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Alt 30. December 2009, 20:01   #16
Staufer
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Registriert seit: 24.10.09
Beiträge: 8
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Mach Dir keine Sorgen...ein Jäger hat keine 73iger, sondern garantiert einen 94iger Karabiner.
Anhaltspunkte für Preise sind z.B.: 1.) Rifle oder Karabiner 2.) Zustand 3.) Stand.-Modell oder graviert 4.) Stand.-Visier oder Sportvisier usw. usw.
Am Gängigsten sind Karabiner-Ausführungen (kurzer Lauf und Sattelring am Systemkasten). Seltener und teurer sind Rifles mit rundem- oder mit Achtkantlauf. Sondermodelle mit extra langem Lauf (28 Zoll) sind sehr rar.
Ich habe auf einer Waffenauktion in den USA im Jahr 1997 für meine 73iger Rifle Kal. 44-40, Baujahr 1875 mit seltenem 28 Zoll-Lauf DM 3.870,00 bezahlt. Der Zustand war erstklassig, die Bräunierung in hervorragendem Zustand und ohne Flecken. Die Laufzüge ohne Macken, Riefen und Kanten. Der Systemkasten ohne Macken und Riefen.


Zum Vergleich ein paar Bilder meiner 66iger Muskete (eine Muskete wurde im Regelfall von der Armee verwendet). Für diese habe ich im Jahr 1997 exakt DM 6.100,00 bezahlt. Hört sich sehr viel an (ist auch viel Geld), aber eine 66iger Ausführung (das ist die erste Winchester als Unterhebel-Repetierer) überhaupt zu bekommen, ist sehr schwer und auch sehr, sehr teuer!
Die Unterschiede sind am Vorderschaft (bei der Muskete bis fast an die Mündung) und am Systemkasten zu sehen.


Hier ein sehr interessanter Link für Dich mit sehr interessanten Angeboten von originalen Winchester Karabinern und Rifles.
http://www.vintageweaponry.com/winchesters.htm
Viel Spaß


Edit:Bitte künftig Punkt 2.7.1 der Forenregeln beachten und keine Bilder von Fremdservern ins Forum stellen. Ich habe den Beitrag entsprechend geändert
Michi



§2.7.1
Verknüpfungen von Bildern.
Bitte verlinkt keine Bilder von Fremdservern in euren Beiträgen.
Niemand kann garantieren was mit diesen Bildern geschieht.
Sollten sie vom Betreiber geändert oder gelöscht werden, so wird ein Beitrag oft sinnlos. Daher benutzt bitte ausschließlich die Hochlade-Funktion im Forum.
Solltet ihr einen eigenen Webspace besitzen, und nicht wollen dass eure Bildern im Forum gespeichert werden, so könnt ihr euch mit der Forumsleitung in Verbindung setzen. Wir werden sehen, was wir tun können.
Angehängte Grafiken
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Geändert von Michi (31. December 2009 um 09:56 Uhr).
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Alt 31. December 2009, 13:09   #17
paxmortis
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Registriert seit: 01.10.09
Beiträge: 80
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Danke für die vielen Informationen Staufer. Ich werde mir die Seite mal anschauen und mich schlau machen. Allerdings kann ich jetzt schon sagen das das für meinen Geldbeute schwierig wird.

Trotzdem die Hoffnung stirbt zuletzt
paxmortis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 5. January 2010, 17:24   #18
Gunner
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Beiträge: 5,259
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Zitat:
Zitat von Staufer Beitrag anzeigen
Wenn ich dazu noch folgendes sagen darf: die 30-30 war die erste Zentralfeuerpatrone. Diese geniale Patrone kam erstmals mit dem Winchester Modell 1894 auf den Markt.
Wenn ich ganz kurz widersprechen darf:

dies mag eine der ersten, vielleicht sogar die erste kleinkalibrige Zentralfeuerpatromne für raucharmes Pulver in Amerika gewesen sein, allerdings sind Mausers Patrone M71 als auch die kaiserliche M88 Zentralfeuerpatronen, die wesentlich früher eingeführt worden sind, wobei letztgenannte ebenfalls eine kleinkalibrige, raucharmes Pulver nutzende Patrone ist.

Bei den Kurzwaffen ging es noch früher los:

1. 3. 3. Revolver für Zentralfeuerpatronen

Nachdem Pauly 1812 seine Einheitspatrone vorgestellt hatte, war 1858 von George Daw eine neue Zentralfeuerpatrone patentiert worden. Ein Jahr später ließ sich der Franzose Perrin einen Zentralfeuer-Revolver patentieren.

Schließlich ließ sich 1866 der britische Colonel E. M. Boxer eine Gewehrpatrone mit der seitdem so genannten Boxerzündung patentieren. Dieses Patent wurde im Anschluss auch für Revolverpatronen im Kaliber .45 übernommen.
aus: Wapedia-WIKI

Klugscheißermodus aus
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Geändert von Gunner (6. January 2010 um 16:57 Uhr). Grund: Rächtschrajbung vabessat
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Alt 5. January 2010, 17:34   #19
Michael
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Ort: Mittelfranken, (Bayern), Deutschland
Beiträge: 9,086
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Ein wenig Off-Topic, aber trotzdem angemerkt:

Die .30-30 konnte ich am letzten Samstag aus einer Thompson Contender Pistole bewundern, die hat wirklich ein schönes Mündungsfeuer produziert.

Schade, dass ich keine Kamera dabei hatte - ansonsten hätte ich ein paar Bilder davon gemacht!

Gruß

Michael
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“The 10mm Auto retains more kinetic energy at 100 yards than the .45 ACP has at the muzzle”
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Alt 5. January 2010, 18:44   #20
Staufer
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Registriert seit: 24.10.09
Beiträge: 8
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@Gunner
Deine Aussage ist absolut korrekt. Dass die 30-30 weltweit nicht die erste Zentralfeuerpatrone war, hast Du sehr gut dargestellt. Ob nun die 30-30 die erste Zentralfeuerpatrone in Amerika war, kann ich ohne entspr. Recherchen nicht beantworten. Eines aber weiß ich definitiv: die 30-30 war bei Winchester die erste Zentralfeuerpatrone, die mit dem Modell 94 zum Einsatz kam. Sorry...diesen Punkt hätte ich wirklich deutlicher aufführen müssen. Danke für Deine wichtige Anmerkung.

Geändert von Staufer (6. January 2010 um 08:19 Uhr).
Staufer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15. January 2010, 21:58   #21
Kodjak
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Registriert seit: 03.07.08
Ort: Pfalz
Beiträge: 34
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Ich glaube, dass die .30-30 zu lang ist, um sie im Lift einer 73'er Winchester unterzubringen. Auf jeden Fall ist sie für den Kniegelenkverschluß der 73'er zu stark. Wenn Du unbedingt die .30-30 in einem UHR mit Kniegelenkverschluß schießen möchtest, musst Du mal einen Büchsenmacher nach einer entsprechend einzurichtenden 76'er Winchester fragen, ob es überhaupt machbar ist, billig wird das aber nicht. Außerdem wäre es historisch nicht korrekt, da die .30-30 zum ersten Mal 1895 mit der 94'er Winchester auf den Markt kam. Dieser UHR besitzt auch den wesentlich robusteren Verschluß verglichen mit den Kniegelenkverschlüssen der 76'er bzw. der 73'er.
Kodjak ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 9. February 2010, 12:06   #22
joseph
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Registriert seit: 09.02.10
Beiträge: 2
Standard .30-30 oder .44 Mag?

hallo Mounty,
der Kauf will überlegt sein und ist eine ganz persönliche Sache.
Aber wenn ich Dir helfen kann erlaube mir folgende Anmerkungen.
Bei meiner Entscheidung hat das Kaliber keine Rolle gespielt, da mein Wunschgewehr nur in 30-30 zu kriegen war. Mit dieser Entscheidung bin ich allerdings sehr zufrieden.
Nun ist die Zuführung einer Patrone 30-30 bedingt durch die Form problemloser. Auch sollte man die Qualität und nicht den Preis als Maßstab nehmen.
Empfehlenswert ist auf jeden Fall das Wiederladen, da eine wesentlich größere Bandbreite an Laborierungen zur Verfügung steht.
Kann Dir hierzu auch gerne Tips geben.
Joseph
joseph ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 9. February 2010, 17:08   #23
Gunner
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Benutzerbild von Gunner
 
Registriert seit: 25.04.08
Ort: Enn Err Weh
Beiträge: 5,259
Standard

...und falls jemand von Euch seine .30-30'er Hülsen nicht loswird:
ich nehme sie gerne ab und forme sie für mein Wehrmann in 8,15x46r um !

(Auf-) Sammlergruß
vom Gunner
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Alt 24. January 2012, 14:48   #24
scubadiver1
Mitglied
 
Registriert seit: 24.01.12
Beiträge: 2
Standard

Hallo.

klar, 45-70 geht auch, habe ich gehabt. Eine Browning 1886 Grade 1
Bist du Wiederlader ??
45-70 Pillen sind auf Dauer teuer !
Es kommt drauf an, was du damit machen willst.
Ich selber schieße jetzt .44 Magnum, weil ich auch einen Revolver in diesem Kaliber habe.
45-70 mit harter Laborierung und Stahlkappe macht richtig BUMS !
scubadiver1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25. January 2012, 10:05   #25
7sleeper
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Registriert seit: 03.12.11
Beiträge: 1
Standard

Dieser Thread ist aus Feb 2010.

lg

7
7sleeper ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25. January 2012, 13:40   #26
Mounty
Mitglied
 
Registriert seit: 15.09.09
Beiträge: 129
Standard

Macht nix. Ist sogar noch aktuell.

Nachdem ich nicht uns Verrecken eine .44 Marlin gefunden habe, die mir gepasst hätte und eine .45/70 Gov für Bären nicht unbedingt ausreichend ist, wenn man wenig Erfahrung hat, wirds jetzt eine

Ruger No1 in .375 H&H sicher ist sicher.
und eine Winchester 94 in .30-30. Neuwertig für 300 EUR. Hing nur an der Wand.

Warum?
Die Marlin .30-30 von nem Schützenkollegen ist zwar qualitativ besser, schießt aber grottenschlecht. Hätt ich nicht gedacht. Das hat mir etwas das Vertrauen genommen.
Mit der Winchester komm ich besser zurecht und 300 EUR bekomm ich auch noch zusammen.
Mounty ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30. January 2012, 10:08   #27
+Werner+
Mitglied
 
Registriert seit: 17.12.10
Beiträge: 28
Standard

Das wundert mich. In meinem Verein haben einige (ich auch) eine Marlin 336 CS in .30-30Win. Unser Sportleiter wurde damit LM.
__________________
Gruß
Werner
+Werner+ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21. February 2012, 21:49   #28
AxelH
Mitglied
 
Registriert seit: 09.09.10
Beiträge: 24
Standard

Zitat:
Zitat von Mounty Beitrag anzeigen
Macht nix. Ist sogar noch aktuell.

Nachdem ich nicht uns Verrecken eine .44 Marlin gefunden habe, die mir gepasst hätte und eine .45/70 Gov für Bären nicht unbedingt ausreichend ist, wenn man wenig Erfahrung hat, wirds jetzt eine

Ruger No1 in .375 H&H sicher ist sicher.
und eine Winchester 94 in .30-30. Neuwertig für 300 EUR. Hing nur an der Wand.

Warum?
Die Marlin .30-30 von nem Schützenkollegen ist zwar qualitativ besser, schießt aber grottenschlecht. Hätt ich nicht gedacht. Das hat mir etwas das Vertrauen genommen.
Mit der Winchester komm ich besser zurecht und 300 EUR bekomm ich auch noch zusammen.
Da frag' ich mich aber, was der Kollege da für 'ne Gießkanne hat. Ich hab' die 336 in 30-30, und die schießt wie Gift.

Axel
AxelH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 7. April 2013, 04:54   #29
Mounty
Mitglied
 
Registriert seit: 15.09.09
Beiträge: 129
Standard Ende...

...der Geschichte. Ich habe ihn gefunden.

Marlin 336, müßte aus den 60ern sein, in .44 Mag.

Geniales Teil und super präzise. Wie neu. War zwar etwas teuer, aber das wars mir wert.
Mounty ist offline   Mit Zitat antworten
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