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Alt 22. June 2017, 21:44   #26
erich74
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Zitat:
Zitat von EL LOBO Beitrag anzeigen
Aber du erlaubst dir ein Urteil darüber (#20), das nicht die Veränderungen in der Landwirtschaft (hin zum Industriellen) Schuld an der übermäßigen Zunahme
der Schwazkittel sind, sodern die rückständigen (alten) Jäger.

Im Anhang mal ein paar Bilder:
Es wird Mais geerntet und abgefahren, gleichzeitig wird Substrat aus den Biogas-Anlagen in die gerade gehäckselten Flächen eingebracht
und ganz, ganz weit draußen warten die Grünröcke darauf, einige Sauen zu erlegen.

Die Drückjagden vor der Ernte in diesen riesigen Flächen sind meist deprimierend, denn die Schwarzen denken garnicht daran da raus zu gehen.

Warum gibt es nicht genügend Hunde: Weil in diesem Staat alles überreglementiert wird, so auch das Hundewesen
und nur sehr wenige haben Zeit, Geld und Geduld sich diese ganzen (Hunde) Prüfungen anzutun.
Dazu kommt dann noch, daß in letzter Zeit bei uns immer öfter Hunde von Sauen getötet werden.
#14 Bild 2 = Die Strecke war im Herbst in einem Schlag, der für Körnermais gedroschen wurde.
Der Bursche ganz links hat 3 Hunde aufgemischt, 1x tot, 2x so schwer verwundet, daß die wohl nie wieder in einen Maisschlag gehen.

Gruß Wolf
Nein ich habe es hinterfragt mit einem Fragezeichen und habe nicht geurteilt. Weil ich immer noch nicht verstehe, warum ein altes Verfahren angewandt wird, welches nicht mehr in diese Welt passt.
Ich verstehe das so, die Landwirtschaft ist schuld das es ein Problem gibt, unsere Sitte nicht, wir würden das ja hinbekommen, wenn die Landwirtschaft sich ändert und die wiederum sagt es anders. Letztendlich zahlt doch aber der Jäger für den Schaden am Bauern, also für das Problem welches nicht seins ist, aber was er nach Sitte nicht in den Griff bekommt, was dem Bauern wiederum egal ist ob er schuldig ist oder nicht, denn der Jäger haftet. Habe ich das richtig verstanden ?
Übrigens habe ich auch schon erlebt wie mit einer Drohne und einer Wärmebild Kamera die Schweine lokalisiert wurden und anschliessend mit dem Jaguar 980 das Feld so bearbeitet wurde das auch ein gezielter Abschuss möglich war. Da hatten Bauer und Jäger sich abgestimmt und es wurde kein Hund verletzt. Die Schützen waren auch darauf vorbereitet das mehr als ein Schwein aus dem Feld kommt und hatten das richtige dafür mit.
Bei Youtube gibt es genug Videos in denen zu sehen ist wie auf zBsp. einen Keiler angelegt wird, geschossen wird und nicht oder nicht richtig getroffen wird und wie lange es dauert bis nachgeladen ist und neu angelegt ist und der nächste und über nächste Schuss kracht und dann vielleicht der eine zu Boden geht und die anderen auf und davon sind. Lässt sich sogar berechnen wieviel Meter so eine Wildsau zurücklegt in der Zeit wo nach geladen und neu angelegt werden muss. Was ist da an einem HA auszusetzen, womit man diesen Missstand stark reduzieren kann ? Weil eis nicht nach Tradition ist ? Tradition ist doch aber auch mit Blankwaffen oder Bögen, halt alles was es vor Pulverwaffen gab, zu jagen. WUrde doch auch durch neumodische Pulverwaffen irgendwann ersetzt.

Naja egal eigentlich, ist es nicht mein Schweineproblem, wollte es nur mal verstehen. Danke für die Mühe mit mir, bin immer etwas kompliziert.

Und zum Thema Hund. Ich bin selber im Verein seit 25 Jahren dabei, Hunde auszubilden. Und es gibt genug gute Hunde. Nur will sie jeder geschenkt bekommen, denn Geiz ist geil, aber es wird nichts verschenkt.

Geändert von erich74 (22. June 2017 um 22:32 Uhr).
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