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Dreimal AK47

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  • Dreimal AK47

    Nachdem MrSheepy mich zu meinem Geburtstag in diesem Jahr mit 'nem AK47 Bajonett des Typs M1959 aus DDR-Fertigung überrascht hatte, ging die Sammelleidenschaft mit mir wieder durch.
    Kurze Zeit später konnte ich bei EGun für erträgliche Beträge drei mal zuschlagen.

    Hier nun die drei Beutestücke in Reihenfolge des Fertigung.

    Als erstes ein AK47 Bajonett des ersten Typs.
    Der Scheidenform nach kommen auf Grund der Blechränder an der Spitze und wegen der Ablauföffnung an der Rückseite die UDSSR oder die DDR als Hersteller in Betracht,

    jedoch konnte ich im Internet bisher nirgends die Tragevorrichtung in dieser Form finden. Als Gürtelschlaufe ist ein Lederriemen durchgeschlauft, der auf der Innenseite zum Bajo-Griff mit zwei Alunieten zusammengebracht ist, der Verschlußknopf des Halteriemens ist ebenfalls Alu.

    Das ganze Bajonett trägt keinerlei Zeichen oder Marken, am Griffende ist sehr sauber die Nr. 805 mit einem Elektro-Stichel eingraviert worden.
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    Sie sind unbewaffnet! Das ist gegen die Vorschrift! !(Aeryn Sun zu John Crichton in Farscape)

    Nichts ist gut in Afghanistan! (Margot Käßmann, Heiligabend 2009 )

    I like the shiny steel and the polished wood ! (Steve Lee: I Like Guns)

  • #2
    AKM M1959/2

    Als zweites ein Übergangstyp vom M1959 zum M1974,
    das M1959/2,
    welches schon die Kunststoffscheide vom späteren M1974 aufweist.

    Hier scheint es sich wegen der leider nur noch in Resten vorhandenen grauen Belderung und wegen des grauen Textil-Faustriemens eindeutig um eine DDR-Fertigung zu handeln.

    Bajo und Scheide sind nicht nummerngleich. Während das Bajonett auf dem Verriegelungsteil im Griff mit SP2882 elektrograviert ist, zeigt die Scheide an der Drahtschneidevorrichtung hinten die Endnummer 511. (Schade...)

    An der Parierstange ist ein Rechteck mit der Nummer K100 zu finden, vor der Parierstange trägt der Kunststoffgriff einen Kreis mit einem Z, das Paierelement scheint brüniert oder phosphatiert gewesen zu sein.

    Die Scheide zeigt unten/hinten ebenfalls den Kreis mit Z und einen mit einem K, vor der Tragevorrichtung ist sie mit einer 1 und der Kombination 1946/1 markiert. Diese Zahlen sind eingegossen, die sind Kreise später aufgebracht.

    Am Drahtschneider findet man auf dem Riegelbolzen den Rest eines Kreises mit einer 1 oder einem I, auf der Rückseite einen Kreis mit X.
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    • #3
      AKM 1974

      Hier nun das Jünste aus der Trio, das M1974.

      Wieder wage ich, ausgehend von der grauen Tragevorrichting, auf DDR-Fertigung zu schließen. Der verschlußknopf des Halteriemens ist aus Stahl.

      Diesmal ist es nummerngleich, die Nummer 259337 findet sich aussen auf dem Griff und unten vorne auf der Scheide vor dem Drahtschneider.
      Kunststoff ließ sich wohl leichter Kennzeichnen als Stahlteile...
      Die Metallteile des Griffs scheinen lackiert oder beschichtet zu sein, nicht mehr brüniert oder phosphatiert, wie beim Vorgängermodell.

      Am Griff vor dem Parierelemet der Rest einer nicht zu identifizierenden Marke (letztes Bild), an der Seite des Parierelements ein Kreis mit Z (anstatt der K100 beim 59/2).

      Die Scheide trägt auf der Rückseite unten die Kreise mit K und Z in umgedrehter Reihenfolge,am Drahtschneider einen Kreis mit O, zur Tragevorrichtung hin eine eingegeossene 2 und 1946/4.

      Ich bin für jedwede Ergänzung zu den vorgestellten Bajonetten dankbar.

      Abschließend von mir ganz kurz etwas zu den Preisen: 16 / 12 / 12 EU zuzüglich einmal Porto von 8 EU.
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      • #4
        Gunner, natürlich kann ich mich irren, aber ich glaube, bei deinem M/47 handelt es sich um eine rumänische Fertigung. Es gab welche in der Kombination olivgrünes Gurtband/Lederhalteschlaufe sowie vollständig aus rotbraunem Leder.

        DDR-Seitengewehre wurden i. d. R. mit schwarzen Plastgriffschalen ausgeliefert. Ausnahme war das M/74, dass es auch mit gelborangenen Griffschalen gab. Die sind mittlerweile schon recht selten.

        Kanne
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        Zuletzt geändert von Kanne; 04.06.2011, 01:29. Grund: Nachtrag
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        (Michail Timofejewitsch Kalaschnikow)

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        • #5
          Hallo Kanne, danke für den Tip !

          Hast Du Fotos vom Rumänischen Modell?

          Ich bin beim Suchen danach auf diese Seite mit einem Bulgarischen gestoßen, das ein Zwilling von meinem sein könnte. Die Halterung des Riemenbügels ist identisch (wie auch bei russischen, aber es fehlt eine russische Herstellermarke oder etwa chinesischen)
          Das Bild (Bild 1unten)zeigt auch im Ansatz eine Nummer auf dem Griff, die in der Ausführung meiner stark ähnelt.

          Der amerikanische Sammler schreibt zwar etwas von Holzgriffschalen und meine sind eindeutig Kunststoff, aber ob der Ami da Recht hat???

          Hier wird zwar angeblich ein Rumänisches gezeigt, mMn handelt es sich aber um ein DDR-Bajonett (Bild 2 unten), denn es hat die gleiche Befestigungsart des Riemenbügels wie mir bekannte DDR-Ausführungen.
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          • #6
            Nee, Gunner, ein Foto habe ich leider nicht. Mein Interesse gilt auch mehr den DDR-Seitengewehren.

            Dennoch würde ich weiterhin auf die rumänische Variante des M/47 tippen. Ich orientiere mich da an dem Buch von U. Seidemann aus dem Jahre 2002.

            Kanne
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            • #7
              Mal spontan in der Gerümpelecke nachgeschaut und ein Seitengewehr gefunden. Ich wußte das ich noch so eins habe. Das gab es vor einigen Jahren bei Frankonia in Berlin für 10 DM, da konnte ich es einfach nicht liegen lassen. So wie es aussieht wird es aus der DDR stammen, das Gewebeband sieht sehr verdächtig aus. Stempelungen sind weder auf der Scheide noch auf dem Seitengewehr zu finden, nur auf der Parierstange wurde mit einem Elektroschreiben nummeriert, zu erkennen ist da so gut wie nichts. Es sieht aus als wenn man versucht hat die Nummer zu entfernen durch polieren.
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              Don't eat yellow snow!!!

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              • #8
                Ja, Preise so um die 10 Märker kenne ich auch noch. Aber das war einmal – leider.

                Ansonsten, Feindsender, gehe ich mit dir mit, was dein in der „Gerümpelecke” gefundenes SG47 aus NVA-Bestand betrifft.
                Allerdings gab es da durchaus unterschiedliche Modelle. Insbesondere betraf das die Tragevorichtungen – von Leder bis hin zu diversem Gurtmaterial.

                Ich hatte da jetzt über die Jahre eine Variante liegen, bei der – wahrscheinlich nachträglich – Material abgetragen wurde. So wurden die Plastegriffschalen beiderseits etwas ausgeklinkt – nur wofür, weshalb?
                Bislang dachte ich ja, da hat sich jemand dran zu schaffen gemacht. Doch jetzt habe ich Aufnahmen im Netz gefunden, und plötzlich sieht die Geschichte ganz anders aus. Nur weiß ich nach wie vor nicht, warum, zu welchem Zweck, das Plastematerial abgetragen wurde?

                Kanne
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