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Frage zur Reinigung einer Bockdoppelflinte

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  • Frage zur Reinigung einer Bockdoppelflinte

    Hallo zusammen,
    Ich habe mal eine Frage zur fachgerechten Reinigung einer Bockdoppelflinte. Das man nach dem Schießen die Läufe und Patronenlager gründlich reinigt ist ja klar. Aber wie sieht es mit dem Schloß aus? Natürlich wische ich äußerliche Verschmutzungen an der Basküle ab aber wie sieht es mit dem "Innenleben" des Systems aus? Wie häufig muß dieses gereinigt werden? Und kann man dies selber machen oder sollte man das lieber einem Fachmann überlassen? Ehrlich gesagt wüßte ich jetzt so spontan nicht einmal wie ich das überhaupt ausbaue.
    Ich würde mich freuen wenn ihr mir da weiterhelfen könntet.

  • #2
    N Abend,

    ich weiß ja ned, ob Du deine Flinte neben Dir ins Bett legst, weil die so sauber sein muß............. vlt solltest Du sie duschen ???

    Wie dreckig wird sie denn bei wieviel Schuß ? WD40 rein, etwas wirken lassen, mit Druckluft ausblasen, gut isses.

    Zur Not machst Du das halt zweimal, wegen sowas rennt man doch nicht gleich zum Fachmann. Der legt das Zeugs auch nur ins Ultraschallbad, aber dafür legst Du wahrscheinlich nen Haufen Kohle hin.

    Naja, wers braucht...........
    MfG aus der schönen Pfalz

    Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
    Wir schaffen das ( Angela Merkel 2015, Und wen meint sie mit "wir" ?

    "Bevor isch misch uffreg, is mers egal ....." oder auch "Äner vun uns zwä is bleeder wie isch....."

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    • #3
      Zitat von Pfälzer Beitrag anzeigen
      ich weiß ja ned, ob Du deine Flinte neben Dir ins Bett legst, weil die so sauber sein muß............. vlt solltest Du sie duschen ???
      Nein das nun nicht gerade aber ich habe auch nicht vor die Flinte vergammeln zu lassen. Es mag ja für einige Leute befremdlich sein, aber es gibt durchaus Menschen die ihre Sachen pflegen.

      Zitat von Pfälzer Beitrag anzeigen
      Der legt das Zeugs auch nur ins Ultraschallbad
      Das Schloß samt Hinterschaft wird er bestimmt nicht ins Ultraschall legen. Wenn man meinen ursprünglichen Post liest und dabei wenigstens ein minimum an Hirnschmalz einsetzt, kann man darauf kommen das meine Frage auch war ob man das Schloß auch als Laie vom Hinterschaft trennen kann um es zu reinigen. Ich möchte nicht das ich da was mache, mir dann irgendwelche Teile entgegenfliegen und ich die Flinte nicht mehr zusammen bekomme.

      Kommentar


      • #4
        Hallo Schützenschlumpf,

        es mag Dich vlt etwas irritieren ob meiner Antwort, aber auch ich reinige meine Waffen nach deren Gebrauch, da mir deren Wert- und Funktionserhalt doch am Herzen liegt.

        Nichtsdestotrotz sind die Dinger Gebrauchsgegenstände, die auch einem gewissen Verschleiß unterliegen. Den kann man zwar verlangsamen, aber eben ned aufhalten.............. doch, falsch gedacht, das geht auch. Und zwar dann, wenn Du die Teile an die Wand hängst und nur noch anschaust........

        Im Ernst......... wieviel Schuß gehen denn durch Deine Flinte, pro Woche, Monat, Training, Jahr ?

        Also, Kollegen von mir machen ihre Glock nach 3000 Schuß ned sauber und das Ding funzt immer noch. Ich mach meine 226er nach jedem Schießen sauber und öl sie an den entsprechenden Stellen. Was ich ohne Werkzeug ned auseinander krieg, laß ich zusammen, sprüh es einmal im Jahr mit WD40 ein und mit Druckluft wieder aus, das alles gegen ein weißes Tuch. Da siehst Du immer, wieviel Dreck noch drin ist und kannst die Prozedur evtl wiederholen.

        Ich denk halt, man sollte nicht päpstlicher als der Papst sein..........
        MfG aus der schönen Pfalz

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        • #5
          Das eine Waffe ein Gebrauchsgegenstand ist, ist mir schon klar. Auch habe ich nicht vor päpstlicher als der Papst zu sein. Eine meiner ursprünglichen fragen war schließlich wie oft es nötig ist das Schloß zu reinigen. Mit WD 40 einsprühen und dann mit Druckluft ausblasen wird bei einer Flinte nicht gehen. Zumindest nicht solange der Hinterschaft noch dran ist. Wie man den abbekommt habe ich aber mittlerweile herausbekommen. Allerdings habe ich auch gelesen das man dabei halt auch eine Menge falsch machen kann und die Konsequenz dann möglicherweise eine Beschädigung der Waffe ist. Deshalb ja auch meine Frage ob man diesen Ausbau lieber einem Fachmann überlassen sollte, oder ob das ganze gar nicht so kompliziert ist. Auf so so eine Frage dann mit:"Oh Mann die Waffe zum reinigen wegbringen. Oh mein Gott. Naja wer's braucht" zu reagieren fand ich einfach unangebracht. Das hilft nicht im geringsten weiter, frustriert nur und sorgt letztendlich dafür das Neulinge die sich hier mit Anfängerfragen melden sich bestimmt nicht wieder an diesem Forum beteiligen werden.

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          • #6
            Mein lieber Schützenschlümpf,

            mitnichten ist es meine Absicht, Dir das Forum hier madig zu machen und Dich dermaßen zu vergraulen, daß Du Dich hier nicht mehr einbringen willst.
            Fragen sind immer gerne gesehen und neue Leute sind immer willkommen.

            So ein Forum lebt vom regen Austausch der Mitglieder, trotzdem ist es nicht immer einfach, das nur Geschriebene richtig einzuordnen, gesprochen von Mensch zu Mensch kommt das Gleiche dann manchesmal ganz anders rüber. ( Du sollltest auch Smileys beachten, die können einen Satz in ein anderes Licht rücken. )

            Ich werd meinen Schreibstil jetzt nicht ändern, das ist halt meine Art. Kann nicht jeder mit umgehen, muß man ja auch nicht.

            Aber nochmal zur Sache:
            wie oft ist es nötig, das Schloß zu reinigen ? Genau so oft, wie Du es für richtig hälst. Da kann Dir keiner sagen, mach das nach so viel Schuß oder so viel......... ich denke, mit der Zeit kriegst Du ein Gefühl dafür, wie oft das angebracht ist.
            Daß eine Waffe bei Gebrauch mit der Zeit verschmutzt, ist schon klar. Beschädigungen, so denke ich, wird es deswegen keine geben. Funktionsstörungen könnten aber bei dauerhaftem Nichtreinigen schon auftreten.

            Das hats dann auch bei meinen Kollegen mit den Glocks gegeben
            MfG aus der schönen Pfalz

            Eins ist sicher - die Rente ( Norbert Blüm, anno die 90er, )
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            • #7
              In wieweit verschmutzt die Basküle einer Flinte überhaupt ?

              Der Patronenboden der Schrotpatrone dürfte im Schuß am Lauf anlidern und so gasdicht nach hinten abdichten.
              Das Öffen einer BDF erfolgt erst relativ lange nach de Schußabgabe, so daß sich der Druck im Lauf vollständig abgebaut haben wird. Was soll nun Schmutz auf die Basküle übertragen, der noch dazu in das System eintreten könnte?

              Ich glaube kaum, daß dort eine Reinigung nötig wäre, anderenfalls wäre sie in der Gebrauchsanweisung der jeweiligen Waffe beschrieben.
              Ich selbst besitze zwar keine Schrotflinte, aber mein Vater schieß diese seit über 50 Jahren und ich habe ihn niemals die Basküle ausbauen sehen, zu Funktionsstörung kam es auch nicht, ich denke daher, daß Du diesen Punkt vernachlässigen kannst.

              büchslastig grüßt
              der Gunner
              Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

              Nichts ist gut in Afghanistan! (Margot Käßmann, Heiligabend 2009 )

              I like the shiny steel and the polished wood ! (Steve Lee: I Like Guns)

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              • #8
                Moin

                Ein weiterer Aspekt ist die Flinte selbst. Da BDF eigentlich für den Einsatz gebaut sind, werden Waffenteile micht selten vernickelt oder verchromt.

                D.h. oberflächlicher Schutz ist durch Passivierung eh gegeben. Abwischen mit einem öligen Tuch reicht i.d.R.

                Das Zerlegen-/Ausbauen der Abzugseinheit finde ich u.A in Anbetracht der Spanneinheit kompliziert und aufwändig. Wer das nicht regelmäßig macht, lässt es besser sein.

                Ein Falschzusammenbau bringt nicht selten Pobleme mit sich, die einen Rattenschwanz an Aufwand mit sich bringen.

                stefan
                Erfahrung ist das, was man erlangt kurz nachdem man es hätte gebrauchen können.

                Kommentar


                • #9
                  Bei einer BDF werden praktisch nur die Läufe dreckig, der Rest braucht so gut wie keine Pflege. Mit einem leicht geölten Läppchen die Metallteile abwischen und gut ist es. Die Pflegebedürtigkeit der Läufe hängt auch vom dem ab, was Du verschießt. Bei einfacher Schrotmunition läßt sich meine BDF z.B. ganz einfach reinigen. Wenn ich auch nur ein paar Slugs verschieße, ist das Laufbündel total mit Kunststoffabrieb eingesaut, dem man nur sehr schlecht wieder abbekommt. Und was einem auch noch eine Menge Arbeit verschafft, ist das Verschießen von Signalmunition für Flinten.
                  "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
                  Peter Ustinov

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                  • #10
                    Ich habe keine Erfahrungen mit Bockdoppelflinten, nutze selber nur Selbstlade- und Repetierflinte. Bei meinen beiden Flinten finde ich selbst nach intensiver Nutzung kaum bis gar keinen Dreck an Verschlüssen und Abzugseinheiten, der Dreck sitzt immer im Patronenlager und im Lauf. (Piston beim Selbstlader, klar) Daher gehe ich davon aus, dass dies bei der Bockdoppelflinte auch nicht viel anders sein wird, ich bin eigentlich immer wieder "verwundert", wie sauber das System bei meinen Flinten bleibt, gerade wenn ich mit meinen Selbstladepistolen und Selbstladebüchsen vergleiche.

                    Gruß

                    Michael
                    sigpic

                    “The 10mm Auto retains more kinetic energy at 100 yards than the .45 ACP has at the muzzle”

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                    • #11
                      Das System und die Schlossteile verschmutzen nur sehr wenig, denn beim Schuss dringen nur sehr wenig Pulvergase und - Rückstände in den Schlossbereich.

                      Wer viel reinigen will, kann einmal im Jahr den Schaft abschrauben, je nach Bauart, die Schlossteile mit einem fuselfreien Lappen abwischen, mit einem verharzfreien Öl neu ölen und zusammenbauen, fertig.

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