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Alt 3. March 2016, 16:31   #17
derda
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Zitat von Classic_911 Beitrag anzeigen
Ich kann diese Diskussionen -auch hier- nicht verstehen:

"Wir sind zwar böse aber die sind viel böser ..."?[...]
Das man Gegner hat, ist doch normal. Angefangen von Fleisch essen, Jäger, Motorrad fahren, Sportwagen ... man sollte halt stets dagegenhalten aber niemals eine Täterrolle einnehmen. [...]
Vllt versteht ihr mich nicht bzw. meine "Idee", warum ich das so schreibe. Das Auto-Argument ist einfach unglücklich, weil Fortbewegung, Arbeit etc. "Unabdingbar".

Jeder Vergleich eines Nutzfahrzeugs und dessen Gefahren geht deswegen schief, weil einerseits Unfälle, andererseits "böse" Menschen Straftaten begehen. Straftaten sind "vermeidbar" durch "Nichtbegehen", während "Unfälle" halt einfach nur "Unfälle" sind.

Beim Vergleich mit Straftaten jedoch kann man das Auto natürlich als Beispiel dienen, wenn man Straftaten betrachtet (oder OWIs): Saufen und andere Drogen am Steuer. Vermeidbar und einfach dumm.

Das hat nichts mit "da gibts andere, die schlimmer sind" zu tun, sondern mit Sachen vergleichen, die "vermeidbar" sind durch "Nichtbegehen".

Ich unterstell mal den Waffenbesitzern (legal) mal pauschal, wesentlich seltener zu saufen und dann zu fahren als dem Rest der Bevölkerung. Damoklesschwert der Zuverlässigkeit gibts beim Nicht-LWB nicht...

Wenn ihr Nachbar Sportschütze ist, ... .

Sprich: Waffengegner stecken beim pauschalen Autovergleich natürlich gleich die Finger in die Ohren, aber zum minimalen Teil berechtigt, wenn man Unfälle auch miteinbezieht.

Dass der LWB statistisch keine Rolle spielt und sonst auch weniger Straftaten als der Durchschnitt begeht, spielt ja leider keine Rolle. Oder dass die Einschnitte für die LWB schon jenseits jeder Verhältnismäßigkeit steht und die innere Sicherheit durch liberalere Waffengesetze nicht im geringsten gefährdet wäre, eher steigen würde.
derda ist offline   Mit Zitat antworten