicht keine Waffe, aber gilt das auch für eine eher schmächtige und körperlich unterlegene Frau?
Gibt auch kleine, schmächtige Männer, die von einer mittleren Frau vermöbelt werden könnten... Verzeihung, konnte nicht widerstehen.

Zitat:
Zitat von Borovik Beitrag anzeigen
Weswegen gehört denn Deutschland zu friedlichen Ländern? Von Gottes Gnaden, oder weil es im Lotto gewonnen wurde? [...]
Die UNODC hat den Auftrag mit ihrer Statistik zu erfassen, wie gut die öffentliche Sicherheit in einem Staat ausgeprägt ist. [...] Die Polizeipräsenz ist in Deutschland eher niedrig (1:370), d.h. zwangsläufig, dass unsere Polizei wohl über nahezu atemberaubende Funktionalität verfügen muss.
???
Sozialökonomische Faktoren, Umdenken in Gewaltprävention, allgemeiner Trend zu weniger Gewalttaten (bzw. Verschiebung dieser zu anderen Bereichen) und dann in manchen Bereichen hohe Aufklärungsquote, bei Einbrüchen eine quasi nicht existente Aufklärungsquote...

Es gibt hier so viele Faktoren, dass du die hier nicht zusammenschmeißen solltest. Beispiel: In den USA, mit einer traditionell sehr hohen Kriminalität (vergl. mit Kontinentaleuropa) hat Bandenkriminalität, abgeranzte Viertel etc, aber im Generellen eine sinkende Verbrechensrate, wohingegen Großbritannien bei einem sehr scharfen Waffenrecht und Kurzwaffenverbot mit einer steigenden Kriminalitätsrate zu kämpfen hat.

Wie auch immer, nur weil wir hier generell gut dastehen, heißt das noch lange nicht, dass man sich einbuddeln kann und ein zur SV geeignetes Mittel nicht als Bedürfnis anerkennen sollte.

e:/

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Lass einfach ein wilkürliches Beispiel in den Raum stellen, k.A., vielleicht in der Art: Volljährig, nicht vorbestraft, Sachkundelehrgang und danach ein entsprechender Antrag mit dem Nachweis einer sinnvollen Aufbewahrung der Waffen, bei positivem Bescheid hat man das Recht auf den Erwerb von zwei Langwaffen - Repetierer / Flinte mit dem Bedürfnisgrund "Haus- und Hofverteidigung". Wäre so etwas nun der sprichwörtliche "Untergang des Abendlandes"? [...] Was denkt ihr darüber?
Warum wieder so eine Regelwut? Ist es denn überhaupt erforderlich, mal wieder ein Grundkontingent einzuführen, bei Waffen, die eh nicht für Delikte verwendet werden? Ist eine Mengenbeschräkung denn überhaupt sinnvoll bei diesen Waffen, die du erwähnt hast?

Du führst ja Österreich u.a. an und genau da gibts naturgemäß bei der SV nur bei Pistolen eine Mengenbeschränkung auf zwei Stück, Flinten und Repetierer (gab ja dort Langwaffen, die man nicht mal registrieren musste und - o wunder - kein Mord- und Totschlag) unbeschränkt.

Auch wenn das nur ein Beispiel war von dir, sehe ich da scho wieder den Anflug von "lass uns alles regeln bei allem", auch wenn das eher als ein Denkmodell angedacht hast.

Ich würde halt als Zugangsvorraussetzung eine Sachkunde sehen (wollen), damit man auch gesetzlich einen Überblick bekommt etc. und auch in Notwehr und den Umgang vorher lernt und das wars. Bei Waffen, die deliktrelevant sind, auch wenn Schusswaffen an sich nicht deliktrelevant sind, würde ich erst - wie in Österreich - bei führigen Waffen etwas genauer hinschauen, also Pistolen/Revolver und halbautomatische Langwaffen (alles erlaubt, was halbauto ist, egal ob Kriegswaffe(noptik) oder welche Patrone etc. [Garand, AK-Klons ohne Möglichkeit zu Voll-auto etc) dazwischen einsortieren. Hier ist Österreich "etwas" komisch, was verkauft werden darf, aber generell machen die das schon sinnvoll.

Geändert von derda (17. December 2013 um 05:41 Uhr).
derda ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17. December 2013, 08:51   #51
Lichtgestalt
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Sollte ein mündiger Bürger das Recht haben zur Verteidigung seiner Liebsten und von sich selbst Waffen zu besitzen?

Ja.

Und drehen wir es doch mal um, welche legalen Mittel hat er denn noch in Deutschland?
Kaum welche, zumindest nicht, wenn er sich an das Gesetz hält.

Ich denke z.B. an den braven und in körperlichen Auseinandersetzungen unerfahrenen, weil gesetzestreu und deeskalierend eingestellen, Familienvater, in dessen Haus von einem gewaltbereiten und bewaffneten Kriminellen eingebrochen wird.

Wie soll dieser Familienvater die körperliche Unversehrtheit seiner Familie schützen?
Und komm mir jetzt bloß nicht mit Verhältnismäßigkeit der Mittel.

Ich war in jungen Jahren fünf Jahre Türsteher in einer Rock-Disco, fünf Nächte in der Woche.
Wenn Jemand keinerlei "Kampferfahrung" hat und in eine Auseinandersetzung mit der Angst reingeht verletzt zu werden, oder gar im Hinterkopf hat er dürfe den Anderen nicht verletzen, dann hat er gegen einen erfahrenen Schläger, zumal bewaffnet, oder was auch immer nicht den Hauch einer Chance.
Innerhalb von Sekunden wäre er kampfunfähig und mehr oder weniger schwer verletzt, seine Familie schutzlos.

Das juristische Nachbetrachten einer solchen Situation vom hohen Richterstuhl aus, wenn dann haarspalterisch die Verhältnismäßigkeit seziert wird, finde ich immer zum Kotzen.

Und man braucht das nicht, weil die Chance das es passiert ist so gering, erzähl das mal den Opfern von Gewaltverbrechen und deren Familien.
Es kann doch nicht sein, dass einem die Mittel verwehrt werden, weil es statistisch unwahrscheinlich ist, was ist denn das für eine Begründung?
__________________
ZOMBIE SQUAD - LEADER

"Im Auge Klarheit, im Herzen Wahrheit."

Geändert von Lichtgestalt (17. December 2013 um 08:57 Uhr).
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Alt 17. December 2013, 10:57   #52
wozzi
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Zitat:
Zitat von Borovik Beitrag anzeigen
Definitionsgemäß ist "Gesetz" eine Sammlung des gültigen Rechts. Wie kann man das bitte verwechseln???
RuedigerDE meinte so etwas nicht existierendes, wie Gerechtigkeit. Das einige, nicht nur in diesem Lande, das Wort nicht kennen, wundert mich allerdings nicht... Es ist um einiges angenehmer, sich hinter die § zu verstecken.

Zitat:
Zitat von Borovik Beitrag anzeigen
Ich bin in Berlin-Wedding aufgewachsen, d.h. es stand schon mehr als einmal jemand mit bösen Absichten vor mir, aber ich habe noch nie eine Kanone gebraucht...
Borovik, man hat schon die Kleidung, die ich an hatte, angezündet und ich hatte auch schon Mal eine Axt am Hals. Ich hatte keine Waffe und ich kam ohne aus... Ja. Es stimmt auch, das der Kerl mit der Axt für einen Augenblick kurz davor stand 8 Stockwerke tiefer zu fallen. Ich hatte allerdings die Lage rechtzeitig erkannt und wir sind lebend auseinander gegangen. Ob mir damals eine Kurzwaffen helfen könnte? Ja,dass würde sie, obwohl Du gleich argumentieren wirst, dass es nicht der Fall wäre, weil ich es ja ohne geschafft habe. Was man aber bedenken muss ist, dass eine Schusswaffe auch dann wirkt, wenn man kein Schuss abgibt. Bestimmte Situationen würden nicht eintreten, wenn die "Gegenseite" wissen würde, dass man bewaffnet ist, bzw. könnten durch das "vorzeigen" einer Waffe schnell deeskaliert werden...

Im übrigen stimme ich so weit mit den Kollegen vor mir, insbesondere mit "derda" überein.
wozzi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17. December 2013, 11:37   #53
SHADOW
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Ich sehe das ähnlich wie Michael. Wenn unbescholtene sachkundige Bürger zur SV eine Waffe (Waffen) erwerben dürften, hätte ich damit kein Problem. Die jetzigen gesetzlichen Voraussetzungen sind dermaßen restriktiv, dass in der Praxis kaum ein "Normalbürger" einen Waffenschein bekommt, sofern er nicht gerade einem ganz speziellen Job nachgeht.

In anderen europäischen Ländern (Österreich, Schweiz) ist der Waffenbesitz zur Haus- und Hofverteidigung kein Problem und dort bringen sich die Leute ja auch nicht reihenweise im Nachbarschaftsstreit mit ihren Waffen um. Warum also diese übertriebene Angst hierzulande? Wie Michael bereits schrieb, sind hier schon sehr viele Leute bewaffnet, die meisten aber illegal. Das Klientel, vor dem man sich zu schützen gedenkt, ist längst bewaffnet und muss sich keine Gedanken um Sachkunde, Zuverlässigkeit und sichere Aufbewahrung machen.

Und zum Thema "jeder Honk": das ist alles andere als sachliches diskutieren. Ich möchte auch nicht, dass der Neonazi aus 4b, der linke Extremist von schräg gegenüber oder der offensichtlich Geisteskranke aus dem Nachbarort (Notiz am Rande: alles erfundene Personen) sich eine legale Waffe zur SV kaufen darf, aber ich hätte keine Angst, wenn ein unbescholtener und sachkundiger Bürger dies könnte. Beim Bund durfte man nach wenigen Wochen scharf mit Sturmgewehren und MGs schießen und wenn ich heute zurückblicke, war die Ausbildung daran alles andere als auf dem Niveau, das Sportschützen vorweisen müssen, um den gesetztlichen Regelungen nachzukommen. Was ich da an eklatanten Nachlässigkeiten erlebt habe, spottet jeder Beschreibung. Ein Wunder dass dabei keiner verletzt wurde!

Über die genauen Regelungen müsste man dann natürlich diskutieren, aber soweit ich das verstanden habe, ging es Vincent erstmal nur um die generelle Ansicht hier im Forum zu dem Thema. Die genauen gesetztlichen Regelungen wie das aussehen könnte, sind ja erstmal nebensächlich und führen nur zu einer Verhaspelung in Details.

Also nochmal zusammengefasst meine generelle Ansicht zum Thema:

Zitat:
Seid ihr grundsätzlich dafür (oder grundsätzlich dagegen), dass Personen, die nach dem Gesetz zuverlässig, sachkundig, unbescholten, ausreichend versichert, psychisch stabil, über den Umgang mit Schusswaffen zum Zweck der Selbstverteidigung UND über die rechtlichen Voraussetzungen belehrt wurden, Schusswaffen zum Zweck der Selbstverteidigung erwerben dürfen. Kurz: soll SV als Bedürfnis für oben genannte Personen in Deutschland anerkannt werden, JA oder NEIN?
JA, ich bin dafür.


Grüße

Thomas
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Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit. - Benjamin Franklin (11. November 1755)
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Alt 17. December 2013, 11:58   #54
Pfälzer
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Zitat:
Zitat von RuedigerDE Beitrag anzeigen
Dann schau mal genau hin.
Vincent hat seinen Beitrag schon um 16.01 Uhr geändert, Dein Kommentar kam erst danach.


lg Rüdiger:-)
Kannst Du auch ned lesen ? Oder ist das eine andere Krankheit?

Er änderte um 16.01 Uhr, ich hab Beitrag Nr 2 ( meinen ) um 14.nochwas Uhr eingestellt..............

Also, darum mußt Du Dich auch gar ned kümmern
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Alt 17. December 2013, 12:21   #55
Tom_123
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Zitat:
Aber ich frage mich im Ernst, warum soll ein unbescholtener Bürger in einer Demokratie nicht das Recht auf Waffenbesitz haben? Wäre das denn wirklich ein Problem?
Du vermischst hier wieder zwei unterschiedliche Sachen.
Das Recht auf Waffenbesitz -insbesondere das Recht auf Erwerb und Besitz von Schußwaffen-
sollte jeder Bürger haben, der die Voraussetzungen erfüllt.
Und zwar ohne Bedürfnisprüfung, denn die allermeisten anderen gefährlichen Gegenstände kann
man ja auch ohne Bedürfnissprüfung erwerben.
Da sind sich hier auch sicher die allermeisten einig.

Waffen in den eigenen vier Wänden führen und auch zur SV einsetzen ist für mich
auch kein Problem.

Die Frage ist doch wem und wie vielen sollte gestattet werden Schußwaffen in der
Öffentlichkeit zu führen.

Einige meiner Bedenken ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

1.Unbescholten heißt nicht, daß ich manchen unbescholtenen Angehörigen bestimmter
Gruppen zugestehen wollen würde Waffen zu führen.
Aber wie will man das gesetzlich regeln? Daß würde in Gesinnungsschnüffelei ausarten.

2.Nicht alle wohnen auf dem Land.
Stell Dir mal vor jemand, der eh schon Angst hat versucht sich in einer U-Bahn Station
oder in einem vollbesetzten Bus mit einer Schußwaffe zu verteidigen.
Oder in der dunklen Gasse, an deren anderen Ende er den Eingang einer
Disko übersehen hat.
Ich denke mal im urbanen Bereich dürfte der Einsatz einer Schußwaffen zur SV in den allermeisten
Fällen nicht möglich sein ohne Kollateralschäden billigend in Kauf zu nehmen.

3.Selbst bei manchen'Profis' ist die Treffsicherheit gelinde gesagt unzureichend.
Und das stressfrei auf dem Schießstand.
Zum sicheren Umgang mit der Waffe müßte hier auch noch eine gewisse Treffsicherheit
als Voraussetzung dienen und auch regelmäßig geprüft werden.
Und nicht nur zehn Schuß auf 25m sondern unter halbwegs realistischen Bedingungen
in nachgestellten SV Situationen.

4.Konsum ist kein adequates Mittel um persönliche Unzulänglichkeiten auszugleichen.
Ich frage mich ob eine ängstliche Person die meint diese Unzulänglichkeit mit dem Führen einer
Schußwaffe ausgleichen zu müssen in einer Gefahrensituation noch angemessen reagiert.
Das betrifft sicher nicht jeden aber doch einige.

Aber ich lehne das Führen von Waffen in der Öffentlichkeit auch keineswegs per se ab.
Die jetzige Regelung (mehr als der Durchschnitt gefährdet) ist natürlich quatsch
und kann kein Entscheidungskriterium für eine tatsächliche Gefährdung sein.

Aber ich will natürlich auch keine Situation in der ich die Wohnung verbarikadieren muß und
nur noch mit Schutzweste zum Einkaufen gehen kann.

Hier wäre es schon angebracht, daß die jenigen, die Waffen führen für alle fordern,
auch mal aufzeigen wie das praktisch umgesetzt werden sollte.

Das übliche 'wo anders gehts auch' ist mir da etwas zu dünn gestrickt.
Tom_123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17. December 2013, 12:29   #56
Borovik
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Zitat:
RuedigerDE meinte so etwas nicht existierendes, wie Gerechtigkeit. Das einige, nicht nur in diesem Lande, das Wort nicht kennen, wundert mich allerdings nicht... Es ist um einiges angenehmer, sich hinter die § zu verstecken.
Stimmt wozzi! Ich schäme mich auch ordentlich ein bequemer Feigling zu sein, der sich hinter seinen Paragraphen und diesem Scheiß-Rechtsstaat versteckt.

Dabei ist es doch jedem tapferen mündigen Bürger klar, dass es um Gerechtigkeit geht, welche man am besten dadurch erreicht, in dem man sich einen Colt umschnallt und die Straßen säubert. Und für die Abwehr der Gefahr zu Gunsten dritter sollte man sich zusätzlich noch einen blauen Overall und einen roten Umhang besorgen.

Schaffen wir die Polizei ab! Und pfeifen wir auf unsere Rechtsordnung! Wer schneller schießt und besser trifft - hat Recht gehabt!
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Borovik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17. December 2013, 12:45   #57
Pfälzer
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Zitat:
Zitat von SHADOW Beitrag anzeigen
Und zum Thema "jeder Honk": das ist alles andere als sachliches diskutieren.

Hallo Thomas, ich schreibs auch gern ein drittes Mal.......... das, was Du da zitierst, hat er erst über 2 Stunden später dazu editiert.
Hätte er das gleich mit dazu geschrieben, hätte ich auch gleich ganz anders geantwortet.

Für HomeDefence bin ich auch, für Waffen tragen in der Öffentlichkeit bin nicht.

Egal wie.
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Pfälzer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17. December 2013, 12:48   #58
Dzilmora
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Ich sehe keine Notwendigkeit zur SV in Deutschland. Wenn ich täglich angegriffen würde oder nur monatlich, dann würde ich das vielleicht anders sehen. Aber in meinem Umkreis kenne ich niemanden, der irgendwann in eine SV Situation gekommen wäre. Und wenn schon SV, dann muss man Töten können. Wenn ich mir vorstelle, dass 2 Waffenträger beide auf SV pochen..., was dann: Schiesserei? Vielleicht sind ja Angehörige in der Nähe, kommt dann O.K. Corral? Und darf ich einen Umnieten, der mir eine Runter gehauen hat? Für mich gibt es da zuviel unbeantwortete Fragen.
Dzilmora ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17. December 2013, 13:05   #59
RuedigerDE
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Zitat von Borovik Beitrag anzeigen
Stimmt wozzi! Ich schäme mich auch ordentlich ein bequemer Feigling zu sein, der sich hinter seinen Paragraphen und diesem Scheiß-Rechtsstaat versteckt.

Dabei ist es doch jedem tapferen mündigen Bürger klar, dass es um Gerechtigkeit geht, welche man am besten dadurch erreicht, in dem man sich einen Colt umschnallt und die Straßen säubert. Und für die Abwehr der Gefahr zu Gunsten dritter sollte man sich zusätzlich noch einen blauen Overall und einen roten Umhang besorgen.

Schaffen wir die Polizei ab! Und pfeifen wir auf unsere Rechtsordnung! Wer schneller schießt und besser trifft - hat Recht gehabt!
Du begibst Dich argumentativ immer mehr auf die Seite von Waffengegnern, die sich ähnlich äußern, wenn sie ihre Diskussionspartner nicht ernst nehmen.

Ich stehe als aktiver Reservist auch für dieses Land ein.
Trotzdem habe ich noch meine eigene Meinung und muß nicht alles gut finden, was in Gesetzen steht.

Und vor allem glaube ich aufgrund eigener Erfahrungen nicht an die "heile Welt", die man mir vorgaukeln möchte.


lg Rüdiger:-)
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Desert Eagle Club in Deutschland e.V., German Rifle Association, Freie Schützen in Deutschland e.V., FWR, ProLegal

Gustav Heinemann: „Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz."
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Alt 17. December 2013, 13:09   #60
RuedigerDE
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Zitat:
Zitat von Pfälzer Beitrag anzeigen
Kannst Du auch ned lesen ? Oder ist das eine andere Krankheit?

Er änderte um 16.01 Uhr, ich hab Beitrag Nr 2 ( meinen ) um 14.nochwas Uhr eingestellt..............

Also, darum mußt Du Dich auch gar ned kümmern
Doch, ich kann sehr wohl lesen.

Deinen "Honk"-Beitrag hast Du vor der Änderung verfaßt.

Den Beitrag 6, um den es hier geht, nämlich
Zitat:
Dann hättest Du das dazu schreiben sollen !!!
, hast Du erst um 16.33 Uhr verfaßt, also über eine halbe Stunde später nach der Änderung des Startbeitrages.

Da hatte sich Deine Kritik schon erledigt.


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