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Alt 17. October 2015, 00:27   #1
John Wayne
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Question Vielleicht liegt es ja am Gewicht….

In meinem Threat:“ Pah!…Wer´s glaubt…. „ habe ich den Rossi Unterhebelrepetierer (UHR) Model M175 im Kaliber .357 Magnum, getestet. Dieser UHR hat mich in allen Punkten sehr beeindruckt. Verarbeitung, Präzision und Schlossgang übertrafen all meine Erwartungen.

Ein weiterer UHR von Rossi musste her. Eine klassische Winchester 1892 Replik, runder Lauf, rundes Magazinrohr, leicht, schlank und führig. Möglichst im Kaliber .44 Magnum, da ich schon verschiedene UHR´s in den Kurzwaffenkalibern .38 S&W Special, .45 Long Colt, .44-40 Win, .357 Magnum besitze.

Bei meinen persönlichen Schusstests begleitete mich diesmal der UHR:
Rossi, Model 92, Unterhebelrepetierer, Kaliber .44 Remington Magnum, Baujahr 1997

Eine genauere Modelbezeichnung befand sich nicht auf der Waffe. Nach meinen Recherchen konnte ich diesen UHR aufgrund kleinerer Abweichungen oder der Kaliberangabe, nicht genau einem Model zuordnen, da ich auch keine Unterlagen über eine vollständige Auflistung der hergestellten Modelle von Rossi besitze. Letztendlich ist das auch gleich, denn mir geht es in erster Linie darum, einen weiteren Qualitätstest eines Rossi UHR´s durch zu führen (Bild 1).

Die Rossi UHR Winchester 92 Replik erscheint im ersten Licht wie sein „großer Bruder M 175“ in einem optisch und technisch identischem Nachbau vieler Winchester 1892 Modelle.

Dennoch weist der Rossi einige kleine Unterschiede auf. Nuancen, die aber durchaus in der fortlaufenden Entwicklung und großen Modelvielfalt der Winchester 1892 modifiziert, und somit auch Teil des Ganzen wurden (Bild 2).

Vielleicht haben aber auch Veränderungen des Vorbesitzers stattgefunden.

Zum Beispiel:
- das auf dem vorderen Laufband liegende, messingfarbene Korn, bei Rossi habe ich nur Ausführungen mit einem Messingfarbenen Einsatz gefunden, die vor dem Laufband auf dem Lauf montiert waren.

- die Visierung, einmal von der Einstellungssteuerkurve aber auch vom Kimmenblatt her. Es wurde z.B. nicht das klassische Buckhorn Kimmenblatt verwendet. Was aber auch bei einigen Winchester 92er Modellen der Fall war.

- den Hinterschaft oder den Abschluss des Vorderschaftes, auch hier gibt es verschiedene Ausführungen von den originalen Winchester UHR´s (Bild 3).

Es stellt sich die Frage, ab welchen Zeitpunkt Rossi dieses Model Nachgebaut hat. Soll heißen, welche Wichester 92 Ausführung als Vorlage diente.

Die Schaftkappe, die vom Ende des Schaftrückens über den Schaftabschluss verläuft, liegt nicht überall gleichmäßig an. Es ist ein leicht überstehender Rand der Schaftkappe zu fühlen was auf einen Verarbeitungsmangel oder die Schonung des Hinterschaftholzes hinweisen kann (Bild 4).

Technische Daten:
Lauflänge: 51cm.
Kaliber: .44 Remington Magnum
Gesamtlänge: 960mm
Gesamtbreite: 38mm
Gesamtgewicht: 2800 gr.
Magazinkapazität: 10 Patronen

Im ungeladenen Zustand lässt sich das Model 1892 gut und leicht repetieren. Das Laden der Waffe über die seitliche Ladeklappe, trotz ihre optisch geringen Größe, ist sehr gut abgestimmt und es lassen sich alle Patronen ohne größeren Widerstand einführen (Bild 5).

Für den Schusstest verwendete ich folgende Munition:
Widergeladene Patronen, Hülse Winchester, Treibladung 8,9grain N320, Zündhütchen S&B Large Pistol, Geschoss H&N Hohlspitz Blei/verkupfert .429/230gr.

Ablauf des durchgeführten Schusstestes:
Entfernung 25mtr aufgelegt
5 Schuss zur Ermittlung der Treffpunktlage (Spiegel aufsitzen lassen)
Treffpunktlage 3 tief.
Weitere 10 Schuss nach Visiereinstellung zum Fleckschuss.

Entfernung 25mtr. aufgelegt
5 Schuss nach eingestellter Visierung

Entfernung 50mtr. aufgelegt
5 Schuss nach eingestellter Visierung

Auswertung des Models Rossi 92:
+ der Rückstoß ist stark aber noch ausgewogen
+ der Abzug ist leichtgängig und löst trocken aus
- die Visierung ist anfänglich zwar gut sichtbar, verschwindet aber auf 50mtr. Schussentfernung, da der notwendige Kontrast vom Messingkorn nicht umgesetzt wird
+ der Schlossgang leichtgängig, Waffe muss beim Repetieren aber gut festgehalten werden
+ das Laden der Waffe mit 10 Patronen ist problemlos, der Widerstand der sich spannenden Magazinfeder ist kaum spürbar
+ keine Probleme mit der verwendeten Munition

Gesamtpunktzahl von 6
Rossi Mod. 92 : 5

Persönliches Fazit:
Aufgrund der Kürze des durchgeführten Schusstestes kann der aufmerksame Leser wohl feststellen, dass mit der Waffe etwas nicht stimmte. Meine Begeisterung hat sich auch in Grenzen gehalten.

Nicht, weil die Waffe nicht schießt oder nicht sorgfältig repetiert…. Nein, es war einfach irgendwie unspektakulär…auch wenn die Präzision ausreichend ist (Bild 6).

Trotz des leichten Schlossganges ließ sich das Model nur recht ruppig repetieren. Das mag an den Geschossen oder aber auch an dem geringen Gewicht der Waffe gelegen haben. Es fehlte einfach das satte Gewicht. Das Gefühl, dass alle Vorgänge zusammenhängend ein Ganzes ergeben. Das, was mich beim Model 175 so begeistert hat.

Dennoch ist die Rossi M92 keine schlechte Waffe. Alles funktioniert, alles ist abgestimmt, der Rückstoß beachtlich und der Abzug ist gut. Man wird nicht um das Gefühl gebracht mit einer Prime-1892 zu schießen. Das pragmatische der Waffe, welches sie als Gegenstand des täglichen Gebrauches identifiziert, hat schon etwas besonderes. Man merkt es daran, wenn man die Waffe auf dem Schießstand aus dem Futteral nimmt, dass man sich plötzlich in eine andere Zeit versetzt fühlt (Bild 6).
Angehängte Grafiken
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Dateityp: jpg Bild1.2.jpg (32.0 KB, 30x aufgerufen)
Dateityp: jpg Bild1.3.jpg (48.7 KB, 49x aufgerufen)
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Dateityp: jpg Bild1.5.jpg (25.4 KB, 40x aufgerufen)
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Gruß
J.W.
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Alt 17. October 2015, 09:16   #2
Dzilmora
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Hallo John,

hier mal ein paar Beispiele für die Originale 1892 (http://www.rarewinchesters.com/gunro...model_92.shtml).
Eigentlich sitzt das Korn nicht auf dem Laufband (meine Vermutung warum es seit dem Karabiner 1873 nicht mehr auf dem Laufband sitzt: sobald man das Laufband löst, ist auch die Visierung futsch.). Unterschied beim Abschluss von Vorder bzw Hinterschaft ist entweder Karabiner oder Sporting Rifle. Der Überstand bei der Schaftkappe hinten ist ein "Verarbeitungsmangel oder Fehler". Auch das ruppige Repetieren: die Rossis der Anfänge sollen schlecht verarbeitet gewesen sein. Ohne Überarbeitung laufen die nicht wirklich schön.

Sollte dir obiges schon alles bekannt sein, überlese den Text.

Geändert von Dzilmora (17. October 2015 um 09:22 Uhr).
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Alt 17. October 2015, 21:43   #3
Pfälzer
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N Abend ihr Beiden,

zu JW: wie immer top Bericht. Aufbau, Beschreibung, Bilder ........ wie immer "Champions League". Nur den dritten Punkt im dritten Satz Deines Berichts kann ich so nicht nachvollziehen. Der Schloßgang meiner 175er hat meine Erwartungen alles andere als übertroffen.

Erst als ich sie kpl auseinander gebaut, alle Kanten und Flächen, an die ich rankam mit einer Schlüsselfeile entgratet bzw abgezogen hab, alles mit Druckluft ausgeblasen und dünn eingeölt hatte, lief sie, wie man es erwarten konnte. Jetzt kann ich endlich repetieren, ohne aus dem Anschlag gehen zu müssen.

zu Dzilmora: die Verarbeitung an sich ist schon ok, also Holzteile, Passungen oder Spaltmaße. Einzig die mechanische Bearbeitung ließ doch arg zu wünschen übrig. Ich komm aus dem Werkzeug- und Vorrichtungsbau und da ist man halt was anderes gewöhnt. Deswegen meine Nacharbeit, die mit bescheidenen Mitteln und Aufwand doch eine spürbare Verbesserung gebracht hat.
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MfG aus der schönsten Pfalz, die es gibt

Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

"Bevor isch misch uffreg, is mers egal ....." oder auch "Äner vun uns zwä is bleeder wie isch....."
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Alt 17. October 2015, 23:12   #4
Dzilmora
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Ist bei Uberti etwas besser (Mechanik) 1860, 1866, 1873... Aber man hört trotz dem ein Knarzen und Schleifen. Deswegen bau ich auch auseinander und Entgrate bzw. schleife (nicht gerade bis Körnung 7000) wenigstens die Teile die aufeinander reiben. Danach ist viel gewonnen. Bei Rossi kann man Glück haben oder nicht. Wobei die neueren Baureihen besser sein sollen (ab Herstellung nach 2000 ?).
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Alt 18. October 2015, 12:01   #5
John Wayne
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Standard Hi Dzi, Hi Pfälzer,

vielen Dank für eure Erfahrungswerte und Hinweise.

Ich kann bei meinen Test´s natürlich immer nur die Waffe bewerten, die mir zur Verfügung steht. Und so kann ich z.B. über meine Rossi M 175 nur gutes berichten.

Das sich innerhalb einer Modelreihe allerdings solche Qualitätsunterschiede darstellen, vermag ich kaum zu glauben. Sicher habt ihr recht, dass Qualität seinen Preis hat.

Dennoch gibt es auch Waffen deren Qualität über ihrem Preis liegt, ohne natürlich an die Qualität hochwertigerer und somit auch preislich höher liegender Waffen, heranzureichen.

Rossi stellt m.E. eine sehr gute Qualität für ihren Preis her.

In meiner Sammlung besitze ich zwei Lever-Action´s, die mich extrem enttäuscht haben. Es sind Modelle von Hege. Einmal das 1860 im Kal. .38 S&W Special und zum anderen das Model 1860 im Kaliber .22lfb.

http://www.waffen-welt.de/album.php?...&pictureid=538

http://www.waffen-welt.de/album.php?...&pictureid=537

An diesen beiden Waffen funktioniert rein gar nichts…. Und Funktion sollte man doch eigentlich erwarten können, ohne das man selbst eingreifen muss.

Die Rossi 92, die ich im vorliegenden Fall getestet habe, bezieht sich in ihrem Vergleich auf das Model M 175. Und da schneidet sie schlechter ab. Ich Vergleich zu den Hege´s liegt sie aber um einiges vorn.

Und wie ich am Schluss des Berichtes schrieb…. Man wird nicht um das Gefühl gebracht, mit einer 92er zu schießen. Sie ist halt für den täglichen Gebrauch gebaut und so ist sie quasi eine „klapprige“ alte Winchester…. und wird damit ihrem Testurteil gerecht....
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Gruß
J.W.
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Alt 18. October 2015, 12:04   #6
KESSELRING
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Ein dickes Danke erneut für deine Beiträge !

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Alt 18. October 2015, 16:19   #7
Dzilmora
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Zitat:
Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
... Rossi stellt m.E. eine sehr gute Qualität für ihren Preis her.
Vollkommen richtig. Vor allem, weil bei der Rossi meist nur etwas entgratet werden und mit feinem Korn (jetzt nicht der Klare) etwas geschliefen Siehe Pfälzer) werden muss. Schlecht wollte ich die Rossis bestimmt nicht machen. Preis Leistung ist denke ich Top. Bei meiner 1873 hat Uberti das Anfasen des Laufs am Anfang vom Patronenlager vergessen: jede 2 Patrone hatte Ladehemmung. Erst ein Anfasen hat Abhilfe geschaffen. Auch bei Hege Uberti kann man Pech haben.

Was läuft bei deinen nicht: Timing (Aufzug/Carrier und Repetierhebel), Ladehemmung?
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Alt 19. October 2015, 23:19   #8
Pfälzer
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N Abend die Herren,

von der Rossi M175 gibt es eine Ausführung "Puma". Bei der wurde wohl der Schloßgang und die andere Mechanik überarbeitet und die läuft wohl auch butterweich.

@JW, hast Du vlt so eine Ausführung ?
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Alt 20. October 2015, 07:15   #9
John Wayne
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Standard Hi Kessel, Hi Dzi, Hi Pfälzer

Zitat:
Zitat von KESSELRING Beitrag anzeigen
Ein dickes Danke erneut für deine Beiträge !
@Kesselring
Vielen Dank. Allerdings ist, seitdem es die Bewertungsoption nicht mehr gibt, meine Motivation etwas gesunken umfangreiche Berichte zu schreiben. Material habe ich aber noch genug….

Zitat:
Zitat von Dzilmora Beitrag anzeigen
.....Vor allem, weil bei der Rossi meist nur etwas entgratet werden.....Was läuft bei deinen nicht: Timing (Aufzug/Carrier und Repetierhebel), Ladehemmung?
@Dzilmora
Es geht ja nicht darum eine Waffe schlecht zu machen. Entweder sie sind schlecht, werden ihrem Ruf gerecht oder sie sind besser als ihr Ruf. Ich versuch so objektiv wie möglich meine Tests durchzuführen (nicht immer ganz einfach-manchmal geht auch die Begeisterung oder die Enttäuschung mit mir durch). Es ist natürlich möglich, dass es Unterschiede zwischen Waffen eines Herstellers gibt. Vor allem, wenn Jahre der Produktion dazwischen liegen. Nach hinten raus wir ja wohl im Moment alles schlechter…

An meinen Hege´s funktioniert so viel nicht, dass es müßig ist es auf zu zählen. Das interessanteste ist das aufstauchen der Magazinfeder im .38er, die dann plötzlich nicht mehr als 5 Patronen laden lässt oder die gnadenlosen Ladehemmungen beim Repetieren . Und der .22er erst…. Gott der gerechte….

Aber ich werden mich mal hinsetzen und auch mal die Feile walten lassen. Auf so eine Idee bin ich noch gar nicht gekommen…. Schlechter kann es ja auch nicht mehr werden

Zitat:
Zitat von Pfälzer Beitrag anzeigen
...von der Rossi M175 gibt es eine Ausführung "Puma". Bei der wurde wohl der Schloßgang und die andere Mechanik überarbeitet und die läuft wohl auch butterweich.
@JW, hast Du vlt so eine Ausführung ?
@Pfälzer
Ich habe auch von den Rossi Puma Modellen gelesen, es aber nicht weiter verfolgt. Ich schaue immer ob ich irgendwo mal eine erwerben kann. ABER…die gehen recht hochpreisig weg…das hat sicher seinen Grund… da ich eine unendliche Geduld besitze, wird es wohl irgendwann mal klappen

Meine M175 ist aber nach meinen ersten Recherchen zum damaligen Bericht, keine Puma Version. Aber wie ich schon damals schreib, eine wirklich hochwertig verarbeitete Waffe. Ich bin immer noch begeistert davon
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Alt 25. October 2015, 18:25   #10
Gunner
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Zitat:
Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
@Kesselring
Vielen Dank. Allerdings ist, seitdem es die Bewertungsoption nicht mehr gibt, meine Motivation etwas gesunken umfangreiche Berichte zu schreiben. [...]
..und deshalb von mir das stets stereotype:
DANKE,
toll gemacht, gut ge-und be-schrieben, klasse Photos....auch wenn Nummer 6 rechts knapp beschnitten ist.

Du darfst Dein übriges Material gerne in Angriff nehmen !
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Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

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Alt 26. October 2015, 09:22   #11
Dzilmora
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Zitat:
Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
... Das interessanteste ist das aufstauchen der Magazinfeder im .38er, die dann plötzlich nicht mehr als 5 Patronen laden lässt oder die gnadenlosen Ladehemmungen beim Repetieren...
Die Feder ist zu lang (Uberti ist da großzügig, besser als zu kurz). Stückchenweise kürzen bis man das Optimum hat. Sie darf nicht zu kurz sein, weil sie sonst die erste Patrone nicht mehr in den Carrier schiebt. Ladehemmung kann 2 Gründe haben: entweder der Lauf am Patronenlagereingang ist nicht angefast oder aber der Carrier hat keine Abschrägung vorne. Hier ist ein anschauliches Beispiel dafür: http://www.theopenrange.net/articles/togglelink.pdf. Damit die Waffe sich leicht repetieren lässt, wird gerne der Carrier poliert und dort wo er rauf und runter läuft. Ansonsten alles "polieren" was aufeinander gleitet. Aber das weißt du wahrscheinlich selber.

Zur .22 kann ich nichts sagen, da ich (leider) noch keine Besitze.
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Alt 26. October 2015, 13:03   #12
John Wayne
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Zitat:
Zitat von Dzilmora Beitrag anzeigen
Die Feder ist zu lang (Uberti ist da großzügig, besser als zu kurz).....
Vielen Dank für die Hinweise. Das mit der Zubringerfeder habe ich bereits geklärt. Ich habe einfach mal die von der Rossi M92 eingebaut....und schwupp, funktioniert.

Die ursprüngliche Zubringerfeder der Uberti läuft von der Mitte her konisch zu den Enden zu. Offensichtlich ist es eine falsche Feder, denn sie lässt sich nach der Entnahme nur unter erheblichen Schwierigkeiten wieder zurück in das Magazinrohr quasi "stopfen". Ich musste mit einem kleinen Schraubendreher Windung für Windung hineinschieben.....Ätzend....

Die Rossi Zubringerfeder ließ sich ohne weiteres in das Magazinrohr schieben, passt allerdings nicht in das Zubringerkäppchen. Aber ich müsste dann sowie so eine für eine 38er/.357er nehmen. Jetzt muss ich mich erst einmal nach einem Händler umschauen, der diese Federn führt.

Das Repetieren hat sich allerdings nicht verbessert. Nach wie vor (ob mit alter oder Rossi Zubringerfeder) eine Ladehemmung nach der anderen. Aber ich kann nun, nach Deiner Beschreibung, der Ursache auf die Schliche kommen.

Politur und einen Dremel habe ich mir bereits besorgt.
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Alt 26. October 2015, 15:35   #13
Dzilmora
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Wenn die Feder gezwungen werden muss ist es die Falsche. Bei mir gehen die bei allen (1860, 66 oder 73) ohne Zwang in die Röhre.
Für Erstazteile VTI Gunparts, theduke.de, Uberti oder hier: http://onlineshop.westerngunsandmore...s/%22ZB%205%22. 19,- Euro.
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Alt 26. October 2015, 20:26   #14
John Wayne
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Standard Hi Dzilmora,

Zitat:
Zitat von Dzilmora Beitrag anzeigen
Vielen Dank für den Link. Ich habe gleich Verbindung aufgenommen und prompt eine Antwort bekommen. Diese Antwort war sehr fachmännisch und aufschlussreich. Ich bin dann gleich "rangegangen" und habe die Waffe entsprechend der Vorgaben untersucht. Das Resultat werde ich sicherlich morgen schon bekommen.

Sollte ich jemals die Waffe an´s "laufen" bekommen, werde ich sie natürlich einem Test unterziehen (sofern ich das noch nicht habe..hab da etwas die Übersicht verloren). Aber ich schaue gleich mal in Gunners Übersicht nach .

Ich melde mich auf alle Fälle wenn sich Erfolge oder Misserfolge einstellen....
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Alt 26. October 2015, 22:16   #15
Treffhaltnix
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Auch von mir ein riesen Danke für den interessanten Bericht.
Insbesondere da er sich mit meinen Erfahrungen deckt.
Zwischen dem Amadeo Rossi eines Schützenkollegen und meinem M175 liegen
Welten.
Meine persönliche Erklärung dazu liegt in der Übernahme durch Taurus.
Auch diese galten ja früher als sagen wir mal grob verarbeitet.
Mittlerweile dürften Sie aber zu den renommierten Herstellern aufgeschlossen haben,und ich gehe mal davon aus dass die Tochterfirmen eine entsprechende
Entwicklung durchlaufen.

P.S. Ja nicht mit den Berichten aufhören , warte schon gespannt auf den
Nächsten.
Gruß Treffhaltnix
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Stichworte
.44 magnum, brasilien, carbine 92, rossi, uhr

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