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Zweibein - lieber eine teure Marke oder tun es die Chinesen auch?

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  • Zweibein - lieber eine teure Marke oder tun es die Chinesen auch?

    Hallo zusammen,

    seit kurzem bin ich endlich Inhaber einer WBK und habe mir sogleich eine Haenel CR223 gegönnt. Jetzt bin ich auf der Suche nach ein wenig Zubehör und hoffe, von Euch ein wenig Inspiration zu bekommen.

    Zweibein
    Gibt es ein Zweibein, was sich besonders für mein CR223 Selbstladebüchse im Cal. 223 eignet bzw. empfehlen lässt?
    Schaue ich bei Amazon nach, gibt es jede Menge chinesische Nachahmerprodukte. Z.B. Reddots sollte man nicht von einem chinesischen Anbieter kaufen, das weiss ich - - aber wie verhält es sich mit Zweibein‘s?

    Habt Ihr da Erfahrung mit denen, welche Marken man empfehlen könnte (bekannte bzw. unbekannte Marke, chinesisches Produkt)?


    An alle Antwortenden schon mal vielen lieben Dank!!

    Viele Grüße.

  • #2
    Grundsätzlich sollte ein Zweibein nur eine Alternative zu einer vernünftigen festen Auflage sein und diese Alternative sollte dann nicht auch eine preiswerte Alternative zu einem Qualitätsbein darstellen. Dort sind Häufig die Federn weich und schwach und die ganze Kombination ist wacklig und schwammig. Hier sollte schwenkbare Qualität angeschafft werden. Auch keine Griff / Zweibeinkombination. Auch das ist nichts für Zielgenaue schießen sondern nur teurer Behelfsschnickschnack.
    Ich suche alte mil. Waffenreinigungsutensilien, neue & alte Patronenmunition aller Art und Epochen, einschließlich Flintenmunition sowie Schachteln, gern auch ganze Sammlungen & Restposten (MES f. Munition aller Art vorhanden)

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    • #3
      Ich habe ein original Harris, einen relativ teuren Nachbau (ca. 70€),
      einen billigen Nachbau und einen Atlas Klon.
      der teure Nachbau sitzt an meinem Howa Repetierer (.223)
      Der billige Nachbau und der Atlas Klon sind für meine neue Tikka T3x A1 bestimmt (.308)
      Das Harris liegt mangels Rasten und Drehkopf im Schrank. (= Fehlkauf)

      Zu Harris und Nachbauten:
      Ich kann hier keine gravierenden Unterschiede feststellen.
      Alle, einschließlich dem Original sind gleich wacklig und relativ primitiv gebaut.
      Der Billignachbau kam in guter chinesischer Art auch noch in Öl getränkt an.
      OK, für 29€ vs. ca. 150€ putzt man das gerne mal weg.

      Fazit: Das günstige nehmen, die Unterschiede sind, wenn überhaupt vorhanden,
      zu gering um den drei- bis fünffachen Preis zu rechtfertigen.

      Zum Atlas Klon.
      Ich habe kein Original und kann so die Unterschiede nicht beurteilen.

      Fazit zum Klon:
      Musste erst umgebaut werden um überhaupt zu funktionieren.
      Danach, relativ wackelige Angelegenheit da sich die Feststellschraube leicht löst.
      Da ich es nur einmal an der Tikka dran hatte, will ich mir noch kein abschließendes Urteil erlauben.

      Hier die Links zu meinen Billigteilen.
      Ich hoffe ich verstoße nicht gegen irgendwelche Regeln, wenn doch, Links bitte löschen

      Harris Nachbau:
      https://www.amazon.de/gp/product/B01...?ie=UTF8&psc=1

      Atlas Klon
      https://www.amazon.de/gp/product/B01...?ie=UTF8&psc=1

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      • #4
        Ich hab nen Atlas und nen Harris in Betrieb.

        Das Atlas ist um Welten besser verarbeitet und von der Konstruktion her aufwendiger.

        Im Sportschützenbetrieb merke ich keinen Unterschied.

        Von Modellen mit "Kugelkopf" würde ich für das Sportschießen dringend abraten.
        Ideologie = Lehre die ein "Ideal" vorgibt, um nützliche Idioten in eine bestimmte Richtung zu lenken und um sie vom selbstständigen Denken abzuhalten.

        Kommentar


        • #5
          Ich hab nen Atlas-Klon, der gleiche, den Tom verlinkt hat. Out of the Box kein Highlight, aber nach einem kleinen Umbau zu gebrauchen. Der Otiginal Atlas ist ja un ein Vielfaches teurer, daa gesparte Geld lässt sich prima in Mun anlegen. Zum Umbau: die große Schraube auf der Unterseite soll das ZB fixieren und kann zum schwenken und kippen gelöst werden. Ich weiß nicht wie es beim Original ist, aber beim Nachbau war sie lose, wenn man das Zweibein nur angeguckt hat. Hier wäre eine Verzahnung zwischen den Teilen hilfreich. Ich habe nun Ober und Unterteil passig miteinander verbohrt. In ein Teil Gewinde geschnitten und gesenkt und 2 angespitzte Senkschrauben reingedreht. Die Löcher auf der anderen Seite etwas größer aufgebohrt. Nun kann sich von allein nichts mehr verdrehen und wenn ich das Gewehr kippen will brauch ich nur die große Schraube in wenig zu lösen. Uum schwenken dann eben etwas mehr. Auserdem musste ich noch die Knöpfe zum aufklappen mit etwas Kleber fixierern, da sie sich beim Schießen gelöst haben. Insgesamt kannst du für gut 30€ nicht viel verlangen, aber es funktioniert.

          P.S. sag nicht, dass ein LP-Visier schlecht sein muss nur weil es aus China kommt. Es werden vermutlich die meisten dort hergestellt. Ein Kollege von mir hat einen 70€ Eotech-Nachbau, das Ding ist nicht schlecht! Stabil wie Sau und äußerlich kaum vom Original zu unterscheiden. Da verstellt sich nix, Präzision wie bei nem Guten. Gefällt mir besser als all die Holosun und Bushnell Teile.
          oderint dum metuant

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          • #6
            Ach so, wenn du ein sehr stabiles, wenn auch teures, Zweibein z.B. fürs Prazi schießen suchst, dann schau dir mal Fortmaier an. Die sind robust und haben große,stabile Füße. Wenn ich auf ein sehr hochwertiges ZB Wert legen würde, ware das meine Wahl.
            oderint dum metuant

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            • #7
              Altlas Clone Jinse

              Ich habe mir zwei Stück Atlas Clone zugelegt. Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick gar nicht so schlecht. Doch zeigten sich im Betrieb schon Mängel auf Grund der Toleranzen. Unterschiedliche wackelige Füße und beim verücken der Waffe löste sich die Feststellschraube die dann immer nervig nachgezogen werden musste. Trotz alle dem kann man dem abhelfen, vorausgesetzt man kann sich da selbst ran trauen oder hat jemanden der sich mit Bohren usw. auskennt.
              Nun, da ich so oder so kein Drehbares Zweibein haben möchte, fixierte ich die Platte. Zudem montierte ich Spikes mit überziehbaren gummierten Füßen.
              Somit ist der China Clone brauchbar.
              Ich möchte nur damit sagen dass es möglich ist ein 50 Euro Zweibein mit etwas handwerklichem Geschick als brauchbaren Gegenstand an seiner Waffe anzubringen. Und dann verrichtet es seinen Dienst tadellos.
              Aber... an ein original Altlas wird es Qualitativ nicht herankommen.
              Sollte jemand Interesse zeigen, so stelle ich gerne Bilder mit rein, wie ich vorgegangen bin.

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