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Alt 21. June 2014, 09:32   #1
Karabiner Pady
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Registriert seit: 18.02.12
Ort: Zäziwil
Beiträge: 39
Standard Walther PPK P21

Sehr geschätzte Waffenkundige

Ich habe kürzlich diese noch in der originalen Schachtel gelagerten Walther PPK gefunden. Die Waffen ist phosphatiert beschichtet, und in einem Arsenal-Zustand.

Nato-Versorgungsnummer lautet 1005-12-120-0893.

Ich erkenne die Waffennummer 124144 und die feingedruckte Zahl 1/58


Kann mir jemand weitere Infomationen zu dieser Waffe liefern oder gar eine Buchquelle, in der ich nachlesen kann?

Mit bestem Dank für die Unterstützung

Geändert von Karabiner Pady (21. June 2014 um 12:41 Uhr).
Karabiner Pady ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21. June 2014, 09:34   #2
Karabiner Pady
Mitglied
 
Registriert seit: 18.02.12
Ort: Zäziwil
Beiträge: 39
Standard Bild zur Walther PPK

Hier ein Bild zur Walther PPK
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Walther_PPK.jpg (193.0 KB, 75x aufgerufen)
Karabiner Pady ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21. June 2014, 14:20   #3
EL LOBO
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Benutzerbild von EL LOBO
 
Registriert seit: 30.05.09
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 602
Standard

Hallo K...P...
Hier ist etwas:...http://www.militaria-fundforum.de/sh...ad.php?t=97331

Um Bilder zu sehen, muß man angemeldet sein, aber die brauchst du ja eh nicht...

Gruß Wolf...
EL LOBO ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21. June 2014, 15:31   #4
Karabiner Pady
Mitglied
 
Registriert seit: 18.02.12
Ort: Zäziwil
Beiträge: 39
Standard ..doch .. Bilder sind alles!

Vielen Dank "Wolf", wahrlich eine spannende Geschichte!

Phosphatiert..? ..des Magnetismus wegen?
Karabiner Pady ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21. June 2014, 17:06   #5
EL LOBO
Mitglied
 
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Registriert seit: 30.05.09
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 602
Standard

Zitat:
Zitat von Karabiner Pady Beitrag anzeigen

Phosphatiert..? ..des Magnetismus wegen?
Nein, das ist/war die normale Oberflächenvergütung der Militärwaffen, zB. G3,
soll besser sein als Brüniert...???

Gruß Wolf...
EL LOBO ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21. June 2014, 21:49   #6
Götterbote
Super Moderator
 
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Ort: Landkreis Erding
Beiträge: 4,535
Standard

Die P21, die wir damals (2000) auf dem Waffeninstandsetzerlehrgang geschossen haben, waren alle noch brüniert.
Die Phosphatierung halte ich auch für nachträglich aufgebracht. Bei Generalüberholungen ist es usus, alle Waffen zu phosphatieren, egal ob die Waffe vom Werk aus mal brüniert war oder nicht.
Soweit mir bekannt ist, werden alle gebrauchten, schussfähigen "Nichtkriegswaffen", die über die VEBEG verkauft werden dürfen, in einen fabrikneuen Zustand versetzt. Egal was es kostet. Damit liegt der Verkaufspreis von BW-Pistolen deutlich unter den Kosten einer Generalüberholung.
__________________
"Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
Peter Ustinov
Götterbote ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22. June 2014, 00:44   #7
Philippe
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Registriert seit: 20.05.12
Beiträge: 397
Standard

Zitat:
Zitat von Karabiner Pady Beitrag anzeigen
Ich erkenne die Waffennummer 124144 und die feingedruckte Zahl 1/58.
Anhand dieser Seriennummer ist ein Fertigungsdatum im Jahr 1957 anzunehmen und die Waffe kam im Januar 1958 zur Bundeswehr. Walther lieferte alle Waffen brüniert aus, aber viele der Waffen wurden später (aber vor 2000) phosphatiert.
Philippe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22. June 2014, 09:38   #8
EL LOBO
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Benutzerbild von EL LOBO
 
Registriert seit: 30.05.09
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Beiträge: 602
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Zitat:
Zitat von Philippe Beitrag anzeigen
...Walther lieferte alle Waffen brüniert aus, ...
ÖHHH,...hmmm....ich dachte nach lesen von dem Link in meinem Post 3#, das diese Waffen
gar nicht von der Fa. Walther kommen...

Gruß Wolf...
EL LOBO ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22. June 2014, 12:20   #9
Philippe
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Registriert seit: 20.05.12
Beiträge: 397
Standard

Zitat:
Zitat von EL LOBO Beitrag anzeigen
ÖHHH,...hmmm....ich dachte nach lesen von dem Link in meinem Post 3#, das diese Waffen
gar nicht von der Fa. Walther kommen...

Gruß Wolf...
Es ist schon so, dass von 1952 bis 1985 eine Kooperation mit Manurhin bestand und in Ulm nur gerade so viel dazu beigetragen worden ist, dass Walther die Waffen dem Gesetz nach noch mit "Made in Germany" bzw. "Made in W. Germany" beschriften durfe. Ich habe auch kein Problem damit, wenn man schreibt, dass die ab 1985 zu 100% in Ulm produzierten Modelle PP, PPK und PPK/S von minderer Qualität sind, bzw. dass die schönen Walther-Nachkriegsmodelle dieser Serien eigentlich in Mulhouse gefertigt worden sind.
Philippe ist offline   Mit Zitat antworten
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