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Ungarisches M91/30

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  • Ungarisches M91/30

    Nachdem E.HunteR seinen ungarischen M44 vorgestellt hat, bin ich wohl mal mit meinem M91/30 dran!

    Viel gibt es nicht zu sagen:
    Die Waffe ist in arsenalgepflegten Top-Zustand und komplett nummerngleich. Hergestellt 1951. Die Verarbeitung ist im Vergleich zu russischer Kriegsfertigung überaus gut. Alle wesentlichen Teile verfügen über den „02“ Stempel. Das „B im Kreis“ soll für das Arsenal Bukarest stehen.
    Die Schießleistung ist recht gut, aber munitionsabhängig. Diese Waffen wurden in den 90ern von Frankonia Jagd zu einem Spotpreis auf den Markt geworfen.

    Es war damals ein Spontankauf. Heute würde ich aus sammeltechnischer Sicht einer russischen Kriegsfertigung den Vorzug geben. Aber vielleicht baue ich dieses Gewehr mal zu einem „Fake-Sniper“ um…

    Grüße
    mbsoldier
    Angehängte Dateien

  • #2
    Zitat von mbsoldier Beitrag anzeigen
    Aber vielleicht baue ich dieses Gewehr mal zu einem „Fake-Sniper“ um…
    Das ist schnell gemacht...

    Wenn Du in der Hinsicht Hilfestellung oder Tipps brauchst, ruf einfach durch.

    Was für Streukreise erreichst Du mit dem Ungarn über die offene Visierung im Optimalfall?


    Gruß

    Michael
    sigpic

    “The 10mm Auto retains more kinetic energy at 100 yards than the .45 ACP has at the muzzle”

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    • #3
      Streukreise

      Die Streukreise liegen auf 50m stehend aufgelegt innerhalb der Neun der 10er DSB-Ringscheibe. Tendenz eher zur Zehn (Hatte mal 96 Ring geschafft). Allerdings nur mit Barnaull Vollmantel. Mit Baurnaull Teilmantel nicht so. Mit der Transarms MG Mun ging gar nichts. Mit der SAW Match von Sportarms hält man die Neun…. alles nicht so einfach…

      Noch am Rande:
      Eine kleine Umbauarbeit habe ich vornehmen müssen um den Hochschuss auszugleichen. Ich musste ein höheres Korn einbauen. Zuerst wollte ich aus einem Nagel mittels Bohrmaschine ein neues Korn drehen. Dazu muss man wissen, dass das Korn leicht konisch ist. Als dies Vorhaben natürlich scheiterte hab ich einfach ein dünnes Dübelholz durch die Bohrung gepresst und mit rotem Filzstift angemalt. Danach noch kurz mit der Schlüsselpfeile auf die richtige Höhe gebracht. Super Kontrast und scharfes Zielbild bei nahezu Null Aufwand!

      Grüße
      Michael

      Kommentar


      • #4
        Warum kommt es bei Ordonanzwaffen eigentlich so oft zu Hochschüssen?
        Liegt das an der Munition?
        Denn mein M95 ist das einzige Gewehr ohne Hochschuss und damit verschieße ich Surplus von 1938.

        Kommentar


        • #5
          Hallo Michael,

          habe bei meinem Nagant über die offene Visierung genau das gleiche Problem, die Schüsse lagen viel zu hoch. Unterkante der Scheibe angehalten und im oberen Rand getroffen auf 100m...

          Mein Korn liegt momentan noch bei einem Bekannten, der mir auf der Arbeit ein höheres Korn drehen wird. Im Moment dient das Korn eines Salutkarabiners als Platzhalter, zwecks der Optik.

          Hört sich insgesamt von der Schußleistung her durchaus brauchbar an, wie gesagt, der Umbau ist keine Hexerei. Also wenn Dir ein entsprechendes Glas mit Montage zu einem vernünftigen Kurs über den Weg läuft - Du weißt Bescheid.

          Gruß

          Michael
          sigpic

          “The 10mm Auto retains more kinetic energy at 100 yards than the .45 ACP has at the muzzle”

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          • #6
            Hallo Schupper,

            gerade die russischen Gewehre und Karabiner wurden mit Bajonett eingeschossen. Durch das Gewicht des Bajonettes wurde der Lauf leicht nach unten gedrückt, wodurch die Schüsse natürlich tiefer landeten. Bei den meisten Waffen liegt aber daran, dass die Visierungen erst bei 100m (oder 300m) beginnen. Was natürlich zu Hochschüssen auf kürzere Distanz führt. Abhilfe schafft hier ein höheres Korn. Von der Munition ist es weniger abhängig, obwohl natürlich jede Laborierung ihre eigene Flugbahn hat.

            Grüße
            mbsoldier

            Kommentar


            • #7
              Zitat von mbsoldier Beitrag anzeigen
              Hallo Schupper,

              gerade die russischen Gewehre und Karabiner wurden mit Bajonett eingeschossen. Durch das Gewicht des Bajonettes wurde der Lauf leicht nach unten gedrückt, wodurch die Schüsse natürlich tiefer landeten. Bei den meisten Waffen liegt aber daran, dass die Visierungen erst bei 100m (oder 300m) beginnen. Was natürlich zu Hochschüssen auf kürzere Distanz führt. Abhilfe schafft hier ein höheres Korn. Von der Munition ist es weniger abhängig, obwohl natürlich jede Laborierung ihre eigene Flugbahn hat.

              Grüße
              mbsoldier
              Hallo,
              Die Geschichte mit dem Bajonett beim Nagant kenne ich. Beim Nagant habe ich einen Hochschuss von ca. 20cm und eine Abweichung nach rechts von ca 5cm-10cm. (auf 100m)
              Allerdings habe ich das selbe Problem beim K98k. Ich glaube ich muss da mal ein Bajonett aufpflanzen. Ein Bajonett für den Nagant habe ich leider nicht.
              Ich korrigiere die Abweichung immer durch verändern des Haltepunktes, das funktioniert mittlerweile gar nicht so schlecht.

              Kommentar


              • #8
                Zitat von schupper Beitrag anzeigen
                Hallo,
                Die Geschichte mit dem Bajonett beim Nagant kenne ich. Beim Nagant habe ich einen Hochschuss von ca. 20cm und eine Abweichung nach rechts von ca 5cm-10cm. (auf 100m)
                Ich würde es mit einem höherem Korn versuchen. Ich gehe dabei von einem M91/30 aus.

                Zitat von schupper Beitrag anzeigen
                Hallo,
                Allerdings habe ich das selbe Problem beim K98k. Ich glaube ich muss da mal ein Bajonett aufpflanzen. Ein Bajonett für den Nagant habe ich leider nicht.
                Ich korrigiere die Abweichung immer durch verändern des Haltepunktes, das funktioniert mittlerweile gar nicht so schlecht.
                Beim 98er wird das nichts bringen, da das Bajonett nicht mit dem Lauf in Berührung kommt. Den Haltepunkt verändern ist die denkbar schlechteste Variante. Ganz dumme Frage (nicht böse sein): ist dein Visier in hinterster Position? Ich hab auch schon gehört, dass Leute ihr Visier mit einem Schweißpunkt erhöht haben. Mess aber besser mal dein Korn aus und frage deinen Büchsenmacher, ob er nicht ein höheres für dich hat.

                Grüße
                mbsoldier

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von mbsoldier Beitrag anzeigen
                  Ich würde es mit einem höherem Korn versuchen. Ich gehe dabei von einem M91/30 aus.
                  Richtig
                  Zitat von mbsoldier Beitrag anzeigen
                  Beim 98er wird das nichts bringen, da das Bajonett nicht mit dem Lauf in Berührung kommt. Den Haltepunkt verändern ist die denkbar schlechteste Variante. Ganz dumme Frage (nicht böse sein): ist dein Visier in hinterster Position? Ich hab auch schon gehört, dass Leute ihr Visier mit einem Schweißpunkt erhöht haben. Mess aber besser mal dein Korn aus und frage deinen Büchsenmacher, ob er nicht ein höheres für dich hat.

                  Grüße
                  mbsoldier
                  Visier ist natürlich hinten
                  An guten Tagen bringe ich die Treffer auf eine Handfläche zusammen. Trotz verändern des Haltepunktes.
                  Ich bastle an den alten Püstern eigentlich nicht gerne rum.

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von schupper Beitrag anzeigen
                    Ich bastle an den alten Püstern eigentlich nicht gerne rum.
                    Du beastelst ja nicht wirklich. Den Originalzustand kannst du ja ohne Problem wieder herstellen. Es wird ja nur das Korn getauscht.

                    Grüße

                    Kommentar


                    • #11
                      Ich habe mal gelesen, dass man das originale Korn, was zu tief ist, höher machen kann, wenn man ein Stückchen schwarze Kabelisolierung drüber schiebt. Dann brauch man nur noch solange was von der Isolierung abkneifen bis die Trefferlage passt.

                      Grüße
                      Jens
                      "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
                      Peter Ustinov

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von Götterbote Beitrag anzeigen
                        Ich habe mal gelesen, dass man das originale Korn, was zu tief ist, höher machen kann, wenn man ein Stückchen schwarze Kabelisolierung drüber schiebt. Dann brauch man nur noch solange was von der Isolierung abkneifen bis die Trefferlage passt.
                        Hab ich probiert. Das Problem ist, dass das Kabel das Korn verbreitert. Dadurch hat man links und rechts keinen Lichtspalt mehr und man sieht dann natürlich auch nicht, ob man die Seitenrichtung einhält.

                        Grüße
                        mbsoldier

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                        • #13
                          Aha! Ich habe mir schon gedacht, dass dieser Tip nichts taugt....wie viele andere aus der Visier-Spezial Nr.28 auch. Da ich keinen Mosin-Nagant besitze, konnte ich diesen Tip selber nicht ausprobieren.
                          "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
                          Peter Ustinov

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                          • #14
                            Hallo Jens,

                            die Kabel-Geschichte aus dem besagten Special habe ich ebenfalls probiert, kann man sich getrost sparen...

                            Gruß

                            Michael
                            sigpic

                            “The 10mm Auto retains more kinetic energy at 100 yards than the .45 ACP has at the muzzle”

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                            • #15
                              Das wäre genau mein Modell. Wie verdaut die lange Waffe denn diese Ungarische Surplus Munition von Transarms? Hab damit mit meinem kurzen nur Probleme.
                              Bleiben wir ruhig - stark - einig. Auf diese Art werden wir freie Menschen bleiben

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