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Grip Pod, T-Pod und co

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  • Grip Pod, T-Pod und co

    Hallo in die Runde
    Hat irgendwer Erfahrungen mit Vordergriffen mit integriertem Zweibein? T-Pod und Grip Pod sind recht groß und wiegen auch einiges, zum probieren sind sie mir mit ca. 150€ ein bisschen teuer. Die China-Nachbauten sind laut Youtube und Amazon keine Alternative. Es gibt auch noch eine Variante von Tapco, das ist ein einfacher Griff, in den man das Zweibein bei Bedarf reinsteckt. So ist das Ganze leichter. Ich benötige den Griff nicht zwingend, finde das aber interessant für dynamisches Schießen (IPSC Rifle wenn man eine Stage hat wo das Zweibein nötig ist). Derzeit benutze ich für 100 und 300m ein klassisches Zweibein (Atlas Nachbau), ein großes Highlight ist das nicht. Für freihändiges Schießen möchte ich mir einen kleinen Vordergriff montieren, da kam mir die Idee hier ggf. zwei Fliegen mit einer Klappe zu strecken.
    oderint dum metuant

  • #2
    Ich durfte mal eines ausprobieren, Preis war > 100 €Euro, Modell weiß ich nicht mehr.

    Für mich taugt das für nichts richtig.
    Das Zweibein ist instabil im Schuß, d.h. da kann stattdessen auch die Magazine als Notstütze nehmen.
    Der Griff paßt ergonomisch für mich zum freihändig stehend Schießen nicht. Da ist die übliche Position besser: Daumen oben auf'm Rail, Zeigefinger entlang des Laufes in Schußrichtung, restlichen Finger unten. Der Griff bringt meines Erachtens nur etwas, wenn Du einen dieser (zivil) unsinnigen Picatinny-Quadrail-Vorderschäfte hast, wo man mit normalgroßen Händen nicht richtig greifen kann. Aber da sollte man dann den Handschutz tauschen.
    Außerdem kan der Griff bei engen Fenstern stören und Anscheinsproblematik ist auch noch so sein Thema.

    Die Griffe können im militärischen Umfeld sinnvoll sein, wenn Du vorne viel Equipment auf der Waffe hast (SD, Leuchte, Laserzielgerät, Nachtsichtgerät etc.). Aber zivil?

    Wo ist das Problem mit dem normalen Zweibein?
    Ich nutze an meinen Waffen Harris-Zweibeine, S-Version, bzw. Abwandlungen, aber keine Billigteile. Horner Arms hat sowas beispielsweise im Programm, <80 €Euro, funktioniert.
    Das IPSC-Zweibein ist umgebaut auf den Nutenstein-Adapter und Schnellwechselsystem von Eratac.
    Zuletzt geändert von Weyland; 22.01.2019, 08:39. Grund:

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    • #3
      Sowas hab ich mir fast schon gedacht. Für das Geld also lieber Finger weg. Einen kleinen Griff find ich nicht schlecht, allerdings nicht wie ein Besenstiel gegriffen, sondern den Daumen auf die seitliche Rail (habe Quadrail). Beim liegend, freihändigen Anschlag finde ich die Abstützfunktion am Griff ganz nützlich. Klar kann man auch am Magazinschaft anfassen, aber so weit hinten gegriffen halte ich die Waffe weniger stabil. Im Stehen fasse ich weiter vorne als liegend, daher könnte vielleicht auch ein AFG funktionieren, aber sowas hatte ich noch nie in der Hand.
      oderint dum metuant

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      • #4
        was meinst du mit Anscheinsproblematik?
        oderint dum metuant

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        • #5
          In der Regel gibt es für diese Art von Sportwaffen einen Freistellungsbescheid des BKA, welches sie vom Anschein einer vollautomatischen Kriegswaffe "freispricht" und sie damit zum sportlichen Schießen freigibt.
          Ich bin mir ziemlich sicher, daß die Waffe dem BKA ohne vorderen Handgriff vorgestellt wurde.
          Ein Handgriff am Vorderschaft ist ein Merkmal, welches den Anschein einer automatischen Kriegswaffe erwecken kann.

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          • #6
            Äh nö.....

            ich glaube hier liegt ein Missverständnis vor

            der Feststellungsbescheid vom BKA spricht eine Waffe nicht zwangsweise vom "Anschein einer vollautomatischen Kriegswaffe" frei. Und muss er auch nicht.
            Dazu sagt der §6 Abs.1 AWaffV:

            Vom sportlichen Schießen sind ausgeschlossen:

            1. Kurzwaffen mit einer Lauflänge von weniger als 7,62 Zentimeter (drei Zoll) Länge;

            2. halbautomatische Schusswaffen, die ihrer äußeren Form nach den Anschein einer vollautomatischen Kriegswaffe hervorrufen, die Kriegswaffe im Sinne des Gesetzes über die Kontrolle von Kriegswaffen ist, wenn

            a) die Lauflänge weniger als 42 Zentimeter beträgt,
            b) das Magazin sich hinter der Abzugseinheit befindet (so genannte Bul-Pup-Waffen) oder
            c) die Hülsenlänge der verwendeten Munition bei Langwaffen weniger als 40 Millimeter beträgt;

            Eine Waffe darf also den Anschein einer vollautomatischen Kriegswaffe haben, wenn sie den Forderungen der Punkte a-c genügt. Es ist davon auszugehen, dass alle AR-15 diesen Anschein hervorrufen, mit oder ohne Vordergriff.

            Der BKA Feststellungsbescheid, welcher meines Wissens nicht zwingend vorgeschrieben ist, wird vom Importeur, Hersteller oder Händler beantragt um Rechtssicherheit zu bekommen, wenn etwa irgendwelche Zweifel bestehen könnten. So haben die meisten Feststellungsbescheide, die ich mir spaßeshalber mal angeschaut habe, eher die Eigenschaften der Punkte a-c begutachtet, als das Aussehen der Waffe. Es gibt aber sicher auch Fälle, wo ein Verbotsgrund gem. a-c gegeben war und das BKA die Waffe dennoch zum sportlichen Schießen freigegeben hat, weil sie nach deren Auffassung nicht den Anschein erweckt eine vollautomatische Kriegswaffe zu sein, z.B. "Steyr Aug Z Sport" hier hat offenbar der "Sporthandschutz" den Ausschlag gegeben und hier möglicherweise auch der fehlende Vordergriff. Die Waffe wäre aber aufgrund des Bulpup-Designs vom sportlichen Schießen ausgeschlossen und darf daher nicht den Anschein eines Vollautomaten hervorrufen. Das lässt sich so aber nicht auf AR-15 übertragen, die den Anschein zwar erwecken, aber wegen der Kompatibilität mit den Punkten a-c durch den §6 AWaffV nicht vom sportlichen Schießen ausgeschlossen sind.

            Zuletzt geändert von Sealord37; 23.01.2019, 17:07.
            oderint dum metuant

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            • #7
              Hab heute mal den AFG von Magpul an einer Schmeisser probieren können. Vielleicht ganz brauchbar, aber mit dem klobigen Quadrail der Schmeisser konnt ich keine gute Position finden. Da ist mein Quadrail an der Proarms deutlich schlanker und angenehmer....wenn auch zu kurz
              oderint dum metuant

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              • #8
                Du meinst sowas hier ?

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                MfG aus der schönen Pfalz

                Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
                Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

                "Bevor isch misch uffreg, is mers egal ....." oder auch "Äner vun uns zwä is bleeder wie isch....."

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                • #9
                  Ja, taugt das was? Sieht recht massig aus.
                  oderint dum metuant

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                  • #10
                    Ja, ein Leichtgewicht ist es nicht, Du hast schon einen Griff in der Hand, und kein Griffchen. Die Funktion als Zweibein stellt mich zufrieden. Man kann die Beine unterschiedlich in der Länge ausfahren, um gröbere Unebenheiten auszugleichen oder in der Höhe zu verstellen. Wenn Du schon im Anschlag bist, kannst Du das Gewehr jeweils ca 10 Grad nach links und rechts neigen, um kleinere Unebenheiten auszugleichen.
                    Es ist zwar kein richtiges Zweibein ala Harris oder Atlas, aber dafür kannst Du es auch als Griff benutzen, was mit den beiden vorgenannten sehr suboptimal sein dürfte. Ich schieß damit bei uns auf 100m und bin zufrieden. Ein kleiner Kritikpunkt gibts, und zwar könnten die Standfüße gummiert sein, dann würde es nicht unvorhergesehen verrutschen. Allerdings ist das auch unserem Stand geschuldet, der eine sehr glatte Auflagefläche hat.
                    MfG aus der schönen Pfalz

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                    • #11
                      Ich konnte am Wochenende einen Griff mit Zweibein von UTG probieren. Macht einen äußerst stabilen Eindruck das Teil, ist allerdings auch recht groß und für Liegendanschlag viel zu hoch. Ich werd wohl beim klassischen Zweibein bleiben.
                      oderint dum metuant

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