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  • #16
    In den letzten Monaten habe ich mich wieder mit dem Schaft-Finish meines IG96/11 beschäftigt. Der erste Versuch hat mich nicht zufrieden gestellt. Bei meinem K31 habe ich den Schaft mit Leinölfirnis und englischem Schaftwachs behandelt. Weil diese Behandlung richtig toll geworden ist und der K31 Schaft so aussieht, als wäre das originale Schweizer Schellackfinish drauf, wollte ich es genauso bei meinem IG96/11 machen. Zuerst habe ich den Schaft mit Aceton gereinigt und den eingeritzten Namen ganz vorsichtig mit einem Schleifschwämmchen entfernt. Zum Glück mußte so gut wie kein Material beim Schleifen abgetragen werden. Nach einer ersten Behandlung mit "Max Bahr Grundieröl" bekam der Schaft noch ein wenig Leinölfirnis ab. Das Firnissen habe ich zwei bis dreimal wiederholt und nach jeweils zwei bis drei Stunden das überschüssige Öl wieder weggewischt. Nach dem Antrocknen des Leinöls habe ich den Schaft mit einem Tuch gründlich poliert und mehrere Wochen trocknen lassen. Danach kam die letzte Behandlung mit dem englischen Schaftwachs. Leider wurde das Finish sehr stumpf und das Holz wirkte etwas gräulich. Also habe ich mich dazu entschlossen, das Wachs mit Aceton wieder zu entfernen und habe zur Sicherheit noch eine neue Ladung Leinölfirnis aufgebracht. Nachdem das Firnis etwa zwei Wochen trocknen durfte, habe ich mit Pinsel und Tuch Schellack von CLOU aufgetragen. Erst pur und danach mit Spiritus verdünnt, bis es einigermaßen gepasst hat. Die Stellen, an denen sich Nasen gebildet haben, habe ich nachgebessert. Alles in allem, habe ich mir für den Schellack richtig Zeit genommen. Nachdem ich mit dem Zwischenergebnis zufrieden war, habe ich den Schaft über einen Monat trocknen lassen. Zum Schluss habe ich das Schellackfinish über drei Wochen in kleinen Stücken mit einem mit Spiritus leicht angefeuchteten Lappen poliert und zwischendurch immer wieder ein paar Tage trocknen lassen. Jetzt sieht der Schaft schon fast so aus, wie ich ihn mir vorstelle. Leider kann man das Finish auf den Bildern nicht so gut erkennen.

    Grüße
    Jens

    PS: Nochmals vielen Dank an den Michi, der meinem IG96/11 den Gewehrriemen und den Mündungsschoner spendiert hat.
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    Zuletzt geändert von Götterbote; 28.03.2012, 23:06.
    "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
    Peter Ustinov

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    • #17
      Hi Michi, habe gerade ein bischen gestöbert und dabei einen Eintrag von Dir aus dem Jahr 2008 gesehen. Du schreibst "Schiesse seit kurzem regelmässig 96/11 mit einem Anschützdiopter. Die längere Visierlinie und der längere Lauf wirken sich natürlich auch positiv auf die Präzision aus. Das lange Gewehr schlägt auch ein bisschen weniger als der K31 und auch das Repetieren gestaltet sich damit wesentlich sanfter. Beim Kauf kannst Du eigentlich nix falsch machen. Guck durch den Lauf und wenn er nicht rostig ist, wirst Du damit bestimmt Freude haben." Der Anschütz Diopter hat mein Intersse geweckt, da ich so etwas oder ähnliches für mein G11 suche. Wenn Du Dich erinnerst bin ich für mehr Infos gerne zu haben.
      Uwe

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