Waffen-Welt.de | Das Waffenforum
I Like Guns! - Video
PreisPirsch
Werde Sponsor
HornerArms
Shotevent.net
D.A.R. Germany Auctronia
Guns and Dogs

Zurück   Waffen-Welt.de | Das Waffenforum > Munition > Wiederladen

Antwort
 
Themen-Optionen
Alt 19. June 2016, 10:19   #1
Klaus_90
Mitglied
 
Registriert seit: 19.06.16
Beiträge: 2
Standard Ist das rechtens?

Hallo,
aus zeitlichen Gründen musste ich leider das Wiederladen von Patronenhülsen aufgeben und habe meine Erlaubnis nach §27 bei den Behörden abgegeben. Jetzt bekomme ich ein Anschreiben von der besagten Behörde, das mir ein Frist von zwei Wochen gesetzt wird, meine restliche wiedergeladene Munition zu verbrauchen. Naja, ich habe ausschliesslich 9mm Para gefertigt. Dem Schiessport gehe ich weiterhin nach, mit meiner 9mm Para, für die ich auf meiner WBK natürlich auch den Munitionserwerb eingetragen habe. Meine Frage wäre: Was ist an der Forderung der Behörde dran? Ist das alles rechtens?
MsG
Klaus
Klaus_90 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19. June 2016, 14:26   #2
Thomas223
Mitglied
 
Benutzerbild von Thomas223
 
Registriert seit: 26.12.10
Ort: Kreis Heilbronn
Beiträge: 431
Standard

Das Amt kann ja nicht wissen, was für Munition du geladen hast. Im Normalfall (d.h. ohne diesbezügliche explizite Beschränkungen) durftest du ja alle Patronen für Handfeuerwaffen laden. Ich denke, das Schreiben dient zur Erinnerung, dass du ohne deine 27er Erlaubnis diese Munition nicht mehr besitzen darfst. Munition die du per Munitionserwerbsberechtigung erwerben darfst ist da meines Erachtens nicht betroffen.
Thomas223 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21. June 2016, 22:20   #3
Sandmann73
Mitglied
 
Registriert seit: 28.10.14
Beiträge: 41
Standard

Du darfst doch deine wiedergaldene Munition einem anderen Berechtigten überlassen. Der dürfte diese Munition auch wieder einem anderen Berechtigten ohne 27er-Schein überlassen, z.B. Dir, egal wann. Wo sieht der Sachbearbeiter dann ein Problem?
Sandmann73 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23. June 2016, 06:51   #4
Rooster Cogburn
Mitglied
 
Benutzerbild von Rooster Cogburn
 
Registriert seit: 05.09.14
Beiträge: 124
Standard

Meine unmaßgebliche Meinung: Du hast noch eine waffenrechtliche Erlaubnis, die entsprechende Munition zu erwerben und zu besitzen? Kein Problem! Behalten. Du hast Munition z.B. für Leih- oder Vereinswaffen geladen, die noch bei Dir herumliegt? Verbrauchen, Berechtigten überlassen aber nicht mehr selbst delaborieren.

Ich würde die Behörde entsprechend informieren (telefonisch, Notiz mit Gesprächspartner, Datum, Uhrzeit, abheften, falls später einer dumm kommt), melden macht frei.
__________________
"The chinaman is running them cheap shells on me again."
Rooster Cogburn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23. June 2016, 11:12   #5
Cal308
Mitglied
 
Registriert seit: 27.05.10
Beiträge: 18
Standard

Zitat:
Zitat von Klaus_90 Beitrag anzeigen
...
habe meine Erlaubnis nach §27 bei den Behörden abgegeben. Jetzt bekomme ich ein Anschreiben von der besagten Behörde, das mir ein Frist von zwei Wochen gesetzt wird, meine restliche wiedergeladene Munition zu verbrauchen. ...
Ähm, mal auf die Schnelle geantwortet.
Ich meine im SprengG oder WaffG oder in den VerwV. steht es ziemlich präzise drinnen das die Murmeln innerhalb 6 Monaten noch besessen werden dürfen.
Ich suche die Stelle mal raus.

Hier ist es:
WaffG:
§ 10
(3) Die Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Munition wird durch Eintragung in eine Waffenbesitzkarte für die darin eingetragenen Schusswaffen erteilt. In den übrigen Fällen wird die Erlaubnis durch einen Munitionserwerbsschein für eine bestimmte Munitionsart erteilt; sie ist für den Erwerb der Munition auf die Dauer von sechs Jahren zu befristen und gilt für den Besitz der Munition unbefristet. Die Erlaubnis zum nicht gewerblichen Laden von Munition im Sinne des Sprengstoffgesetzes gilt auch als Erlaubnis zum Erwerb und Besitz dieser Munition. Nach Ablauf der Gültigkeit des Erlaubnisdokuments gilt die Erlaubnis für den Besitz dieser Munition für die Dauer von sechs Monaten fort.
Cal308 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23. June 2016, 15:19   #6
Travis
Mitglied
 
Benutzerbild von Travis
 
Registriert seit: 01.09.11
Ort: Home of the Brave
Beiträge: 1,545
Lightbulb

Bis zum Ablauf der 6monatigen Frist muss demnach nur abgegeben oder verbraucht werden, für dessen Besitz man danach keine Berechtigung mehr hat.

Da er nur 9mm, und dafür auch die Erwerbs- und Besitzberechtigung hat (siehe WBK), kann er die Munition auch weiterhin behalten.

Die Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Munition wird durch Eintragung in eine Waffenbesitzkarte für die darin eingetragenen Schusswaffen erteilt. In den übrigen Fällen ..
__________________
Roman Grafe: "Man weicht eben nicht auf das nächste Tatmittel aus - zumal es schwerer ist, mit einem Messer zu morden als mit einer Pistole.", http://mobil.n-tv.de/politik/Der-Myt...e18287901.html

Japan: Mann tötet bei Messerattacke 19 Menschen, http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...ass-behinderte

2015: Polizei verzeichnet rund 2400 Messer-Angriffe in Berlin
Travis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25. June 2016, 12:30   #7
caliber
Mitglied
 
Registriert seit: 31.10.14
Beiträge: 9
Standard

Warum gibst du denn gleich dein Erlaubnisschein ab ???
Wenn du mal ne Zeit lang nicht Laden kannst brauchst e doch nich gleich
zur Behörde rennen .
Irgendwan willste wieder Laden , und du darfst nich und must das alles erst wieder neu beantragen und machen !!!!!
caliber ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27. June 2016, 19:56   #8
Othmar
Mitglied
 
Benutzerbild von Othmar
 
Registriert seit: 11.03.16
Beiträge: 518
Standard Beamtenscheisse

Mann oooh Mann, haben eure überregulierungswütigen Sesselkleber nichts gescheiteres zu tun?? Diese sollten ihr Einkommen für ein Jahr mit ehrlicher Arbeit auf dem Bau verdienen!!
Othmar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27. June 2016, 22:28   #9
Götterbote
Super Moderator
 
Benutzerbild von Götterbote
 
Registriert seit: 06.07.08
Ort: Landkreis Erding
Beiträge: 4,533
Standard

Tja, in anderen Ländern brauchst du keine Erwerbserlaubnis zum Pulverkauf. Geschweige denn einen Fachkundelehrgang. Deutschland vertraut seinen eigenen Bürgern nicht, was ich ziemlich traurig finde. Und nicht in allen Bundesländern wird das Waffen- und Sprengstoffrecht von den Behörden gleich ausgelegt. Das macht es für manche Wiederlader noch deutlich umständlicher.
Wenn ich daran denke, was manche unserer lieben Mitbürger Mengen an leicht entflammbaren Stoffen wie z.B. Waschbenzin, Gaskartuschen, Benzinkanister usw. unsachgemäß und aus lauter Sorglosigkeit oder Unwissenheit in Keller oder in der Garage lagern, ohne das dies Sorgen bei unseren Behörden hervor ruft, könnte ich kotzen. Was ich alles an Auflagen zu erfüllen habe, um meine max. 3 kg NC-Pulver zu Hause lagern zu dürfen. Treibladungspulver in Originalgebinden gelagert und gegen unbefugten Zugriff gesichert, was soll da passieren?! Dagegen sind viele Haushaltsmittelchen deutlich gefährlicher.
__________________
"Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
Peter Ustinov
Götterbote ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 09:08 Uhr.