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Alt 6. December 2013, 12:26   #1
Vincent
Ausgeschlossen
 
Registriert seit: 27.11.10
Ort: München
Beiträge: 1,681
Standard Empfehlung für Rescue-Messer?

Hallo,

ich wollte fragen, ob mir von euch jemand ein klappbares Rescue-Messer empfehlen kann. Es sollte folgende Eigenschaften haben:

1. konform mit WaffG (d.h. Klingenlänge unter 12 cm, ein MUSS!!!)
2. kein Einhandmesser (bzw. abmontierbarer Klingenheber)
3. Glasbrecher-Dorn (ein MUSS!!!)
4. Wellenschliff
5. ggf. noch eine separate Gurtschneideklinge im Griff oder ausklappbar.

Ich habe mir schon alle möglichen und bekannten Messerhersteller angesehen. Böker, Pohl Force, etc. pp.

Aber immer, wenn ich dachte, eins gefunden zu haben, dann hat eine Sache nicht gepasst. Entweder war es ein EHM mit abnehmbaren Klingenheber, dann hatte es aber keinen Glasbrecher-Dorn. Oder es hatte einen Glasbrecher-Dorn, aber der EHM-Klingenheber war fest und nicht abmontierbar.

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte. Vielleicht hat jemand von euch ja auch eine andere Lösung für mich.

Der Einsatzzweck ist jedenfalls das alltägliche Mit-mir-herumtragen, der Glasbrecher-Dorn für evtl. Befreiung aus einem eingeklemmten Fahrzeug, einem brennenden Gebäude, etc. Der Gurtschneider dürfte sich von selbst erklären.

Manchmal verfluche ich das neue WaffG dafür, dass es ein Führverbot für EHM beinhaltet. Was soll man denn machen, wenn der eine Arm verletzt oder anderweitig unbrauchbar ist und die einzige Möglichkeit darin besteht, das Messer mit einer Hand öffnen zu können und man in einem brennenden Fahrzeug oder Gebäude festsitzt??? Echt zum Verzweifeln!

Gruß

Vincent
Vincent ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 6. December 2013, 20:46   #2
platoon
Mitglied
 
Benutzerbild von platoon
 
Registriert seit: 22.01.09
Ort: Land Brandenburg
Beiträge: 215
Standard

Hallo

Was ist mit dem Teil ? Gut oder böse ?

http://www.firefightingproducts.com/...asp?item=SW911

Gruß Carsten
platoon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 7. December 2013, 10:01   #3
Vincent
Ausgeschlossen
 
Registriert seit: 27.11.10
Ort: München
Beiträge: 1,681
Standard

Hallo,

eher schlecht, wird wegen dem Klingenheber als Einhandmesser durchgehen.

Ich glaube aber, dass das hier noch am ehesten passen dürfte.
http://www.boker.de/taschenmesser/bo...r/01BO045.html

Klingenheber ist abnehmbar, der Gurtschneider ist zwar nicht, wie von mir gewünscht, im Griff, sondern an der Klingenspitze, aber die eierlegende Wollmilchsau kann ich wohl lange suchen.
Vincent ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 7. December 2013, 11:04   #4
dkp3011
Mitglied
 
Registriert seit: 12.03.12
Ort: Oostfreesland
Beiträge: 913
Standard

Ein Rettungsmesser, dass man nur beidhändig öffnen kann ist mE ziemlich sinnfrei.
dkp3011 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 7. December 2013, 11:28   #5
Tom_123
Mitglied
 
Registriert seit: 05.11.12
Beiträge: 228
Standard

Zuerst ein paar allgemeine Anmerkungen.

Klappmesser haben nach dem Waffengesetz keine Beschränkung der
Klingenlänge, nur feststehende Messer.
Und ja, $42a ist nicht nur nervig sondern widerspricht meiner Meinung nach
auch jeder Rechtstaatlichkeit und ist deshalb eigentlich Verfassungswidrig.

Ein Rettungsmesser zu empfehlen ist problematisch, denn sicher hatten die Wenigsten hier
schon mal Gelegenheit es in der Praxis zu testen. (ich auch nicht)
Also kann ich nur sagen was ich habe.
Ob es mir dann im Notfall einen Vorteil bietet muß ich wohl dem Schicksal überlassen.

Ich habe ein Victorinox RescueTool im Auto liegen:

http://www.toolshop.de/Messer/Schwei...nge::3048.html

Hier gibts ein Video dazu.
Aber bitte beachten, das ist (Schleich)Werbung, also nur geeignet um die Funktionen zu beschreiben.
Ob das im Ernstfall alles so geht sei dahingestellt.

http://www.youtube.com/watch?v=zApUSw0xsRY

Das Ganze gibt es auch §42a-Konform mit Zweihandklinge:

http://www.toolshop.de/Messer/Schwei...nge::4820.html

Immer dabei habe ich nur ein kleines Leatherman Juice in der Hosentasche und
in der Aktentasche ein kleiners Klappmesser und meist genug Gerümpel um in fast
jeder Situation irgendetwas improvisieren zu können.
Tom_123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 7. December 2013, 14:47   #6
Vincent
Ausgeschlossen
 
Registriert seit: 27.11.10
Ort: München
Beiträge: 1,681
Standard

Das Problem ist auch: als Legalwaffenbesitzer möchte ich nicht unbedingt ausprobieren, wie weit man sich auf die Formulierung "allgemein anerkannter Zweck" stützen kann, wenn man in eine Kontrolle gerät und das EHM dann von den Beamten moniert, bzw. gleich einkassiert wird.

Das BMI sagt hier nämlich:

Zitat:
Die Beurteilung, ob die in § 42a Abs. 1 Waffengesetz genannten Gegenstände zu einem allgemein anerkannten Zweck in der Öffentlichkeit geführt werden, ist eine Einzelfallentscheidung und obliegt den Polizei- und Ordnungsbehörden der Länder, die für den Vollzug des Waffenrechts zuständig sind.

Quelle: http://www.messerforum.net/initiativ...-zweck/bmi.php
Eigentlich verfolgt MEIN Führen eines EHM, vor allem so eines Geräts, wie ich es suche, einen "sozial-adäquaten Zweck", der dazu auch noch "allegmein anerkannt" sein dürfte.

ABER, ganz ehrlich: wer von uns will sich schon auf die obigen Erläuterungen verlassen und wer von uns hat Lust dazu, sich der Entscheidungswilkür von irgend einem Polizisten auszusetzen und im blödsten Fall die Zuverlässigkeit zu verlieren, nur weil die Behörden meinen, prinzipiell immer im Recht zu sein?

Ich kann da gerne drauf verzichten.
Vincent ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 7. December 2013, 16:09   #7
Tom_123
Mitglied
 
Registriert seit: 05.11.12
Beiträge: 228
Standard

Allein schon das Zitat wäre mal ein schöner Anlaß für eine Verfassungsklage.
Seit wann entscheidet in einem Rechtsstaat mit Gewaltenteilung die Exekutive
über Auslegung von Gesetzen?

Dein Einwand ist sicher berechtigt aber ich mache mir da aber weniger Sorgen.

Erstens habe ich nach meiner Rechtsauffassung ohnehin ein berechtigtes Interesse Einhandmesser zu führen.
Und zweitens handelt es sich bei einem Rettungsmesser nicht um eine Waffe sonder um ein Werkzeug,
daß als solches sowieso nicht unter das Waffengesetzt fällt.

Aber das soll jetzt keineswegs als Aufforderung verstanden werden, Einhandmesser zu führen.
Das muß jeder im Einzelnen für sich selbst entscheiden.

Wie auch immer, daß von mir genannte Messer gibt es ja eh auch in §42a-konformer Ausführung.

Eine weitere 42a-konforme Alternative wäre das PohlForce Alpha.

http://www.pohlforce.de/produkte/messer/

Die älteren Ausführungen hatten auch noch einen Glassbrecher und es
gibt sie auch mit partiellen Wellenschliff.
Ist natürlich schon ein Bröckchen und weniger für die Hosentasche geeignet.
Ca. 290g schwer und offen/geschlossen 15cm / 26cm lang.

Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Alpha_Two_3.jpg (55.6 KB, 38x aufgerufen)
Tom_123 ist offline   Mit Zitat antworten
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