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  • #16
    Moin

    Zitat von Götterbote Beitrag anzeigen
    In anderen Foren lese ich ziemlich oft, das sich S&B Hülsen sehr schlecht zum Wiederladen eignen sollen und oft zu Hülsenreissern führen. Ich habe in den letzten Monaten einige hundert S&B Hülsen in 6,5x55 von einem Schützenkollegen geschenkt bekommen. Leider habe ich es bisher noch nicht geschafft für dieses Kaliber zu laden. Aber ich bin sehr darauf gespannt, wie sich die S&B Hülsen verhalten werden.
    Ich habe heute ein Reststück verdampfen lassen. Wenn das Ergebnis stimmt ragt der Zn Anteil an 40%. Das ist reichlich hart und spröde, passt aber zu den Ergebnissen von z.B. Gruwolfs Russenammo. Offenbar stand/steht man im ehem. Ostblock noch immer auf die härtere Variante der Legierung.

    Ich werde in Zukunft um Norma Hülsen bitten.

    stefan
    Erfahrung ist das, was man erlangt kurz nachdem man es hätte gebrauchen können.

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    • #17
      Zitat von diesel Beitrag anzeigen
      Moin

      Wenn das Ergebnis stimmt ragt der Zn Anteil an 40%. Das ist reichlich hart und spröde
      Das würde so einiges erklären. Vielen Dank für die Info!

      Gruß
      Jens
      "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
      Peter Ustinov

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      • #18
        Diesel,
        das passiert einem Schützenkollegen regelmäßig mit S&B-Hülsen.
        Das liegt zu einen am Material und zum anderen am relativ großen Verschlußabstand.
        Versuche mal folgendes:
        Schieße die wiedergeledenen Patronen nur einmal normal aus der Waffe.
        Danach nur noch Halskalibrieren und nicht mehr voll durchkalibrieren. Sollte nach Möglichkeit mit einer Lee-Matritze gemacht werden, wenn es Zuführstörungen gibt bzw. sich der Verschluss nicht mehr oder nur noch schwer schließen lässt mal ganz leicht mit einer Bodysize-Matritze nachkalibrieren. Dabei darauf achten, die Hülsenschulter nicht zuweit zurückzusetzen.
        Ist zwar eigentlich ein Arbeitsgang mehr, dafür fällt das Trimmen und Entgraten nur ein mal an.

        Die Matritze kann man aus einer billigen Kalibriermatritze selbst herstellen.
        Den Durchmesser des Hülsenhalses einer fertigen Patrone ermitteln und auf volle 0,1mm nach oben aufrunden, nun mit einer um 0,1mm größeren Hartmetallreibahle die Kalibriermatritze in Bereich des Hülsenhalses aufreiben. Erodieren geht natürlich auch.

        Gruß
        Frank
        vinum lac senum, nunc est bibendum

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        • #19
          Noch Fragen??
          No place for second best!
          (Accuracy international)

          Kommentar


          • #20
            Moin
            Zitat von Frank Beitrag anzeigen
            Diesel,
            das passiert einem Schützenkollegen regelmäßig mit S&B-Hülsen.
            Das liegt zu einen am Material und zum anderen am relativ großen Verschlußabstand.
            Versuche mal folgendes:
            Schieße die wiedergeledenen Patronen nur einmal normal aus der Waffe.
            Danach nur noch Halskalibrieren und nicht mehr voll durchkalibrieren. Sollte nach Möglichkeit mit einer Lee-Matritze gemacht werden, wenn es Zuführstörungen gibt bzw. sich der Verschluss nicht mehr oder nur noch schwer schließen lässt mal ganz leicht mit einer Bodysize-Matritze nachkalibrieren. Dabei darauf achten, die Hülsenschulter nicht zuweit zurückzusetzen.
            Ist zwar eigentlich ein Arbeitsgang mehr, dafür fällt das Trimmen und Entgraten nur ein mal an.
            Ich lade nicht selbst wieder. Von daher kommt Dein Rat für mich nicht in Frage.
            Deinen Ausführungen glaube ich folgen zu können, wenn ich in Rente bin, selbst wiederlade reden wir darüber noch einmal.
            Erstmal ist für mich die Streckgrenze des Hülsenwerkstoffes ausschlaggebend.
            Da es die 6,5x55 von S&B in guter Qualität als Erstladung mit unwesentlichem Preisnachteil zu kaufen gibt, werde ich darauf zurückgreifen.

            Zitat von Frank Beitrag anzeigen
            Die Matritze kann man aus einer billigen Kalibriermatritze selbst herstellen.
            Den Durchmesser des Hülsenhalses einer fertigen Patrone ermitteln und auf volle 0,1mm nach oben aufrunden, nun mit einer um 0,1mm größeren Hartmetallreibahle die Kalibriermatritze in Bereich des Hülsenhalses aufreiben. Erodieren geht natürlich auch.

            Gruß
            Frank
            Klar geht erodieren, wenn man denn die Möglichkeit hat das im einigermaßen erträglichen Preisrahmen zu realisieren.

            Zitat von grauwolf Beitrag anzeigen
            Noch Fragen??
            Alle Klarheiten beseitigt.?

            stefan
            Erfahrung ist das, was man erlangt kurz nachdem man es hätte gebrauchen können.

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            • #21
              so ein sauben abriss hatte ich mal bei einen nr4 mk2 das ich nagelneu gekauft hatte, allerdings lag es hier an den sellerie und bleischrott hülsen. die hatte ich im 5 durchlauf geladen. daher habe ich danach die hülsen nach dem 3 durchlauf ausgemustert. seit dem ist ruhe in der sache. ich hatte mir damals ein gerät gebastelt als rundeisen, vorne eine gewindebohrer,hinten ein t-griff. den gewindebohrer in die hülse gedreht , dann vorne durch den lauf mit eine alten ladestock und kurzen hammerschlag. zack hülse draussen. wobei mir die sache mit dem dübel auch gefällt und ich mir das auf jedenfall merken werde.

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              • #22
                Moin

                Zitat von dmag Beitrag anzeigen
                so ein sauben abriss hatte ich mal bei einen nr4 mk2 das ich nagelneu gekauft hatte, allerdings lag es hier an den sellerie und bleischrott hülsen. die hatte ich im 5 durchlauf geladen. daher habe ich danach die hülsen nach dem 3 durchlauf ausgemustert. seit dem ist ruhe in der sache. ich hatte mir damals ein gerät gebastelt als rundeisen, vorne eine gewindebohrer,hinten ein t-griff. den gewindebohrer in die hülse gedreht , dann vorne durch den lauf mit eine alten ladestock und kurzen hammerschlag. zack hülse draussen. wobei mir die sache mit dem dübel auch gefällt und ich mir das auf jedenfall merken werde.
                Es liegt klar an den S&B Hülsen. Die Analyse ergab sehr sprödes Material.
                Den T-Griff mit Schraube dran babe ich mir auch gemacht, und habe jetzt immer einen 8er und nen 10er Dübel dabei.

                stefan
                Erfahrung ist das, was man erlangt kurz nachdem man es hätte gebrauchen können.

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                • #23
                  Moin

                  Heute Morgen habe ich den Beitrag schon mal eingestellt, hatte beim Abschicken jedoch wohl kein Netz. Also nocheinmal.

                  Ich habe meinen Rot-Kreuz- Koffer für Hülsenreisser verbessert.
                  Nach dem Vorbild eines Ziehammers habe ich mir einen Auszieher gebastelt.

                  Die Gewindestange ist so lang gewählt, das man im hinteren Bereich des Schaftes auszieht. Lappen um den Schaft, und er kriegt keine Macken.

                  Gabelschlüssel SW 10 und einen 8er und 10er Dübel dazu, feddich.

                  stefan
                  Angehängte Dateien
                  Erfahrung ist das, was man erlangt kurz nachdem man es hätte gebrauchen können.

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                  • #24
                    Update

                    Moin

                    Kurze Bilanz.

                    Heute fiel mir beim jährlichen Entkernen meines Automobils der Ziehhammer und die Dübel in die Hände.
                    Die Herrschaften ruhten über ein Jahr beim Reserverad und wurden nicht gebraucht.
                    Waren aber immer dabei......werden da auch wieder hingeräumt .....(„If there's more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.“)................

                    Langsam wird mir klar, warum ich oft Dinge brauche, die ich nicht habe........offenbar habe ich viele Dinge, die ich nicht brauche..............und spazierenfahre/trage oder sonstwas.

                    Daran werde ich zuverlässig weiterarbeiten.

                    stefan
                    Erfahrung ist das, was man erlangt kurz nachdem man es hätte gebrauchen können.

                    Kommentar


                    • #25
                      Ich besitze drei verschiedenen Hülsezieher vom "Bund" und der USArmy...
                      gebraucht habe ich davon noch keinen
                      Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

                      Nichts ist gut in Afghanistan! (Margot Käßmann, Heiligabend 2009 )

                      I like the shiny steel and the polished wood ! (Steve Lee: I Like Guns)

                      Kommentar


                      • #26
                        Wer weis, irgendwann könnten die nützlich werden. Es passiert ja immer dann wenn man es am wenigstens gebrauchen kann

                        Gruß David

                        Kommentar


                        • #27
                          Zitat von Gunner Beitrag anzeigen
                          Ich besitze drei verschiedenen Hülsezieher vom "Bund" und der USArmy...
                          gebraucht habe ich davon noch keinen
                          Hallo,

                          ich kenne nur die Fettpresse für das G3.

                          Hast du ein Bild ?

                          Für meinen Schweizer K31 und das G11 kalibriere ich seit Anfang an nur den Hülsenhals. Norma Hülsen, RWS Standard ZH, 168grs HPBT, 41grs N140.

                          Die Patronen haben einen gewaltigen Bauch. Alle 10 Ladungen kommen die Hülsen stehend in den Backofen mit 10mm Wasser auf dem Blech für eine Stunde bei 275 Grad C, mittlere Schiene, Umluft (Wasser wird zwischendurch nachgefüllt und die Hülsen danach in das Wasser umgekippt) und danach mit normaler Wäsche im Strumpf in die Waschmaschine. Vorher werden sie ggfls wieder auf Länge gekürzt, ist aber selten das sie sich stark strecken.

                          Es gibt immer wieder verschiedene Meinungen zur Temperatur, ich vermute das durch die längere Zeit im Ofen wird eine kürzere Erhitzung mit einer Lötlampe ausgeglichen. Ist aber nur eine Vermutung.

                          Bereits 80 x wieder geladen, 1 Serie verschrottet weil Hülsenreisser im Hals, wahrscheinlich war das Material am Ende im Schulter-/Halsbereich.

                          Setzt natürlich Kennzeichnung und keine Verwechslung der Hülsen für Gewehr und Karabiner vorraus.

                          Übrigens 1000 Stück 7,62 x 51, MEN 350,-€ Link und er hat original französische 7,5 MAS da, die guten mit viel Bumms.....

                          Gruss
                          Rainer
                          Zuletzt geändert von Kerkermeister; 23.06.2011, 22:08. Grund: Text hinzugefügt

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